Mooni machts – Sockenhase [Upcyling]

Da wir heute dem Ruf meiner Schwiegereltern zum Frühstück folgen, brauchte ich ein Mitbringsel. – Nein, sie bestehen da nicht drauf. Aber mein Papa hat immer irgendeine Kleinigkeit mitgebracht, wenn er irgendwo eingeladen war. Vermutlich habe ich das also von ihm. Gibt Schlimmeres. 😉 – Im Gegensatz zu meiner Mutter, die meine Mitbringsel mit einem „Wo soll ich das denn noch hinstellen?“ kommentiert, freut sich meine Schwiegermutter immer sehr über alles was ich so anschleppe. (Sie hatte Weihnachten doch tatsächlich mein Deko-Mitbringseln vom Jahr davor stehen …) Daher macht es mir natürlich um so mehr Spaß, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Seien wir doch mal ehrlich: Jeder von uns hat schon mindestens einen Strumpf oder eine Socke an eine Waschmaschine verloren. Oft hebt man die zweite dann auf, in dem Gedanken „Die andere findet sich schon wieder an.“ und doch wird sie vermutlich ein einsames Dasein fristen … Aber halt, das muss sie nicht. Ganz im Gegenteil! Sie kann sogar zu neuem Leben erwachen, so z.B. als „Sockenhase“.

 ~°~ Sockenhase ~°~

~ Material ~

1 Strumpf/ Socke (vorzugsweise gewaschen)

2 Gummibänder (alternativ auch Band)

Füllmaterial (z.B. Kies, Sand Reis, getrocknete Hülsenfrüchte etc.)

schwarzer Filz- oder Stoffmalstift

Dekomaterial (z.B. Schleife oder Halsband)

 ~ Anleitung ~

Zuerst die Socke mit eurem Füllmaterial füllen. Am einfachsten geht das, wenn ihr den Rand des Kleidungstückes umschlagt und herunterkrempelt. Ist die Füllung in etwa bis zur Fersen gefüllt, reicht es auch schon.

Jetzt setzt ihr die Proportionen von Rumpf und Kopf und fixiert diese – schön fest, damit nichts verrutscht oder gar herausfällt – mit den Gummibändern.

Da ich auf „großem Fuß“ lebe und damit eine entsprechend große Socke verwendet habe, habe ich noch ein gutes Stück vom Bund abgeschnitten, da Hasi sich sonst auf die Ohren treten würde. 😉 Dieses „Überbleibsel“ lässt sich hervorragend als Schal nutzen und bietet damit zusätzliche Stabilität

.

Damit euer Hase auch etwas hören kann braucht er natürlich noch Ohren. Dafür einfach den überstehenden (nicht gefüllten) Stoff in der Mitte teilen und etwas dreieckig, also in Hasenohrenform, schneiden.

Mit dem Filzstift Augen, Nase und Mund aufmalen. Wer mag kann dem Häschen jetzt noch Schleifen, Halsbänder oder andere Deko verpassen. Meiner bekam ein Schleifchen in die Ohren und wurde somit zur Häsin.

In ein Osternest gesetzt (Dafür habe ich einfach einen kleinen Karton aufgeschnitten und mit grünen Pappspänen gefüllt) sieht sie nicht nur toll aus sondern bringt, wie in meinem Fall auch ein kleines Geschenk (Bananenkonfitüre) mit.

Viel Spaß beim Nachbasteln. 🙂

 

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Ei Ei Ei, wer braucht denn sowas? [Dinge, die die Welt nicht braucht – Osterspecial]

Es ist mal wieder soweit. Ein Feiertag ist da, gefolgt von weiteren Feiertagen. Christlichen Feiertagen, allgemeinhin auch als Ostern bekannt. Die Wenigsten feiern es wohl tatsächlich (im christlichen Sinne), die meisten jedoch kaufen ein als würde es wieder Monate nichts geben und überhäufen Verwandte, die sie erst wieder zu Weihnachten sehen, mit Geschenken. Wie könnte es anders sein, als das auch die Industrie etwas von dem Kuchen pardon Osterei abhaben will. Hier eine kleine Auswahl von Dingen die man UNBEDINGT nicht zu Ostern braucht (und vermutlich auch den Rest des Jahres nicht):

Adventskalender war gestern

Es ist ja immer das gleiche. Kaum ist der Feiertag vorbei, sehnt man sich bereits nach dem nächsten. Besonders Kinder können das nächste Fest (vermutlich wegen den Geschenken) nicht abwarten. Abhilfe schafft ein Osterkalender. Ja, richtig gelesen. OSTERkalender. Er deckt zwar nicht die 40 Fastentage, aber zumindest an zehn Tagen gibt es Spielzeug und Zubehör, selbstverständlich im Hasendesign!

[Screenshot]
Kosten: 12,49 EUR

Alternativ gibt es aber auch noch den „1-hasigen Osterkalender mit 15 Verstecken“, dieser enthält Süßwaren. Allerdings nur die „Miniversionen“. Immerhin gibt es auch einen Schmunzelhasen. In Mini, versteht sich.

[Screenshot]
Kosten: 14,99 EUR
(32,10 EUR/ kg)

Ovale Deko

Wie auch bei Weihnachten gehört die passende Deko zum Fest dazu. Wie wäre es denn mit einer passenden Lichterkette? Statt Kugeln leuchten dann Eier.

[Screenshot]
Kosten: 10,59 EUR

Nicht nur für Playboys

Wer nicht nur Zuhause Ostern einleuchten möchte, kann es auch unterwegs. Dieses „Pimp-My-Car“-Set hilft dabei aufzufallen.

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Kosten: 18,99 EUR – ohne Auto versteht sich

Statt Osterkörbchen

Wer seine Ostereier nicht mit einem klassichen Körbchen suchen möchte, kann es ja mal mit dieser Leinentasche probieren. Sie ist mit Blauen und mit Rosa Ohren erhältlich. (Wer sich traut kann ja auch nach Ostern noch damit weiterhoppeln.)

[Screenshot]
Kosten: 4,99 EUR

Unproportionierte Eier für den Mann

Leider nur für Männer,  zumindest wenn es nach dem Hersteller geht, ist diese etwas andere Eierpackung. Enthalten sind in dem eckigen Osterkörbchen aus Pappe diverse 8x 0,33l Pils alc 4,9% vol 2 x Ei love you, 2 x Osterbräu, 2x Hasenpfeffer und 2 x Frühlingsgefühle. Na dann Prost.

[Screenshot]
Kosten: 21,99 EUR
(8,33 / l)

Hundeelend

Wird mir bei dem Gedanken, dass auch bei unseren Haustieren nicht halt gemacht wird. Wie gut, dass die Industrie uns davon überzeugt, dass unsere Hunde unbedingt die „Leberwurst-Osterhäsli“ haben wollen.

[Screenshot]
Kosten: 9,80 EUR
(für 10 Stück – ohne Osternest)

Geschenke

Tradionell werden Ostern ja auch Körbchen (nicht nur an Kinder) verschenkt. Mit fortschreitendem Alter habe ich das Gefühl, dass die Kreativität der Menschen immer weiter nach lässt. Wie sonst lassen sich solch inspirierende bereits fertige Komplettlösungen erklären?

[Screenshot]
Kosten: 27,99 EUR – inkl. der original CAPTAIN PLAY Ostergrußkarte

 

Ich könnte die Liste noch fast endlos fortsetzen. Es gibt so viele Dinge, die Ostern einfach nicht braucht.

Was habt ihr kurioses zum Thema Ostern gefunden? Schreibt es in die Kommentare. 

Der missbrauchte Osterhase

Na, hat der Osterhase euch schon mit tollen Überraschungen beglückt oder müsst ihr erst heute Nachmittag suchen? Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt WER der Osterhase eigentlich genau ist? So ganz sicher ist da niemand, aber er hat ja noch eine Menge Brüder und Schwestern. Ob die wohl auch Ostereier bringen? Wohl eher nicht. Nicht weil sie es nicht wollen. Sie würden sogar liebend gerne über eine grüne Wiese hoppeln, mit ihrer Familie kuscheln und mit ihren Freunden toben. Doch es gibt etwas, dass ihnen ein anderes Schicksal beschert: Den Menschen …

Hasen und Kaninchen gehören mit zu den am meisten missbrauchten Lebewesen unserer Gesellschaft:

Gemästet als (Sonntags)Braten

Rund 41 TONNEN (!!!) Kaninchen landen in Deutschland auf dem Teller – pro Jahr! Das entspricht etwa 30 MILLIONEN Kaninchen! Erschreckend: Der größte Teil (ca. 33.000 t) werden in Deutschland „produziert“. – Unter unwürdigen Haltungsbedingungen: Per Gesetz stehen Kaninchen in der Zucht nur 600 cm2 und Kaninchen in der Mast sogar nur 300 cm2 zur Verfügung – also nicht einmal 2,5 bzw. 1,5 DIN-A4-Seiten pro Tier!

Foto: Dt. Tierschutzbüro

Foto: Dt. Tierschutzbüro

Gehäutet für den Pelzbesatz

Wer an Pelz denkt, dem Fallen oft Bilder von betagteren Damen ein, die es heute fast nur noch in alten Filmen zu sehen gibt. Doch wer genauer hinsieht, dem stockt das Herz, denn jeder Dritte hat Fell an seiner Kapuze und/ oder an den Stiefeln. Einen Pelzmantel würden diese Menschen jedoch nie tragen. Nur: Wo ist der Unterschied? Es gibt keinen! Da Kaninchenfell oft günstiger ist als die Häute von anderen Tieren ( z.B. Fuchs oder Nerz), züchtet die Pelzindustrie weiter. Rex-Kaninchen beispielsweise werden nur gezüchtet um für ihr Fell getötet zu werden!

Foto: peta

Foto: peta

Misshandelt für Entertainment (z.B. Zaubertricks)

Erst vor einigen Tagen war der Elektoriese „Mediamarkt“ der beste Beweis dafür. In seinem „Oserhasenrasen“ hat der Konzern zehn Tiere in einem Wettrennen gegeneinander antreten lassen. Wohlgemerkt, wie z.B. bei einem Hunderennen, im Trikot. Sichtlich irritiert hoppleten die Tiere über den Kunstrasen. Auf ihrer Homepage hat Mediamarkt die Hasen vorgstellt. So lautet der Slogan von „Puschel to the Limit“ beispielsweise „Wenn du deine Schmerzgrenze erreichst, bist du an meiner Startlinie angekommen.“ Es bleiben berechtigte Zweifel, ob dem Konzern das Tierwohl am Herzen liegt, wie beteuert wird.

http://www.mediamarkt.de/mcs/shop/osterhasenrasen.html?uympq=vpqr

Gequält im Versuchslabor

Seit 2013 herrscht in der EU ein Verbot für Tierversuche bei Kosemetika. Doch die  REACH-Verordnung schreibt n vor, dass Chemikalien in Tierversuchen getestet werden sollen, wenn die Mitarbeiter der chemischen Industrie diesen Stoffen bei Herstellungsprozessen ausgesetzt werden könnten. Hiervon sind auch kosmetische Inhaltsstoffen nicht ausgeschlossen. Die Qualen der Tiere gehen weiter …

Quelle: peta

Foto: peta

Einsam im (Kinder)Zimmer

Manch einer kann nicht über das Betteln seines (Enkel)Kindes hinweg und gibt dem Wunsch nach einem lebenden Ostergeschenk nach. Oft ohne sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen. Viele Kanninchen fristen ihr Dasein von dem Tag an in viel zu kleinen Käfigen, im Kinderzimmer, auf dem Balkon oder im Garten. [Sie brauchen Platz zum Laufen, Springen, Haken schlagen und Buddeln!] Kanninchen werden etwa 8-12 Jahre alt, aber oft verlieren Kinder nach kurzer Zeit ihr Interesse an den Tieren und schon sind sie überflüssig sollen weg.

Foto: Polizei

Foto: Polizei

Na dann:

FROHE OSTERN …

Alle Jahre wieder – Jahresrückblick 2014

„Die Zeit steht still.

Wir sind es, die vergehen.“

[Mascha Kaléko]

ABFLUG

Der letzte Tag des Jahres 2014 und damit, wie inzwischen schon „gewohnt“, mein Jahresrückblick. Kommt mit mir auf eine Reise in die Vergangenheit, begleitet mich (noch einmal) in allen Höhen und Tiefen, die mir 2014 bescherte. Bitte anschnallen, die Reise beginnt ….

Tssssssssssssssssssssssssssssssssssssss…………………………………….Horoskop

HOROSKOP

Mein Horoskop versprach für 2014 so einiges. Ein „recht fröhliches Jahr“ sollte es werden, voll Feierlichkeiten und guter Laune. Langeweile sollte nicht aufkommen und mit meinem Schatz würde ich viel erleben. Tatsächlich kam alles genau so. Allerdings hätte ich mir in diesem Jahr ab und an ein „STOP!“-Schild gewünscht, denn auch wenn ich Stillstand nicht mag, so hätte ich mir doch an der ein der anderen Stelle einen Moment zum Durchatmen gewünscht. Rasant zog 2014 an mir vorüber. Obwohl nein, nicht vorüber, vielmehr erfasste es mich und zog mich mit in einen Strudel.

UMSCHULUNG

occDas Jahr begann direkt mit etwas Neuem – mit dem ich zugegebenermaßen gar nicht (mehr) gerechnet hatte: Einer Umschulung! Bereits vor Jahren hatte ich alle Möglichkeiten in Erwägung und alle Register gezogen, doch wurde mir dieser Bildungsweg stets verwehrt. Doch dann änderte der Gesetzgeber einen Paragrafen und *schwubs* hielt ich einen Bildungsgutschein in den Händen. Ich konnte es gar nicht glauben, mein jahrelanger Kampf hatte doch noch ein positives Ende gefunden! Nun sind bereits elf Monate um und ich gehe meinen Weg. (Mal mehr, mal weniger motiviert, aber dennoch zielstrebig.) Das Büro teile ich mir mit drei netten Kollegen und bei uns wird gelacht. Auch wenn meine Mitumschüler in ganz Deutschland verstreut sind, so möchte ich den ein oder anderen nicht missen. Mein Gastschreiber „occ“ aus SindelfingenBüro ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen! Wir schreiben uns inzwischen sogar per „Schneckenpost“ und tauschen Süßwaren. Vielleicht schaffen wir es ja irgendwann einamal uns persönlich zu treffen. – Einige Klassenkameraden habe ich tatsächlich bereits persönlich getroffen. Und auch mein Klassendozent kam einst nach Bremen und statte mir einen Besuch ab – und brachte mir eine Eisenbahn mit. Ein Deal der aus einer Laune heraus entstanden war. – Es ist eben etwas anderes, ob man nur ein Avatar sieht oder weiß welcher „echter“ Mensch dahinter steckt. –  Der Unterricht selbst läuft auch, mehr oder weniger, gut. Die ein oder andere Schwäche hoffe ich im nächsten Jahr ausgleichen zu können, denn dann ist es schon so weit: Die Prüfung steht an! Vermutlich werde ich nicht das Beste Ergebnis erreichen, aber zumindest bestehen. Daran glaube ich ganz fest – und nach dem Rest fragt in einigen Jahren eh keiner mehr. 😉 Aber bevor ich (mir) das beweisen kann, stehen noch sieben Monate Praktikum an denen ich, offen gestanden, etwas nervös entgegen blicke. Solange „beruhige“ ich micht mit Etwas, dass ich während meiner Praxiszeit (unterrichtsfrei) gelernt habe: Origami falten! 😀

TIERISCH

Mit den beiden vierpfotigen Neuzugängen ging es zum Tierarzt. Nach den wenigen Monaten waren die zwei zumindest so zutraulich, dass sie – unter leichter Betäubung – die Fahrt antreten konnten. Der Check Up ergab das Aronia und Apfelkorn etwas ein Jahr alt waren und weitgehend gesund. Körnchen, wie sie seit diesem Tag heißt, war allerdings von Flöhen befallen und hat einen gebrochenen Schwanz … Leider (oder auch zum Glück?) wissen wir nicht was ihr passiert ist. War es ein Unfall oder gar Absicht? Körnchen hat eine abgeknickte Schwanzspitze, aber wir lieben sie nicht weniger – und ich sag ihr immer dass sie deswegen etwas ganz Besonderes ist. Angeblich sollten die Katzen sterilisiert sein, doch eine andauernde Rolligkeit (mit allem was dazu gehört) überzeugte uns vom Gegenteil. Ab ging es, wieder einmal, mit denzwei Hübschen zur Tierärztin… Von dem „Vorpflegefrauchen“ erfuhren wir auch , dass die beiden „unzertrennlich“ wären. – Waren sie! – Allerdings etwas anders als wir dachten, denn die Unzertrennlichkeit bezog sich auf einen argen Kampf mit Festbeißen und durch die Luft wirbeln. Kurz: Körnchen und Aronia können sich offensichtlich nicht leiden … Da Aronia sich teilweise nicht einmal mehr vom Kratzbaum herunter traute, zog sie schließlich zu meinem Göttergatten. Dort entdeckt sie die Welt und tanzt ihrem „neuen“ Herrchen auf der Nase herum. (Auch wenn dieser das abstreitet. *g*) Körnchen hingegen brauchte etwas länger um anzukommen. Inzwischen schläft sie jedoch fast immer in meinem Arm. Die beiden Mädels haben uns viel Geduld gekostet, doch hat es sich – mal wieder – gelohnt. Wir bereuen keine einzige Sekunde!

AroniaUndKoernchenNORDMANNENPROBE(N)

Ebenfalls Anfang des Jahres überzeugte ich meinen Göttergatten seinen Geburtstag zu feiern. Eine „Schnapszahl“ und das an einem Samstag waren grade zu prädestiniert RonGBdazu. Da Ron ja so etwas wie ein Nordmann (gemeinhin als Wikinger bekannt) ist, lag es nahe die Feierlichkeit entsprechend zu gestalten. Kurz: Ich war voll in meinem Element und konnte (endlich wieder) basteln, backen und organisieren! Bereits während des Frühstücks übergab ich meinem Schatz mein erstes, und recht persönlich, Geschenk: Eine Musik-CD von Ragnar Rovtik. Entdeckt hatte ich den Skalden auf YouTube, ihn angeschrieben und mir eine CD zusammenstellen lassen. (Damit machte ich zwei Menschen glücklich, denn der Musiker freute sich über meine Komplimente und meine Anfrage ging ihm „runter wie Öl“.) Das Beste an der Scheibe: Ragnar hat für Ron einen Text eingesprochen. Abgestimmt auf SEIN (Rons) bisheriges Leben und ihm, auf der CD wie auch per Email, persönlich gratuliert. Ein echtes Unikat! Zwei wuchtige Torten, ein schokoladigen Kuchen und jede Menge Pizzabrötchen (Vom Geburtstagskind selbst gebacken!) ging es daran den „Wikinger in ihm“ zu beweisen. Nach erfolgreichem bestehen einiger, doch teils recht fieser, Aufgaben gab es von mir das „richtige“ oder auch „große“ Geschenk: Ein „Wikinger“-Wochenende in Schleswig.

WinkingerenteSCHWEIN GEHABT!

Auch in der ersten Jahreshälfte begab es sich, dass ich mich zu einem Schritt entschloss, den ich bereits früher einmal gegangen war: Auf Fisch und Fleisch zu verzichten! JanKein Tier soll mehr für mich sterben müssen. Ich kann Fleisch, Wurst und Fisch einfach nicht mehr mit guten Gewissen essen. Dafür entdecke und entdecke ich noch immer (neue) kulinarische Genüsse. Aber leider auch jede Menge blöder Sprüche! Doch lasse ich mich nicht beirren: MEIN Weg, MEIN Ziel! Umso mehr freue ich mich darüber, dass mein bester Freund vom selbsternannten „Fleischfresser“ über den Flexitarier nun auf dem Weg zum Vegetarier ist und mein Göttergatte zumindest den Fleischkonsum extrem einschränkt. (Laut Albert-Schweitzer-Stiftung isst der Deutsche im Durchschnitt 150 Tiere im Jahr. 150 Lebewesen die nicht mehr für uns getötet werden!!!) Damit ich gar nicht erst in Versuchung gerate habe ich die Patenschaft für ein Hausschwein übernommen, denn würde schon sein Patenkind essen!?!

Let’s PlayMeer

Auch gespielt wurde 2014 jede Menge. Inspiration dazu gaben u.a die „Bremer Spieletage“. (Hier habe ich auch praktischerweise gleich ein Brettspiel gewonnen.) Eine gute Gelegenheit sich gleich mit neuen Vorräten für (un)gemütliche Abende einzudecken. Aber auch die Rollenspiele kamen nicht zu kurz, so gaben wir uns auf der HeinzCon das „shake Hands“ mit den „Machern“ von Splittermond. Praktischerweise fand Letztere in Norddeich statt, so dass ich meine alljährliche Portion Meeresluft bekam. (Auch wenn das Meer grade nicht da war. ^^)

032AUF DEN SPUREN DER WIKINGER – AUS ÜBERZEUGUNG GEWACHSEN

AxtwerfenIm Frühjahr riefen die Nordmänner zum Markt. Die perfekte Gelegenheit für meinen großen tapferen indischen Wikinger das geschenkte Wochenende zu verbringen. Nach einem informativen Museumsbesuch in Haithabu folgte ein ausgiebiges Stöbern auf dem Markt – inklusiver Verköstigung „alter“ Speisen und eines Kruges Apfelmet. Mit einem kleinen Verdauungsspaziergang brachen wir auf zum Gelage in die „Wikigerschänke“. Dort erwartet uns ein 3-Gang-Menü – Für mich mit vegetarischen Gerichten! – Aber nicht nur Speis und Trank gab es, sondern auch sportliche Betätigung: Axtwerfen und Bogenschießen. Wie es sich für einen echten Wikinger gehört traf Ron – direkt ins Ziel! Verteidigen kann er mich also im Notfall. 😉 – Genau diese Sportarten ließen mich an mir selbst wachsen. Wer mich länger kennt weiß das ich schon immer mal Bogen schießen machen wollte. An diesem Tag sollte sich die Gelegenheit bieten, doch entschied ich mich dagegen. Der Grund mag für viele vielleicht banal sein, aber ich konnte es einfach nicht über mich bringen auf das Reh zu schießen. Natürlich war es aus Holz, dennoch erschien es mir falsch. So setzte ich mich dem Hohn und Spott meiner Mitstreiter aus – und blieb standhaft! Wer von einer Sache aus tiefsten Herzen überzeugt ist sollte sich nicht von seinem Weg abbringen lassen. Irgendwann wird sich wieder die Gelegenheit bieten und ich werde – endlich – zum Bogen greifen OHNE dabei gegen meine Überzeugung zu verstoßen! – Nach so viel Aufregung erfreuten wir uns auf dem Balkon unseres Hotelzimmers mit Wasserblick am Sternenhimmel…

Schleswig

BURGHERRIN VS. PRINZESSINSchloss

Wo wir schon einmal in Schleswig waren besichtigten wir auch gleich Schloss Gottorf. Wir entschieden uns für eine Führung durch die Gemäuer und so wurden wir von einer älteren Burgherrin und einer jüngeren Prinzessin in die Vergangenheit „entführt“. Zu gerne erinnere ich mich an den Disput der beiden als es um Männer ging. Nordmann Asathor (= Ron) wurde von der Herrin als „stattlich“ bezeichnet. So einer wie er könne im Notfall die Burg verteidigen! – Na, DAS hatte er am Vorabend in der Wikingerschänke ja zweifelsfrei bewiesen. 😉

HAPPY BIRTHDAY TO ME

GBFrühstückAuch in diesem Jahr wurde ich (mal wieder) 29! Doch dieses Mal war anders, denn ich durfte den Tag mit den beiden Menschen verbringen die mir am meisten bedeuten: Meinem Göttergatten und meinem besten Freund – und wir machten das was mir wirklich Spaß machte: Pizza essen! 😀 Ich verbrachte Zeit mit „meinen Liebsten“, tat was mir Freude bereitete, bekam etwas das ich mir schon lange gewünscht hatte (Ebookreader) und fühlte mich einfach wohl. – Perfekt machte den Tag wohl das Ron sein Handy verlor. DAS war natürlich nicht perfekt! Wohl aber, dass der Finder es im Kontaktbüro der Polizei abgab, die daraufhin die Nummer „Zuhause“ anriefen, seine Eltern erreichte, die wiederrum bei mir anriefen – und ich am nächsten Tag das Mobiltelefon wieder in der Hand hielt! 🙂 Das an dem Abend, mal wieder, unsere Vermieterin vor der Tür stand, setzte dem allerdings einen Dämpfer auf. (Dazu später mehr)

 SUMMER IN THE CITY

Im Sommer schnappte ich mir Ron und Miguel und zeigte ihnen meine „alte Heimat“: Lüneburg. Nach einem Frühstück bei meiner Mum und meinem Stiefvater ging es vom Provinznest Bleckede in die Zivilisation. Für die Stadtführung benötigte ich etwa 32 Minuten. Viel zu sehen gibt es da einfach nicht! An was ich nur nicht gedacht hatte war der Wochenmarkt und zudem war auch grade die „Toggolino-Tour“ vor Ort, so dass es vor Milchzahnterroristen nur so wimmelte! Zumindest offenbarte sich ihnen ein Blick über die Dächer der Stadt, als wir den Wasserturm erklommen hatten. In einem traditionellen Brauhaus genehmigten wir uns eine Stärkung – und Ron kostete das Hauseigene Gebräu.Lüneburg

EINE SEEFAHRT DIE IST LUSTIGHamburg

Da ich eine Hafenparty gewonnen hatte (Rundfahrt auf der Elbe inkl. Buffet), trieb es mich tatsächlich in dieses mir unliebsame Städtchen. Die Fahrt auf der Elbe war, zumindest aus berufsspezifischer Sicht, interessant. Leider war das auch alles, denn die Musik war grauenvoll, die Menschen (zu) betrunken und das Essen nicht für Vegetarier ausgelegt. Wenn schon, denn schon, dachten wir uns und brachen am nächsten Morgen – im typisch norddeutschen Shitwetter – zum „Fischmarkt“ auf. Mit einem Korb voll Obst und einer Tüte Naschwerk traten wir den Heimweg an. Fazit dieses Wochenendes: Hamburg stinkt (noch immer)! 😉

Erinnert mich an einen zerstreuten Professor! XD

KUNST IST, WENN MAN NICHT ERKENNEN KANN WAS ES IST

Da ich sagte ich wolle da „auch mal hin“, überraschte Ron mich mit einem Tagesausflug ins Künstlerdorf Worpswede. Ich sah Dinge von denen ich bis heute keine Ahnung habe für was (oder ob) man es benutzt. Kurioses, schönes, hässliches, … Besonders angetan hat es mir aber – ausgerechnet – ein Grab. Ich mag die Gestaltung. Erinnert mich irgendwie an den „Verrückten Professor“. ^^ Doch um ehrlich zu sein: Es gibt Orte die muss man nicht gesehen haben. Worpswede ist einer von ihnen …

HEIßE FRAUEN & FESCHER KERLgop-2

Als noch einige Sonnenstrahlen den Himmel erwärmten, erhitzten halb bekleidete Frauen unsere Gemüter. Mit unseren besten Freunden verbrachten mein Liebster und ich einen netten Abend im GOP. Mein erstes Mal Varietee („Lipstick“) – und es war einfach nur großartig! Eine tolle Mischung aus Akrobatik, Tanz, Musik, Gesang und Comedy, gepaart mit leckerem Essen (Ich hatte eine Käseplatte mit Feigensenf.) sorgten für unbeschwerte Stunden.

AUF TAUCHSTATION

Trotz allem Spaß öffnete ich mich aber auch der „grausamen Vergangenheit“. Mit meinem Göttergatten an der Seite ging es in ein (schreckliches) Zeugnis Deutscher Geschichte: Dem U-Boot-Bunker Valentine hier in Bremen. Wir sahen was die Menschen (Gefangenen) dort leisten mussten und unter welch grausamen Bedingungen dort herrschten…Bunker

FLÜCHTLING

Doch auch negative Dinge ereigneten sich 2014. Bereits im Frühjahr kam Miguel ins Krankenhaus. Diagnose: Nierensteine. Die Zertrümmerung überstand er gut, die Langeweile eher weniger. Vermutlich wäre der Gute ein anstrengender Patient gewesen, doch war er schlicht und einfach fast immer unterwegs. (Ob er „durfte“ oder nicht.) Der Besucher kommt ins Krankenhaus? Blödsinn: Der Patient kommt zum Besucher! Mehr als einmal wurde ich von der Arbeit abgeholt und wir gingen Kaffee trinken oder saßen mit Salat (!) an der Weserpromenade in der Sonne.

STATT MASCHENDRAHTZAUN

Kaum wurde es wärmer (was dieses Jahr ungewohnt früh der Fall war), schoss das Gras in die Höhe. (Nicht was ich denke was ihr jetzt denkt! Ich meine das „richtige“ GartenGras: Rasen!) Und genau damit begann sie, die Fehde mit „Gerlinde“, unser Nachbarin. Dazu muss man zwei Dinge wissen: Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte, die Gärten sind nur durch einige Gehwegplatten getrennt und unsere Nachbarin hat etwa den Charakter von Else Kling! Hat die Frau nichts zu meckern, bzw. geht nicht alles ach IHREM Willen, wird sie garstig. (Also mehr als ohnehin schon.) Blöderweise sehen wir einige Dinge einfach etwas lockerer. Uns würde es nicht stören, wenn drei Grashalme auf unsere Gehwegplatten ragen. Sie schon. Hat sie uns auch gefühlte tausend Male gesagt – und wir ihr, dass es eben nicht direkt geht (Arbeit, Wetter, Krankheit etc.). Doch, wie könnte es anderes sein, auch das passte ihr nicht und *schwubs* stand nun unser Vermieter vor der Tür. Thema: Rasen. Vermutlich wäre ihm das auch ziemlich egal, doch blöderweise sind er und Gerlinde im selben Verein – und da kann Frau richtig nerven. Bei jedem Treffen und anrufen kann man ja auch … Unser Vermieter war also von unsere Nachbarin (ebenfalls) genervt und nervte nun wiederum uns, in dem ständig irgendwer vor der Tür stand. (Es war inzwischen soweit, dass ich bei jedem Klingeln an der Haustür zusammen zuckte!) Es musste ein Ende haben! So informierten wir uns beim Mieterschutzbund und beide Parteien (Nachbarin und Vermieter) erhielten ein entsprechendes Schriftstück in dem wir feststellen, dass wir von unserem Hausrecht gebraucht machen. Oder kurz: Man möge uns doch bitte in Ruhe lassen. Seit dem: Ruhe! Manchmal muss man wohl unkonventionelle Wege gehen – und darf sich schon gar nicht alles gefallen lassen. Viva le Revolution! 😉

HERZENSSACHELangzeit-EKG

Im Herbst ging es dann auch bei mir gesundheitlich Berg ab. Von der ein oder anderen Erkältung mal abgesehen begann haute es mich „von den Socken“: Ich hyperventilierte und fiel um. Zur Folge hatte dies, dass ich zwei Tage mit einem Langzeit-EKG herumlaufen musste. Doch glücklicherweise macht mein Herz nicht zu wenig, sondern zu viele Schläge. Fühlt sich aber trotzdem etwas unangenehm an. „Es schlägt zwischendurch zwischen den Herzschlägen und genau das spüren sie.“ Hat mir meine Ärztin erklärt.

DA KLAPPERT DAS GEBISS

Doch es blieb nicht nur beim Herzen, denn im Winter meldete sich auch mein Gebiss zu Wort. Heftig und schmerzhaft. Bald sah ich die Zahnarztpraxis öfter von innen, als mir lieb war. Doch reichte das nicht, denn ich wurde ans Krankenhaus überwiesen, wo mir – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Zahn gezogen wurde. Keine angenehme Sache, aber zumindest haben die Schmerzen inzwischen nachgelassen. DAS ist auch schon etwas wert!

GESCHENKT IST NOCH ZU TEUER

HeizungWer den Film kennt dessen Titel ich für diesen Absatz gewählt habe kennt, kann sich vorstellen in was für einem Haus Miguel und ich leben. (Die Decke bzw. der Boden sind – bisher – glücklicherweise aber noch nicht „durch(ge)brochen“!) Bei unserem Einzug erwartete uns bereits ein tiefes Loch, später verabschiedete sich die Elektrik, von einem defekten Geschirrspüler, undichten Fenstern und verstopften Klo ganz zu schweigen. In diesem Jahr kamen dann noch die Dinge wie Ausfall der Therme (natürlich im Winter!), reißen der Jalousiebänder, abgebrochenen Schlüsseln, eine abgefallene Heizung und eine durchgebrochene Kellerstufe dazu… Keine Bewegung, kein Schritt ohne zu befürchten das uns die Decke auf den Kopf fälltwörtlich!

FORTSETZUNG

Ich könnte diese Aufzählung noch weiter fortführen, denn 2014 habe ich auch:

  • Das erste Mal mit meinem Unwissen übe die Sportart an einem WM-Tippspiel teilgenommen. (Ich bin auf dem zweiten Platz gelandet Von hinten.)
  • Ich habe mein „Bruderherz“ (Miguel) wieder in seinem Element erlebt. (Insider! ;))
  • Eine regelrechten Tausch- und Verschenkewahn erlebt. (Auch aktiv.)
  • Das 2jährige mit Ron, sowie den Entschluss gefasst mit diesem zusammen zu ziehen.
  • Ich war auf dem Gratis-Comic-Tag, auf der Büchermeile,

ZIELE & WÜNSCHE

Zusammengefasst war 2014 für mich ein aufregendes Jahr mit vielen Erlebnissen. (Mehr tollen, als schlechten!) Und jetzt wo ich darüber schreibe und mir alles noch einmal vor Augen führe kann ich sagen: Ja, dieses ist eines der (wenigen) Jahre auf die ich gerne zurück blicke! 🙂 Das ALLERwichtigste in 2014 aber ist ganz eindutig:

KEINE VERLUSTE!!!

Meine Ziele/ Vorsätze für nächstes Jahr? Nicht viele: Praktikum ÜBER- und Prüfung BEstehen! 😉 Alles andere wird sich ergeben. IHR werdet daran teilhaben. Versprochen! 🙂

Ich danke euch allen für die zahlreichen Besuche und Kommentare auf Gedankenteiler. Die Statistik zeigt das ihr aus 135 verschiedenen Ländern (!) kommt. Es scheint als würde dieser Blog tatsächlich Menschen – aus allen Länden, allen Kulturen, (politischen) und allen Religionen – verbinden. DAS gibt mir Hoffnung. Jeder Einzelne von uns kann nur wenig erreichen, wir alle zusammen aber können etwas verändern. PACKEN WIR ES AN!

Ich wünsche euch alles Liebe für das kommende Jahr. Kommt gut rein, bleibt gesund und vor allen Dingen: Hört nie auf für eure Überzeugung zu kämpfen!

Ich werde das Jahr mit Freunden, Musik, einem selbstgemachten Käsefondue und einem guten Whiskey ausklingen lassen. Und wie eine Schottische Regel so schön lautet:

„Es muss mindestens EIN Whisky sein. ZWEI sind zu viel und DREI zu wenig!“ 😉

🙂 Wir lesen uns 2015! 🙂

Zeitreise – Zurück in die Zukunft

Am Abend machten wir es uns noch auf dem Balkon, untern den Sternen, mit Kerzenlicht und unter eine Decke über den Schultern (gemeinsam) gemütlich. Wir lauschten dem Plätschern der Wellen, sahen zu den Sternen, genossen die Ruhe. Tiefenentspannung …. Kerzenlicht

Von den Sonnenstrahlen geweckt, rissen wir als erstes die Balkontür auf und sogen den frischen Duft der Natur ein. Wenn doch nur jeder Morgen so beginnen würde! Nach einer erfrischenden Dusche begaben wir uns in den Wintergarten des Hotels, wo bereits das Frühstücksbuffet auf uns wartete. Neben diversen Brötchensorten und Auflagen, gab es Müsli, Eier (gekocht & gerührt), sowie kleine Bratwürstchen. Auf unserem Platz lag auf jedem Teller ein kleiner Schoko-Hase mit einem Fähnchen, dass Besitzer & Team uns Frohe Ostern wünschen. Wir haben mit den christlichen Feiertagen zwar noch immer nichts am Hut, aber es war eine nette Geste. Nach der kleinen Stärkung nutzten wir die letzte Stunde, um noch einmal den Ausblick zu genießen. Schweren Herzens checkten wir aus. Damit wir unterwegs nicht verhungern müssen, bekamen wir noch Traubenzucker mit.

Nach Hause wollten wir aber noch nicht. Vielmehr waren wir nun neugierig auf dass, was uns der Taxifahrer am Tag zuvor berichtet hatte. Der Gute war sehr gesprächig und wies uns darauf hin, dass man, wenn man schon mal in Schleswig sein, UNBEDINGT ins Schloss müsse. Das wäre Pflichtprogramm. Aha. Als der Fahrer erwähnte das dort zZ. auch eine Wikingerausstellung sei, war es beschlossene Sache. Zielstrebig brachen wir zum Schloss Gottorf auf. Kaum an der Kasse wurden wir gefragt, ob wir nicht auch Interesse an einer Führung hätten. Diese würde sofort beginnen und wäre sehr lustig. Spontan entschlossen wir uns dafür. Lustig war weit untertrieben! 😀 Vorweg sei gesagt, dass das Schloss auf den Resten einer Burg errichtet wurde. Von der Burgherrin und der Prinzessin wurden die Gäste durch die Halle geführt. Beide in entsprechender Gewandung. Da die Epochen mehr als verschieden waren, sind die beiden sich fast nie einer Meinung. Spitzwindige Bemerkungen und kleine Zankereien erfreuen die Besucher. Sehr schön war es, als das Thema „Mann“ zu sprechen kam. Während die Prinzessin von Taschentuch schwenkenden Edelmännern sprach, kürte die Burgherrin …. tadaa…. Ron (!) als „richtigen Mann“. 😛

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Da die Sonne noch immer lachte und wir noch Zeit hatten, begaben wir uns zu Fuß zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir noch das ein oder andere. Vor allen Dingen jede Menge Museum! Davon scheint es in Schleswig kein Mangel zu geben. Schon fast eine Schande, dass wir es nur in zwei von ihnen geschafft haben …

Die Heimreise verlief ohne Probleme. Wieder Daheim wollten wir eigentlich nur eines: Wieder zurück in die Vergangenheit …

Abschließend bleibt mir hier, glücklicherweise, nur eines zu schreiben:

Von der eigentlichen Reise über Unterkunft, Freizeitgestaltung, das Essen und selbst dem Wetter kann ich (nicht ohne Stolz ;)) behaupten:

ES WAR EIN VOLLER ERFOLG!!! 🙂

Zeitreise – Der Auftakt

Viel Zeit zum Lesen

Viel Zeit zum Lesen

Nun endlich möchte ich euch von unsere „Zeitreise“ berichten, welche mein holder Göttergatte und ich vor zwei Wochen angetreten haben. Soviel sei schon mal verraten: Es war ein voller Erfolg. (Was mir doch ein große Last nahm, da es ja ein Geschenk für meinen Liebsten war und daher auch nahezu perfekt werden sollte. ;))

Die Reise beginnt …

Am Morgen unseres Aufbruches musste Körnchen & Aronia noch einmal zur Kontrolle, so bot es sich gradezu an, dass mein Wahlbruder uns auf dem Weg mit Auto zum Banhof brachte. (Wir wären ansonsten eine halbe Ewigkeit allein dorthin unterwegs gewesen.) Allerdings hatte dies auch zur Folge, dass Ron und ich weit vor unserem Zug am Bahnsteig standen. Das Wetter war zu dieser Zeit doch ein wenig frisch und Bahnsteige sind doch meist zugig. (Wortspiel verstanden? ;)) Wir nutzen die Zeit daher für einen Kakao bzw. einen Irish Cappuccino. (Letzteren braucht die Welt nicht!) Während der Fahrt, die immerhin 3,5 Stunden dauerte, blieb eine Menge Zeit. Natürlich, wie könnte man anderes erwarten, zum Lesen. Merkwürdigerweise verlief die Reise ohne Probleme und ohne Verspätungen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto besser wurde auch das Wetter. Als wir in Schleswig aus dem Zug stiegen strahlte die Sonne. Ironischerweise war der Bahnhof von Raben bevölkert. Von jeder Menge Raben, was Ron direkt als Gutes Omen nahm: „Die Götter scheinen diesem Ort wohlgesonnen zu sein. Sie werden über uns wachen.“ So im Nachhinein betrachtet, taten sie dieses wohl auch. 😉

Ankunft …

Vom Bahnhof aus nahmen wir den Bus, um zu unserem Hotel zu gelangen. Auf Anhieb fanden wir die richtige Bushaltestelle und mussten auch nicht lange warten. In der „Strandhalle“ angekommen, wäre ich beim einchecken fast im Boden versunken. Im Vorfeld hatte ich bereits einige Emails mit dem Personal ausgetauscht, da wir die vorgegebene Eincheckzeit nicht einhalten konnten. Man hatte mir freundlicherweise angeboten unser Gepäck zu verwahren, so das wir nach unserem Ausflug unser Zimmer beziehen könnten. Als ich meinen Namen sagte kam ein, wenn auch freundliches: „Ach Sie sind das!“. Ich hatte also schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen ohne überhaupt einen Fuß ins Hotel gesetzt zu haben. Unser Zimmer war grade in der Mache. Wir brauchten nur einige Minuten in der Lobby zu warten und wurden dann hoch geführt. Mit einem Strahlen übergab die nette Dame uns die Schlüssel und versprach anzurufen, sobald unser Taxi da wäre. Da es sich um ein Geschenk handelte, lies ich Ron die Ehre als erster zu gehen. Ziemlich schnell fand er sich auf dem Balkon wieder. Begeistert. Ich trat neben ihn und das erste was ich dachte war: „Wow!“. Wir blickten direkt auf den Yachthafen. In der Ferne sahen wir den Wikingerturm (von dem wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wussten das er es war.) Ich blickte mich noch im Zimmer um und brach, als ich das Bad betrat, in schallendes Gelächter aus. Auf dem Duschvorlege thronte eine kleine gelbe Badeente. Den Kommentar: „Die kannst du für dein Sammlung mitnehmen.“ konnte ich mir einfach nicht verkneifen.^^

Zeitreise …

Es dauerte auch gar nicht lange bis unser Taxi da war und uns ins benachbarte Busdorf, direkt zum Wikingermuseum, brachte. Dieses besteht aus zwei Teilen. Zum einen aus dem Museum selbst und zum anderen aus den, einige Kilometer entfernt gelegenen, Wikingerhäusern. Das Museum war zwar interessant, aber irgendwie enttäuschend klein. Viele Fundstücke waren ausgestellt und selbst ein Wikingergrab in Miniatur nachgebaut. Sehr spannend war natürlich auch das Boot, welches einst aus dem Moor freigelegt und mühsam aus Originalteilen wieder zusammen gesetzt wurde. Aber so wirklich dieses „Boah“-Gefühl fehlte. Was aber nicht fehlte, war mein Sinn für Humor. Miguel hatte mich nämlich beauftragt ihm eine Karte zu schreiben. Zu seinem eigenen Nachteil hatte er sich dabei nicht ganz so klar ausgedrückt. Ich schickte ihm also eine Ansichtskarte, wie gewünscht. Allerdings in Einzelteilen, als Puzzle. 😉

Vom Museum brachen wir auf zu den Wikingerhäusern. Was wir dort erlebten erfahrt ihr Morgen. 🙂