Kleiner Forscher auf großem Abenteuer [Rezension – Jugendroman / Abenteuer]

Ich für meinen Teil liebe Geschichten in denen ich förmlich versinken kann. Dazu gehört neben einer schönen Geschichte auch ein Schreibstil, bei dem mich jede Zeile durch die Seiten trägt. Wenn das Ganze dann noch mit wunderschönen Bildern untermalt ist, bezeichne ich das Buch als perfekt. Hier möchte ich euch daher nun den (für mich) perfekten Jugend-Abenteuer-Roman vorstellen. Gute Reise. 😉

~°~ Das Buch ~°~

Nicholas Gannon

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

368 Seiten

Coppenrath [04.08.2016]

ISBN 9783649619420

~°~ Klappentext ~°~

Archer Helmsley ist ein Entdecker – genau wie seine Großeltern, die berühmten Naturforscher. Es gibt nur ein Problem: Seit Ralph und Rachel Helmsley vor zwei Jahren spurlos auf einem Eisberg verschwanden, lässt Archers Mutter ihn nicht mehr vor die Tür.

Wie aber soll man in einem Haus voller ausgestopfter Tiere und todlangweiliger Dinner-Gäste jemals ein Abenteuer erleben? Archer braucht einen Plan!

Zum Glück ist da das Nachbarmädchen Adélaïde, das schon mal gegen wilde Krokodile gekämpft hat. (Woher sonst sollte sie ihr Holzbein haben?) Und Oliver, der in jedem Plan die kleinen Fehler aufspürt. (Zum Beispiel, dass man ohne U-Boot und die Möglichkeit, das Haus zu verlassen, kein Tiefseeforscher werden kann.)

Als dann auch noch ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen alter Reiseaufzeichnungen von Ralph und Rachel Helmsley überreicht, steht Archers Entschluss fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden!

Ein Buch für todesmutige Tagträumer und heimliche Helden

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover und Bilder ~

Schon der Einband lässt vermuten, dass hinter sich ihm großartiges verbirgt. Neben drei Kindern, welche zwischen jeder Menge Koffern und teils kuriosen Gegenständen hocken, ist die teils erhabene und verschnörkelte Schrift ein Hinweis darauf dass es ein fantastisches Abenteuer wird.

Kaum blättert der Leser in dem Band, gibt es gleich das erste „Ohhh….“ (Im Sinne von „Oh wie schön“. ;-)), denn das Papier auf dem die Seiten gedruckt wurden, fühlen sich glatt und hochwertig an. Kein Vergleich mit anderen Jugendromanen. Ein richtig großes „Wow“, entfuhr mit dann aber, als ich die Bilder gesehen habe. Nicht etwa eine kleine schwarz-weiße Zeichnung irgendwo am Rand, sondern ganze Bildtafel. Teils sogar zweiseitig und alle samt farbig gestaltet. Sie stellen jeweils eine Szene zum eben gelesen dar, so dass der Leser hier auch optisch mit auf die Reise genommen wird. – Alleine schon wegen den Bildern kann ich den Kauf nur ans Herz legen. Die Geschichte allerdings steht ihnen in nichts nach. 😉

~ Geschichte ~

Archer ist ein Helmsley und darauf kann erst stolz sein. Zumindest theoretisch, denn seine Großeltern sind Forscher und im wahrsten Sinne des Wortes Stadtbekannt. Allerdings nicht überall beliebt. Umso größer ist bei einigen die Freude, als die beiden auf einem Eisberg verschwinden. Für Archer ändert dieser Verlust alles, denn seine Mutter lässt ihn nun nicht mehr aus dem Haus. Das einzige was der Junge noch darf ist zur Schule zu gehen und dann, auf direktem Weg, nach Hause. Tagein, tagaus. Eingesperrt in einem großen Haus das, mit all seinen ausgestopften Tieren und kuriosen Gegenständen, einem Museum gleicht. Wie soll Archer da bloß Abenteuer erleben, um in die Großstapfen seiner Großeltern zu treten? Dann hat er eine Idee: Er fährt an den Südpol und findet die beiden, doch dafür muss Archer erst einmal aus dem Haus. Der Junge entwickelt einen genialen Plan …

Das ein Kind das Haus, bis auf die Schule, überhaupt nicht verlassen darf ist vermutlich arg übertrieben. Für diese Geschichte ist es aber nicht nur notwendig, sondern passt einfach dazu. Je mehr Hindernisse sich Archer in den Weg stellen, desto kreativer (und auch mutiger) wird er. (Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“.) Als Leser kann man wunderbar beobachten wie die Kinder reifen und auch lernen sich und andere so zu akzeptieren, wie sie eben sind.

~ Schreibstil ~

Es ist ja immer etwas „gefährlich“ Vergleiche anzustellen. Hier möchte ich es ausnahmsweise aber dennoch machen, denn der Erzählstil erinnerte mich sofort an „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“. (Das soll auf keinen Fall heißen, dass der Autor hier abgekupfert hat!) Die bildlichen Beschreibungen helfen dabei, den Leser in eine Detailreiche Welt zu entführen. Der packende Erzählstil stellt die Handlung mal von der einen, mal von der anderen Seite dar, so dass hier absolut nichts verpasst wird. Einfach wunderschön und im wahrsten Sinne ein Sog zwischen die Zeilen, aus denen man gar nicht wieder auftauchen möchte.

~ Empfohlenes Lesealter 10 – 12 Jahre ~

Als empfohlenes Lesealter wird vom Verlag 10 bis 12 Jahre angegeben. Ich finde das sehr passend, denn in diesem Alter ist die Geschichte nicht nur verständlich, sondern auch „träumbar“. (Die Romankinder sind 11 Jahre jung.) Wirklich schwierige Wörter gibt es nicht und falls doch, wird es direkt in der Handlung selbst, erklärt.

~°~ Fazit ~°~

Ob Archers Großeltern endlich (wieder) auftauchen? Ich habe da so eine Theorie, ob ich richtig liege, erfahre ich im Herbst, denn dann erscheint der zweite Band. Bis dahin kann ich euch nur empfehlen die Zeit zu nutzen und euch schon auf den „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ zu machen. Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Hoffnung und den Mut anders zu sein.

 

~ Reihe ~

Folgt im Herbst 2017 [Band 2]

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt [Band 1]

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Urlaub 6.0 – Schwein gehabt [Video zum Sonntag]

Phrase Zitat des Tages

„Hunde schaun zu uns auf,
Katzen auf uns herunter,
Schweine aber betrachten uns
als ihresgleichen.“

[Winston Churchill]

Auch im Urlaub sollen die Tiere und der Tierschutz im Besonderen natürlich nicht vergessen werden!

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an das grauenvolle Schweinehochhaus.

Dort, eingefercht, in Dunkeln und voller Angst lebten litten auch Sally und Lilly, zwei Ferkel die in ins Elend hinein geboren wurden …

Doch Dank Menschen die nicht wegsehen und für das Wohlergehen von Tieren kämpfen, allen voran Jan Pfeiffer vom Dt. Tierschutzbüro – wurden die beiden vor einem grausamen Schicksal bewahrt und dürfen nun ihr Leben endlich genießen. Auf einem Lebenshof, an der frischen Luft und mit viel Auslauf. ❤

Übrigens, sind Sally und Lilly – wie auch viele andere – noch auf der Suche nach Paten, damit auch andere Tiere aus solchen elenden Verhältnissen gerettet werden können. (Ich bin ja auch bereits Patin von Hausschwein Jan, welches Jan Pfeiffer von einem Messihof und vor dem Bratspieß gerettet hat.)

 

 

TIERisch gut

Wie ihr ja wisst bin ich die Patentante von Patenschwein Jan – und freue mich immer, wenn er mir schreibt bzw. schreiben lässt. Und noch mehr darüber, dass ich zumindest an den Fotos sehen kann, dass es ihm und seinen Freunden gut geht.

Tierpatenschaften: Einen Menschen kostet es nicht viel und einem Tier hift es aus seinem Elend! Denn das Geld wird dazu verwendet, weiteren Tieren zu helfen. Damit alle bald „Schwein“ haben. Je eher, je besser!

http://www.tier-patenschaft.de

Das hier ist übrigens Pippi-Lotta. Sie wurde aus einer Kaninchenmastanlage gerettet und ist seit etwa einem halben Jahr das Patenkaninchen meines Wahlbruders. 🙂

Pipi-Lotta

Foto: Dt. Tierschutzbüro

Warum sich der Kampf lohnt!

„Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden,

aber sie können das Wort nicht ergreifen.

Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen,

die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen.“

[Denis de Rougemont]

Erinnert ihr euch noch an Mimi & Dolly, die „Affenschande von Wedemark“? Die beiden Schimpansen wurden aus enger und tierquälerhafter Privathaltung befreit in der sie ÜBER 30 JAHRE gehalten wurden. Hier nachzulesen:

http://www.peta.de/Wedemark-schimpansen?pk_campaign=2KV1-VictoryJan#.VVR7XOZ-ozY

Nun kam die Nachricht aus Holland, wo sich die beiden in einem Auffanggehege von Ärzten und Pflegern betreut werden: Trotz ihres hohen Alters haben die zwei die Eingewähnungsphase gut überstanden und genießen bereits die ersten Sonnenstrahlen in ihrem großen Außengehege.

Ein Blick in die Augen der Beiden und der Betrachter sieht, dass nicht nur die Sonne strahlt. ❤

Vergleich

Nur ein Grund von vielen (weiter) aktiv für die Rechte der Tiere zu kämpfen.

Für alle die noch weitere brauchen hat die Tierschutzorganisation peta eine kleine Auswahl zusammen gestellt, die ich hier gerne weitergebe:

1. Tiere sind NICHT dazu da, dass wir sie essen!!!

Tod ...

2. Tiere sind NICHT dazu da, dass wir sie anziehen!!!

Tod ...

3.Tiere sind NICHT dazu da, dass wir an ihnen experimentieren!!!

Tod ...

4. Tiere sind NICHT dazu da, dass sie uns unterhalten!!!

Tod ...

5. Tiere sind NICHT dazu da, dass wir sie ausbeuten oder misshandeln!!!

Tod ...

Heldin auf vier Pfoten

Vielleicht erinnert ihr euch noch über meinen Blogbeitrag über „Echte Helden“!? Wie wir feststellten sind die wahren Helden oft Menschen, die „kleine Dinge“ machen und damit viel bewegen.

Aber sind Helden immer Menschen? Nein! Das beweisen jeden Tag aufs Neue die Tiere, welche täglich ihr Leben für uns aufopfern.

Eine von ihnen ist jetzt sogar offiziell Heldin:

Mascha lebt in Obninsk. In Russland herrschte eisige Kälte. Leider ist Mascha obdachlos. Wie viele Katzen dort … Trotzdem hat die Samtpfote ein großes Herz. Im Gegensatz zu Menschen: Im Bereich eines Wohnblocks wurde ein Pappkarton abgestellt. Der Inhalt: Ein (lebendes) Baby! Wir erinnern uns: Klirrende Kälte! Mascha fand das Baby, legte sich auf das kleine Bündel und miaute lautstark. Dadurch machte sie Anwohner auf sich aufmerksam, die somit auch das Baby fanden. Es lebt! Auf Grund des Zustandes des Babys lässt sich schließen, dass Mascha mehrere Stunden auf ihm gelegen haben muss. Ob Mascha nun eine Bleibe gefunden hat ist leider nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass das Menschenkind ohne die Hilfe der Katze erfroren wäre. Die Tierschutzorganisation peta hat Mascha damit zur Heldin erklärt!

Herzlichen Glückwusch Mascha! Ich hoffe sehr, dass auch dir geholfen wurde!

[Quelle: peta]

[Quelle: peta]

Bitte KEIN Affentheater!

[Foto: animal-public]

Stell dir vor: Du betrittst einen Tierpark. Im Hof bleiben immer wieder Besucher stehen. Du hörst Ausrufe wie „Sind die aber süß.“ Neugierig trittst du näher. Doch was DU siehst, ist alles andere als süß, sondern qualvoll. Dein Herz blutet beim Anblick der „Attraktion“. In einem kleinen Verschlag siehst du zwei unschuldige Lebewesen: Die Menschenaffen Dolly & Mimi. Ohne Klettermöglichkeit und vollkommen ohne Beschäftigungsmöglichkeit… Eindeutig Tierquälerei! Und das Veterinäramt? Nimmt das alles nicht ganz so genau. Statt den vorgeschriebenen 400 m² haben die beiden nur 9 m². Dem Amt schien das zu reichen. Den Tierschutzorganisationen jedoch nicht. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass Mimi & Dolly nun befreit sind. Die ganze Geschichte könnt ihr u.a. hier nachlesen:

http://www.peta.de/Wedemark-schimpansen?pk_campaign=2KV1-VictoryJan

Doch nicht nur der Organisation selbst verdanken die Schimpansen ihre Befreiung aus miserablen Zuständen, sondern auch 21.000 Unterstützern, welche die

DAS steht den beiden bevor ... [Foto: animal-public]

DAS steht den beiden, nebst qualvoller „Dressur“ bevor … [Foto: animal-public]

entsprechende Online-Petition unterschrieben haben. Ein schönes Beispiel dafür, dass nur eine Minute unser Zeit wirklich etwas Gutes bewirken kann!

ABER der „Tierpark“ weigert sich mit den Tierschutzorganisationen zusammen zu arbeiten. Inzwischen wurde bekannt, dass die Schimpansen an einen chinesischen Safaripark in Guangzhou exportieren will! Wir erinnern uns: In China gibt es KEINEN Tierschutz!!! Es ist daher zu befürchten, dass Dolly & Mimi unter noch schlimmeren Verhältnissen leben müssen, als bis vor kurzem in Deutschland. Von „animal public®“ bekam ich einen „dringenden Aufruf“ mich an einer entsprechenden Petition GEGEN die Auslieferung zu beteiligen und mich gleichzeitig für ein Leben in einer Auffangstation auszusprechen. NATÜRLICH habe ich mich direkt beteiligt – und da wir GEMEINSAM mehr erreichen können, möchte ich EUCH bitte eine Minute eurer Zeit für die beiden Schimpansen herzugeben. Hier geht es zur Petition:

http://www.animal-public.de/tierpark-nadermann

Wer die Möglichkeit hat: Bitte teilt den Aufruf, damit viele Menschen ihre Stimme FÜR Dolly & Mimi erheben! Viele Dank!