Beulenpest der anderen Art [Rezension – Dysopie-Satire]

Karsten Krepinsky

Angriff der ISombies

Sie sind gekommen, um dich zu konvertieren (Episode 1)

112 Seiten

CreateSpace Independent Publishing Platform [2015]

ISBN 9781522858454

~°~ Klappentext ~°~

Politisch. Unkorrekt. Eine subversive Zombie-Satire. Zombies fallen über Berlin her und töten jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Während die Politiker fliehen, nimmt ein ungleiches Team von Außenseitern den Kampf auf … Warnung! Das Lesen dieser Zombie-Apokalypse könnte bei empfindsamen Menschen den Zustand der Political-Correctness-Hysterie hervorrufen, der nur durch umfangreiche Lobotomie therapierbar ist.

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

In meist kurzen (beim ersten sogar sehr kurzem) Kapiteln taucht der Leser in die Berliner Welt der Gegenwart ein. Allerdings wird er nicht nur Zeuge von Politikern, die nur auf sich selbst bedacht sind, sondern auch von „Political Korrektnis“ und „Etwas“ das Menschen in „Zombies“ verwandelt. So kommt es, dass aus Menschen verschiedener Kulturen, Überzeugungen und Religionen eine Truppe wird, die nicht nur ums Überleben kämpft, sondern auch den ehrgeizigen Plan verfolgt ihre Stadt zurückzuerobern. Blöd nur, wenn man sich eigentlich nicht leiden kann (Vorurteile lassen grüßen) und zu allem Überfluss auch noch unbewaffnet ist …

Der Schreibstil ist angenehm, einfach herrlich unkompliziert. Soll heißen, hier schreibt der Autor „frei nach Schnauze“, was einem als Leser das Gefühl vermittelt, direkt im Geschehen (Mittendrin statt nur Dabei) zu sein. Was teils etwas anstrengend ist, sind die doch relativ viel verwendeten Fachwörter („Konvertit“, „Opportunist“, „Steele“ usw.). Obwohl es sich um eine leichte Kost der Lektüre handelt, ist durch die Verwendung des eben genannten, dann (leider?) doch ein wenig Wissen (oder eben ein gutes Wörterbuch) von Nöten. Immerhin kann der eine oder andere hier so auch etwas lernen. 😉

Von einem Buch kann man hier wohl eher nicht sprechen, eher von einem Büchlein (oder dickerem Heft). Nichtsdestotrotz schafft es der Autor wortgewaltig und humorvoll eine Apokalypse zu schaffen, die so ganz anders ist, als alle bisher dagewesen Zombiebücher. Egal ob ihr Zombies liebt oder hasst, verabschiedet euch von allem was ihr bisher über diese „Wesen“ wusstet. Die Wahrheit sieht ganz anders aus … 😉

~ Reihe ~

Angriff der ISombies [Teil 1]

Rückkehr der ISombies [Teil 2]

Bekehrung der ISombies [Teil 3]

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Cross Fit [Sport der etwas anderen Art]

Es ist erst Dienstag und ich bin jetzt schon völlig k.o., sehne das – viel zu weit entfernte – Wochenende und den – in der Unendlichkeit liegenden – Urlaub herbei. Das schwül-warm-feuchte Wetter tut sein Bestes, um meinen Körper zu schinden. Der Geist ist willig (äh nee) und das Fleisch dennoch schwach. Geht es euch genau so? Dann sollten wir vielleicht etwas Sport treiben, um Körper und Geist anzuregen!?

Wie wäre es mit „Cross Fit“ – zumindest mit dieser Version sind und die Blicke der anderen sicher. 😉

Kritik an der Satire [Diskussion zum Sonntag]

Ein gutes Beispiel das viele (religiöse) Menschen Satire einfach nicht verstehen.

Ich frage mich:

Dürfen Menschen für Gott klagen???

Und: Warum sind die Anrufer nicht mächtig zivilisiert zu reden?

Wieso werden Vergewaltiger von ihnen in Schutz genommen?

 

Bremen hat’s – Humor

Viele kennen es sicher, das Onlinesatiremagazin Der Postillon. Mit immer neuen Meldungen (die nicht jedem gefallen, aber viele begeistern), sorgen die Zeilen für eine bunte Abwechslung des oft grauen Alltags. Aber wusstet ihr das hinter den (auch) zwei Bremer Buben stecken? Nein? Ihr habt wohl gedacht, Norddeutsche haben keinen Humor, was? 😉

Peer Gahmert und Phillip Feldhusen stecken hinter den Pointen. Stefan Sichermann, seines Zeichens  „Big Boss“ sendet jeden Morgen eine E-Mail an seine Autoren. Die werden dann kreativ und es entsteht ein Artikel, an dem wir uns später erfreuen dürfen.

Beworben haben sich die beiden Bremer aber nie. Es funktionierte genau andersherum, da die beiden schon länger die Eine Zeitung, ein Online-Satire-Magazin, betrieben, wurde der Postillon auf sie aufmerksam.

Im letzten Jahr starteten sie mit der, etwas anderen, Talkshow „Ausgerechnet ich“. Hier kamen Gäste zu Wort, die u.a. auf Fragen beantworten wie „Huch, ich habe aus Versehen eine Zeitmaschine gebaut und reise nun durch die Jahrhunderte – worauf muss ich jetzt achten?“ oder „Verflucht! Ich muss ein Flugzeug landen, weil der Pilot tot ist!“

Damit wäre es wohl bewiesen: Bremen hat Humor!

TRUMPtastisch – Trumps für das Volk [Dinge, die die Welt nicht braucht]

Ob man will oder nicht (und Frau will eigentlich nicht), es ist so gut wie unmöglich an den US-Politiker Donald Trump vorbeizukommen. Liest/ hört man Nachrichten, gibt es mindestens einen Beitrag, der sich um ihn dreht. Selbst (andere) Blogger scheinen nicht genug von ihm bekommen zu können und teilen Ihre Meinung (die komischerweise meist negativ ist ;)) mit.

Mal ehrlich, wir wollen doch alle einen Trump! Am besten LEBENSGROß!

Nur reden sollte er möglichst nicht können. (Kommt ja doch nichts Gescheites bei raus.)

DA gibt es was. Donald Duck Trump als Pappaufsteller für nur rund 45,00 EUR! Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt was man mit ihm alles machen kann. Unter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass es sich hier um eine sichere Diätform handelt. Dazu einfach den Aufsteller beim Essen im Blickfeld platzieren (oder vor dem Kühlschrank). Natürlich hat er auch andere Verwendungsmöglichkeiten, so kann er sicher auch als Sitznachbar im Bus diesen. (Endlich hat man den 4er für sich alleine!) und wer den Trump leid ist, der kann ihn noch immer als Zunder nutzen.

Macht doch was her, so ein Trumpi oder? 😉