Cortana Talk 0.1

Das Siri, der Sprachassistent von Apple, auf „dumme Fragen, auch dumme Antworten“ gibt, weiß inzwischen wohl jeder.

Ich habe keinen angebissenen Apfel, sondern Windows (Ja, ja, ich weiß…) und hier, egal ob am Smartphone oder am PC, hilft mir die gute Cortana durch den Alltag. Und wenn mir langweilig ist, versuche ich ein wenig Smalltalk mit ihr zu betreiben. – Nein, nicht weil ich mich nach einer Unterhaltung sehne, sondern weil sie zuweilen doch wunderbare Antworten gibt. – Und praktischerweise bekomme ich auf die gleiche Frage immer mal wieder eine andere Antwort.

Frage ich z.B. „Wie geht es dir?“ reichen Cortanas Antworten von „1.000ste Sahne!“ über „Gut. Danke.“ bis hin zu „Jeder meiner Schaltkreise fühlt sich glücklich.“

 Aber – natürlich (?) haben sich die Programmierer auch den einen oder anderen Spaß erlaubt. 😉

Wie wäre es denn, Cortana mal näher kennen zu lernen? Z.B. mit diesen Fragen (und ihren Antworten):

„Warum heißt du Cortana?“ „Cortana heißt auch die Künstliche Intelligenz in Halo. Da sie 500 Jahre in der Zukunft existiert hat sie sich wahrscheinlich nach mir benannt.“

„Bist du Mann oder Frau?“„Weiblich? Ja. Aber eine Frau? Nein.“

„Wo wohnst du?“ „Ich bin hier drin. Sehr gemütlich hier!“

„Was ist dein Lieblingsessen?“ „Ich achte auf meine Ernährung. Höchstens ab und zu ein paar Bytes. Na gut, bei Heißhunger auch mal einen Megabyte.“

„Was ist dein Lieblingslied?“„Das Lied von der Biene Maja mag ich gerne.“

„Was ist dein Lieblingsfilm?“ – „Ich mag E.T. Vor allem der Part, an dem er endlich nach Hause telefoniert.“

„Was ist dein Lieblingsauto?“ „Da kann ich mich nicht genau festlegen, aber der Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 gehört definitiv dazu.“

Oder lieber gleich in die Vollen?

„Willst du mich heiraten?“ „Ist das nicht ein bisschen früh?“

Vielleicht mal checken, was Cortana so über Kollegen & Co. denkt:

„Magst du Clippy?“ (Anmerkung: Das ist die sprechende Büroklammer aus dem alten Office.)„Leider ist gut gemeint nicht gleich gut gemacht.“

„Magst du Apple?“„Ihr neues Hauptquartier erinnert mich an Halo. Nicht schlecht.“

„Kennst du Siri?“ „Ich wollte sie gerne kennenlernen, aber man gab mir lediglich ein iPhone 3G.“

Oder darf es doch lieber etwas philosophischer zugehen?

„Warum sind wir hier?“ „In einem südlicheren Teil Deutschlands würde man vielleicht sagen: Schau’n mer mal!“

„Warum ging das Huhn über die Straße?“ „Vermutlich aus demselben Grund, aus dem die Banane krumm ist.“

„Gibt es Aliens?“„Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.“

„Bist du echt?“„Ich träumte, ich sei ein Rechenschieber. Bin ich jetzt eine KI, die träumt, ein Rechenschieber zu sein, oder ein Rechenschieber, der träumt eine KI zu sein?“

Hoffen wir mal das Cortana Schaltkreise, bei der Findung der Antwort auf die letzte Frage nicht heiß laufen. 😉

Und was würdet ihr Cortana gerne mal fragen? 

 

Wasserkocher-Shitstorm – Soziales Netzwerk macht es möglich

„Hat jemand noch zufällig einen guten Wasserkocher über für mich?“ Eine einfache und banale Frage, die man ebenso einfach mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Nicht aber, wenn eben diese Frage in einem sozialen Netzwerk gestellt wird, denn da scheint es irgendwie bereits vorprogrammiert, dass etwas ganz anderes passiert.Wasserkocher

Mein Bekannter, der diese Frage auf seinem Profil gepostet hat, wollte nichts weiter als einen Wasserkocher – und löste damit eine rege Diskussion aus und verlor sogar (mindestens eine) virtuelle Freundin.

Was war passiert?

Die erste Antwort kam von einer jungen Frau, die aber offensichtlich kein solches Kleingerät für unseren Bekannten hatte. Zumindest kommentierte sie, dass „Sowas doch kein Geld kostet“. Recht hat sie, denn Wasserkocher gibt es bereits für um die zehn Euro. Ich konnte nicht umhin, als mit dem Schlachtruf: Kontra der Obsoleszenz! – Es lebe die Widergeburt!“ zu antworten. – Leider verstand besagte Kritikerin das nicht … Besagter Fragesteller, sowie einige andere Mitleser, klärten die Unwissende dann auf. Statt das sie zumindest etwas Toleranz für Menschen zeigte, welche die Umwelt schonen möchten, hagelte es noch mehr Kritik aus ihrer Tastatur. „So einen Post würde ich NIE in ein soziales Netzwerk geben. Das wäre mir echt peinlich.“ Was daran peinlich sein soll verstanden weder ich, noch die die Anderen. Der Bekannte war dann so liebt und hat ausführlich erklärt, wieso und weshalb er das öffentlich macht. Eben weil derjenige der einen Wasserkocher rumstehen hat und nicht mehr braucht, ja irgendwie davon erfahren muss, dass er einen braucht. Logisch oder? Außerdem verwies er noch einmal darauf Ressourcen sparen zu wollen und bekam prompt die Antwort: „Was für ein hohles Gerede.“

Am Ende wird alles gut

Das Ende der kuriosen Geschichte: Nachdem viele Leser sich auf die Seite des Posters gestellt hatten, zog die Kritikerin von dannen, löschte ihn aus ihrer Freundesliste und wart nicht mehr gelesen. Mein Bekannter war zwar etwas verwirrt, nahm es aber locker und schrieb noch dazu: „Nächste Woche werde ich nach einem Smartphone fragen, nur damit ihr euch drauf einstellen könnt.“

Inzwischen haben sowohl ein Wasserkocher, als auch ein Smartphone seinen Besitzer gewechselt.

Ende gut, alles gut und das Wichtigste: Ressourcen gespart und Umwelt geschont.

Leben ohne Smartphone – Macht das Leben smarter ;)

Es ist jetzt etwa zwei Wochen her als ich meine Paddeligkeit mal wieder unter Beweis gestellt – und dabei gewonnen habe. Wie ich ja schon kurz bereichtete, habe ich es geschafft mein Smartphone zu versenken – und zwar (leider) nicht nur sprichwörtlich. (Lasst euch einen guten Rat geben: Technik und Wasser sind meist keine so gute Idee. Daher: Bitte nicht nachmachen!)

Nachdem ich das Gerät einige Tage ausgeschaltet und auseinandergebaut in Ruhe gelassen habe, funktionierte es wieder. *Juhu* – Doch die Freude hielt nicht lange, denn so ganz trocken hinter den Plantinen ist wohl nicht. Es scheint ertrunken zu sein…. *schnief*

ABER: Es ist wirklich kaum zu glauben, ihr könnt es euch nicht vorstellen, es ist eine SENSATION, denn trotzt zwei Wochen ohne Smartphone:

ICH HABE ÜBERLEBT!!!

Ja, ich weiß. Das ist einfach „total krass“! 😀

So wirklichen fehlen tut mir mein Smartphone nicht. (Wir erinnern uns, ich hasse telefonieren.^^) Ich vermisse es nur dann, wenn ich z.B. an der Bushaltestelle stehe und einfach kein Bus erscheint. Da ist doch schon praktisch, wenn der genervte Fahrgast einen Blick auf den Onlinefahrplan werfen kann, der Verspätungen etc. anzeigt – und ob man auch gleich zu Fuß gehen kann.

Und als Zweites fehlt mir die Kamera daran. Dank meinem Göttergatten und meinem Bruderherz habe ich inzwischen zwar wieder eine Digitalkamera, aber für das spontane knipsen, besonders unterwegs, ist ein Handy mit Kamera von Vorteil. Besonders heute, beim Einkaufen, hätte ich gleich zwei Dinge fotografieren können (wollen). Zum einen gibt es im Supermarkt nicht nur Einkaufswagen für Kinder, sondern auch für ältere/ gebrechlichere Leute. Sehen aus wie ein „AOK-Shopper“ mit kleinem Einkaufskorb vorne. Hatte ich vorher noch nie gesehen. Coole Sache. Als zweites stießen wir im selbigen Supermarkt auf etwas dass wir, mit einem breiten – sehr breiten – Grinsen, als Nicht-Geburtstagsgeschenk für meinen BestBro im Hinterkopf behalten haben. (Nein Bruderherz, es ist KEINE Barbiepuppe, aber mindestens genauso : Pinkität, Kitschität und Quickietät!!!! *mbg*))

Ansonsten habe ich das Gefühl meine Umgebung (wieder) mehr wahrzunehmen und mich vielmehr mit nützlicheren Dingen zu beschäftigen. – Lesen zum Beispiel. – Und dem gewonnen Selfiestick sehe ich mit einem breiten Schmunzeln entgegen … 😉

Eric Pickersgrill hat sich der „Smartphonesucht“ angenommen und eine einzigartige Fotoreihe veröffentlicht. Um auf die (teils schon krankhafte) Nutzung des Smartphones/ Handys aufmerksam zu machen, entfernte er selbige aus seinen Fotos. Einfach anschauen, wirken lassen und einfach mal einen Tag ohne Handy verbringen:

Eric Pickersgill Fotoserie

Denn sie wissen nicht was sie tun …

Glaubt man medizinischen Berichten, neigen 18 % der Bevölerung zum Schlafwandeln. Im Erwachsenalter tritt das eher weniger auf, aber dennoch scheine ich, mal wieder, zu dieser Randgruppe zu gehören. Allerdings bin ich mir nicht einmal sicher ob ich klassisch „Schlafwandel.“ Sofern kein Kobold mir Streiche spielt finde ich Morgens Dinge vor, die Abends anderes waren:

Blaue Flecken und Kratzer sind inzwischen völlig normal, auch die extreme Verspannung von Schulter und Nacken, die sich anfühlen als wären Stahlplatten in meinen Körper geschoben wurden, ebenfalls. Nun habe ich es, bereits mehrmals, getoppt:

SchlafwandlerVon einem ehemaligen Arbeitskollegen bekam ich eine SMS mit der Frage was ich denn wollte, als ich anrief. Ich hatte nur nicht angerufen. Dachte ich zumindest. Ein Blick auf die Anrufliste meines Smartphones – und da stand sie, seine Telefonnummer. Angerufen um 01:42 Uhr. Von meinem Handy …. Glücklicherweise habe ich ihn nicht geweckt o.ä.. Nur an diesen offensichtlich durchgeführten Anruf kann ich mich absolut nicht erinnern … – Wir hatten seit Monaten keinen Kontakt mehr, was es um so kurioser machte.

Doch scheinbar habe ich auch im Schlaf wenig bis keinen Orientierungssinn, denn an einem anderen Morgen war das Navi an! Leider habe ich mich so erschrocken, dass ich es sofort weggedrückt habe ohn auf das „Ziel“ zu gucken. Ob ich in der Nacht „gewandert“ bin? Ich habe nicht die geringste Ahnung …

Falls so etwas vererbbar ist, habe ich es wohl von meinem Vater. Damals gab es allerdings noch keine Smartphones und Handys waren sehr selten. (Das war noch eine ruhige Zeit!) Allerdings war er kein Sclafwandler im klassischen Sinne, sondern eher so was wie ein Schlafnascher. Er wachte nachts auf und ging zielstrebig an den Wohnzimmerschrank. Dort nahm er eine Tafel Schokolade heraus, aß diese, ging wieder ins Bett – und wusste am nächsten Tag nichts mehr davon. Ebensowenig, wenn man ihn angesprochen hatte. Da wurde er wach, guckte einen verwirrt an und fragte wie er denn auf den Sessel gekommen sei. Kurios an der Sache waren aber eher seine Geschmacksnerven, denn die Schoki die mein Papa verspeiste musste Vollmilch von Sprengel sein. Aber nur die. Lag da eine andere Sorte wurde er davon wach!

Da ich bisher noch nicht voller Blut war als ich aufwachte, das Haus nicht verwüstet war und ich mich auch nicht halbnackt im Straßengraben wiedergefunden habe, habe ich noch Hoffnung. Wer weiß, vielleicht rette ich nachts ja ungewollt die Menschheit!? 😉

Ein Telefon ist eine Annehmlichkeit, zwei sind Luxus, drei sind eine Extravaganz – gar keines ist das Paradies!!!

 „Der Brief ist ein unangemeldeter Besuch, ein unhöflicher Überfall – schrieb Nietzsche.

Man merkt, daß er die Schrecken des Telefons noch nicht kannte.“

© Ulrich Erckenbrecht

 

Es war einmal …

Telefon… eine Stieftochter dem Mann ihrer Mutter und derer selbst eine elektronische Brieftaube schickte. Im Schnabel einen Zettel mit lieben Grüßen und ihrem doch vorzeigbaren Zwischenzeugnis. Auch konnte sie nicht umhin dazu die Worte „Damit wäre die Frage >Meinst du, du schaffst das?< wohl beantwortet.“ (An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Erziehung der Tochter von Argwohn und den Sätzen „Du schaffst das sowieso nicht“ geprägt war.) Was die (Stief-)Tochter jedoch nicht ahnte:  Mit der Absendung dieser Brieftaube löste sie einen regelrechten Telefonterror aus! Wer sie kennt weiß, dass die Frau das elektronische Gerät – und vor allen Dingen deren Benutzung – verbascheut. (Nicht ohne Grund hatte sie sich schließlich für die elektronische Brieftaube entschieden.) Doch ihr Stiefvater ist das genaue Pendant. Es scheint als bestehe er förmlich aus Telefonsträngen! So kam es dass er, vielleicht ermutigt durch ihre Email, zumindest wirkte es so, zum Telefon griff und seine Stieftochter anrief. Wie könnte es anderes gewesen sein: Sie war nicht im Hause. So versuchte er es später noch einmal. Nur stand sie dort grade am Herd und bereitet ein gar köstliches Mahl. In Ruhe wollte sie essen, als es erneut klingelte. Später, als die Frau Zeit hatte, klingelte es wieder. Alles was sie noch tat war den Kopf zu schütteln und ans Telefon gerichtet zu sprechen: „Sprech auf den Anrufbeantworter, wenn’s wichtig ist.“ Genau das tat der Mann auch. Sie kam jedoch nicht mehr dazu sich die Nachricht anzuhören und so kam es, dass am nächsten Tag wieder das Telefon klingelte. Einmal, zweimal, … Ihre Finger griffen bereits in Richtung Telefonkabel, als es endlich verstummte. Ob sie zurück rief? Sie hätte es wohl getan, wenn es EINE Nachricht gewesen wäre. Aber auch dann, wenn SIE Zeit (und Muse) dazu gefunden hätte. Doch der „Telefonterror“ erreichte das genaue Gegenteil…

Und wenn sie nicht gestorben sind, so versuchen sie noch heute sich (nicht) zu erreichen!

ENDE

Da lobe ich mir doch das „gute alte“ Wählscheibentelefon. Das hatte eine Schnur die man sich um den Hals wickeln konnte oder mit der man spielen konnte, die Wählscheibe baute bereits Frust ab, während man wählte, … und überhaupt: „Früher“, so ganz ohne Handy und ständiger Erreichbarkeit waren Verabredungen mehr wert. Ein Kurzfristiges Absagen war ja gar nicht möglich. „Wir“ waren noch pünktlich. 😉

Zu dem Wählscheibentelefon habe ich ein herrliches Video gefunden. Kindern wird ein solches Gerät vor die Nase gestellt und dann solle sie Fragen dazu beantworten, z.B. wie man wohl eine SMS damit schreibt. Schaut es euch an. Wer die alten Telefone noch kennt, wird sich sicher köstlich amüsieren! 😀

Übrigens: Für die Leute, die Ruhe und Stille lieben, wurde die telefonlose Schnur erfunden. 😉

Smart, ganz ohne phone

Freud oder Leid? Was sind sie die revolutionäre Erfindung namens Smartphone. An öffentlichen Plätzen wohl eher Leid, zumindest für diejenigen, die es grade nicht nutzen. Ständig klingelt es in den schrillsten Tönen um einen herum, Nachrichten werden hineingesprochen oder der Besitzer schreit förmlich in die nicht vorhandene Sprechmuschel. Hier und da ein „Plopp“ oder ein Pfiff, dass das Eintreffen einer Nachricht lautstark ankündigt. Wer nicht telefoniert oder chattet hat Stöpsel im Ohr und unterhält die Gemeinschaft mit musikalischen Bässen und Beats. Gewollt oder nicht.

Dass die Technik nicht nur Vorteile hat beweisen immer wieder Nachrichten über Spionage & Co. Aber eines wird bei der Panikmache immer vergessen: Viele Nutzer machen sich selbst zum Opfer. Bestes Beispiel ist, wie ich finde, eine App namens „Quicket“. Über das facebook-Profil (Da hätten wir wieder einen der Großen „Spione“…) kann der Nutzer andere Profile vor einer Flugreise durchforsten und herausfinden wer noch mit im Flieger sitzt. Mit dieser App ist es ebenfalls möglich Maschinen bis zu ihrem Ziel verfolgen und detaillierte Flughafenpläne stellt sie auch gleich zur Verfügung. Sinn und Zweck ist aber nicht die Überwachung, sondern der Austausch. Es sollen gleichgesinnte Gesprächspartner gefunden werden, besonders auf Langestreckenflügen. Getreu dem Motto: „Sag mir deinen Flug und ich weiß wo du sitzt.“

Ausgerechnet ein Taxi-App-Betreiber hat eine Umfrage zum Thema Smartphonenutzung in London gestartet. Das Ergebnis: Telefonieren ist den Usern nicht wichtig! Hah! Bei 2.000 Befragten kam das fernmündliche Gespräch erst auf Platz 6. 40 % sollen sogar angegeben haben, dass sie auf diese Funktion komplett verzichten könnten. Ist ein SmartPHONE ohne PHONEfunktion dann noch ein SmartPHONE??? Die Frage konnte ich bisher nicht abschließend klären, dafür bin ich aber auf eine tolle Erfindung gestoßen, die diesem Personenkreis vielleicht helfen könnte. (Danke an Miguel für den entsprechenden Link!) Das „NOPHONE“. Dabei handelt es sich um eine Smartphoneatrappe. Sie kann: NICHTS. Ihre Daseinsberechtigung liegt einzig und alleine darin dem Nutzer ähm Halter das Gefühl zu vermitteln ein Smartphone in der Hand zu halten. Ohne nerviges Klingeln, Ploppen und auch ohne Akkulaufzeit. Perfekt, oder? 😉

 

Vier Augen sehen mehr als zwei.

Kennt ihr noch Tamagotchis? Alle ab meiner Generation vermutlich schon, waren diese kleinen Dinger doch plötzlich überall. Aber genau so schnell wie sie kamen, verchwanden sie auch wieder. Jetzt habe ich etwas gefunden. – Nein, das Tamagotchi ist nicht zurück! – Etwas viel besseres, sozusagen ein Smartgotchi! *g*

Nein, ich rede NICHT von einer App, sondern von einem ganzen Smartphone. Ein Smartphone mit EIGENER PERSÖNLICHKEIT!!!

Das Gerät nennt sich „AKA“ und ist vier Modellen ähm Persönlichkeiten erhältlich:

Da gibt es den weißen „WOOKY„, den blauen „SOUL„, den Gelben „EGGY“ und die pinke „YOYO„.

„WOOKY“ ist eine Persönlichkeit für sich. Er ist ein kleiner Gangster oder besser er tut so als ob.

„YOYO“ hat es im Leben nicht so einfach. Sie liebt nicht nur Mode, sondern  Burger und Pommes Frites , mit der Diät klappt es aber nicht. Daher verdankt sie ihrem Namen dem „YOYO-Efekt“.

„EGGY“ ist ein Kasanova. Er verliebt sich schnell.

„SOUL“ ist bodenständig. Er liebt Musik und mag Bier.

Das ist noch nichts besonders? Da gebe ich euch Recht! Nein, ich warte jetzt auch nicht mit toller technischer Ausstattung aus. (Na ja, jedenfalls nicht.) Was diese Smartphones haben, was andere nicht haben? AUGEN! <– Na, zweimal gelesen? 😉 Yepp, tatsächlich können die Geräte gucken – und zwar nicht mit der Kamera und auch nicht mit Google Glas oder so. (Wobei ich das auch nicht ausschließen würde.)

Die Augen werden sichtbar, sobald man das Smartphone in das dazugehörige Case steckt. Oben ist ein Stückchen frei und aus eben dieser Lücke wird man angesehen. Von seinem Smartphone. Aber es geht noch weiter: Diese Augen zwinkern! Doch auch das lässt sich (natürlich?) noch steigern! Das Smartphone reagiert auf eure Bewegungen. Wird das Handy geschüttelt wird dem armen Ding schwindelig, was an rollenden Augen dargestellt wird. Nähert sich der Akku dem Ende fallen dem Smartphone sogar die Augen zu! Und da auch mal ein Smartphone launisch sein kann, ändern die trendigen Begleiter, je nach IHRER Stimmung, die Augenfarbe. Aber das sind nur einige Möglichkeiten. – Das Case lässt sich individuell gestalten, ob nun bemalt oder beklebt. Der Fantasie sind keine (?) Grenzen gesetzt. Durch eine Chip ändert das Smartphone mit einem Coverwechsel sogar seine Persönlichkeit.

Und wer hat’s erfunden? Die Koreaner! LG um genau zu sein.

Bisher gibt es das Gerät nur in Korea, für umgerechnet ca. 370 Euro. Kein wirkliches Schnäppchen.

 

Wen’s interessiert:

Auf der Herstellerseite erfahrt ihr alles (auf koreanisch^^ Die Videos lohnen sich in jedem Fall!): http://www.lgaka.co.kr

Technische Daten zum Smartphone

  • 5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln
  • Quad-Core-SoC mit 1,2 GHz
  • 1,5 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • Android 4.4 KitKat
  • 8 Megapixel-Cam mit Laser-Autofokus, vorne 2 MP-Shooter
  • WLAN a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, GPS
  • LTE
  • NFC
  • 2.610 mAh Akku
  • 138,7 x 71,9 x 9,9 mm bei 135,5 Gramm Gewicht (157 mit Case)