Cross Fit [Sport der etwas anderen Art]

Es ist erst Dienstag und ich bin jetzt schon völlig k.o., sehne das – viel zu weit entfernte – Wochenende und den – in der Unendlichkeit liegenden – Urlaub herbei. Das schwül-warm-feuchte Wetter tut sein Bestes, um meinen Körper zu schinden. Der Geist ist willig (äh nee) und das Fleisch dennoch schwach. Geht es euch genau so? Dann sollten wir vielleicht etwas Sport treiben, um Körper und Geist anzuregen!?

Wie wäre es mit „Cross Fit“ – zumindest mit dieser Version sind und die Blicke der anderen sicher. 😉

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Urlaub 4.0 – Typisch Deutsch

Phrase des Tages

„Die beste Tarnung ist die Wahrheit,

die glaubt einem sowieso keiner.“

[Max Frisch]

„Du Kartoffel!“ – „Die Kartoffel kommt ursprünglich aus Südamerika, nicht aus Deutschland!“ – „Na und, ihr Deutschen esst aber dauernd Kartoffeln!“ – Ja? Tun „wir“ Deutschen das wirklich? Was  ist denn überhaupt „Typisch Deutsch“?

Genau das hat sich auch eine Meinungsplattform gefragt und diese Fragen direkt an ihre Mitglieder (Ja, auch mich ;-)) gestellt. Es galt folgende Fragen zehn zu beantworten (Dahinter meine Antworten). Kleines Manko war dabei, dass keine eigenen Antworten möglich waren, sondern aus den vorgegebenen ausgewählt werden musste:

  1. Was ist Ihre Lieblingsfarbe? Blau
  2. Wie oft machen Sie ihren Abwasch (innerhalb einer Woche)? 5-mal
  3. Wie oft gehen Sie monatlich ins Kino? 0-mal (Stimmt aber eigentlich auch, da ich ja ins Kino gehe, aber eben auch nicht jeden Monat.)
  4. Wie oft im Jahr gehen Sie zum Friseur? 0-mal
  5. Welche besondere „Fähigkeit“ besäßen Sie am liebsten? Gedanken anderer lesen (Mir persönlich wäre Gedankenmanipulation wesentlich lieber. ;-))
  6. Welches Tier wären Sie am liebsten? Katze (Eigentlich lieber Giraffe: Festen Boden unter den Füßen und trotzdem den Überblick! :-))
  7. Wie oft duschen Sie pro Woche? 3-mal (Ist einfach unterschiedlich. Bei der jetzigen Hitze wesentlich öfters.)
  8. Wie häufig gehen Sie einkaufen? Mehrmals pro Woche
  9. Welches ist Ihre Lieblingsbiermarke? Warsteiner (Köstritzer stand nicht zur Auswahl, ebso wenig wie Hemelinger Dunkel 😦 )
  10. Wie oft treiben Sie Sport? 0-mal (Jajajaja …. Die Umfrage ist eben schon länger her… ^^)

Bin ich damit jetzt überhaupt eine „Typische Deutsche“? – Nach dem Verzehr von Kartoffel wurde ja gar nicht gefragt! 😉 – Laut dem Umfrageergebnis …

… ist die Lieblingsfarbe des Deutschen Blau.geschirrmaschine_02

… erledigt der Deutsche 7-mal in der Woche seinen Abwasch.

… geht der Deutsche 0-mal im Monat ins Kino.

… lässt sich der Deutsche 3-4-mal im Jahr beim Friseur herrichten.

… wünscht sich der Deutschen Gedanken lesen zu können. (An zweiter Stelle waren Zeitreisen und Teleportation, an Dritter Unsterblichkeit und sich unsichtbar machen zu können.)

… wäre der Deutsche am liebsten ein Adler (Gefolgt von Katze und Delfin, auf dem letzten Platz war hier übrigens das Pferd.)

… widmet sich der Deutsche täglich seiner Dusche (Sorry, ist aber wirklich nicht gesund …)

… schleppt sich der Deutsche mehrmals die Woche zum Einkaufen.getraenk_002

… gibt es beim Deutschen als Feierabendbierchen am meisten Becks

… schwitzt der Deutsche nicht möglichst nicht beim Sport (Topantwort: Sport ist nicht meine Stärke, mit nur einem Prozentpunkt aber gefolgt von mehrmals pro Woche. ;-))

Damit erfülle ich 5 von 10 möglichen Punkten. Ich bin also weder typisch Deutsch, noch untypisch, sondern nur Durchschnitt – Aber auch der kann alles andere als langweilig sein. 😉

Und was ist für euch persönlich „Typisch Deutsch“?

Kartoffeln, Lederhosen, Sauerkraut, Papierkrieg oder doch etwas ganz anderes?  🙂

„Du siehst heute so glücklich aus.“ …

… stellte mein Kollege gestern fest. So ganz Unrecht hatte er damit vermutlich nicht. (Auch wenn man vielleicht nicht unbedingt glücklich ist, wenn man an einem Sonntag, bei 30°C in einem stickigem Büro ohne Klimaanlage bis 22:00 Uhr arbeiten muss …)

Was war zuvor passiert?

Tatsächlich konnte ich relativ gut und lange schlafen, war also doch einigermaßen fit für den Tag.

Bereits mittags „mussten“ wir uns bereits auf den Weg in einen unser (sehr) favorisierten Stadteile machen. Wohnungsbesichtigung. Die Gegend war toll (Ich hätte wohl nur zehn Minuten zur Arbeit benötigt!), aber die Wohnung hatte eindeutig Depressionspotential. Alles sehr dunkel, eng und mit einem Balkon (wenn man das überhaupt so nennen kann) auf dem man gerade einmal stehen kann. Mein Göttergatte und ich waren uns sogar Absprache einig: Nope. Da wollen wir nicht einziehen.

Minigolf

Wir sind so schlecht … :,D

Nun lagen zwischen meinem Arbeitsbeginn und der Wohnungsbesichtigung noch gute drei Stunden – und wie erwähnt, ich arbeite in der Gegend, in der wir ohnehin schon waren. Klar, ich hätte früher anfangen und Stunden aufbauen können. Aber ehrlich, meine Motivation hielt sich in Grenzen. 😉 – Wir hatte daher bereits im Vorfeld beschlossen einen unser Pläne für 2016 umzusetzen und Minigolf spielen zu gehen. Aber nicht irgendein Minigolf, sondern Schwarzlichtminigolf! – Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich noch nie in meinem Leben Minigolf gespielt hatte, warum also mit der klassichen Feld & Wiesen Version anfangen? Beim Schwarzlichthof wurde das Thema Stauer aufgegriffen und entsprechend müssen die Spieler ihre Bälle um Holzkisten und Co. bewegen. Aber auch auf Tischen (der Schläger wird hier wie ein Que benutzt) und selbst eine Bahn mit einem Lastenaufzug gibt es. Für Abwechslung ist also gesorgt und durch die Schwarzlichtfarben, sowie passende Musik entsteht eine tolle Atmosphäre. Wir hatte eine Menge Spaß (Ich nicht nur, weil ich ganz knapp gewonnen habe! :D) und konnte so etwa eine Stunde Zeit überbücken.

Im Vorfeld hatten wir uns bereits über die gefühlten 1000snd draußern herumlaufenden GOPMenschen gewundert und die Zeltstände von weitem für einen Flohmarkt gehalten. Wir beschlossen also spontan einen zweiten Punkt unsere „unbedingt noch einmal machen Liste“ zu streichen und einen Flohmarktbesuch zu machen. Leider (?) entpuppte sich das jedoch nich als Floh-, sondern als Speichermarkt. Bedeutet soviel wie: Jede Menge kuriose Dinge (hauptsächlich hangemachtes) das kein Mensch braucht zu überteuerten Preisen. Wir versuchten unser Glück am Glücksrad des GOP und gewannen zumindest jeder einen Trostpreis (Gummibärchen und Erfrischungstuch^^). Da wir sonst nichts von Interesse entdecken konnten (Mein Liebster wurde allerdings von seinem Arbeitskollegen entdeckt. Die Welt ist klein.), organsierten wir uns eine Käsebrezel und setzten und mit einer Flasche Wasser in den Schatten. Das war sehr gemütlich und hätten wir von jedem der uns blöd ansah einen Euro bekommen, wären wir jetzt wohl reich. 😉

Die anschließenden Stunden Arbeit gingen, auch dank meinen Lieblingskollegen mit denen ich eine Menge Spaß hatte, schnell herum. Von meinem Göttergatten abgeholt und lecker bekocht, ein schöner Ausklang.

Nachschlag

Heute ist mein (einziger) freier Tag (in dieser Woche) und tatsächlich bin ich gerade noch relativ entspannt. Post habe ich auch bereits bekommen: Der bisher letzte Teil der Wächter-Reihe! Ein Geburtstagsgeschenk meines BestBros. DANKE! 🙂

(Dafür habe ich ihn dann auch schon genervt, dass er mit mir nun auch Minigolf spielen muss. :P)

WächterZusammenfassend würde ich also gerade behaupten:

Es geht mir grade richtig gut! 🙂

Wie man nicht vorhandene Vorsätze erfüllt

Eigentlich könnte ich euch diesen Beitrag heute gar nicht schreiben, denn eigentlich würden mein GöGa und ich jetzt in der beschaulichen Elbtalaue bei Kaffee/ Kakao und Kuchen sitzen. Aber eigentlich ist eigentlich ein schönes Wort und so kann ich euch, ganz uneigentlich, mit diesem Beitrag „nerven“! 😀

Meine liebe Frau Mama feiert heute Geburtstag oder besser sie feiert nicht, sondern liegt krank im Bett. – Älter ist sie aber trotzdem geworden.

Beschauliches Bleckede

Beschauliches Bleckede

(Ja Mum, es nützt dir gar nichts! *fg*) Das wir nicht gefahren sind, löst zwiespältige Gefühle in mir aus. Zum einen ist die Fahrt nicht gerade kurz. Völlig egal ob die Strecke per Pkw oder mit öffentlichen Verkehrsmittel zurückgelegt wird. Dazu kommt noch, dass Familienfeiern immer etwas „anstrengend“ sind. (Außer Beerdigungen. Die sind in unserer Familie immer ganz lustig. – Ja, das IST mein voller Ernst!) Auf der anderen Seite habe ich meine Mum aber nun 1,5 Jahre nicht mehr gesehen … Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, das Jahr hat gerade erst begonnen und es wird sich sicher noch ein anderes Wochenende „Familienzusammenkunft“ ergeben. – Und die Geschenke? Haben wir heute Morgen vertrauensvoll in die Obhut eines Logistikdienstleisters gegeben.

TierfriedhofDoch ich wollte euch gar nicht von heute berichten, sondern von gestern. Den ersten Tag des Jahres haben mein Wikinger und ich nämlich direkt genutzt um unsere nicht vorhandenen „Gute Vorsätze“ umzusetzen. Dick eingepackt machten wir uns bei Sonnenschein und schwefelgeschwängerten Luft auf in den Wald. Als erstes gab es den obligatorischen Gang auf den Tierfriedhof, wo wir Harlekin unsere Ehre erwiesen und ihm, im schönsten Sonnenuntergang, eine Kerze anzündeten.

Von dort aus stapften wir munter in den Wald hinein und trafen – Nein, nicht auf Ungeheuer! – auf jede Menge (anderer) Spaziergänger. Die meisten waren mit (ihren) Kindern unterwegs, doch was wir sahen und hörten, lies uns schnell daran zweifeln, ob das alles so richtig ist. Zwei Beispiele: Wir trafen auf ein junges Ehepaar. Die Frau schob einen Kinderwagen – und rauchte dabei. Wenn sie denn nun unbedingt eine rauchen muss, hätte ja auch der Mann schieben können!? Aber gleich direkt „am“ Baby rauchen. Für uns alles andere als verantwortungsvoll. Später trafen wir auf eine weitere Gruppe die Kinder dabei hatten. Zwei junge Frauen, je mit einem Kinderwagen sowie drei Kleinkindern. Es dauerte nicht lange und wir hörten eine der Frauen einem der Jungen zurufen: „Leon, nicht! Das ist frisch gewaschen!“ – Hallo? Wenn es vorher geregnet hat, dann ist ein Waldboden nun einmal matschig und wenn man Angst um die Kleidung der Kids hat, dann lässt man sie eben alte Klamotten anziehen oder meinetwegen Regenzeug drüber. Aber nein, am liebsten in den Wald, aber bitte auf geteerten Straßen. Da können wir nur den Kopf schütteln!

Den Kopf schütteln konnten wir auch, als unsere „Orientierungsprobe“ missglückte. – Natürlich (?) wollte ich meinem Schatz nur die Gegend zeigen. *hust* Blöderweise glaubt er mir das noch immer nicht. – Jedenfalls fanden wir uns in einer Gegend wieder, von der wir beide nicht geringste Ahnung hatten WO wir überhaupt sind. Das war der Moment, an dem ich ganz froh war, wieder ein Smartphone zu  haben und eine Straßenkarte aufrufen zu können.

Waldspaziergang

Heimweg

Auf dem Nachhauseweg trafen wir auf eine Ziege. Eine schwarz-weiße um genau zu sein. Blöd nur, dass nur ich sie sehen konnte. Mein Liebster dachte, ich würde ihn auf den Arm nehmen wollen, aber ich sah sie wirklich, die Ziege. Zumindest bis wir kurz vor ihr waren, denn dann verwandelte sie sich in ein Fahrrad! – Falls ihr jetzt lacht. Genau das hat mein Begleiter auch getan – und noch so etwas gesagt, wie dass ich wohl eine neue Brille bräuchte … Nun ja …

Nach Hause fanden wir mit der Straßenkarte dann glücklicherweise ohne Probleme. – Und von Ziegen wurden wir auch nicht angegriffen. 😉 – So lernt man seine Wohngegend kennen und der Spaziergang war ausgiebiger, als ursprünglich geplant. Insgesamt waren wir 1,5 Stunden unterwegs! Ich würde sagen: Guter, nicht vorhandener Vorsatz, erfüllt. 😀

Glücklich - (nicht nur) dank viel frischer Luft ;)

Glücklich – (Nicht nur) Dank viel frischer Luft 😉

Leg das Geschirr an und entspanne dich … Kirche goes YOGA

An was denkt ihr zuerst, wenn ihr „San Francisco“ hört? Californian? Cable Cars? Fisherman’s Wharf?

Und was denkt ihr zuerst, wenn ihr an “Kirche” denkt? Religion? Holzbänke? Beichte?

Merkt euch eure Antwort und beantwortet nun folgende Frage:

 Was denkt ihr, wenn ihr an San Francisco UND Kirche (gleichzeitig) denkt?

Eure Antwort lautet etwa so wie „Eine Kirche die in San Francisco steht.“? Schon nicht schlecht, aber die „richtige“ Antwort lautet: YOGA!

YogaIn der „Grace Cathedral“ (protestantisch-episkopal) findet wöchentlich eine Yoga-Stunde statt. Nicht auf einem Vorplatz oder ähnlichen, sondern mitten IN der Kirche: Menschen jeden Alters breiten ihr Matten zwischen den Holzbänken und rund um den Altar aus. Dabei befolgt die Kirche hier zumindest einen Grundsatz: Jeder ist willkommen. Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung und auch die Konfession spielen hier keine Rolle. (Sollte die Kirche wirklich etwas dazu gelernt haben?) Allerdings bittet die Kirche um eine „Spende“ von $ 10 – $ 20. Das entspricht derzeit ca. 8 – 9 Euro. Ich kenne zwar die Mitgliedgebühren für Sportstudios in den USA nicht, aber würde man in Deutschland jeder Woche an dem „Kirchenkurs“ teilnehmen, käme man auf über 30 Euro/ mtl.. Eine Mitgliedschaft, bei der man auch mehr als 1x/ Woche teilnehmen kann, wäre sicher günstiger. Aber würde es auch so viel Spaß machen? Ich habe zwar nicht vor in die Kirche zu gehen, aber allein der Gedanke dass, wenn ich dort durch das Tor schreiten würde, sich vor mir ein Raum erstreckt, in dem lauter Menschen die verschiedensten Verrenkungen durchführen! Herrlich! In jedem Fall mal etwas anderes, als nur gefaltete Hände zu sehen. Und überlegt mal, wie wohl z.B. was ein Tourist, der mit einer „ganz normalen Kirche“ rechnet, wohl bei so einem Anblick denken würde! 😀

Aber (leider) wird das in Deutschland wohl eher nicht passieren. – Ob man in die Hölle kommt, wenn man zum Gottesdienst einfach seine Yogamatte ausbreitet? Liese sich ein Flashmob draus machen. *g* – Auch andere Länder sind dabei eher prüde. So wurde z.B. eine Yoga-Gruppe in der „Bridge Methodist Church“ (bei Manchester, England) verboten. Die Pfarrerin ist der Meinung, dass solche ein Gruppe „spirituell angreifbar“ sei und somit in ihrem „christlichen Glauben verwirrt werden könnte“. Die Gründerin der Gruppe ist empört und reagierte – mit einer Einladung für die Pfarrerin in die Gruppe, damit diese dort ihre Angst verlieren kann! Leider konnte ich nicht heraus bekommen, ob die gute Dame die Einladung annahm. Ich denke aber eher nicht …

Um die, ich nenne es mal „Ängste“, der Kirche zu verstehen, muss man wissen woher Yoga überhaupt kommt. Hier bei uns, im westlichen Teil, wird darunter fast immer die Sportart an sich verstanden. Ursprünglich stammt Yoga aus Indien und dessen Wurzeln liegen im Hinduismus, sowie Teilen des Buddhismus verankert. Ein sehr schöner Vergleich: „Das Individuum wird hier als ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers gesehen. Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele, und das Geschirr heißt im Indischen „Yoga“.“ [Quelle: Wikipedia]

Und wie die meisten von uns ja wissen, sind Kirchen nicht besonders tolerant, wenn es darum geht, sich anderen Religionen etc. zu öffnen …

http://labyrinthyoga.com

Jetzt ist es passiert …

… ich & Gedankenteiler wurden nomieniert!!!

LiebsterBlogAwardUnd zwar für den Liebster Blog Award„. Nomiert hat mich Leserin und Reisebloggerin „Entdeckungsjägerin„. Schaut doch gerne auch mal auf ihrem Blog vorbei und erlebt die Welt in spannenden Fotos und Berichten: http://entdeckungsjaegerin.wordpress.com

Wer mich kennt, weiß das ich von Kettenbriefen nicht viel halte. Irgendwie ist eine Nominierung bei der man selbst wieder nomieren soll ja auch so etwas in der Art. Im Gegensatz zu Kettenbriefen wird hier aber nicht gedroht, dass mir nur Böses wiederfährt, wenn ich mich nicht beteilige. Und im Gegensatz zu einer anderen Challenge werde ich auch nicht zu Spenden aufgerufen, um Tierversuche zu finanzieren. Stattdessen bekommt man eher etwas:

Der Blogger denkt über sich selbst nach, über sein Blogverhalten und, je nach Fragen, auch über Politik und Gesellschaft. In jedem Fall gibt der nominierte Blogger aber etwas: Informationen und Einblicke. Zudem baut sich eine Art Netzwerk auf. Neugierig surft man auf die Seite der Mitnomienierten, stöbert in deren Blogs – und bleibt oft auch dort, als neuer Follower. Ja, ich werde mich hier beteiligen und euch liebe Leser, die Möglichkeit geben mich noch ein wenig besser kennen zu lernen. 🙂

REGELN

Die allgemeingültigen Regeln:

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat
  • Beantworte die gestellten Fragen
  • Nominiere weitere 11 Blogger
  • Stelle weitere 11 von Dir ausgedachte Fragen an Deine Nominierten
  • Sag den Nominierten Bescheid, dass sie wissen das sie von Dir nominiert wurden 🙂

ANTWORTEN

 „Entdeckungsjägerin stellte mir 11 Fragen die ich nun gerne beantworte:

01. Wie bist du auf das Bloggen gekommen?

Ich habe schon immer gerne geschrieben und wurde von Bekannten ermutigt meine Kurzgeschichten online zu stellen. Dafür brauchte ich eine Plattform. Zuerst nutzte ich die Blogfunktion einer Social-Media-Seite. Als ich diese später nicht mehr nutzte und auch immer mehr Beiträge, auch zu ganz anderen Themen, verfasste zog ich auf WordPress um. Darauf gebracht hat mich mein damaliger Arbeitskollege und heute bester Freund, der damals bereits bloggte.

02. Wie lange bloggst du schon?

So ganz genau kann ich das gar nicht sagen. Das müssten inzwischen etwa so 3-4 Jahre sein.

03. Was ist deine Lieblingsserie?

Gegenfrage: Wobei? 😉 Ich gehe jetzt mal davon aus das TV-Serie damit gemeint ist. Dann würde ich mich auf Platz 1 für „Sherlock Holmes“ (BBC) entscheiden. Bei so einer Folge schaffe ich es tatsächlich die ganze Zeit gebannt auf die Flimmerkiste zu starren ohne irgendetwas anderes nebenher zu machen. (Und das soll bei mir schon was heißen!)

Fotograf: Martin Briegert

Fotograf: Martin Briegert

04. Hast du irgendeine Art von Körperschmuck?

Die richtige Antwort wäre hier wohl: Nicht mehr. Ich hatte mir, glaube das vor zwei Jahren, ein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Blöderweise hat es sich kurzer Zeit später entzündet und ich musste es rausnehmen. Fazit = Viel Mut, viel Geld = viel Schmerz und am Ende: Nix 😦

05. Wenn du nur eine Superkraft haben könntest, welche wäre das?

Das ist einfach: Gedankenkontrolle!!! Wozu sollte ich Dinge selbst machen oder verhindern, wenn ich die Menschen dazu bringen kann „böse“ Dinge einfach gleich zu lassen???

06. Welcher Typ bist du: Kaffee, Tee oder heiße Schokolade?

Alles Drei! Morgens zum wach werden meist erst mal Kaffee. (Ich betone: KAFFEE, KEIN gefärbtes Wasser!) Nachmittags dann heiße Schoki mit Sahne und Streuseln (oder auch „Mädchenkaffee“ = Cappucino, Late Machiato, …) und Abends dann leckeren Tee. (Nur bitte nicht diese Standsorten mit denen man als Kind gefoltert wurde!!!)

07. Machst du Sport? Wenn ja, welchen?

Gehört der Plan die Vernichtung der Welt herbeizuführen dazu? Nein, Scherz. Ich würde sehr gerne behauptet das ich Sport treibe, aber die Wahrheit sieht leider anderes aus, wenn man von Denk- und

Fotograf: D.F.v.1958

Fotograf & EBV: D.F.v.1958

Matratzensport einmal absieht. 😉

08. Was ist deine Augenfarbe?

Blau-grau mit braunem Fleck.

09. Was ist deine Lieblingsfarbe?

Dunkle Blautöne: Ultramarin und Nachtblau, Indigo. (Laut der Psychologin Ingrid Riedelarbe stehen diese Farbtöne übrigens als die Farben des Traumes, der Mystik, des Unbewußten.)

10. Wenn Du im Lotto gewinnen würdest, was wäre das allererste was Du tun würdest?

Das kommt als erstes einmal darauf an wie hoch der Betrag wäre. Ich geh jetzt einfach mal von einem sehr hohem Betrag aus: Ich denke als allererstes würde ich hundert Mal die Zahlen vergleichen, weil ich es nicht glauben könnte. Einen Teil des Geldes würde ich gewinnbringend anlegen. Wäre ja blöd alles zu verprassen und nach einem Jahr wieder bei Null anzufangen. 😉 Anschließend würde ich mir meinen größten Traum verwirklichen: Einen Gnadenhof! Ich würde mobil machen was geht. Vom Anwalt über Tierärzte bis hin zu Handwerkern und freiwilligen Helfern. Dann würde ich sovielen Tieren wie möglich einen friedlichen und tierspezifischen Lebensabend schenken. Da man oft auch Tieren UND Menschen helfen kann, würde ich durch die Straßen Rossi-229a (13.08.2011)ziehen und die gestrandeten, die es denn wollen, von der Straße sammeln. Ihnen gegen ihre Mithilfe Kost, Logie und einen Start in ein neues Leben ermöglichen. Eine WIN-WIN-Situation für alle drei Seiten.

11. Wie würdest du selbst deinen Klamottenstil beschreiben?

Grauenvoll!!! 😀

FRAGEN

Puh, geschafft! Jetzt bin ich dran. Meine 11 Fragen an die Nominierten:

01. Welches sind deine Lieblingsblogthemen und warum?

02. Glaubst du Blogger können mit ihren Beiträgen die Welt verändern?

03. Fiktion oder Wirklichkeit: Wieviel Wahrheit steckt in deinen Texten?

04. Kennst du (einige) deiner Follower persönlich (real)?

05. Zu welchen Gelegenheiten bloggst du? Gibt es da einen bestimmten Turnus etc.?

06. Kochen, backen oder doch lieber der Lieferservice?

07. Gibt es tierische Mitbewohner? Wenn ja wen?

08. Weihnachten steht vor der Tür. Vorfreude oder „Bin-ich-froh-wenn-das-vorbei-ist“-Stimmung?

09. Wenn du die Möglichkeit hättest eine Sache in der Welt zu verändern, was wäre das?

10. Stell dir vor: Stromausfall. Du kannst wochenlang nicht bloggen. Was machst du stattdessen?

11. Warum beteiligst du dich an diesem Award? 😉

NOMINIERUNG

Und last but not least der in jedem Fall (für mich) schwierigste Teil: Die Nominierung. Ihr habt alle so tolle Blogs!!! Verdient hättet ihr es ALLE, doch ich muss mich entscheiden und nominiere:

Abenteuer Highlands –  http://abenteuerhighlands.wordpress.com

Die 3 Kas oder kurz kk http://die3kas.wordpress.com

Hassliebe Hamburg http://hassliebehamburg.wordpress.com

Ickemichhttp://ickemich.wordpress.com

Karfunkelfeehttp://karfunkelfee.wordpress.com

Live The Moment http://naramulka.wordpress.com

Mirirallalla http://mirirallalla.wordpress.com

Queen Of Home http://queenofhome.wordpress.com

Schweige Lauter http://schweige3lauter.wordpress.com

Tüpflischiesserhttp://tuepflischiesser.com

Vergeudete Stundenhttp://vergeudetestunden.wordpress.com

VIEL SPAß! 🙂

Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.

Das Wochenende hat bekanntlich zwei Tage und so ging es am Sonntag auch entspannt-gemütlich weiter.

Eigentlich hätten wir wohl noch immer von dem indischen Essen satt sein müssen, aber auf der anderen Seite war es eben so lecker, dass wir schon wieder Hunger hatten. So kam es auch, dass ich das Frühstück kommentierte mit: „Wenn wir noch eine 1/4-Stunde warten, können wir auch eben rüber und indisch frühstücken.“ Taten wir dann aber nicht. Finanziell hätte das unser Budget dann leider doch gesprengt. Dafür warf es aber die Frage auf, wie bzw. was die Inder überhaupt frühstücken. Die Antwort: Gewürztee mit Milch, Rühreier, Roti bzw. Chapatis (Fladenbrot). Das klingt für meinen europäischen Gaumen jetzt erstmal ziemlich „normal“. Außer der Tee. Tee mit Milch. *Bäh*

Nach unserem „deutschen“ Frühstück mit Vollkornbrötchen, gekochten Eiern, Kaffee, Kakao und jeder Menge Aufschnitt machten wir uns auf in die groß weite Welt und erkundeten die Nachbarschaft. 😀 Auch wenn es nur etwa drei Kilometer waren, die wir zurück legten, so gab es bei strahlendem Sonnenschein und eisigem Lüftchen einiges zu entdecken. Natürlich (!?) habe ich wieder einige Fotos mitgebracht. 🙂

Etwas durchgefroren, aber glücklich ließen wir uns auf dem Sofa nieder, um noch mehr Sport zu treiben. – Tennis auf der PS3. *mbg* Mich bringt das jedenfalls immer wieder ins schwitzen.

Und der Lohn für die Mühe? ESSEN!!! XD

Mein Göttergatte hat am Abend für mich ein köstliches (und kalorienarmes^^) Mahl kredenzt: Pute mit Zitronen-Brokkoli. – Achja, satt gemacht hat es auch noch. 🙂

Pute mit ZitronenbrokkoliIch werde mich in zwei Wochen mit zwei, äußerst kalorienreichen, Torten bei ihm bedanken. Mein Liebster hat dann nämlich Geburtstag – und ich so einiges vor…. 😉

Heutiger Motivationssong

Zaunpfhal – Baum