Dieses Lager hat es in sich! [Rezension – Jugendthriller]

~°~ Das Buch ~°~

Andy Briggs

Inventory

Tresor der gefährlichen Erfindungen

264 Seiten

Arena [19.06.2017]

ISBN 9783401603636

~°~ Klappentext ~°~

Devs Leben war bisher eigentlich ziemlich langweilig. Zwar lagern in dem gigantischen Tresor unter der Farm, auf der er mit seinem Onkel lebt, die so ziemlich coolsten Erfindungen der Welt. Aber Dev darf niemandem vom Inventory erzählen. Da tauchen eines Tages zwei Schulkameraden auf und wenig später steht die Farm unter Beschuss. Dev, Mason und Lot fliehen ins Inventory. Mit HoverBoards, Atomisierern und anderer High-Tech ausgerüstet, bleibt den dreien nur wenig Zeit, die Verbrecher zu enttarnen und die mächtige Kriegswaffe namens Eisenfaust zu finden. Schon bald kämpfen sie um ihr Überleben. Denn sie sind die Einzigen, die verhindern können, dass die gefährlichen Erfindungen in die falschen Hände geraten.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Schon alleine das tolle Cover verleitet einfach dazu, dass Buch in die Hand zu nehmen. Eine blaue Faust mit Platinen, welche im Licht glänzt. Es handelt sich um die „Eisenfaust“, eine mächtige Kriegswaffe, um die es sich in der Geschichte zum großen Teil dreht. Das metallisch wirkende Blau ist einfach super schön – und ich kann gar nicht aufhören, mit dem Buch „umherzuwackeln“. 😉

Ein Junge, den seine Mitschüler für einen Freak halten, muss plötzlich ihr Leben retten. Alles nur, weil sein Onkel ihm so einiges nicht erzählt hat. Erst stehen merkwürdige Leute vor der Farm und plötzlich beginnt eine Jagd aus Leben und Tod. Doch dann tauchen noch andere Gestalten auf, die verlangen dass Dev ihnen die Eisenfaust besorgt. Immerhin sind sie die Guten – oder vielleicht doch nicht? Und wo ist überhaupt Devs Onkel abgeblieben? Stecken seine Klassenkameraden hinter alledem? Während dem Jungen nicht nur tausend Fragen durch den Kopf schwirren, sondern er auch noch um sein Leben fürchtet, stößt Dev auf eine Wahrheit die er nie für möglich gehalten hätte …

Der packende Schreibstil gefällt mir richtig gut. Es war schon teilweise fast so, als würde ich einen Thriller für Erwachsene lesen, nur eben ohne schwierige Wörter. Viele technische Errungenschaften, die fast aus der Zukunft stammen können, tauchen auf. Hierbei werden oft auch physikalische Zusammenhänge einfach erklärt. Schön ist natürlich auch, dass der Leser hier kein technisches Vorwissen oder ähnliches benötigt, um den Inhalt zu verstehen.

Das empfohlene Lesealter liegt bei 10 – 12 Jahren. Dieses finde ich durchaus angemessen. In diesem Alter können sich die jungen Leser am besten in die Protagonisten hineinversetzen. – Spannend ist die Geschichte aber auch für „Ältere“. 😉

~°~ Fazit ~°~

Für alle die ein spannendes und wohl auch etwas anderes Abenteuer erleben möchten. Ich freue mich bereits auf den Folgeband.

~ Reihe ~

[Band 2 folgt im Frühjahr 2018]

Tresor der gefährlichen Erfindungen [Band 1]

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Tücken der Technik

„Irren ist menschlich.

Aber wer richtigen Mist bauen will,

braucht einen Computer.“

[Verfasser unbekannt]

27

Das ist die Zahl des heutigen Tages.

Genau so oft habe ich heute das System (auf der Arbeit) neu gestartet!

Nachdem ich selbst alles Moonimögliche gemacht hatte, rief ich eine StellVi heran. So saßen wir dann beide verzweifelt vorm PC. SElbst ein (ewig dauernder) Neustart konnte das Programm nicht dazu bewegen, korrekt zu funktionieren. Also ab zur Steuerung, die auf die glorreiche Idee kam, ich solle mich an einem anderen PC setzen. Also alles abmelden und am anderen Computer wieder alles anmelden.  Auch da lief das Programm nicht. „Melde dich aus dem Programm noch mal ab.“ Ich tat wie geheißen und dann passierte es – als ich auf ABmelden klickte, meldet sich das Programm AN und ich konnte endlich wieder arbeiten. Nachdem ich bereits 26x nicht anderes gemacht hatte …

Es gibt Tage, da BRAUCH man einfach Schokolade. ICH habe heute so einen Tag …

Sklavenrechner

„Viele Menschen,

an vielen Orten,

die viele kleine Schritte tun,

können das Gesicht der Welt verändern.“

[Indianische Weisheit]

Nein, ich habe mich nicht verschrieben und das ist auch kein Scherz.

Es ist Aufklärung.

Die meisten von euch haben sicher schon mal etwas von dem „CO2-Fußabdruck“ gehört.

Jetzt geht es um Ausbeutung.

Auch wenn DU gegen Kinderarbeit, Sklaverei und Erniedrigung bist, so ist fast sicher, dass DU mit an all dem Schuld bist …

Glaubst DU nicht?

Und was glaubst du woher z.B. die Teile aus deinem Gerät kommen mit dem du diesen Artikel gerade liest?

Es geht weiter. Durch alle Dinge die wir konsumieren oder irgendwie verwenden, z.B. Schmuck, Schokoloade, Shampoo, …

Um darauf aufmerksam zu machen gibt es auf der Webseite „Slavery Footprint“ einen „Sklavenrechner“.

Hier geht man sich nach und nach selbst auf den Grund.

Falls ihr es selbst probieren möchtet: Eure Angaben sind anonym und es ist auch keine Registrierung erforderlich. Aber eins kann ich euch versprechen: Wenn ihr am Ende erfahrt wie viele Sklaven für euch arbeiten wird euch anders. – Und wenn ihr dann beim nächsten Einkauf darauf achtet WOHER bzw, VON WEM ihr es holt, habt ihr vielleicht schon einem Menschen in ein besseres Leben geholfen.

*zum Sklavenrechner*

Ein herrlicher Montag – 5. Bloggeburtstag [inkl. Gewinnspiel]

Hallo zusammen und willkommen in einer neuen Woche und bei einem neuem Blogbeitrag.

Ich hoffe euer Montag fing gut an!? Als ich mich an den PC setzte, um diesen Beitrag zu schreiben und den Tastaturauszug meines Schreibtisches herauszog sah ich meine Tastatur nicht. (Nein, die Brille war geputzt!) Auf dem Eingabegerät lag eine sehr schöne Zeichnung. Sieht ganz so aus als hätten sich unsere Samtpfoten – zumindest ein einziges Mal – zusammen getan und sich künstlerisch betätigt. Viel Mühe haben sie sich auch gegeben, denn es ist so etwas wie ein Selbstportrait. Links seht ihr Aronia auf dem Kratzbaum im Arbeitszimmer vor dem Fenster und rechts Minou auf dem Sofa im Wohnzimmer. Über dem Sofa der Kunstdruck mit dem Drachenboot, welchen ich „Herrchen“ vor Jahren zum Geburtstag geschenkt habe. Hach, ist das nicht schön, wenn der Tag so anfängt!?!? ❤ 🙂

Zeichnung

Um so mehr freue ich mich das Gedankenteiler heute schon den 5.ten Geburtstag feiert! Derzeitiger Stand:

1.676 Follower

496 Beiträge

1.149 Kommentare

Ich finde das kann sich sehen lassen. 🙂 Natürlich hätte ich das nie OHNE EUCH geschafft. Wer hätte gedacht, dass tatsächlich jemanden interessiert was in meinem Hirn (daher ja „Gedankenteiler“) so vor sich geht!? Ich liebe mit euch zu philosophieren und diskutieren. Besonderen Dank auch an alle die nicht nur die Beiträge lesen, sondern auch kommentieren und teilen. Irgendwie lebt so ein Blog ja auch vom mitmachen. Und mitmachen dürft ihr jetzt auch. 😉

~°~ GEWINNSPIEL ~°~

Zu dem heutigen Bloggeburtstag wollte ich unbedingt ein (kleines) Gewinnspiel veranstalten. Dafür habe ich wirklich lange überlegt was ich denn überhaupt verlosen könnte – und immer wieder alles verworfen, weil ich stets etwas gefunden habe was besser passte. Dann kam mir die (rettende) Idee: Gedankenteiler ist so bunt gemischt und ich schreibe Beiträge oder so ziemlich alles, ohne klare Linie. Warum sollte ich mich dann bei einem Gewinn festlegen? Eben! Genau deswegen könnt ihr eine ganze Box mit „bunten“ Dingen gewinnen. Und zwar diese hier:

Das ist kein Beispielfoto. Alles was ihr auf dem Foto seht bekommt der/ die Gewinner/in (außer die grüne Decke, die war nur damit ihr alles besser seht. ;))

Das ist kein Beispielfoto. Alles was ihr auf dem Foto seht bekommt der/ die Gewinner/in (außer die grüne Decke, die war nur damit ihr alles besser seht. ;))

Ist das was für euch? Wunderbar. So könnt ihr mitmachen:

Die Aufgabe:

Seid kreativ!

Schreibt unter diesen Beitrag im Kommentarfeld ein kleines Glückwunschgedicht für diesen Blog. Ob ihr reimt oder philosophiert bleibt euch überlassen. Wichtig dabei: Es müssen die Wörter Gedankenteiler, „Geburtstag“ und „Fünf“ in eurem Text vorkommen. Ich bin echt gespannt was dabei rauskommt. 🙂

Solltet ihr, aus welchem Grund auch immer, keinen Kommentar posten können, schickt einfach eine Email mit eurer Frage unter dem Betreff: “Bloggeburtstag” an gedankenteiler[at]arcor.de. Bitte gebt dort auch einen Namen an, unter dem ich euer Gedicht hier für euch einstellen darf. 🙂

 Alternative Teilnahme: Ihr könnte auch über Facebook teilnehmen. Dort einen „Like“ für Gedankenteiler geben und unter dem Gewinnspielposting eurer Gedicht veröffentlichen! 🙂

Ganz ohne Regeln geht’s leider nicht daher hier der:

~ Paragrafenreiter ~

Eine Teilnahme ist leider nur möglich, wenn ihr aus Deutschland kommt (oder für den Versand des Päckchens eine Deutsche Adresse angeben könnt.)

Da es sich um ein Bloggewinnspiel handelt, solltet ihr Follower von “Gedankenteiler” sein oder schnell werden. 

Dieses Gewinnspiel starten am 15.02.2016 und endet am 28.02.2016 23:59 Uhr [MEZ]. Alle Kommentare danach werden für das Gewinnspiel nicht mehr berücksichtigt.

Der Gewinner erhält eine Email mit der Gewinnbenachrichtigung und meldet sich innerhalb von einer Woche mit seiner Adresse. Meldet er/sie sich nicht, wird ein anderer Gewinner gezogen.

Die Zusendung des Gewinns erfolgt nach Ablauf des Gewinnspiels. Für Verlust / Beschädigung auf dem Versand erfolgt keine Haftung.

Ich behalte mir vor das Gewinnspiel zu ändern, anzupassen oder vorzeitig zu beenden, sollte dieses nötig werden.

Familienangehörige der “Gedankenteiler”Redaktion, sowie Lebensgefährten und deren Verwandtschaft (auch Wahlverwandte) sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

VIEL GLÜCK

lostopf2

Leben ohne Smartphone – Macht das Leben smarter ;)

Es ist jetzt etwa zwei Wochen her als ich meine Paddeligkeit mal wieder unter Beweis gestellt – und dabei gewonnen habe. Wie ich ja schon kurz bereichtete, habe ich es geschafft mein Smartphone zu versenken – und zwar (leider) nicht nur sprichwörtlich. (Lasst euch einen guten Rat geben: Technik und Wasser sind meist keine so gute Idee. Daher: Bitte nicht nachmachen!)

Nachdem ich das Gerät einige Tage ausgeschaltet und auseinandergebaut in Ruhe gelassen habe, funktionierte es wieder. *Juhu* – Doch die Freude hielt nicht lange, denn so ganz trocken hinter den Plantinen ist wohl nicht. Es scheint ertrunken zu sein…. *schnief*

ABER: Es ist wirklich kaum zu glauben, ihr könnt es euch nicht vorstellen, es ist eine SENSATION, denn trotzt zwei Wochen ohne Smartphone:

ICH HABE ÜBERLEBT!!!

Ja, ich weiß. Das ist einfach „total krass“! 😀

So wirklichen fehlen tut mir mein Smartphone nicht. (Wir erinnern uns, ich hasse telefonieren.^^) Ich vermisse es nur dann, wenn ich z.B. an der Bushaltestelle stehe und einfach kein Bus erscheint. Da ist doch schon praktisch, wenn der genervte Fahrgast einen Blick auf den Onlinefahrplan werfen kann, der Verspätungen etc. anzeigt – und ob man auch gleich zu Fuß gehen kann.

Und als Zweites fehlt mir die Kamera daran. Dank meinem Göttergatten und meinem Bruderherz habe ich inzwischen zwar wieder eine Digitalkamera, aber für das spontane knipsen, besonders unterwegs, ist ein Handy mit Kamera von Vorteil. Besonders heute, beim Einkaufen, hätte ich gleich zwei Dinge fotografieren können (wollen). Zum einen gibt es im Supermarkt nicht nur Einkaufswagen für Kinder, sondern auch für ältere/ gebrechlichere Leute. Sehen aus wie ein „AOK-Shopper“ mit kleinem Einkaufskorb vorne. Hatte ich vorher noch nie gesehen. Coole Sache. Als zweites stießen wir im selbigen Supermarkt auf etwas dass wir, mit einem breiten – sehr breiten – Grinsen, als Nicht-Geburtstagsgeschenk für meinen BestBro im Hinterkopf behalten haben. (Nein Bruderherz, es ist KEINE Barbiepuppe, aber mindestens genauso : Pinkität, Kitschität und Quickietät!!!! *mbg*))

Ansonsten habe ich das Gefühl meine Umgebung (wieder) mehr wahrzunehmen und mich vielmehr mit nützlicheren Dingen zu beschäftigen. – Lesen zum Beispiel. – Und dem gewonnen Selfiestick sehe ich mit einem breiten Schmunzeln entgegen … 😉

Eric Pickersgrill hat sich der „Smartphonesucht“ angenommen und eine einzigartige Fotoreihe veröffentlicht. Um auf die (teils schon krankhafte) Nutzung des Smartphones/ Handys aufmerksam zu machen, entfernte er selbige aus seinen Fotos. Einfach anschauen, wirken lassen und einfach mal einen Tag ohne Handy verbringen:

Eric Pickersgill Fotoserie

Ebook vs. Printexemplar

Ich möchte mich heute einer Frage widmen die in einer Community für wilde Diskussion gesorgt hat. Sie ist nicht nue, wurde schon von vielen Seiten „beleuchtet“ und interssiert doch besonders Leser:

„Werden ebooks die gedruckten Bücher verdrängen?“

Unbekannte Welten gibt es in Büchern zu entdecken. Wo sonst kann man mit Drachen fliegen, auf Brettern durch die Luft gleiten, als Ritter in strahlender Rüstung glänzen, als Prinzessin seine Untergebenen versklaven oder auch sein ungeliebte Schwiegermutter (ungestraft) töten!?

Für mich sind die Geschichten in Büchern eine Auszeit vom alltag. Bei einer story die mich mitnimmt kann ich alles um mich herum vergessen.

– Ich lese an der Haltestelle, wenn ich auf meinen Bus warte.
– Ich lese auf der Fahrt im Bus/ Zug.
– Ich lese auf dem Sofa.
– Ich lese abens im Bett.
– …
und selbst auf einer Verkehrsinsel und auf einem Konzert habe ich schon gelesen! (kein Witz! ;))

Oft führt so ein Buch zu Gesprächen mit Menschen, die sich sonst nie mit einem unterhalten würden:
„Oh das wollte ich auch schon mal lesen. Wie finden sie es denn bis jetzt?“
„Glauben Sie das Konzert wird so langweilig, weil sie ein Buch mitgenommen haben?“
Im Bus: „Möchten Sie ein Lesezeichen für ihr Buch? Schenke ich Ihnen.“

Ich habe beides:
Hunderte von Printausgaben und einen ebookreader mit hunderten von elektronischen Büchern. Jede Version hat ihre Vor- und ihre Nachteile:

“’~°~ Printausgaben ~°~“‘

Ich gestehe, ich bin eine Buchschnüfflerin! Das erste was ich an einem neuem Buch mache ist es aufzuschlagen und an den Seiten zu riechen. Ich mag es einfach die Druckerschwärze bei neuen Büchern zu riechen oder auch, bei gebrauchten Büchern, die „Seele“. Es ist erstaunlich welche Düfte ein Buch in Jahrzenten annimmt. (Ich meine damit nicht zwingend Kellerdüfte und Rauch ;)).

buchWir haben auch ein eigenes Lesezimmer! (Der Traum für jeden Bookoholiker.) Überall Regale gefüllt mit jeder Menge Büchern aus den verschiedensten Genres. Einige davon signiert und mit persönlicher Widmung der Autoren (und eines Mörders).  Macht schon was her. *angeb* 😉
Blöd ist allerdings, dass sie oft unterschiedliche Höhen haben. Manchmal sogar innerhalb einer Reihe.

Da ich immer ein Buch im Rucksack dabei habe kann ich berichten, dass selbiges manchmal sehr schwer ist. (Besonders Fantasyromane haben einen Hang dazu sehr dick zu sein.) Da ich auch „in freier Wildbahn“ lese, kann starker Wind oder Regen schnell zu Beschädigungen des Papiers führen. Auch ist das Lesevergnügen im Sommer schnell getrübt, wenn das Sonnenlicht von den weißen Seiten reflektiert und die Buchstaben nicht mehr zu erkennen sind.
Ohne Schutzhülle bekommen die Cover schnell Rillen, Kratzer und wer nicht vorsichtig liest, der bricht dem Buch auch schnell mal den Rücken, was einen Rundrücken zur Folge hat.

Praktisch ist so ein Printexemplar in jedem Fall, wenn man z.B. etwas nachschlagen möchte. – Offline. Also nicht mit Google, Bing, xahoo & Co.. (Es soll tatsächlich Menschen geben die diese Technik noch beherrschen!!!)

“’~°~ ebooks ~°~“‘

Der Vorteil von ebook ist zum einen die „Leichtigkeit“. Immerhin wiegt so ein ebook-Reader oft weniger, als ein Printexemplar. Praktisch ist sicher auch, dass der Leser hier gleich eine ganze Bibliothek mit sich herumtragen kann. Ist ein Buch einmal nicht das was er/ sie erwartet hat, kann einfach ein anderes gelesen werden. Direkt und oft sofort. (Sofern sich das Buch denn bereits auf dem Gerät befindet.)

Blöd ist nur, wenn man gerade in einem total spanennden Buch hängt und sich dann der Akku des ebook-readers Kindlverabschiedet. Bis zur nächsten Akkuaufladung hat der Leser keine Chance weiter zu lesen.

Dafür wird hier der Witterung meist getrotzt. Hier gibt es keine Seiten die unangenehm im Wind flattern, kein Papier das im Regen aufweicht, … Oft sind moderne ebookr-reader auch mit einer Hitnergrundbeleuchtung ausgestattet, die den Leser auch bei direkter Sonnenstrahlung ein scharfes Bild liefern.

Sehr praktisch ist auch die Funktion, dass man direkt „im Buch“ etwas markieren kann, Notizen hinzufügen (ohne das Buch zu beschädigen/ zu verunstalten) und auch online kann der Leser, zumindest sofern eine Onlineverbindung besteht, direkt etwas nachschlagen. Auch das „Lesezeichen“ verrutscht hier nicht, da es ebenfalls digital gesetzt wird.

— Werden ebooks die gedruckten Bücher verdrängen? —

Sowohl Printexemplare als auch ebook-Reader haben ihre Daseinsberechtigung, jedes Vor- und Nachteile. Beides Liebhaber.
Genau deswegen bin ich auch der Ansicht das beides parallel existieren kann – und wird.

Was glaubt ihr?

Haben Printausgaben noch eine Zukunft? Spiegeln ebooks die Zukunft wieder? Oder wird es vielleicht etwas ganz neues geben? .. ???

Abenteuer Wissenschaft

Wie ihr ja vielleicht bereits mitbekommen habt, ist meinem Göttergatten und mir noch für den Rest der Woche Urlaub vergönnt. Verreisen war dieses Jahr leider nicht drin. Aber auch ein Tagestrip ans Meer kann schön sei und wenn man grade mal nicht groß wegfahren möchte lohnt es sich manchmal sich in der eigenen Stadt umzusehen. So schnappte mich gestern mein Liebster und fuhr mit mir kurzerhand ins „Universum“. Dort wollte ich schon immer mal rein. (Manchmal können sich Männer eben doch etwas merken. *duck-und-weg*) Selbstverständlich (?) hatte ich meine Kamera dabei und habe einige Eindrücke festgehalten. Ihr ahnt was jetzt kommt!? Genau! Ich „quäle“ euch mit einem Blogbeitrag. 😉

Gegen späten Vormittag (oder frühen Mittag, je nach Sichtweise) brachen wir in freudiger Erwartung auf. Weit kamen wir jedoch nicht. Höchstens drei Meter, denn ein

Zufall oder Absicht!?!?

Zufall oder Absicht!?!?

merkwürdiges Geräusch ließ uns beide aufhorchen. Ron fuhr also zurück auf den Parkplatz und wurde schnell fündig: Ein Platten! Das an sich war ja nicht mal sooo ungewöhnlich. Was jedoch beim Reifenwechsel zum Vorschein kam schon …

Mit „neuem“ Reifen ging es dann etwas verspätet auf die Reise.

Einen Parkplatz fanden wir nur einige Meter vom Universum weg. Die Parkgebühren sind dort mit 0,70 € PRO TAG durchaus akzeptabel.

Der Eintritt war allerdings nicht ganz so günstig. 16,00 Euro haben wir berappt. Pro Person! Dafür waren wir aber auch sage und schreibe 4 Stunden dort! Verhältnismäßig also noch im Rahmen.

AusblickWas ist das Universum überhaupt? Am einfachsten lässt es sich wohl als eine Art Entdeckerpark oder ein Mitmachmuseum beschreiben. Es gibt Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen. Allerdings ist hier im Gegensatz zu anderen Museen das Anfassen der „Ausstellungsstücke“ durchaus erwünscht.

Sonderausstellung – Klangkasino

Im Klangkasino konnten wir an diversen Tischen unsere (Nicht-)Musilakisches Talent beweisen

Themenbereich 1 – Technik [Ron’s Favorit]

Wir fanden heraus wie groß wir in der digitalen sind (176), erzeugten Blitze, komponierten ein digitales Lied, erzeugten Energie und betrachteten einen Forschungsroboter.

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Themenbereich 2 – Mensch

In diesem Bereich lernten wir Lippen lesen, spielten Pacman als Team, testeten unsere Reflexe und nahmen mal schnell einige Kilo ab.

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Themenbereich 3 – Natur [Mooni’s Favorit]

Wir haben uns auf einem Datenglobus die Auswirkungen der Eisschmelze angesehen, haben Eiskristallbilder erzeugt, Wolkenbilder geformt, Rückenmark unter dem Mikroskop betrachtet und auf einem Nagelhocker Probe gesessen.

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Außenbereich

Auf dem Außengelände gibt es nicht nur viel zum Thema Luft und Wasser zu entdecken, sondern auch eine „Arena“. In dieser zogen wir uns zwischendurch zurück, um einer „Scienceshow“ zu fröhnen. Doch mit Ausruhen oder gar zugucken war nichts, denn alle Zuschauer mussten aktiv mitmachen. So spielten wir z.B. eine Einseitengitarre mit unserem Ohr und veranstalteten ein kleines Konzert mit abgesägten Luftpumpen.

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Fazit: Ich brauche unbedingt einen Ersatzakku für meine Kamera. Nach nur 190 Bildern war der nämlich leer… 😦  Ansonsten war es durch die Akustik (die des Gebäudes, nicht die selbst erzeugte ;)) leider sehr laut und auch sehr voll. Einige Exponate konnten wir gar nicht nutzen, da sich bereits Schlangen davor gebildet hatten. Was wirklich sehr schade war. Zudem schmerzte mein Herz bei den „lebenden Exponaten“ (Käfer, Fische, Quallen, Mehrgliederfüßer,…) … Interessant war unser Besuch aber allemal! Noch einmal würden wir wohl eher nicht hin gehen. Nicht weil es nicht interessant war, sondern weil wir nun ja alles gesehen haben und nur für eine Sonderausstellung noch einmal so einen hohen Eintrittspreis zahlen? Eher nicht. Wer allerdings noch nie dort war und gerne probiert statt nur ansieht, dem sei ein Besuch durchaus empfohlen. Tipp: Es gibt im UG eine Art Café mit humanen Preisen. (Ein ganzes belegtes Brötchen z.B. gibt es für 2,-€) Im unteren Bereich ist es erlaubt sein mitgebrachtes Essen zu verzehren, was vermutlich grade für größere Familien/ Gruppen eine gute Kostenersparnis ist. (Wir hatten auch unsere eigene Flasche Wasser dabei.)

Universum