Träumst du noch? [Rezension – Jugendfantasy]

Endlich bin ich auch mal in den Genuss gekommen eines meiner Wunschbücher zu lesen, welches allerdings schon etwas älter ist. Ich muss schon sagen: Ich hatte etwas verpasst. 😉

~°~ Das Buch ~°~

Melanie Stoll

Greifbar

208 Seiten

Amrun [15.04.2014]

ISBN 9783944729459

~°~ Klappentext ~°~

Sie kennt ihn nicht. Er würde sein Leben für sie geben. Nacht für Nacht durchlebt die siebzehnjährige Dorey einen Traum, den sie sich nicht erklären kann. Geheimnisvoll, mysteriös – so wie Julian, der eine Verbindung zu ihr zu haben scheint. Als sie erkennt, dass beides zusammenhängt, eröffnet sich ihr eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Sie erlebt Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und die Doreys Leben für immer verändern werden.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Die Geschichte ist ein wunderbares Cover verpackt. Stonehenge bei Nacht für das Mystische, sowie Federn für die Träume stimmen bereits sehr schön auf den Inhalt ein. Mir gefällt das Cover richtig gut.

Nacht für Nacht ereilt Dorey genau derselbe Traum. Sie kann sich nicht erklären warum oder was dieser bedeuten soll. Mehr durch Zufall lernt sie Julian kennen – und ab da steht ihr Leben plötzlich Kopf. Alles beginnt mit einem Raben, der auf ihrem Balkon sitzt und sie förmlich anstarrt. Wie sich schnell herausstellt handelt es sich tatsächlich um einen äußerst „komischen Vogel“, um nicht zu sagen, um jemanden den sie sogar kennt. Aber würde sie sich nicht erinnern, wenn sie wirklich einen Jungen kennen würde, der sich in ein Tier verwandeln kann? Nach und nach erfährt Dorey die Wahrheit. Wie es scheint hatte sie bereits ein Leben. Doch was „damals“ wirklich passiert ist, darüber schweigen sich die neuen alten Bekannten gemeinsam aus. Doch als merkwürdige angsteinflößende Schatten auftauchen erfährt Dorey die Wahrheit. Eine Wahrheit die so unglaublich ist, dass sie beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln …

Eine tolle – und wirklich mal etwas andere – Geschichte. Anfangs bleiben einige Fragen offen, doch je weiter der Leser vorankommt, desto mehr laufen die Handlungsstränge zusammen.

Melanie Stoll hat einen schönen, leicht ausschmückenden Schreibstil, dennoch schafft sie es viele bildliche Beschreibungen unterzubringen, so dass das Lesen wirklich ein Vergnügen war.

~°~ Fazit ~°~

Eine wunderbare spannende Geschichte zum Träumen.

Das 11 x 11 des bloggens – 22 Fragen. 11 Antworten.

Mit Awards ist es wie mit Bumerangs, sie kommen (meistens) irgendwann zurück. Erneut wurde ich nominiert. Dieses Mal für den „Liebster Blog“-Award. (Ja, schonAward wieder! ;)) Ernannt hat mich „Nachtbacken“. Vorbeischauen lohnt sich, denn es gibt viele leckere Dinge zu entdecken. 🙂

http://nachtbacken.wordpress.com

Ziel ist es (eigentlich) kleinere Blogs zu unterstützen, expl. eben bekannter zu machen. Ich freue mich das „Gedankenteiler“ da nicht zu gehört – EUCH treuen Lesern sei Dank! 🙂 – Aber natürlich (?) nehme ich mir gerne die Zeit mich zu beteiligen, damit ihr wieder ein wenig mehr über die „Frau an der Tastatur“ erfahrt… 😉

01. Welcher war dein erster Blogbeitrag und was gibt es dazu zu wissen?

TopForTeaDer liegt schon eine Weile zurück: Am 18.10.2008 war das.

Darüber zu wissen gibt es höchstens, dass es sich a) um einen „Umlagerer“ und b) um einen Link zu einem Musikvideo handelt. Es war das Abschiedskonzert von der Coverband „Top vor Tea“. Ich war mit einem Freund da, sang lautstark mit, schwank Wunderkerzen, … sah den Sänger weinen … *seufz*

https://gedankenteiler.wordpress.com/2011/02/15/top-for-tea-eine-stadt-sagt-danke

Der erste Blogbeitrag der auch Text enthält stammt vom 23.10.2008

Darum geht es um die (wahre) Geschichte einer Hündin … :,( und die Grausamkeit der Menschen … Über diesen Eintrag gibt es nur zu wissen, dass er mich noch heute traurig und wütend zu gleich macht. Aber lest selbst:

https://gedankenteiler.wordpress.com/2011/02/15/r-i-p

zeit02. Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Ist das eine Fangfrage? 😉

Die Antwort: Mal zu wenig und mal (vielleicht) zu viel!? Zu schreiben hätte ich soooo viel, über alles Mögliche. Doch zum einen kann ich es mir leider nicht leisten den ganzen Tag nur zu bloggen und zum anderen muss ich ab und an ja auch in die „reale“ Welt, um Abenteuer zu erleben. – Über die ich dann bloggen kann! J

03. Welches Rezept wolltest du schon immer einmal ausprobieren und hast es noch nie getan?

Gefühlt so an die 1000snde! Ich habe alles in Ordnern (auf dem PC) abgespeichert und sortiert. Ab und an koche, backe etc. ich auch etwas davon, doch oft fehlen entweder irgendwelche (kuriosen) Zutaten oder es kommen noch mal 100 neue dazu … Die Vielfalt ist einfach soooo groß, da würde ich gerne (fast) alles probieren.

Spontan gelüstet es mich nach Fisch. (Wir erinnern uns: Ich bin Vegetarierin.) Daher wären es spontan Nori Algen! – Sollte jemand also ein gutes, einfaches und leckeres Rezept haben bitte her damit! 😀

04. Wie sehen deine kulturellen Pläne für den Frühling aus?

Von welchem Frühling reden wir hier: Vom astronomischen oder vom meteorologischen? 😉

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal schreiben würde, aber: Ich habe keine! Da wir noch immer auf Wohnungssuche sind und ich im Frühjahr bereits im Praktikum bin, lasse ich die Dinge erst einmal auf mich zukommen. Oft werde ich z.B. von einem Zeitungsartikel, einem Blogbeitrag o.ä. auf etwas hingewiesen, bei dem ich dann denke: „Da hätte ich auch mal Lust zu.“ – Also schön weiter bloggen! 😉

05. Wie wichtig ist es dir, dass gelesen wird, was du schreibst?

In erster Linie schreibe ich mich für mich. Als Erinnerung, eine Art Onlinetagebuch. Aber selbstverständlich (!) freue ich mich RIESIG darüber, dass euch die Welt dort draußen (euch) offenbar tatsächlich interessiert was ich hier so verzapfe. Ganz besonders im Thema Tierschutz, denn da ist es mir tatsächlich wichtig das die Beiträge gelesen werden. Noch wichtiger aber, dass die Texte (und Bilder) zum Nach- und im Idealfall zum Umdenken anregen.

06. Womit kann man dich wirklich begeistern?

Mit Erfolgen im Tierschutz!!!

Als z.B. die Nachricht kam das „der ärmste Hund von Magdeburg“ ENDLICH befreit wurde, die Nerzfarm in Borken und der Messiehof in Herzebrock endlich geschlossen wird, der Spatzenkiller von Spandau überführt und ein Katzenmörder RECHTSKRÄFTIG verurteilt wurde, …

DAS sind Ereignisse bei denen bei mir Tränen fließen. Tränen der der Erleichterung, denn DAS bedeutet, dass sich JEDER Kampf lohnt!!!

“Tiere können nicht für sich selbst sprechen.

Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben

und uns für sie einsetzen!”

[Gilian Anderson]

07. Was sind deine drei Lieblingsmusiktitel oder Alben?

Ich vermute das bezieht sich auf Musik!?

Mmh… schwierig… sehr schwierig… Ich bin nämlich nicht wirklich ein Musikfreak und was ich grade mag wechselt auch, je nach Stimmung. Mal überlegen … Titel die ich schon und noch immer (mit) am liebsten höre sind:

It’s time to say goodbye von Lucio Quarantotto & Francesco Sartori (Ist im Übrigen das Original und soll bei meinem Schmiss ins Wasser gespielt werden!)

http://youtu.be/UXpmS0B8J-g

Down by the riverside von Louis Armstrong

http://youtu.be/WIZ5u1qf0Ns

und welches Lied ich in letzter Zeit immer öfter rauf und runter höre, ist

das Album „Autumntales“ von Lyriel

https://www.youtube.com/watch?v=H3rVMPNe090&list=PL815349354FC568C5&index=3

08. Wenn du einen weiteren Blog starten würdest, was wäre dein Thema und warum?

Generell habe ich das nicht vor, denn „Gedankenteiler“ hat kein Thema, sondern ist mutli-kulti. Ich könnte mir nicht vorstellen einen Blog für den Tierschutz, einen für Reisen, einen für Kulinarisches, einen für Fotos, … zu schreiben. Das wäre irgendwie zu langweilig. Ich bin einfach vielseitig interessiert, entdecke gerne Neues, bin mal ruhig und mal aufgedreht, … Genau das spiegelt mein Blog wieder. „Gedankenteiler“ ist so was wie „Mooni in Blogform“ – und das ist auch gut so! J

Allerdings hat Principessa Aronia mir geflüstert das sie, sobald wir zusammen wohnen, es auch mal mit dem Schreiben versuchen möchte. Es scheint der Katze Neugier erstreckt sich auch auf die Onlinewelt … Seien wir gespannt von welch Abenteuern sie uns berichten wird … 😉

08. Welchen Traum willst du dir noch erfüllen?

Wer all seine Träume erfüllt, hat seine Ziele nicht hoch genug gesteckt – und wenn ein Traum erfüllt ist, wozu lohnt es sich dann noch zu leben???

Aber einen wirklich großen Traum habe ich tatsächlich: Einen Gnadenhof! (Ich erlaube mir einmal an dieser Stelle den Text zu kopieren, den ich schon einmal eröffentlicht habe. So eine ähnliche Frage wurde mir schon einmal gestellt. ;))

„Ich würde mobil machen was geht. Vom Anwalt über Tierärzte bis hin zu Handwerkern und freiwilligen Helfern. Dann würde ich so vielen Tieren wie möglich einen friedlichen und tierspezifischen Lebensabend schenken. Da man oft auch Tieren UND Menschen helfen kann, würde ich durch die Straßen ziehen und die gestrandeten, die es denn wollen, von der Straße sammeln. Ihnen gegen ihre Mithilfe Kost, Logie und einen Start in ein neues Leben ermöglichen. Eine WIN-WIN-Situation für alle drei Seiten.“

09. Wonach schmeckte deine Kindheit?

Nach warmen Butterstreuseln (ungebacken), frischen saftigen Erdbeeren und „Knisterbrause“. *lecker*

Streusel

streuselDie Butterstreusel waren eigentlich Margarinestreusel. Einfach nur weiche Margarine, Zucker und Vanillezucker vermengt. Warm waren die nur, weil das Fett kurz in der Mikrowelle erhitzt wurde. Natürlich waren die Streusel für den Kuchen gedacht. Klein Roswitha hat allerdings (fast immer) die Hälfte schon aufgeputzt, bevor die armen Streusel der sengenden Hitze des Backofens ausgesetzt wurden! (Später hat meine Mum einfach gleich mehr gemacht.) – Gebacken fand ich die Streusel übrigens nicht mal mehr halb so lecker. – Mhhh, Streusel … *sabba* [Memo an mich selbst: DSA-Spieler mit Streuselkuchen quälen! :D]

Erdbeerenerdbeere

Wir hatten früher einen Garten, eigentlich sogar zwei. (Da ich ländlich aufgewachsen bin, war das auch noch etwas das man als Natur bezeichnen konnte.) Meine Eltern haben so ziemlich alles selbst angebaut, u.a. eben auch Erdbeeren. – Jede Menge Erdbeeren. – Vielleicht lag es an den Nährstoffen im Mutterboden, vielleicht auch an der Hingabe meiner Mutter, aber die Erdbeeren waren immer schön dunkel rot und sehr saftig. Den Sommer über gab es immer Erdbeerkuchen mit Schlagsahne, gezuckerte Erdbeeren mit Schlagsahne, … und nach dem Sommer dann eben Erdbeerkonfitüre. (Nein, ohne Schlagsahne!^^)

KnisterbrauseKnisterbrause

Eigentlich ist das Kaugummi mit Knisterzeug. (Glaube ich zumindest.) Bei uns hießen diese kleinen blauen Tütchen einfach immer nur „Knisterbrause“. Dafür ist schon der eine oder andere „Groschen“ drauf gegangen. (Ein Groschen waren 10 Pfennig, die kleine Münzeneinheit der Deutschen Markt (DM)) In der Nähe unser Schule war eine Tankstelle die das Zeug verkaufte, da haben wir uns in den Pausen oft hingeschlichen und unser Taschengeld in Süßwaren umgesetzt, u.a. eben Knisterbrause, Leckmuscheln (Bäh, waren die süß!^^) und diese oberkünstlichen aufgerollten Erdbeerkaugummis. (Weiß jemand den Namen noch?)

10. Was tust du gerne in deiner Freizeit?

Mooni

Ich steh hinter der Kamera = Ich darf sch … aussehen!!! 😉

Was ist denn das für eine Frage? Die Antwort ist doch wirklich mehr als eindeutig: BLOGGEN!!! 😀 Na gut, es gibt tatsächlich noch so das ein oder andere.

Ich gehe z.B, gerne auf Erkundstour, ob nun in meiner Umgebung oder in anderen Städten. Ich liebe es in die Geschichte einzutauchen, die „Kleinigkeiten“ und Details zu entdecken – und grafisch (in Form von Fotos) festzuhalten. Besonders interessieren mich dabei immer Mythen und Legenden.

Außerdem lese ich sehr gerne. Dazu nutze ich meist die Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und/ oder hüpfe eine Stunde eher ins Bett. – Im Bett liest es sich eingekuschelt einfach am besten!

Wenn ich grade weder schreibe, noch unterwegs bin oder lese spiele ich auch sehr gerne. Am allerliebsten Rollenspiele. (Nicht (nur) das was ich denke, was ihr jetzt denkt!^^) . Ob nun auf dem PC, Konsole, Smartphone oder – ganz klassisch – analog mit Freunden/ Bekannten.

Nominierung

So liebe „Nachtbäckerin“, ich hoffe ich habe all deine Fragen zufriedenstellend beantwortet!? 🙂 Nun habe ich auch noch die – schwere – Aufgabe elf Blogs zu nominieren. Dabei entscheide ich mich diesmal bewusst für „die Kleineren“ (aber nicht weniger interessanten).

Für den „Liebster Blog“-Award nominiere ich … *Trommelwirbel*

https://aboutsevencats.wordpress.com – Vielleicht mag das Frauchen ja mitmachen? 😉

http://torenia.wordpress.com

http://libellchen.wordpress.com

http://sandra-maria-erdmann.com

https://gerhardlaukoetter.wordpress.com – Es darf gerne im Gedicht geantwortet werden. 😉

http://satyamnitya.wordpress.com – Bin gespannt, welche Zitate/ Buchstellen du diesmal findest. 😉

http://margy01.wordpress.com

http://unddaslebengehteinfachimmerweiter.wordpress.com

http://yesnomaybeproductions.wordpress.com – Ich hoffe du sagst nicht nein oder vielleicht. 😉

http://wortzauberin.wordpress.com

http://webblog.miguel.de – Die Welt möchte einfach zynische Antworten. Büdde…. *mit-großen-trautrigen-katzenaugen-guck*

KoernchenDie Teilnahme ist natürlich freiwillig. Ich würde mich jedoch sehr freuen, wenn sich viele beteiligen! 🙂

Fragen

Okay, vlt. Ist das Fragen ausdenken auch noch schwerer als das nominieren. Nur elf, ja? *stöhn* *grübel* *verwerf* *seufz* …. (Stunden später.) Meine elf Fragen an euch:

01. Stell dir vor, dir erscheint eine böse Fee. Sie hat deine Liebsten (family, Freunde, Tiere,…) in ihrer Gewalt. Damit sie wieder frei kommen musst du einen deiner fünf Sinne opfern (hören, sehen, fühlen, schmecken, riechen). Für welchen entscheidest du dich? Beachte bei deiner Wahl: Du verlierst diesen Sinn für immer!

02. Die Erde wird evakuiert. Jeder Bewohner ist verpflichtet eine „Zeitkapsel“ auf dem Planeten zu hinterlassen. (Eine Box die Dinge enthält, die dein Leben bzw. das auf der Erde dokumentieren.) Welche Dinge würdest du für vermeintlich spätere Besucher hinterlassen?

03. Ob du nun an Reinkarnation glaubst oder nicht, geh mal bitte davon aus das du als Tier wiedergeboren wirst. Welches würde wohl, deinem Charakter entsprechend, werden?

04. Die Sensation: Eine Zeitmaschine die wirklich funktioniert wurde erfunden. Jeder darf sie benutzen, jedoch nur zwei Mal. Wer sie benutzt ist noch immer die gleiche Person (Gleiches Alter etc.). In welche Zeit würden dich deine zwei Tickets führen?

05. Du schreibst ein Buch über dein Leben. Wie dick wäre es in etwa und wie würde der Titel lauten?

06. Würdest du die Welt lieber beherrschen oder vernichten? Bitte begründe deine Antwort.

07. Du bekommst einen Platz auf einem Schiff. Kurs: Einsame Insel, irgendwo im Pazifik. Du kannst selbst fahren oder jemanden anderen die Karte überlassen. Fährst du selbst oder setzt du jemanden aus? Wenn, dann wen?

08. Stichwort Glücksbringer: Hast du einen Gegenstand, ein Ritual o.ä. welches du bei einem bestimmten Ereignis dabei hast bzw. anwendest? Wenn ja welches, wenn nein, warum nicht?

09. Eine berühmte Musikband möchte einen song über dich schreiben. Wie würde wohl der Refrain des Liedes lauten?

10. Stelle dir vor du befindest dich unter Wasser. (Keine Panik, du kannst schwimmen und atmen!) Schließe die Augen und öffne deine Fantasie. Was siehst du?

11. Es heißt ja immer „Music ist the key.“ Stell dir vor Außerirdische planen eine Invasion. Die Waffe der Menschheit: Musik. Welcher song wäre wohl am geeignetsten um sie zu vertreiben?

Regeln

Die einfachen Regeln:

Es werden 11 Fragen gestellt, die in einem Blogpost beantwortet werden.Check!Checkliste

Derjenige, der nominiert hat, wird verlinkt. – Check!

Anschließend nominiert man selbst 11 Blogger und stellt ihnen 11 (eigene) – Check!

Nun den Bloggern noch mitteilen, dass sie nominiert wurden. – Check!

Auf Antworten warten und Spaß haben! 😀 – Läuft!

Jetzt ist es passiert …

… ich & Gedankenteiler wurden nomieniert!!!

LiebsterBlogAwardUnd zwar für den Liebster Blog Award„. Nomiert hat mich Leserin und Reisebloggerin „Entdeckungsjägerin„. Schaut doch gerne auch mal auf ihrem Blog vorbei und erlebt die Welt in spannenden Fotos und Berichten: http://entdeckungsjaegerin.wordpress.com

Wer mich kennt, weiß das ich von Kettenbriefen nicht viel halte. Irgendwie ist eine Nominierung bei der man selbst wieder nomieren soll ja auch so etwas in der Art. Im Gegensatz zu Kettenbriefen wird hier aber nicht gedroht, dass mir nur Böses wiederfährt, wenn ich mich nicht beteilige. Und im Gegensatz zu einer anderen Challenge werde ich auch nicht zu Spenden aufgerufen, um Tierversuche zu finanzieren. Stattdessen bekommt man eher etwas:

Der Blogger denkt über sich selbst nach, über sein Blogverhalten und, je nach Fragen, auch über Politik und Gesellschaft. In jedem Fall gibt der nominierte Blogger aber etwas: Informationen und Einblicke. Zudem baut sich eine Art Netzwerk auf. Neugierig surft man auf die Seite der Mitnomienierten, stöbert in deren Blogs – und bleibt oft auch dort, als neuer Follower. Ja, ich werde mich hier beteiligen und euch liebe Leser, die Möglichkeit geben mich noch ein wenig besser kennen zu lernen. 🙂

REGELN

Die allgemeingültigen Regeln:

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat
  • Beantworte die gestellten Fragen
  • Nominiere weitere 11 Blogger
  • Stelle weitere 11 von Dir ausgedachte Fragen an Deine Nominierten
  • Sag den Nominierten Bescheid, dass sie wissen das sie von Dir nominiert wurden 🙂

ANTWORTEN

 „Entdeckungsjägerin stellte mir 11 Fragen die ich nun gerne beantworte:

01. Wie bist du auf das Bloggen gekommen?

Ich habe schon immer gerne geschrieben und wurde von Bekannten ermutigt meine Kurzgeschichten online zu stellen. Dafür brauchte ich eine Plattform. Zuerst nutzte ich die Blogfunktion einer Social-Media-Seite. Als ich diese später nicht mehr nutzte und auch immer mehr Beiträge, auch zu ganz anderen Themen, verfasste zog ich auf WordPress um. Darauf gebracht hat mich mein damaliger Arbeitskollege und heute bester Freund, der damals bereits bloggte.

02. Wie lange bloggst du schon?

So ganz genau kann ich das gar nicht sagen. Das müssten inzwischen etwa so 3-4 Jahre sein.

03. Was ist deine Lieblingsserie?

Gegenfrage: Wobei? 😉 Ich gehe jetzt mal davon aus das TV-Serie damit gemeint ist. Dann würde ich mich auf Platz 1 für „Sherlock Holmes“ (BBC) entscheiden. Bei so einer Folge schaffe ich es tatsächlich die ganze Zeit gebannt auf die Flimmerkiste zu starren ohne irgendetwas anderes nebenher zu machen. (Und das soll bei mir schon was heißen!)

Fotograf: Martin Briegert

Fotograf: Martin Briegert

04. Hast du irgendeine Art von Körperschmuck?

Die richtige Antwort wäre hier wohl: Nicht mehr. Ich hatte mir, glaube das vor zwei Jahren, ein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Blöderweise hat es sich kurzer Zeit später entzündet und ich musste es rausnehmen. Fazit = Viel Mut, viel Geld = viel Schmerz und am Ende: Nix 😦

05. Wenn du nur eine Superkraft haben könntest, welche wäre das?

Das ist einfach: Gedankenkontrolle!!! Wozu sollte ich Dinge selbst machen oder verhindern, wenn ich die Menschen dazu bringen kann „böse“ Dinge einfach gleich zu lassen???

06. Welcher Typ bist du: Kaffee, Tee oder heiße Schokolade?

Alles Drei! Morgens zum wach werden meist erst mal Kaffee. (Ich betone: KAFFEE, KEIN gefärbtes Wasser!) Nachmittags dann heiße Schoki mit Sahne und Streuseln (oder auch „Mädchenkaffee“ = Cappucino, Late Machiato, …) und Abends dann leckeren Tee. (Nur bitte nicht diese Standsorten mit denen man als Kind gefoltert wurde!!!)

07. Machst du Sport? Wenn ja, welchen?

Gehört der Plan die Vernichtung der Welt herbeizuführen dazu? Nein, Scherz. Ich würde sehr gerne behauptet das ich Sport treibe, aber die Wahrheit sieht leider anderes aus, wenn man von Denk- und

Fotograf: D.F.v.1958

Fotograf & EBV: D.F.v.1958

Matratzensport einmal absieht. 😉

08. Was ist deine Augenfarbe?

Blau-grau mit braunem Fleck.

09. Was ist deine Lieblingsfarbe?

Dunkle Blautöne: Ultramarin und Nachtblau, Indigo. (Laut der Psychologin Ingrid Riedelarbe stehen diese Farbtöne übrigens als die Farben des Traumes, der Mystik, des Unbewußten.)

10. Wenn Du im Lotto gewinnen würdest, was wäre das allererste was Du tun würdest?

Das kommt als erstes einmal darauf an wie hoch der Betrag wäre. Ich geh jetzt einfach mal von einem sehr hohem Betrag aus: Ich denke als allererstes würde ich hundert Mal die Zahlen vergleichen, weil ich es nicht glauben könnte. Einen Teil des Geldes würde ich gewinnbringend anlegen. Wäre ja blöd alles zu verprassen und nach einem Jahr wieder bei Null anzufangen. 😉 Anschließend würde ich mir meinen größten Traum verwirklichen: Einen Gnadenhof! Ich würde mobil machen was geht. Vom Anwalt über Tierärzte bis hin zu Handwerkern und freiwilligen Helfern. Dann würde ich sovielen Tieren wie möglich einen friedlichen und tierspezifischen Lebensabend schenken. Da man oft auch Tieren UND Menschen helfen kann, würde ich durch die Straßen Rossi-229a (13.08.2011)ziehen und die gestrandeten, die es denn wollen, von der Straße sammeln. Ihnen gegen ihre Mithilfe Kost, Logie und einen Start in ein neues Leben ermöglichen. Eine WIN-WIN-Situation für alle drei Seiten.

11. Wie würdest du selbst deinen Klamottenstil beschreiben?

Grauenvoll!!! 😀

FRAGEN

Puh, geschafft! Jetzt bin ich dran. Meine 11 Fragen an die Nominierten:

01. Welches sind deine Lieblingsblogthemen und warum?

02. Glaubst du Blogger können mit ihren Beiträgen die Welt verändern?

03. Fiktion oder Wirklichkeit: Wieviel Wahrheit steckt in deinen Texten?

04. Kennst du (einige) deiner Follower persönlich (real)?

05. Zu welchen Gelegenheiten bloggst du? Gibt es da einen bestimmten Turnus etc.?

06. Kochen, backen oder doch lieber der Lieferservice?

07. Gibt es tierische Mitbewohner? Wenn ja wen?

08. Weihnachten steht vor der Tür. Vorfreude oder „Bin-ich-froh-wenn-das-vorbei-ist“-Stimmung?

09. Wenn du die Möglichkeit hättest eine Sache in der Welt zu verändern, was wäre das?

10. Stell dir vor: Stromausfall. Du kannst wochenlang nicht bloggen. Was machst du stattdessen?

11. Warum beteiligst du dich an diesem Award? 😉

NOMINIERUNG

Und last but not least der in jedem Fall (für mich) schwierigste Teil: Die Nominierung. Ihr habt alle so tolle Blogs!!! Verdient hättet ihr es ALLE, doch ich muss mich entscheiden und nominiere:

Abenteuer Highlands –  http://abenteuerhighlands.wordpress.com

Die 3 Kas oder kurz kk http://die3kas.wordpress.com

Hassliebe Hamburg http://hassliebehamburg.wordpress.com

Ickemichhttp://ickemich.wordpress.com

Karfunkelfeehttp://karfunkelfee.wordpress.com

Live The Moment http://naramulka.wordpress.com

Mirirallalla http://mirirallalla.wordpress.com

Queen Of Home http://queenofhome.wordpress.com

Schweige Lauter http://schweige3lauter.wordpress.com

Tüpflischiesserhttp://tuepflischiesser.com

Vergeudete Stundenhttp://vergeudetestunden.wordpress.com

VIEL SPAß! 🙂

Was wenn Träume echt sind?

Kathryn Smith

Tochter der Träume

Verlag: PAN
Erscheinungsjahr: 2009
Seiten: 458
ISBN: 978-3-426-28305-9

~ Klappentext ~

“Du bist ein Traum. Eine echte Traumfrau!“ ich stockte jäh, die Limoflasche auf halben Weg zum Mund, und starrte den alten Mann an, der neben mir stand.

Für jede andere Frau wären diese Worte ein Kompliment. Für Dawn Riley hingegen bedeuten sie, dass jemand erkannt hat, was sie ist – denn Dawn ist kein Mensch, zumindest nicht ganz. Sie ist die Tochter von Morpheus, dem König der Träume. Nun wird sie wieder hineingezogen in die magische Welt ihres Vaters, mit der sie eigentlich gar nichts zu tun haben will. Besonders, weil ihr heimlicher Schwarm Noah gerade entdeckt, dass sie vielleicht seine ganz persönliche Traumfrau ist …

~ Eigene Zusammenfassung ~

Dawns Mutter fällt in einen tiefen Schlaf. Ihre Familie und selbst die besten Fachärzte sind ratlos. Alle bis auf Dawn. Sie weis das ihre Mutter freiwillig „in der Traumwelt“ lebt. Was nur sie weiß: Ihre Mutter hatte vor etlichen Jahren ein Verhältnis mit Morpheus, dem Gott der Träume. Aus dieser Affäre ging Dawn hervor. Sie ist ein Mischwesen, halb Mensch, halb Traumwesen. Als sie jung war hat sie sich dazu entschlossen in der Welt der Menschen zu leben. Sie wurde Ärztin – und Traumforscherin. Was wohl niemand außer ihr weiß: Die Träume sind echt. Egal ob gut oder böse.
Eine Reihe von Todesfällen stellt Ärzte und Polizei vor ein Rätsel: Die Menschen sterben im Schlaf. Eine Erklärung scheint es dafür nicht zu geben.
In ihrer Praxis betreut Dawn auch den äußerst attraktiven Noah. Er ist ein sehr starker Träumer und wie Dawn herausfindet macht sich genau das ein Dämon der Traumwelt zu nutze. Karatos will mit seiner Hilfe in die Welt der Menschen gelangen.
Obwohl Dawn eigentlich nichts mehr mit der Traumwelt zu tun haben will besinnt sie sich auf ihre Bestimmung: die Menschen zu beschützen. In erster Linie kämpft sie aber um ihre Liebe – zu Noah.

Eindrücke / Meinung

Nach den ersten Seiten fand ich das Buch ein wenig langweilig. Es ging eigentlich nur um medizinische Arbeit. Doch mit jeder Seite tastete ich mich weiter vor. Ich erfuhr eine Menge über Dawn. Etwas verdutzt war ich als ich erfuhr das sie ein Traumwesen ist, welches in unser Welt lebt. Das war eine kitschige Vorstellung, aber irgendwie auch reizvoll. Träume sind also echt. Das erklärt dann warum man sich nach einem anstrengendem Traum auch später noch total erschöpft fühlt. Ich finde die Idee aus dieser Vorstellung ein Buch zu machen klasse.
Das nun ein böses Wesen versucht aus der Traumwelt auszubrechen gibt dem Roman die nötige Spannung. Dawn will eigentlich überhaupt nichts mit ihrem richtigen Vater, dem Gott der Traumwelt, zu tun haben. Sie ist sauer auf ihn, weil er der Grund ist das seine Mutter ihre weltliche Familie im Stich läst um lieber bei ihm zu sein. Die Vorwürfe an ihre Mutter ziehen sich durch den ganzen Roman und auf eine gewisse Weise schmerzte mich diese Vorstellung. Was würde ich an dieser Stelle wohl tun?
Da Dawn sich in Noah verliebt hat und er in großer Gefahr schwebt überwindet sie ihren Stolz und sucht ihren Vater auf. Sie bittet ihn um Hilfe. Ich finde es durchaus etwas eigensinnig von ihr, aber auf der anderen Seite will sie auch die anderen Menschen beschützen. Es sind bereits zu viele Menschen (im Schlaf) gestorben. Dawn ist in diesem Buch so etwas wie eine Superheldin, nur eben im Schlafanzug statt Catwomankostüm. Eine Vorstellung die mich schmunzeln lies.
Überhaupt ist dieser Roman eine bunte Mischung. Ein Fantasyroman, der aber nicht zu fantastisch wirkt mit Witz, Spannung und Liebe. Genau die richtige Mischung. Allerdings würde ich es eher als Jugendbuch bezeichnen, da es nicht allzu tiefgründig ist.
Die Charaktere, abgesehen von Dawn, werden nur an der Oberfläche beschrieben. Besonders viel erfährt man nicht über sie. Was man im Laufe des Romans erfährt reicht jedoch vollkommen aus um Zusammenhänge zu erkennen und einen Bezug aufzubauen.
Der Schreibstil ist recht locker, ganz oft erfährt man direkt was Dawn durch den Kopf geht, hat einen Einblick in ihre Gedanken. Da man hiermit einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen Charakteren hat („Ich weiß was, was du nicht weiß“) macht dies die Handlung zusätzlich spannend, denn manchmal handelt sie anders als man es erwarten könnte.
Durch die einzelnen Kapitel kann man das Buch auch gut mal aus der Hand legen. Besonders interessant finde ich das nach jedem Kapitel eine unbedruckte Seite eingefügt ist. Es wirkt auf mich so als hätte die Autorin hier bewusst eine Atempause für den Leser eingefügt.

Fazit:
Ein schöner Roman zum Träumen.

TöchterDerTräume

Mein Jahr – 2010 vs. 2011

[Erstveröffentlichung: 2011/01/02]

Das neue Jahr ist angebrochen und somit auch wieder die Zeit für Veränderungen. Daher erscheint dieser Blog erst jetzt.

[Na gut, ich gebe zu: es gab technische Probleme die einer vorherige Veröffentlichung im Weg standen, aber der erste Satz klang irgendwie besser. Tut einfach so als hättet ihr ihn noch Silvester gelesen, dann muss ich nicht erst alles umschreiben. ;))

Hallo Allerseits
Gestern bekam ich einen Anruf von einer Bekannten, die mich längere Zeit nicht erreicht hatte. Sie befürchtete schon ich sei umgezogen. Nun ihr Lieben, KEINE SORGE. Ich bin noch im Lande, lebe noch und mir geht es weitgehend gut! Trotzdem vielen Dank für euere Besorgnis! Schön zu wissen das es jemanden interessiert! 🙂

Das Straßenbild: Rauchschwaden, bunte Lichter, gut gelaunte Menschen, verängstigte Tiere…

Es ist mal wieder soweit: das Jahr neigt sich dem Ende. Natürlich (?) sollt ihr auch, ganz der Tradition folgend, in dieses Mal nicht auf meinen persönlichen Jahresrückblick verzichten. (Wenn ich schon nur noch selten zum Schreiben komme, so will ich mir doch wenigstens heute die Zeit nehmen euch eine Zusammenfassung zu geben.)

Es war ein schnelles Jahr. Die Ereignisse überschlugen sich, rasant verflog die Zeit. Von Atemlosigkeit gequält, konnte nicht stehen bleiben, aus Angst vor dem Zusammenbruch.

2010 begann, wie eigentlich immer, feucht. Nicht vom Alkohol oder Wetter, sondern von Tränen geprägt. Gedanken an Verblichene, nicht erreichtes, Enttäuschungen, … Es begann auch mit Angst:

Direkt Januar stand mir eine Reise vor. Eine Reise ins Ungewisse und die Suche nach mir selbst. Vielen vielen Dank geht hier ganz besonders an JustMe, die mir virtuell Händchen gehalten hat, sowie Schamane der in den sechs Wochen Abwesenheit meiner Pflanze, mit seiner „Vergesslichkeit“ das Leben rettete. 😉

Bis zu dem Morgen der Abfahrt wurde ich von regelechten Angstattacken heimgesucht, doch an der Bushaltestelle stehend, blickte ich auf das rege treiben in den Straßen. Es war noch früher morgen, die Leute bahnten sich ihre Wege. Zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause. Dieser Anblick erfüllte mich mit ungeahnter Ruhe. Ich gehörte nicht zu ihnen, durfte einfach nur stehen und ihnen zusehen. Kurze Zeit später tauchte eine „Leidensgenossin“ auf. Wir verstanden uns auf Anhieb so gut, dass wir schnell für Freundinnen gehalten wurden. (Und das Schönste daran: Wir haben noch immer Kontakt. :))

Die sechs Wochen erschienen am Anfang wie eine Ewigkeit, doch letztenendes war der Zeitraum ganz okay. (Auch wenn ich nach zwei Wochen keine Berge mehr sehen konnte… Ich HASSE Berge… Gib’ mir MEER!!!!)

Während dem Aufenthalt lerne ich eine Menge. Ganz besonders mehr Selbstvertrauen. Ich tat Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte, nutzte die gebotenen Möglichkeiten: Auf eine Trommelgruppe, folgte eine Tanzgruppe. Wer hätte gedacht das in mir doch ein wenig Rhtymusgefühl versteckt ist und tanzen so viel Spaß machen kann? Sport wurde ausgetestet wo er nur ging. Ich, als absoluter Sportmuffel, lernte den Umgang mit Tischtennis, kegeln und sogar schwimmen!!!

Vor der Reise hatte ich das Gefühl nicht von ihr zurückzukehren. Es sollte sich bewahrheiten! Die Roswitha die am Morgen des 05. Januars an der Bushalte stand, war nicht mehr die, die am Nachmittag des 16. Februars zurückkehrte. – Und ich BEREUE NICHTS!!!

Kaum zurück in Norddeutschland folgte bereits das nächste Abenteuer: Leseratten und Bücherwürmer aus ganz Deutschland stürmten Bremen. Zusammen mit Melli2502 und Joey galt es den Angereisten einen schönen Aufenthalt zu bescheren und unser tolle Stadt näher zu bringen. Wir verbrachten wunderschöne Tage beim gemeinsamen Essen, Stadtbesichtigung, der Stürmung eines Buchverkaufs und besichtigten einen alt eingesessenen Bremer Buchverlag. Die Reaktionen waren einstimmig und unser Treffen ein voller Erfolg.

Mehr zum Thema dazu ihr bei Binea nachlesen:
http://blog.lovelybooks.de/2010/04/18/so-war-es-in-bremen-beim-lovelybooks-usertreffen

Grade einmal zwei Wochen darauf fand die nächste Veränderung stand: Ein neuer Job war vorhanden. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte: er sollte eine große Chance für mich werden… nicht nur beruflich …

Es begann mit einem 400,-€-Job und einer Menge Spaß. Inzwischen ist der Spaß ein wenig verflogen, dafür ist inzwischen ein Teilzeitjob in Führungsposition daraus geworden! Das tollste daran waren die Worte meiner Mutter („Du schaffst das schon!“), die vorher nie an mich geglaubt hatte. Ohne diesen Satz, hätte ich die Chance wohl nicht ergriffen. Danke Mum. 🙂

Während dieser Beschäftigung lernte ich auch den tollsten Mann der Welt kennen – und schließlich lieben. :)))

Nur einen Bruchteil später begann ich zusätzlich eine ehrenamtliche Tätigkeit aufzunehmen. Hier ist der Spaß noch nicht verflogen und das Gefühl „etwas Gutes zu tun“ hilft durchzuhalten. Schön auch immer wieder die privaten Gesprächen. Danke Heike, schön das ich dich getroffen habe.

Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, kam noch ein Minijob als Eventfotografin (mit direktem Einstig in Führungsposition) dazu. Ich konnte mit meiner Leidenschaft ein wenig mein Taschengeld aufbessern. Es war anstrengend, aber machte auch eine Menge Spaß. Um jedoch auch noch genügend Zeit für meinen Partner zu haben beendete ich diese Tätigkeit schnell wieder. Es war eine Erfahrung, wenn auch nicht nur positiv.

Im Spätsommer brach ich wieder auf neues zu entdecken – und landete am Steinhuder Meer. Lieben Dank an Sunshine & Globi für diesen tollen, wenn auch ziemlich verregneten, Tag.

Schließlich fasst ich den Endschluss, einen meiner „Träume“ zu verwirklichen. Getreu dem Motto „Wenn ich es heute nicht mache, werde ich mich nie trauen.“ ließ ich mir mein langersehntes Bauchnabelpiercing stechen. (Für alle die sich jetzt fragen ob das weh tut: OH JA!!! Ich habe den halben Laden zusammen geschrien. Bin halt ’ne Memme… ;)) Da es sich entzündet hatte und einfach nicht abheilen wollte, musste ich den Stecker wieder rausnehmen. Zeit und Geld verschwendet? Nein! Denn ich kann jetzt wenigstens sagen das ich es versucht habe. 🙂

Unter meinen Gewinnen befanden sich in diesem Jahr auch wieder Bücher. Von „Apocalypsia“ war ich besonders angetan und verfasste eine entsprechen Rezension. (Hier nachzulesen: http://www.lovelybooks.de/mitglied/StMoonlight) Zu meiner großen Überraschung bekam ich eine PN von eben diesem Autor, der sich für meine tolle Rezension bedankte. Auch wenn er im gleichen Atemzug fragte, ob ich diese auch auf anderen Portalen veröffentlichen könnte, so fand ich es doch schön eine Reaktion zu erhalten.

Es folgte die Kunst der Überredung: Ganz besonderen Dank an Unknow, der mich quasi vor die Kamera zerrte. Inzwischen fühle ich mich auf beiden Seiten wohl. Ihr werdet also weder auf neue Fotos von, noch mit mir verzichten müssen. Kommentare für beide Seiten stets erwünscht. 😉

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Martin, Glücksburger, Christmann und alle anderen Fotografen die immer neue Ideen und Projekte mit mir verwirklichen. Diese sind teilweise ein bischen crazy, machen aber irre viel Spaß. Im Waschsalon bei laufendem betrieb die Bluse ausziehen, in Dessous über die Kegelbahn, versunken in einem Meer von Luftballons, in einem Kleid durch den Schnee, … I like it. 🙂

Es geht aber noch eine Spur abgedrehter. Ich habe die geplanten shootings nicht vergessen und freue mich riesig darauf! 😉

Auch Lüneburg und meine „Zurückgebliebenen“ habe ich nicht vergessen. Es ist ein komisches Gefühl in die „alte Heimat“ zu fahren. Weder in die eine, noch in die andere Richtung ist es ein „nach Hause kommen“. Aus der einen Stadt bin ich zu lange fort, zu der anderen kann ich nie richtig gehören. Ich bin ein Fremdling, eine Grenzgängerin. Bin immer auf der Suche. Der Suche nach Halt, Geborgenheit, Erfüllung – und dem Gefühl endlich angekommen zu sein.

Wieder kam, was kommen musste: der schlimmste Tag des Jahres: Silvester. Ich hatte die Ehre sie mit einem tollen Mann (und fünf vierbeinigen Kameraden) verbringen zu dürfen. Es passierte etwas unverhofftes: Es war das erste mal, seit 13 Jahren (!) das ich an diesem Tag keine einzige Träne vergoss… Ich kann gar nicht in Worte fassen, was mir dieses „neue Gefühl“ bedeutet. Die Gewissheit nicht alleine zu sein, jemanden zu haben der mich versteht – auch ohne Worte. Es ist unbeschreiblich. Vielen vielen Dank!!!

Mein 2010: Ich Habe Grenzen überwunden, bin an neue Grenzen gestoßen.
Ein Jahr in dem ich keine Verluste zu beklagen, sondern nur Gewinne zu verzeichnen habe!

Werfen wir einen kurzen Blick auf meine Ziele, die ich für 2010 gefasst hatte:

„Ich habe mir fest vorgenommen endlich schwimmen zu lernen.
Ich möchte noch mehr nette kennen lernen – und zwar mehr als flüchtig.
Ich möchte UNBEDINGT Just me wieder sehen und mit Globi die Welt erkunden!

Ich möchte einfach ein Jahr voller schöner Glücksmomente“
[Auszug aus meinem Blog vom 31.12.2009]

Konnte ich alles erfüllen?

Ich kann zumindest ein bischen schwimmen, habe eine Menge neue Menschen kennengelernt; einige sogar sehr intensiv, habe mit JustMe & Globi zumindest einen gemeinsamen Abenteuerausflug gemacht und hatte ein wirklich schönes und aufregendes Jahr. Alles in allem also: Ziel erreicht! 🙂

Aber mein absolutes Top-Ereignis war, ganz eindeutig und ohne Abstriche:

Der tollste Mann der Welt, der mich mit seine Welt nahm. Eine Welt jenseits der Vorstellungskraft. Eine Welt in der ich mich noch ein wenig zurechtfinden muss, mich aber ein kleines Stückchen „zu Hause“ fühle …

Na, klar! „Gute Vorsätze“ habe ich auch 2011 wieder:

Labskausessen mit Markus M. im Ratskeller. 😉
(Vielleicht hätte ich dich besser nach dem Jahr fragen sollen. *fg*)
&
viele neue Erfahrungen sammeln
&
mich meinen Ängsten stellen
(z.B. endlich mit Melli2502 den Hochseilgarten entern…)
&
Das Leben genießen. 😉

(Aber ihr wisst ja: „Gute Vorsätze sind Schecks, die selten gedeckt sind.“ ;D)

Zum Schluss noch die Danksagungen an die unter euch, die sich etwas herausgehoben haben:

@DragonOfDarkness:
Vielen Dank das du noch immer ein offenes Ohr für mich hast und auch für die kleinen Anstöße und Rüffel. Ich vermisse unsere gemeinsamen Streifzüge, die Blödeleien und auch die kleinen „Streitereien“. Du fehlst mir hier! Komm mich mal wieder besuchen. Sofa ist ja jetzt da. 😉

@Schamane:
Danke für die offenen Ohren, die gemeinsamen Erlebnisse und die „erste Hilfe“. 😉
Die nächste Ente kommt bestimmt!

@JustMe, Sunshine, … oder wie auch immer du dich jetzt schon wieder nennst… 😉
Vielen Dank für deinen (virtuellen) Arme und A****tritte. Grenzgänger unter sich sind eben unschlagbar. Wir zeigen es denen schon noch! Unsere Zeit wird kommen! 😉
Wäre echt toll, wenn du deinen Hintern endlich mal nach Bremen bewegst. 🙂

@Unknow:
Nun „Gruselharald“ ;D, noch mal vielen Dank fürs Mut machen und die tollen Erlebnisse. Auch für die Reise in die Vergangenheit …

@Haderlump:
Was könnte ich hier schreiben, was ich dir nicht auch zeigen könnte? 😉
Ich möchte mich nur, von ganzen Herzen, bei dir bedanken. Dafür das du mir eine Chance gegeben hast, von der ich nie zu träumen gewagt habe. Für den Ausflug in deine Welt und ganz besonders für deine Geduld mit mir und meinen Launen. Ich weiß das ich manchmal schwer zu ertragen bin… Ich denke gemeinsam werden wir in dieser Welt irgendwie zurechtkommen. Dafür bin ich bereit auch Dinge zu tun, vor denen ich Angst habe. Ich weiß dich ja an meiner Seite, also: auf nach Norwegen. 😉
Und noch mal vielen Dank für das schönste Silvester des letzten Jahrzehnts!!! Du bist eben etwas ganz besonderes.
Ich liebe Dich! @–}—-

@all:
Das Leben ist ein Kampf, dem ihr euch stellen müsst. Wer nicht kämpft, kann auch nicht gewinnen. Ich wünsche euch Mut, Durchsetzungskraft, eisernen Willen und vor allen Dingen jemanden der euch zuhört!!! Denn manchmal reicht genau das, um ein Stück der Last zu nehmen …

Kommt gut ins neue Jahr
Eure Mooni

Und wieder geht ein Jahr …

[Erstveröffentlichung: 2009/12/31]

Für das Jahr 2009 fasste ich nur einen „guten Vorsatz“:

Ein neues Leben anfangen!

….
Jetzt, Ende des Jahres bin ich glücklich darüber das ich diesen Vorsatz in die Tat umgesetzt habe!
….

Was brachte mir 2009?

Nun, im Nachhinein kann ich sagen es war ein Jahr voller Toter und Verletzter. Kaum ging es einem wieder gut, starb ein anderer. Es war hart und besonders der Verlust unseres Familienhundes Quinnie sitzt noch immer tief.

Aber es bringt niemanden wieder zurück in Trauer zu versinken, so freue ich mich lieber daran das sie gelebt haben.

Aber das Jahr brachte auch positives.

Ich lernte einen ganz besonderen Menschen kennen, der mir den Mut gab meinen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Durch ihn lernte ich das es keine Schande ist Probleme zuzugeben und Hilfe anzunehmen – und ich lernte zu vertrauen!

Ich lies mit meinem „alten Leben“ auch Menschen zurück die ich für Freunde hielt. Doch wenn ich zurückblicke war es einseitig. Es interessierte fast niemanden wie es mir geht, wenn überhaupt kam mal nach drei Monaten ohne Kontakt eine SMS mit der Frage ob ich Zeit zum Babysitten hätte. Ich denke auf solche „Freunde“ kann man verzichten.

Mit dem Entschluss ein neues Leben anzufangen fand auch ein Umzug statt und ich landete in Bremen. Es dauerte nicht lange und ich fühlte mich hier wohler als noch zuvor in Lüneburg. Ich lernte seit meinem Umzug hier mehr Leute kennen als in den vergangenen Jahren in meiner alten Heimat. Und das beste: Wenn ich mich auch nur eine Woche nicht melde schlagen sie gleich Alarm und ich bekomme Emails, SMS und Anrufe mit der Frage ob bei mir alles in Ordnung ist. Wenn ich antworte das es mir schlecht geht, wird direkt gefragt ob man irgendwas für mich tun kann. Bis zu einer Freundschaft ist es immer ein langer Weg, aber die Augen nicht zu verschließen wenn es jemanden schlecht geht ist der beste Anfang!

Vielen lieben Dank an alle die auch an schlechten Zeiten nicht von meiner Seite gewichen und mir Hilfe angeboten haben!

Ganz besonderen Dank gehen hier an Schamane, sowie Just Me und Globi. Ihr seit super! Drück euch alle ganz doll ….

….

Gute Vorsätze und Pläne für 2010?

Oh ja!!! Meinen Weg in ein neues Leben weiter gehen und lernen mit mir selbst klar zu kommen. Ich möchte lernen mit Dingen anders umgehen zu können und mir selbst damit das Leben zu erleichtern. – Und ich bin zuversichtlich das ich es schaffen werde!!!

Im Gegensatz dazu sind meine restlichen Pläne banal:
Ich habe mir fest vorgenommen endlich schwimmen zu lernen.
Ich möchte noch mehr nette kennen lernen – und zwar mehr als flüchtig.
Ich möchte UNBEDINGT Just me wieder sehen und mit Globi die Welt erkunden!
Ich möchte ….
….
Ich möchte einfach ein Jahr voller schöner Glücksmomente und die wünsche ich euch allen.

Ihr seit jeder etwas besonderes. Vergesst das nie!

….

* DANKE FÜR ALLES! *