Alien in Bremen? – U.L.G. auf der Straße gefunden

Das es in bzw. über Bremen U.F.O.s gibt, wissen wir ja spätestens seit dem drei Jahren.

Wurde jetzt ein Alien gefunden???

Wenn ja sind „SIE“ rechteckig,  sehr schwer und sehen so aus:

Ein Autofahrerin machte unliebsame Bekanntschaft mit diesem „U.L.G.“ (Unbekannter liegender Gegenstand), als sie mit ihm kollidierte.

Allerdings ist der Polizei weder bekannt wie dieses „Objekt“ auf die Fahrbahn kam, noch was es überhaupt ist. (Eben doch ein U.L.G.!)

(Verschwörungstheoretiker aufgepasst ;)): Daher wird nun die Bevölkerung um Mithilfe gebeten!

WAS IST DAS?

Informationen zum Gegenstand:

   Abmessungen: ca. 40 x 60 x 20 cm

       Gewicht: sehr schwer

Zustand: kalt bzw. gefroren; offenbar bräunliches, organisches Material

(Ernstgemeinte Hinweise) nimmt das Polizeikommissariat in Zeven unter Tel. 04281 / 93 06 0 entgegen.

Ich bin zwar nicht die Polizei, aber dennoch neugierig:

Was meint IHR, um was es sich bei diesem „Ding“ handelt???

Von wegen Schwein gehabt!

„Die Tiere empfinden wie der Mensch

Freude und Schmerz,

Glück und Unglück.“

[Charles Darwin]

Wie ihr ja wisst unterstütze ich seit Beginn meiner Vegetarier Zeit den Deutsche Tierschutzbüro e.V. und habe dort die (symbolische) Patenschaft für Hausschwein Jan übernommen. Auch Schweine sind Lebewesen und haben ein Recht auf ein friedliches und langes Leben! (Das Wort „Nutztiere“ löst bei mir tiefe Wut aus.) Leider haben es nicht alle Schweine so gut wie  Jan, der nach seiner Rettung von einem völlig verwahrlosten Messihof nun auf einem Lebenshof (Gnadenhof) sein Leben genießt.

Jeder der sich nur einen Funken Gedanken darüber macht, woher das Fleisch in den Supermärkten, Schlachtereien und dem Hofverkauf stammt, wird früher oder später feststellen, dass es oft mehr Schein als Sein ist. Fragt mich jemand nach meiner Ernährung und ich antworte „Vegetarierin“, bekomme ich fast immer Sätze wie: „Ja, ist schon schrecklich. Aber auf Fleisch verzichten kann ich einfach nicht!“; „Ich esse auch nur ganz wenig Fleisch“ und „Ich trage meinen Teil dazu bei, indem ich nur Fleisch direkt beim Bauern kaufe. Da weiß ich wo es herkommt.“ Äußerst traurige Sätze, die auch zeigen, dass sich die Menschen aus deren Mündern diese Worte kommen keine Gedanken machen. Ob viel oder wenig Fleisch, ob Bio oder vom Hofladen: Für das Tiere bedeutet es immer Gefangenschaft und Tod! (Meine Antwort auf „Ich esse auch nur ganz wenig Fleisch“ ist stets: „Das Tier stirbt trotzdem ganz!“. Sorgt eigentlich immer für betretendes Schweigen meines Gegenübers.)

Zeven liegt nur etwa 60 km von meinem Wohnort entfernt, ist also quasi in der Nachbarschaft. Leider gibt es hier einen Schlachtbetrieb. VION ist eines der größten Schlachtbetriebe in Deutschland. 25.000 Scheine werden hier geschlachtet. Jede Woche!!! Doch so schlimm das ja ohnehin schon ist, so spielten sich im Inneren der Mastbetriebe Szene ab, die man eher in einen Horrorfilm, als im richtigen Leben erwarten würde: Die Schweine werden brutal aus den Transportern getrieben; fast alle Tiere haben blutende Wunden, oft da die Tiere sich auf Grund der Enge gegenseitig zerkratzen; stirbt ein Tier wird es einfach liegen gelassen; Gülle dringt aus den Spaltenböden; die Tiere bekamen keine Tierärztliche Versorgung; es wird Antibiotika eingesetzt; … Kurz: Es liegen hier massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vor!

Ihr kauft beim „Bauern von nebenan“? Na dann ratet Mal …. Am schlimmsten sah es in einem Betrieb aus, der für die VION-Edelmarke „LandJuwel“ produziert. Bis vor kurzem war auf deren Seite noch zu lesen: „Artgerechte Haltung der Tiere, ständige Kontrollen, der Verbraucher kann sich auf die Qualität verlassen.“ Und wo wird das Fleisch verkauft? Unter anderem in Metzgereien in ganz Deutschland!

Die Tierschützer des Deutschen Tierschutzbüro e.V., welche sich immer wieder in Betriebe einschleichen und dort heimlich Tierleid und Misshandlungen filmen griffen ein indem Sie das Veterinäramt und die Staatsanwaltschaft einschalteten. Am Montag kam es zur Verhandlung. (Kaum zu glauben, dass die Anklage nicht einfach fallen gelassen wurde! Respekt liebe Richter!) Der Landwirt erschien gar nicht erst, sondern schickte seinen Anwalt. Verurteilt wurde er dennoch. Zu 65 Tagessätzen und die Kosten des Gerichtverfahrens. – Hier kommen mir wieder arge Zweifel am Deutschen Rechtssystem. Quälen und Töten schlappe 1.625 Euro … VION hat die Zusammenarbeit mit diesem Hof beendet und die Chancen stehen gut, dass der Betrieb ganz geschlossen wird. Aber ob damit 25.000 Leben wöchentlich gerettet werden können wage ich zu bezweifeln. Hier bleibt nur das jeder selbst aktiv wird und auf Fleisch verzichtet. Keine Nachfrage, kein Angebot. So einfach ist das da!