Wir verschenken Weihnachten!

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Bald ist es soweit: Weihnachten. Damit verbunden auch die üblichen Familienfeste. Die Schwiegereltern haben zum Weihnachtsessen geladen. Neben ihnen (2) werden die Söhne (3), samt weiblichen Anhängen (logischerweise auch 3) und Kindern (1) erwartet. – Und bei dieser Familie wird dies ein kleines Fest. Bei Geburtstagen, Jahrestagen und anderen Feierlichkeiten sind locker 50 Personen anwesend. Mindestens- Schützenverein sei Dank.

Wie ihr ja wisst habe ich mit Weihnachten nicht wirklich was am Hut. An der Mütze auch nicht. Tatsächlich musste ich sogar meinen Göttergatten davon abhalten mir ein Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Nein. Nein! Das will ich nicht. Nicht zu Weihnachten. Den Rest des Jahres ist es mir egal und ich freue ich mich sogar darüber. Um meinem Liebsten eine Freude zu machen werde ich mit zu seinen Eltern gehen. Untereinander schenkt die Familie sich nichts. Immerhin!

Aber mit leeren Händen möchte ich auch nicht kommen. Zumindest nicht für die Schwiegereltern. Gastgebern bringt man etwas mit und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Da bin ich wohl „old school“. Blöd nur, dass die beiden eh schon alles haben und sich auch nie was wünschen. Sicher kennt ihr das: „Ihr braucht nichts mitbringen. Wenn ihr kommt freuen wir uns.“ Ja schön. Hilft aber nicht wirklich. Stiefvater wünscht sich eine neue Kettensäge. DAS übersteigt die Kleinigkeit dann aber doch. Ein ganz kleines bisschen jedenfalls.

Die beiden lieben aber Familie und Weihnachten. Das brachte mich auf eine Idee für ein Geschenk. Individuell und günstig:

Wir verschenken Weihnachten!

Man nehme:

1 Glas mit Deckel (z.B. ein Kofitürenglas ohne Etiketten)

Kleinigkeiten die nach „Weihnachten“ riechen (z.B. Zimt, Nelken, Vanille, Tannennadeln,…)

irgend etwas an weihnachtlicher Deko (z.B. einen Tannenzapfen oder eine kleine Weihnachtsfigur)

etwas Stoff oder Seidenpapier

hübsches Schleifenband

evtl. kleine Beigabe wie einen Piccolo oder Kerzen

031So wird’s gemacht:

Das Glas sollte natürlich richtig sauber sein. Ich habe das Konfitürenglas einfach in heißes Spüliwasser eingelegt. Dadurch wurde es nicht nur richtig schön sauber, sondern ich konnte auch die Etiketten einfach ablösen.

In dieses Glas füllt ihr nun die aromatischen Zutaten. In meinem Fall habe ich zuerst zwei Handvoll Gewürznelken hinein getan und diese dann mit ein wenig Zimtspäne durchsetzt. Oben drauf kam die restliche Zimtsange, sowie eine Vanilleschote. Im Vordergrund platzierte ich einen Tannenzapfen.

Deckel drauf, Papier und Schleife drum. Fertig.

Ich habe noch eine kleine Flasche Wein, sowie eine Kerze dazu gestellt und alles auf einer Pappe drapiert und mit Klarsichtfolie verhübscht. (Sind ja schließlich die Schwiegereltern. Die muss man warm halten. Vielleicht will ich den Sohn ja tatsächlich mal heiraten. ;))

Jetzt drückt mir Daumen, dass sich die Beiden über dieses, vielleicht nicht ganz so alltägliche, Geschenk auch freuen. – Oder zumindest so tun als ob. 😉

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Wenn die sich bei so viel Phantasie nicht freuen, dann sind sie es nicht wert, Schwiegereltern oder gar Eltern überhaupt zu sein.

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