Wortsalat

Gestern Abend, als meine Gedanken mal wieder kreisten, fragte ich mich plötzlich:

„Wie schmecken eigentlich Worte?“

Damit meine ich die gesprochenen Worte.

Sprecht Wörter mal BEWUSST aus und „schmeckt“ mal nach, wie sie sich auf eurer Zunge anfühlen.

Merkt ihr einen Unterschied? Welche Worte schmecken euch und welche nicht?

Ich beispielsweise mag zwar Brot, das Wort Brot schmeckt mir aber nicht. Genauso wenig das Wort Stube. Okay, inzwischen eh eher antiquarisch, aber dennoch ab und an benutzt.

Am liebsten mag ich „smoothe“ Wörter. Auch wenn eckig seinen Charme hat, ich mag’s lieber rund.

Worte wie z.B. „Wasser“, „Beinfraktur“ und „Gegenwartsliteratur“ sind mir symphatisch.

Die Sprache beeinflusst uns. sie ist sehr wichtig. Behaupten zumindst einige Wissenschaftler.

Wenn ich mir nun aber z.B. Kinder aus verschiedenen Nationalitäten ansehe, die sich verbal nicht verständigen können, halte ich es für ein Gerücht.

Denn sie kommen oft besser miteinader aus als Erwachsene die miteinader Reden können!

Und manche Wörte  sind – auch für die Hörer im Nachhinein – schwer verdaulich, wie bspw. der Satz von Walter Ulbricht:

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

Da bleibt wohl nur Eines, entschuldigt den Ausdruck:

Einfach mal die Klappe halten! 😉

Schweigen

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. occ

    Ich mag den Begriff „Frachtführer“ aus meiner berufl. Ausbildung. Er steht für die Durchführung eines Transportes und ist beim Mitschreiben so einfach abzukürzen: ff!

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