Eine fantastische Reise auf goldenen Schwingen [Rezension – Kinderbuch]

~°~ Das Buch ~°~

Ina Brandt

Eulenzauber

Hilfe für das kleine Fohlen

136 Seiten

Arena Verlag [03.01.2017]

ISBN 9783401602752

Erhältlich als Gebundene Ausgabe, E-Book und Hörbuch

~°~ Klappentext ~°~

Ein neues spannendes Abenteuer rund um Flora und ihre Zaubereule Goldwing! Das magische Duo hilft jedem, der in Not ist. Eine einzigartige Erfolgsreihe auf dem deutschen Buchmarkt und ein reich bebilderter Selbstlesespaß mit schwarz-weiß Illustrationen von Irene Mohr.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover ~

(c) Arena Verlag

Bereits der Einband kommt magisch daher, denn sowohl der Eulenzauber-Schriftzug, als auch die Sterne und die Flügel der Eule glitzern golden. Auch das abgebildete Motiv an sich passt wunderbar, da es eine Szene der Geschichte zeigt. Mir gefällt es gut, besonders da es sich auf der Rückseite fortsetzt und somit ein stimmiges Gesamtbild abgibt.

~ Geschichte ~

Die Geschichte von Piccolo beginnt sehr traurig, denn das Fohlen kommt blind zur Welt. Es stößt überall gegen und einfach nur Angst, in einer dunklen Welt voller unbekannter Gerüche. Die Halterin ringt bereits damit den Kleinen einschläfern zu lassen. Floras Vater, der Tierarzt des Dorfes, schlägt die Unterbringung auf einem Gnadenhof vor, auf dem bereits andere blinde Tiere leben. Während die Besitzerin des Reiterhofes mit einer Entscheidung ringt, denkt Flora nicht daran einfach so aufzugeben. Sie schleicht sich aus dem Haus und begibt sich auf die Suche nach Goldwing, ihrer Zaubereule. Gemeinsam wollen sie einen Weg finden, dem Fohlen zu helfen. Doch das erweist sich alles andere als einfach. Ein neues Abenteuer, welches viel Mut, Freundschaft und Hoffnung erfordert beginnt.

Sehr schön ist hier auch die Interaktivität. So wird z.B. als Flora Goldwing mit ihrem Eulenlied ruft, der junge Leser dazu aufgefordert mitzusingen. Ein Link in der Fußzeile führt direkt zum Lied. Aber auch nach der Lektüre ist vor der Lektüre, denn auf der Homepage gibt es Quizfragen zu der Geschichte. Ein schöner Zusatz, der die Wartezeit auf das nächste Abenteuer verkürzt.

~ Schreibstil ~

Es handelt sich hier um den sechsten Band einer Reihe. Zwar lässt er sich lesen ohne die vorangegangenen zu erkennen, allerdings gibt es immer mal wieder Anspielungen auf bereits Erlebtes. Auch wenn dieses dann noch einmal kurz umschrieben wird, so hatte ich teilweise das Gefühl etwas verpasst zu haben. Schade.

Der Schreibstil ist angenehm. Ein spannender Aufbau, mit jeder Menge Gefühlslagen, macht Spaß das Buch (weiter) zu lesen.

~ Empfohlenes Lesealter 8 – 10 Jahre ~

Das angegebene Lesealter von 8-10  Jahren kann ich durchaus bestätigen. Der Text ist leicht verständlich und enthält keine schwierigen Wörter. Wenn doch mal eines vorkommt, wird es direkt von den Protagonisten erklärt. Auch die Geschichte an sich passt wunderbar – nicht nur für Pferdenarren und Träumer. 😉

~°~ Fazit ~°~

Zugebener Maßen ist diese Geschichte natürlich viel Mysterie, denn wäre es nicht wundervoll, wenn es Zaubereulen geben würde und Blindheit mit Zauberwasser geheilt werden kann? Ganz so einfach ist es in der Realität leider nicht, dennoch hat mir „Hilfe für das kleine Fohlen“ gut gefallen. Auch und besonders, da auch die Frage „Wie gehe ich damit um?“ behandelt wird. Eine fantastische Reise auf goldenen Schwingen.

~ Reihe ~

Hilfe für das kleine Fohlen [Band 6]

Rätsel um die Goldfeder [Band 5]

Magie im Glitzerwald [Band 4]

Eine wunderbare Freundschaft [Band 3]

Rettung für Silberpfote [Band 2]

Ein goldenes Geheimnis [Band 1]

Das Geschäft mit der Lust

Schon vor Monaten haben die Anwohner (und einige Händler) eines benachbarten Stadtteils Unterschriften gesammelt. Nicht FÜR etwas, sondern GEGEN etwas und zwar gegen ein „Eroscenter“, wie es heutzutage heißt. Früher nannte man es schlicht und einfach Puff. Heute ist man dazu anscheinend zu prüde. Ebenso wie zuzugeben, dass Mann dort war. (Außer Mann gehört zu meinem Bekanntenkreis. Hier weiß ich von 80 % das sie, mindestens ein Mal, dort waren. Mit den anderen 20 % hatte ich das Thema bisher einfach nicht.)

Ich kann ja verstehen, wenn Anwohner sich über eine solche „Institution“ beschweren, sofern diese in einem Wohngebiet betrieben werden soll. Hier geht es jedoch um ein Gewerbegebiet (<– Eindeutig zweideutig ;)).  Ich persönlich finde da nichts verwerfliches dran. – Natürlich immer der Voraussetzung das es sich um „legale Prostitution“ handelt und niemand zu etwas gezwungen wird! – Ich für meinen teile werde auch weiterhin im angrenzten Einkaufscentrum shoppen. Und zu den „Gegnern“ der 24 Lustzimmer, Bar und Konferenzraum (<- Ein Schelm wer dabei Böses denkt ;)) kann ich nur sagen: Leben und Leben lassen.