Alle meine Ponys [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Britta Kudla , Dagmar Henze

Mein Pony-Vorleseschatz

112 Seiten

Coppenrath [31.01.2017]

ISBN 9783649624509

~°~ Klappentext ~°~

Milli liebt ihr Pony Blümchen über alles. Doch ihre Eltern können sich das teure Tier nicht mehr leisten. Was nun? Milli ist völlig verzweifelt, bis ihr auf der Auktion eine geniale Idee kommt. Auch Irene macht sich Sorgen, denn sie muss beim großen Ponyrennen ausgerechnet auf dem schwerfälligen Waldo starten. Wird sie Clarissa und ihren schnellen Bellini trotzdem schlagen? 14 Ponygeschichten voller Gefühl und Witz – erzählt von Manfred Mai, Sarah Bosse, Margret Rettich, Maja von Vogel und vielen anderen. Zum Vorlesen und ersten Selberlesen für alle Ponyfreunde.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Das Cover deutet bereits sehr schön an, worum es beim Inhalt geht: Ponys! Auch wenn die Zeichnung wirklich schön ist, so ist es doch etwas anderes, was hier ganz besonders ist: Das Lesebändchen. An dessen Ende befindet sich nämlich ein kleiner Anhänger. Passend zum Thema stellt dieser ein Hufeisen mit einem Pferd- (oder auch Pony-)Kopf dar.

Die enthaltenen Geschichten haben alle ein anderes Thema, doch immer das Schwerpunkt Pony. Mal sind sie lustig, mal total traurig. Es sind zusammen gesammelte Kurzgeschichten, so finden sich hier neben neueren Abenteuern auch ein Klassiker von Astrid Lindgren. – Allerdings handelt es sich hierbei um einen Auszug aus „Ronja Räubertochter“, so dass es irgendwie keine wirklich ganz eigene Geschichte ist.

Besonders gut gefallen haben mir „Das wilde Pony Fridolin“ von Mirijam Müntefering und „Das Pony in den Bergen“. Fridolin wird schnell als gefährlich verschrien, obwohl er eigentlich ein ganz Lieber ist. Hier zeigt sich gut wie schnell Vorurteile entstehen können. Beim Pony in den Bergen geht es um ein geschundenes Lasttier, dass gar nicht mehr in der Lage ist, die schweren Körbe zum Markt und wieder zurück zu tragen, von seinem Halter genau dazu angehalten wird. Diese Geschichte macht anschaulich deutlich dass Ponys (Tiere) Lebewesen sind, die Gefühle haben. Aber auch die anderen Geschichten haben allesamt einen Lerngehalt bei dem immer das Tier im Vordergrund steht.

Das empfohlene Lesealter liegt hier bei 5-7 Jahre. Zum Selbstlesen kann das durchaus noch etwas schwer sein, denn der Text ist recht klein geschrieben und es sind auch immer mehrere Seiten. Als Vorlesegeschichten haben sie jedoch genau die richtige Länge.

Aufgelockert werden die Geschichten durch wunderschöne bunte Bilder, passend zur jeweiligen Geschichte.

~°~ Fazit ~°~

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Länge der Geschichten ist genau richtig, die Bilder sehr nett anzusehen und das Lesebändchen ist, dank des Anhängers, wirklich ein Highlight. Ein schönes Vorlesebuch – nicht nur für Ponyliebhaber! 😉

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Kreativität vs. Real Life

„Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen.

Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten“

[Marcel Pagnol]

Samstag. Die meisten von euch haben vermutlich eine (Arbeits)Woche hinter sich gebracht. Hattet ihr Spaß oder war es das tägliche „robotten“?

Die wenigsten haben das Glück einen Job zu haben, in der Sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Waren wir als Kind noch naiv genug zu glauben, wir könnten später das tun, zu dem wir Lust hätten.

In Wahrheit wurden wir nur dazu erzogen, die Gesellschaft am Laufen zu halten, die es uns mit einem zumeist tristen Dasein unserseits dankt.

Daniel Martinez Lara und Rafa Cano Mendez haben genau dieses Thema in einem Kurzfilm sehr anschauend dargestellt.

Ein irgendwie trauriger Film, der zum Nachdenken anregt – und nicht ohne Grund bereits mehrere Awards erhalten hat.

Aber seht selbst.

It`s magich [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Jennifer Bell

Izzy Sparrow

Die Geheimnisse von Lundinor

368 Seiten

Area Verlag [11.01.2017]

ISBN 9783401602776

Erhältlich als Gebundene Ausgabe und E-Book

~°~ Klappentext ~°~

Psst! Die Dinge flüstern, sei ganz Ohr. Sie rufen dich nach Lundinor!   Auf der Flucht vor finsteren Männern, die wie aus dem Nichts im Haus ihrer Oma auftauchten, landen Izzy Sparrow und ihr Bruder in der geheimen Stadt Lundinor. Schnell stellen sie fest, dass nicht nur der Koffer magisch ist, durch den sie hierhergekommen sind! Hier gibt es Zitronenpressen, die Licht spenden, Kerzen, die unsichtbar machen und Klobürsten, die Blitze schießen können. Izzy kann die Gegenstände sogar flüstern hören. Während sie herauszufinden versucht, was es mit ihrer Fähigkeit auf sich hat, wird sie plötzlich von den Schattenwanderern verfolgt, die zur Bedrohung für ganz Lundinor werden. Izzy erkennt, dass das Schicksal Lundinors eng mit ihrem eigenen verwoben ist und nur sie die Stadt noch retten kann…

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Das Cover zeigt Izzy, schwebend vor einem Koffer aus dem Licht strahlt. Ein durch und durch magisches Cover, welches wirklich wunderbar zu der enthaltenen Geschichte passt. (Würden das magische Licht noch im Dunklen leuchten, wäre es nahezu perfekt. ;))

Izzy hat einen Hang zum Träumen und liebt die Magie. Ihr Bruder dagegen ist sehr weltlich und hält seine Schwester für eine kleine Spinnerin. Doch dann geschieht etwas, dass es eigentlich nicht geben kann und ehe sie sich versehen, reisen die beiden durch einen Reisekoffer in eine andere Welt, die ihnen bisher verborgen blieb. Doch noch während die Kinder aus dem Staunen gar nicht rauskommen wird schnell klar, dass Ihre Oma in großer Gefahr schwebt. Aber was hat diese mit Lundinor zu tun? Eine Menge Rätsel die gelöst werden wollen!

Die Protagonisten, besonders Izzy, sind sehr sympathisch und so dargestellt, dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Es wirkte beim Lesen nicht wie Romanfiguren, sondern als würde man die Kinder tatsächlich auf einer abenteuerlichen Reise begleiten.

Auch die Ideen Alltagsgegenstände zu magischen Dingen umzufunktionieren ist einfach genial. So leuchten Zitronenpressen von der Decke und die Ordnungshüter sind mit Klobürsten bewaffnet. – Das sorgt für jede Menge Spaß beim Lesen (und hilft Alltagsgegenstände in einem ganz neuen Licht zu betrachten. ;-))

Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 10 bis 13 Jahre, das halte ich für angemessen, denn das ein oder andere Wort kann noch etwas schwer sein. Ansonsten ist der Schreibstil locker und lässt sich flüssig lesen. Der Spannungsaufbau ist gegeben und der Leser kann gar nicht anders, als endlich hinter all die Geheimnisse kommen zu wollen.

~°~ Fazit ~°~

Ein wunderbares du abenteuerliches Buch voller Fantasie. Mir hat das Lesen dieser Geschichte sehr viel Freude bereitet und ich kann es jungen, wie auch älteren, Liebhabern der Fantasie nur wärmsten empfehlen. It’s magic! 😉

~ Reihe ~

Folgt [Teil 2]

Die Geheimnisse von Lundinor [Teil 1]

Mittwochsteiler 23 / 2017 – Tödlich

Ein Privatdetektiv wird an einen Tatort gerufen.

Das Opfer: Ein schwerkrankes Mädchen. Sie wurde mit einer riesigen Schere umgebracht, aber weder damit geschnitten, noch erstochen. Es gibt kein Blut, nicht einmal einen Spritzer.

Wie hat der Mörder dem Leben des Mädchens dann aber ein Ende gesetzt?

Schreibt in die Kommentare, welcher Gedanke euch ALS ERSTES kam.

Bei anderen abschauen gilt nicht! 😉

Lösung Mittwochsteiler 23 / 2017 – Wer bin ich
Ein Rätsel.

Voller Durchblick für die Rettung der Welt [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Thomas Krüger, Anton Riedel

Die drei Superbrillen – Der Feuersturm von Troponesien

192 Seiten

Cbt [20.03.2017]

ISBN 9783570163580

~°~ Klappentext ~°~

Finale tropicale oder: Mal eben schnell die Welt gerettet Die drei Superbrillen sind mal wieder in einer Spezialmission unterwegs: Ein Meteor ist im Dschungel von Troponesien, auf der anderen Seite der Welt, niedergegangen. Unverzüglich düsen Kiste, Chip und Nudel mit ihrem Falkokopter los, um den Troponesiern zu helfen. Doch statt den Meteor dort vorzufinden, treffen die drei Helden nicht nur auf die kluge Tatamiri (Uaaaah! Ein Mädchen!), sondern auch auf den üblen Schurken Nosferatu Nox. Der glaubt nämlich, dass der Meteor ein Raumschiff von Außerirdischen war. Und deren revolutionäre Technik will er sich unter den Nagel reißen. Das werden die drei Superbrillen und ihre neue Freundin natürlich zu verhindern wissen!

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Schon das Cover macht neugierig auf das im Buch enthaltene Abenteuer. Genau richtig für junge Abenteurer/innen.

Ein Meteor rast auf die Erde zu. Sein Ziel scheint Troponesien, mitten im Regenwald, zu sein. Für Kiste, Chips und Nudel keine Frage: Sie müssen den Menschen dort helfen! Wie gut das Chips Vater Erfinder ist und auf so ziemlich alle Eventualitäten vorbereitet ist. Dumm nur, dass er auf der Erde bleiben muss, um andere Wissenschaftler von der drohenden Gefahr zu überzeugen. Die drei Kinder sind auf sich allein gestellt …

Kleines Manko ist hier, dass es vermutlich einfacher ist, wenn man die Vorgängerbände kennt. Ich bin direkt mit dieser dritten Geschichte eingestiegen und hatte, besonders am Anfang, das Gefühl, dass mir ein wenig Vorwissen fehlt. Letztendlich war die Geschichte aber dennoch verständlich.

Ein großes Plus ist hier der Lerngehalt, denn viele Seiten enthalten kleine Kästchen, erzählen kurz, aber anschaulich, von und über die Tiere und Pflanzen des Regenwaldes. Auch sind die Superbrillen anfangs die einzigen, die sich um die Menschen in Troponesien sorgen. Alle anderen scheinen zu denken: „Wie gut, dass es am anderen Ende der Erde passiert!“.

Das empfohlene Lesealter liegt hier ab 10 Jahren. Dieses Alter finde ich durchaus angemessen. Jüngere Leser könnte mit vielen Begriffen vermutlich noch nichts anfangen, für (wesentlich) ältere Kids, wäre der verwendete Sprachstil vermutlich zu Klischeehaft, denn die literarischen Abenteurer nutzen viel Slang, der mich beim Lesen ein wenig an Halbstarke erinnert hat.

~°~ Fazit ~°~

Ein spannendes Abenteuer mit tollen Bildern und noch größerem Lerngehalt. Gute Empfehlung (nicht nur) für alle Regenwaldliebhaber.

 

~ Reihe ~

 Der Feuerstern von Troponesien [Band 3]

Im Labyrinth des Rupert Raffzahn [Band 2]

Wo ist Professor Nitroglitz? [Band 1]