Chill OUT [Der Vorsatz zum Sonntag]

„Und wie viel kostet das Gratiswochenende?“

[Homer Simpson]

 

„Dieses Wochenende machen wir einfach mal nix, okay?“ – „Ja, klingt gut. Einfach mal chillen.“ – „Genau.“

Das Wochenende kam.

Das „Nix“ wurde zu:

  • Wohnung putzen / Geschirrspüler ein- und ausräumen
  • Wäsche waschen / trocknen / wegräumen
  • Fahrradschlauch kaufen / Fahrrad reparieren
  • Auf Paketboten warten / Post abgeben
  • [RPG tauglichen] Tisch und [zu wenig RPG taugliche] Stühle kaufen, transportieren, aufbauen
  • Schrank kaufen, transportieren, aufbauen (Ja, selbstverständlich habe ich mich dabei verletzt…)
  • Chaos wieder aufräumen, was durch die Umbauten entstanden ist
  • Transporter für den nächsten Möbeltransport organisieren
  • und natürlich alles was man eh so täglich macht, wie die Körperpflege, Katzen bespaßen usw.

Nun ist das Wochenende fast vorbei und wir sind total k.o.. Soviel zum Chillen …

Aber am nächsten gemeinsamen freien Wochenende machen wir bestimmt vielleicht wirklich nix! 😉

Google ist (k)ein Freund

Heute gibt es einmal etwas zu Lachen, denn Lachen schadet ja bekanntlich nicht. (Außer vielleicht im faschen Moment.)

Lassen wir uns doch heute mal von einer Suchmaschine erheitern. Dafür müsst ihr nicht einmal den Suchbegriff „lustig“ dort eingeben. Vielmehr schafft es der in Deutschland wohl am meist genutzte Anbieter mit völlig alltäglichen Dingen zu … überraschen.

Stich

Praktischerweise weiß google auch gleich wo man das Gesuchte bekommt!

Eine kleine Aufgabe zum Schluss

1: Geht auf den „Google Translator“
2: Übersetzt von Deutsch auf Englisch
3: Gebt ein : „Meine Nachbarin hat Kohlmeisen , aber was macht ein Hahn auf meinem Esel.“

–> und erfreut euch der Übersetzung. (Achtung, FSK 16 ;))

Und was habt ihr so mit dieser (oder auch anderen) Suchmaschinen erlebt?

Eulenblubber – Unsinniger FIlm zum Wochende

Ich weiß nicht wie es euch heute geht, aber ich habe einen Blubbtag. Vielleicht liegt es am Wetter, vielleicht ist es auch die Einstimmung auf mein langes Wochenende. Wer weiß …

Ich berichtete ja bereits, dass mein BestBro sich wieder vor die Kamera gedrängt hatte.  Daher gibt es heute zur Einstimmung einen kleinen Film, bei dem ihr euch garantiert nicht konzentrieren müsst. 😉

Viel Spaß.

 

Albtraum in Pink

„Zahnarzt: Ein Taschenspieler,

der während er Metall in deinen Mund hineinsteckt,

Münzen aus deiner Tasche herauszieht.“

[Ambrose Bierc]

 

Am Montag war nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch Tag des Glücks. Vielleicht bin ich deswegen glücklich meinen vorerst letzten Zahnarzttermin hinter mir zu haben. – Weniger Angst habe ich aber dennoch nicht, eher im Gegenteil.

Was bisher geschah …

Irgendwann passiert es wohl jedem Mal. Da zwackt es und es hilft nichts: Ein Zahnarztbesuch muss her, in der Hoffnung, dass der Mann oder die Frau in Blau oder Grün es wieder richtet. So kam es, dass ich todesmutig einen neuen Zahnarzt aufsuchte. (Durch den Umzug wäre meine alte Zahnärztin recht weit entfernt.) Das ist an sich schon mal etwas spannendes, da ich ja nie weiß an wen ich gerade. (Leidvolle Ärzteodyssee.) Um mich zumindest etwas zu orientieren habe ich mich an die Ärztebewertungen von anderen Patienten im Internet gehalten und mir jemanden in meiner Nähe gesucht. Eine Gemeinschaftspraxis.

Ich geriet an den Mann. Das erste was mir auffiel war der lasche Händedruck, der auf eine geringe Wertschätzung schließen lässt. Na gut, er soll ja auch nicht Händeschütteln, sondern Löcher stopfen. In meinem Fall war das leider nicht möglich, da sich meine Zahnwurzeln entzündet hatten und sehr gereizt waren. Daher gab es „nur“ etwas zur Betäubung, damit sich alles wieder beruhigt. Außerdem sollte ich zur Wurzelbehandlung (*schauder*) wiederkommen. Dafür hätte er allerdings keine Termine mehr frei, daher würde das seine Kollegin machen. „Na gut, mir egal. Hauptsache irgendjemand macht es.“ dachte ich, nicht wissend auf was ich mich da eingelassen hatte …

Was danach geschah …

Den Folgetermin hatte ich dann, wie abgesprochen, bei der Zahnärztin. Sie scheint noch verhältnismäßig jung zu sein – und trägt weder Grün, noch Blau, sondern Pink! Das ist immerhin besser als Weiß, denn so kann gilt mein Zitat – „Ärzte sind Engel in Weiß, die Ihre Seele an den Teufel verkauft haben.“ – ja nicht. 😉 – Blöd nur, wenn man als Patientin eh schon Angst hat und dann schnell bemerkt, dass die Hände der Zahnärztin zittern. Und ich meine nicht so ein wenig, sondern richtig dolle! Obwohl ich Augen geschlossen hatte, spürte ich das in meinem Gesicht. Ich habe also versucht mich voll und ganz auf meine Atmung zu konzentrieren. Durch-die-Nase-ein-und-durch-die-Nase-ausatmen. Wie ein Mantra. Irgendwann hatte ich es dann geschafft und lebte sogar noch!

Aber ich musste noch einmal wiederkommen, denn erst wenn ich keine Schmerzen mehr haben würde, könnte man den Zahn füllen. Half ja nichts …

Gegenwart …

Todesmutig begab ich mich wieder in (unter?) die Hände der zitternden Zahnärztin. Erstaunlicherweise hatte ich so gut wie keine Schmerzen, so dass es schon fast entspannend war. (Vielleicht hatte ich in der Nacht zuvor auch einfach zu wenig geschlafen.) Während ich da so Mantraartig vor mich hin atmete und nicht böses ahnte geschah es! Erst roch es nach verbrannten Haaren und Fleisch, dann spürte ich es auch. Heiß, heiß, heiß!!! Reflexartig begann mein Körper zu zucken, um der Pein auszuweichen. Schon hörte ich ein gestammeltes „Entschuldig, Entschuldigung.“ Und spürte etwas Kühles an meinem Mundwinkel. Die Frau in Pink hatte es geschafft mich zu verbrennen!

Bis auf das es noch den ganzen Tag ein wenig schmerzte passierte nichts. Am nächsten Tag wachte ich jedoch mit einer Brandblase am Mundwinkel auf, die dann blöderweise auch aufplatzte. Verdammt war das schmerzhaft! Jetzt ist „nur noch“ die Wunde übrigen, aber die schmerzt leider nicht gerade wenig. Auch wenn es nicht mit Absicht war, meine Angst vor Zahnarztbesuchen hat dieses Erlebnis definitiv  keinen Abbruch getan!!!

Die Zukunft? Ist ungewiss …

 

Mittwochsteiler 10 / 2017 – Ein Licht ist angegangen

Du bist in einem dunklen Raum mit

einer Kerze, einem Ofen und einer Gaslampe.

Du hast nur EIN Streichholz.

Was zündest du als erstes an?

Schreibt in die Kommentare, welcher Gedanke euch ALS ERSTES kam.

Bei anderen abschauen gilt nicht!😉

Lösung Mittwochsteiler 09 / 2017 – Schaffe, schaffe, Häusle baue
Natürlich mit dem Buchstaben A. (Womit fängt ALLES an?)

Insektenflüchtlinge [Rezension zum Frühling]

Zum gestrigen Frühlingsanfang gibt es heute einen passenden Buchtipp. 🙂

~°~ Das Buch ~°~

Kai Pannen

Mach die Biege, Fliege!

Seiten: 104

Verlag : TULIPAN VERLAG [17.02.2017]

ISBN: 9783864293399

~°~ Klappentext ~°~

Die witzige und spannende Fortsetzung des Weihnachtsbestsellers „Du spinnst wohl!“ »Muss das sein? Kannst du mal aufhören, so mit dem Netz zu schaukeln? Netter Versuch, aber das macht es auch nicht aufregender hier«, schimpfte Bisy. „Mach ich doch gar nicht. Ich dachte, du wackelst“, antwortete Karl-Heinz. „Na klar, jetzt soll ich wieder an allem schuld sein. Typisch“, rief Bisy, der sich mittlerweile am Netz festklammern musste. Das Schwingen war jetzt so heftig, dass es unmöglich wurde, sich länger zu halten.« Eines schönen Tages werden die grummelige Spinne Karl-Heinz und die Stubenfliege Bisy unsanft aus ihrem gemütlichen Netz geschüttelt. Schnell wird den beiden klar, was los ist: »Mit Beginn der warmen Jahreszeit wütet in vielen Wohnungen der sogenannte Frühjahrsputz. Dabei werden Insekten und Spinnen einfach weggefegt.« Auch Karl-Heinz und Bisy verlassen fluchtartig das Wohnzimmer, um in der großen grünen Weite des Gartens ein ruhiges Plätzchen für ein neues Zuhause zu finden. Eine spannende Suche beginnt, bei der das ungleiche Duo auf verschiedene Gartenbewohner trifft: nervige Ameisensoldaten, hilfsbereite Kellerasseln, wichtigtuerische Blattwanzen und gefährliche Libellen. Karl-Heinz und Bisy erleben den Garten mit all seinen Abenteuern und Gefahren.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover ~

Schon das Cover ist einfach herrlich mit seinem ganzseitigen Motiv. Es zeigt die beiden Protagonisten Karl-Heinz und Bisy

~ Geschichte ~

Dieses Buch ist die Fortsetzung von „Du spinnst wohl“, lässt sich aber ohne die Vorkenntnisse des Vorgängers lesen. (Ich kenne Band 1 auch nicht.) Und darum geht’s:

Die Kreuzspinne Karl-Heinz und die Stubenfliege Bisy pflegen eine ungewöhnliche Freundschaft, denn normalerweise stehen Fliegen nun einmal auf der Speisekarte von Spinnen. Extra für Bisy ist die Spinne hier jedoch zum Vegetarier geworden. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, gehen sie zusammen durch dick und dünn. Das heißt, eigentlich fliegt nur Bisy, denn sein achtbeiniger Freund ist eher gemütlich und möchte sein Netz nicht verlassen. Doch dann machen die Menschen etwas, dass sich „Frühjahrsputz“ nennt und die beiden Tierchen schweben in großer Gefahr! Um sich zu retten fliehen sie notgedrungen in den Garten. Leider sind die beiden „Stubenhocker“ dort alles andere als willkommen und dazu noch die ganzen (unbekannten) Gefahren! Als sie endlich ein gemütliches Netz spannen können, lernt der sonst eher zurückhaltende Spinnerich eine schöne Raupendame kennen – und Bisy ist abgeschrieben …

Der Einstig ist bereits abenteuerlich und auch ein wenig traurig, denn sowohl Karl-Heinz, als auch Bisy werden aus ihrem Zuhause vertrieben. Ihnen bleibt keine Wahl, als zu fliehen. Sie wissen nicht so recht wohin, entscheiden sich für den Garten und stoßen an vielen Ecken auf Ablehnung und teils sogar Verachtung. Doch es gibt auch Gegenbeispiele und sie finden Hilfe und sogar Freunde. Eine schöne Geschichte über Toleranz mit hohem Lerngehalt.

~ Schreibstil ~

Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht. Alles lässt sich flüssig lesen. Es kommen keine Fremdwörter oder ähnliches vor.

~ Bilder ~

Sehr schön sind die vielen Bilder. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken. Mal ein ganzseitiges Bild, mal nur ein kleines in der Ecke, dann sogar ein Bild, welches sich über zwei Seiten erstreckt. Immer im Text eingegliedert, so dass es stimmig wirkt. Die Zeichnungen sind wirklich lustig und schön anzusehen.

~ Lesealter ~

Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 4 – 6 Jahren. Zum selbst lesen finde ich für dieses Alter die Schrift ein wenig zu klein. Zum Vorlesen ist es aber in Ordnung, da der Text leicht verständlich ist. Durch die Bilder kommt auch für die Jüngeren keine Langeweile auf.

~°~ Fazit ~°~

Eine schöne Geschichte kindgerechte über Toleranz und Freundschaft, gepaart mit jeder Menge Abenteuer und vielen verschiedenen Tieren. Untermalt mit schönen Bildern.

 

~ Reihe ~

Mach die Biege, Fliege! [Teil 2]

Du spinnst wohl! [Teil 1]