Bauen sich Häuser bald selbst?

Das immer mehr um uns herum“smart“ ist, sind wir ja inzwischen gewöhnt. Aber was wäre, wenn vieles wirklich leben würde? Die Mauern um uns herum zum Beispiel?

Man nehme Sand und Gelatine und erwecke das Ganze mit Cyanobakterien zum Leben. Fertig ist ein, dem Beton ähnlicher, Stein. Doch es gibt Unterschiede:

Während bei der Herstellung von Beton eine große Menge CO² entsteht, (Glaubt man Schätzungen sollen ganze 6% des weltweiten Ausstoßen alleine auf eben diese Produktion gehen.) fällt bei der Erzeugung der lebenden Steine kaum CO2 an, es wird sogar (später) von den Mikroben verbraucht.

Und die Bakterien können noch mehr: Risse reparieren zum Beispiel. Mit Hilfe von Temperatur- und Feuchtigkeitsanpassung lassen sich die Cynaobaktierien in einen Dämmerzustand legen und auch wieder reaktivieren. (Kalkproduzierende Bakterien werden schon heute z.B. zu Zement hinzugefügt, um entstehende Risse zu reparieren.)

Aber diese „lebenden Steine“ können etwas richtig cooles: Sich selbst vervielfältigen! Zerbricht man einen „Elternstein“ in der Mitte, „wächst“ aus den Hälften jeweils ein neuer Stein. (Voraussetzung sind natürlich ein wenig zusätzliches Material und Nährstoffe.) Im Test konnten so immerhin bis zu acht Steine entstehen.

Klingt wie aus einem SciFi-Film? – Ich musste dabei direkt an die Replikatioren aus StarGate denken oder an die Borgs von StarTrek. 😉 Hoffen wir als mal, dass „die (Eltern)Steine“ uns wohlgesonnen sind…

Tolle Idee oder doch eher ein wenig gruselig? Was haltet ihr von dieser „Erfindung“?

[Quelle: University of Colorado at Boulder]

Wer hat's erfunden?

Manchmal braucht es nur etwas Einfallsreichtum und schon gibt es „Etwas“, das aus der Welt nicht mehr wegzudenken ist:

Braille-Schrift

Louis Braille hatte mit 13 Jahren einen Unfall, in der Werkstatt seines Vaters und war daraufhin blind. Am Pariser Blindeninstitut lernte er die „Nachtschrift“. Eigentlich für das Militär gedacht, um sich auch im dunkeln zu verständigen, aber recht kompliziert. Louis tüftelte etwas und erfand letztlich die heute gängige, und nach ihm benannte, Braille-Schrift.

Eis am Stiel

Der 11jährige Frank Epperson wollte eigentlich eine Limonade aus Brausepulver machen. Er mischte dazu die Zutaten mit einem Holzstäbchen um und stellte das Getränk, damit es kühler wurde, nach draußen. Da es Winter war gefror die Limonade über Nacht: Abgelöst von Rand des Behältnis, war das Eis am Stil geboren.

Ohrenschützer

Chester Greenwood, damals 15 Jahre alt, kratzten de damaligen Wollmützen zu sehr. Um nicht zu frieren, wickelte er sich daher eine Schal um den Kopf. Beim Schlittschuhlaufen verrutschte dieser jedoch immer wieder und Chester bekam kalte Ohren. Schließlich bog er einige Drahtstreifen zurecht und bat seine Oma ihm eine Polsterung zu nähen: Der Ohrenschützer war erfunden.

Taucherflossen

Als leidenschaftlicher Schwimmer wollte Benjamin Franklin leichter und schneller schwimmen können. So erfand der zu dem Zeitpunkt 11jährige kurzerhand die Taucherflossen in ihrer Urform: Sie wurden an den Händen, nicht wie heute an den Füßen, befestigt.

Trampolin

Die Erfindung des 16jährigen und begeisterten Turners George Nissen. Ihn faszinierten die Trapeztänzer, wenn sie sich in ein Netz fallen ließen. Um „bessere“ / andere Sprünge machen zu können, bastelte er das Trampolin.

Da sieht man, dass es eben nicht auf das Alter ankommt. Völlig egal ob jung oder alt, sobald der Funke einer Idee vorhanden ist, lohnt es sich ihn zu entzünden.

Kennt ihr noch andere Erfindungen, die wir (damaligen) Kindern zu verdanken haben? Oder hattet ihr vielleicht selbst als Kind schon eine geniale Idee?

Mythen und Legenden

Für die einen weise und edle Wesen, für die anderen Schreckensungeheuer:

Drachen

Wohl kein anderes „Lebewesen“ ist so sagenumwoben wie die Drachen. Es gibt sie in allen Kulturen, in verschiedenen Farben und Formen. Mal sind sie friedvoll und stehen mit Rat und Tat zur Seite, ein anderes Mal gelten sie als Chaosbringer und entführen Jungfrauen.

Übrigens ist wohl keine Existenz so umstritten, denn noch heute ist nicht wirklich bewiesen, ob es die Drachen nun gab oder ob sie eine Erfindung sind. Eine naheliegende Erklärung ist, dass es sich eigentlich um die Komodowarane handelt. Douglas Adams stellte in seinem Buch „Last Chance to see“ die Theorie auf, dass die lange und schnell vorschießende Zunge fälschlicherweise als Feuerspeien interpretiert wurde.

Wer weiß. Vielleicht ist es ja so, wie mit dem Angler und dem Riesenfisch, der komischerweise auch mit jeder Erzählung größer wird. Ich für meinen Teil liebe Mythen. Legenden und Geschichten von mit und über Drachen. In meiner eigenen Welt sind es gute, missverstandene, Geschöpfe, die vor den Menschen geschützt gehören. Sollte es da draußen also wirklich Drachen geben, so hoffe ich für sie, dass sie nie entdeckt werden…

Auch in der Literatur wird viel über Drachen geschrieben. Einige Buchtipps findet ihr HIER.

Mal angenommen es gäbe die mystischen Wesen, so wie in den Geschichten beschrieben, wirklich: Würdet ihr sie lieben oder fürchten? Verratet es in den Kommentaren. 🙂

Abenteuer mit Kai [Rezension]

LEGO NINJAGO

Rätselspaß für coole Ninja

32 Seiten

Ameet [12.09.2019]

ISBN 9783960803386

~°~ Das Buch ~°~

Ob nun für Ninjago-Fans oder einfach als kleine Unterhalterung zwischendurch. Mit diesem kleinen Heftchen zum kleinen Preis, werden gleich drei Dinge auf einmal geboten:

Rätsel

Die Rätsel sind sehr abwechslungsreich und reichen von Suchbildern über (Bilder)Reihenfolgen bis hin zu Puzzeln und Zeichnungen. Die Schwierigkeit ist, eben je nach Rätsel, von leicht bis etwas anspruchsvoller. Wer Hilfe braucht, findet am Ende die Lösungen.

Comics

Als Auflockerung sind immer wieder kleine, kurze, Comics enthalten. Die sind ganz nett, aber auf Grund der Kürze eben jetzt auch wirklich nichts besonders.

Spiel

Mit dem Heft wird die Original LEGO Ninjago-Figur Kai mitgeliefert. Ganz in LEGO Tradition muss diese natürlich erst einmal zusammen gebaut werden. Da diese aber „nur“ aus fünf Teilen besteht, bedarf es dafür nicht einmal eine Anleitung. (Für alle die doch lieber auf Nummer sicher gehen gibt es natürlich eine kleine Montage-Zeichnung.)

Die Altersempfehlung liegt bei 7 Jahren. Dem stimme ich zu. Das Heft enthält nicht viel Text, dafür aber sehr viele Bilder. Wer das eine oder andere vielleicht noch nicht so ganz versteht, hat zumindest Freude an den vielen tollen bunten Bildern. – Da kann z.B. auch das Geschwisterchen noch durchblättern, wenn das „große“ Kind alle Rätsel gelöst hat.

~°~ Fazit ~°~

Eine schöne Kombination aus Rätsel und Spiel. Leider sind die Aufgaben jedoch schnell gelöst, so dass sich der Spaß auf vielleicht eine halbe bis eine Stunde beschränkt. Allerdings hat „Rätselspaß für coole Ninja“ auch etwas nachhaltiges, denn die LEGO-Figur bleibt ja und mit dieser lassen sich eigene Abenteuer spiele.

Mexikanischer Auflauf mit Tortilla-Chips [Rezept]

Das Wetter ist derzeit recht durchwachsen und es ist meist auch recht kühl. Daher habe ich daher ein (einfaches) Rezept, was euch ein wenig einheißt.

Mexikanischer Auflauf mit Tortilla-Chips

(für 3 Portionen)

Zutaten

150g Tortilla-Chips

1 Dose Kidneybohnen

1 kleine Dose Mais

2 Tomaten

1 Paprika, rot

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Chilipulver

Paprika, edelsüß

Majoran

Oregano

Cayennepfeffer

Salz

100g geriebener Mozzarella

Öl (zum Anbraten)

100 Naturjoghurt

5g Minze

Salz

Pfeffer

Koriander

Zubereitung

Backofen vorheizen (Ober/ Unterhitze 210°C; Umluft 190°C)

Gemüse und Kräuter waschen.

Rote Zwiebel und Knoblauch abziehen und beides fein hacken.

Tomaten und Paprika würfeln.

Mais und Kidneybohnen abtropfen lassen.

Einige Tortilla-Chips zerbröseln und an die Seite legen.

Die Hälfte der restlichen Tortilla-Chips auf dem Boden der Auflaufform verteilen und mit der Hälfte der Bohnensoße bedecken.

Diesen Vorgang mit den restlichen Tortilla-Chips und Soße wiederholen.

Zum Schluss mit Mozzarella und zerbröselten Tortilla-Chips bestreuen.

Auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 12 Minuten überbacken.

Blätter von der Minze abzupfen und fein hacken.

Joghurt mit der Minze glatt rühren.

Mit Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken.

Guten Appetit! 🙂

weitere Rezepte findet ihr HIER

Nur mit dir

Wer von euch hat eigentlich eine Badewanne? Und wer nutzt darin (s)ein Badetier? – Kommt schon, gebt es zu. Für ein Badetier ist man nie zu alt! 😀 Und für ein Quietscheentchen erst recht nicht! Wieso sonst gibt es immer noch überall diese Badeentenrennen!? 😉

Am 25. Februar 1970 wurde das erste Mal der „Rubber Ducky Song“ in der amerikanischen Version der Sesamstraße gespielt – und seitdem ist das Lied, zumindest vielen meiner Generation, noch im Ohr – und das gelbe Entchen erlebt einen kleinen Boom. Inzwischen ist die „Ente“ aber schon längst nicht nur mehr eine Ente und auch bei den Farben gibt es wirklich alles. Sogar Berufe und andere, teils kuriose, Gestaltungsformen erfreuen sich großer Beliebtheit. Teresa Stetston (New Meixko), soll es bereits auf über 45.323 Exemplare für Ihre Sammlung geschafft haben. Respekt!

Für alle die den Quietescheentensong“ nicht kennen oder als Erinnerung für alle anderen, hier eine kleine Auswahl:

die Originalversion:

Die deutsche Version:

In diesem Sinne: Frohes Planschen! 😉

An apple a day…

Über Rosen lässt sich dichten,
in Äpfel muss man beißen“
 [aus Faust II, Johann W. v. Goethe , 1749-1832] 

Der Apfel: über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente und heute ist SEIN Tag (zumindest in Deuschland: „Tag des deutschen Apfels“).

Pastor Johann Georg Conrad Oberdieck (1794-1880) – aus meiner Heimat Bardowick 😉 – betrieb sowohl Garten- als auch Obstanbau und wollte die Sortenvielfalt der Gemeinde erweitern. Doch, wie so oft, war der Pfarrgarten sehr gleich und der Platz damit beschränkt. Aber der Pastor wusste sich zu helfen: Er veredelte die Bäume, damit sie mehrere Sorten tragen konnten – und damit wurde er nicht nur Obstkundler (Pomologe), sondern auch quasi Erfinder der „Mehrsortenbaums“.

Ihr mögt keine Äpfel? Dann habt ihr vielleicht einfach noch nicht die richtige Sorte gefunden: In Rendsburg (Deutschland) gibt es inzwischen einen Apfelbaum mit mehr als 100 Sorten! Alte, neue, süße, saure, mehlige, saftige,…

RoRo-Liebesbackapfel zum Rezept

Na dann: Guten Appetit! 🙂

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