Nachbarn tauschen???

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Tok Tok Tok Tok Tok Tok Tok Tok

RADABUUUUUUUUM

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Tok Tok

Tok Tooook Tooook

So in etwa könnt ihr euch unseren heutigen Wecker vorstellen, denn im Haus nebenan sind (noch immer) Bauarbeiten. An sich bereits nervig genug, doch bei einem Blick auf die Uhr mussten wir die Augen erst einmal reiben, um zu wissen, dass wir nicht träumen: 04:27 Uhr!!!

Okay, ich weiß ja, dass ich extrem empfindlich bin, was Geräusche angeht. (Da bin ich ein wenig wie Arabella Kiesbauer, die mal einen Gast aus dem Studio geschmissen haben soll, weil der die ganze Zeit mit einem Kugelschreiber klickte.) Aber ehrlich: MITTEN IN DER NACHT???

Es wurde dann noch „besser“, zwischen den Geräuschen, die klangen, als würde jemand mit roher Gewalt Wände einreißen (wollen), drangen auf einmal die Schreie eines Mannes – mit SEEEEHR lauter Stimme (allerdings in einer mir unbekannten Sprache) in unsere Wohnung. Hätte ich nicht gewusst, dass es Bauarbeiten sind, ich hätte gedacht, da drüben geschieht ein Mord. Ernsthaft. Was auch immer der Typ da geschrienen hat, es klang zum Fürchten.

Inzwischen ist es ruhiger geworden. (Das ganze Haus ist ja jetzt auch, mehr oder weniger, wach.) Dafür ertönt nun seit bestimmt einer Stunde ein – für meine Ohren nervtötender – Singsang an mein Ohr. Klingt wie ein Mantra oder ein Gebetsgesang. Vielleicht ja die Entschuldigung für die Flüche zuvor? Bei mir (uns) hilft es jedenfalls nichts, da bleibt nur (mal wieder) zu sagen/ singen:

Freiheit. Ein Abschied.

Hallo zusammen,

ja, mich gibt es noch. Augenblicklich habe ich nur sehr viel um die Ohren, so dass ich einfach gerade nicht wirklich zum Schreiben kommen. Sorry dafür. Einer der wohl größten Ereignisse ist die Kündigung bei meinem Arbeitgeber. Letztlich waren mein Arzt und ich uns einig, dass ich diesen Beruf nicht ewig ausüben könne und er alles andere als hilfreich bei meiner Migräne ist. (Die Zwangshaltung, sowie die ständige Arbeit am Bildschirm, sowie die unregelmäßigen Zeiten und der Stress hatten zu teils extrem heftigen und lange anhaltenden Anfällen geführt.)

Knapp 3 Jahre durfte ich bei meinem Arbeitgeber am Standort Bremen tätig sein. Drei Jahre Freud und Leid. Doch nun ist es Zeit weiterzuziehen. (Als LETZTE aus meiner damaligen Schulungsgruppe. Das ausgerechnet ich mal am längsten durchhalten würde, wer hätte das gedacht?) Nun war es soweit: Mein letzter Tag…

„Rosi²“ hat sich verabschiedet. (Es gibt noch eine zweite Rosi/ Roswitha am Standort , daher habe ich mir irgendwann das ² zugelegt.)

Eine Kollegin meinte, dass ich total strahlen würde. Vielleicht war die Kündigung dann die richtige Entscheidung!? Komisch fühlt es sich dennoch an.

Den Tag zuvor, stand ich laaange in der Küche und haben vier verschiedene Kuchen (Vanille- mit Sreuseln, Zebra-, Orangen-, Schokokuchen mit Schokosbits) für zwei Abteilungen gebacken. Hat sich gelohnt, kam super an. 😉

Ich sage: Tschüss SAP, hallo Word und Excel. Tschüss Verfügbarkeitsroulette, hallo geregelte Arbeitszeiten. Ich sage tschüss Wochenendarbeit, hallo freie Wochenenden/ Feiertage. Ich sage tschüss Mindestlohn, hallo angemessenes Gehalt. Ich sage tschüss Getränkeautomat, der Geld schluckt, hallo Freigetränke. … aber LEIDER sage ich auch tschüss zu liebgewonnen Menschen. Viele Kollegen/innen/x sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Sie haben mir geholfen diese Zeit, mit allen Höhen und Tiefen, durchzustehen. DIESE werde ich RICHTIG DOLLE vermissen!!!

Und dann habe ich auch noch so ein super tolles Abschiedsgeschenk bekommen:

Die WalterCard-Gold (Ist die für den Wiedereintritt ins Unternehmen???)

glückliche Konfitüre (mit interessantem Statement)

zwei klimpernde Mäuse für unsere Tigerkrallen (Aronia und Minou bedanken sich an dieser Stelle)

Minou gefällt die Maus…
. genau wie Aronia

und etwas, mit dem ich im Leben nicht gerechnet (und mich vielleicht genau dewegen so mega gefreut habe): Einen Gutschein für HighlanderGames. (Für alle Nicht-Nerds: Da bekommt man Rollenspieldinge. Wenn ihr BingBangTheorie kennt: So Spiel mit Papier, Stift und Würfeln, bei dem man um den Tisch sitzt und seinen Zwerg Feuerstrahlen abfeuern lässt.)

Tausend Dank an die (ehemaligen) Kollegen. Voll ins Schwarze!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, verließ ich das Unternehmen. Ein Blick zurück auf das Gebäude, tiefes durchatmen und dann der Blick nach vorne: FREI.

Nun verbringe ich die Zeit bis zum Eintritt in den neuen Job (Überstunden und Resturlaub sei Dank), damit die Geburtstagsvorbereitungen abzuschließen, denn – auch wenn derjenige welche es nicht hören / lesen will: Es ist nicht mehr viel Zeit…

Wo ist Heimat? [Rezension-Jugendbuch]

Nicky Singer

Davor und Danach

384 Seiten

Dressler [21.01.2019]

ISBN 978-3-7915-0100-0

[auch als E-Book erhältlich]

Angezogen von dem wirklich schönen, und zugleich geheimnisvollen, Cover, fand ich zu diesem Buch.

Wer bist du und kannst du immer DU bleiben? Eigentlich sollte die 14-jährige Mhairi in Geborgenheit und ohne Sorgen aufwachsen dürfen. Doch dank ihren Vorfahren, muss sie nun um ihr Leben fürchten: Naturkatastrophen, sengende Hitze, Hunger,… Die Überbevölkerung fordert ihre Opfer. Die Regierung hat daher eine Notlösung erstellt: Ab einem gewissen Alter wird man sterben – zur Not wird nachgeholfen. Wer bereits vor diesem „Rentenalter“ gehen will, hat ab 15 Jahren die Möglichkeit einige Jahre seines Lebens zu „spenden“, was nichts anderes bedeutet, als das diese Person aus dem Leben ausscheidet. Nur eben früher. Mhairi jedoch will nur eines: LEBEN! So macht sie sich auf in den Norden, wo dieser Erlass (noch) nicht gilt, doch dabei gerät sie nicht nur an physische Grenzen…

Umso mehr wollte ich erfahren, wie Mhairi reagiert, welchen Herausforderungen sie sich stellen muss und wie sie sich verändert: Wird das Mädchen ihre FESTUNG bis zum Rand füllen oder sie bis auf die Grundmauer niederreißen? Und so begleitete ich sie auf einem Abenteuer, auf das sie gerne verzichtet hätte. Zusammen versuchten wir zu überleben, kämpften. Ums Essen, ums Überleben, um die Hoffnung.

Ein wunderbar prägnanter und doch gleichsam lebendiger Schreibstil, bei dem es wirkt, als wäre der Leser Teil der Geschichte. Es war interessant direkt dabei zu sein, dennoch war mir die Geschichte insgesamt ein wenig zu „weich“. Auf Grund des Klappentextes hatte ich eine ganz andere Erwartungshaltung und wurde leider ein wenig enttäuscht.

Insgesamt ein (gar nicht so) dystopischer Roman mit vielen aktuellen Themen, rund um das Große Thema Flucht.

Kurzes Lebenszeichen

Guten Morgen zusammen,

bitte nicht wundern, dass es hier gerade wieder etwas ruhiger wird. – Besonders da es seit Dezember ja (fast) wieder täglich Beitrage gab.

Besonders da es seit Dezember ja (fast) wieder täglich Beitrage gab.

Berufsbedingt bin ich gerade extrem eingespannt. – Ich mache in den nächsten zwei Wochen 30 Überstunden… – Wenn ich nach einem (für mich extrem langen) Tag nach Hause komme, bin ich, so wie gestern, einfach nur total k.o. und will eigentlich nichts anderes, als ins Bett. Trotz allem werde ich versuchen zumindest sporadisch euch mit einem Beitrag zu beglücken. Seit mir aber bitte nicht böse, wenn mal ein oder zwei Tage nichts kommt.

Ganz lieben Dank für euer Verständnis. ❤

Ich wünsche euch einen schönen (Arbeits-)Tag (und einen früher Feierabend 😉 )

Schweigen. [Nachruf]

Sonntag, ein Tag an dem der/ die/ x in die Kirche geht oder zumindest anderweitig die (meist) freien Stunden genießt. Ich möchte diesen Beitrag jedoch jemanden widmen, der leider keine Möglichkeit mehr dazu hat, all diese Dinge zu tun:

Helmut Estevez Milan

„Ebu“ verstarb letzten Mittwoch, an den Folgen der Krankheit, die schon so viele – viel zu viele (!) – Menschen aus meinem Umfeld riss: Krebs

Viel Zeit, im eigentlichen Sinne, habe ich mit diesem Mann nicht verbracht und doch, war er – als Bruder meines BestBro – immer präsent, und sei es nur in Gesprächen gewesen.

2013 ging es in meinen ersten (und bisher einzigen) Urlaub. Als Miguel mich fragte, ob sein Bruder mitkommen kann, sagte ich direkt zu. So kam es das wir zu Viert nach Dänemark aufbrachen und uns dort auch näher kennenlernten. Noch gut erinnere ich mich u.a. an den Abend, den wir alle zusammen auf der Terrasse verbrachten. Wir hatten lecker gegrillt, kühle Getränke, tolles Wetter und jede Menge anregende Gespräche. Besonders gespannt lauschte ich auf die Geschichten aus der Vergangenheit, die so über seinen (und meinen Zieh-)Bruder ans Licht kamen. Es war ein schöner Abend und eine (weitgehend) tolle Woche.

Danach sahen wir uns zumindest sporadisch und ich hoffte so sehr dich, lieber Ebu, Miguels Geburtstagsfeier wieder zu sehen, welche – ironischerweise – eine Trauerfeier wird. Jetzt wohl im zweifachen Sinne… Wo auch immer du jetzt bist, ich wünsche dir alles Gute. Mögest du in Frieden ruhen.

Was bleibt ist die Erinnerung…
(Von Links: Ebu. Asathor, StMoonlight, vorne: Miguel)

Kulinarische (Neu-)Erfindung [Rezept]

Passend zum heutigen „Tag des Marzipan“, habe ich ein Rezept für euch. Auch wenn die Weihnachtszeit bereits vorbei ist (oder noch gar nicht angefangen hat, je nach Ansicht), einige kulinarische Köstlichkeiten gehen (fast) immer. Hier geht es um den Bratapfel, allerdings nicht in der klassischen Variante, sondern als „RoRo-Liebesbackapfel“. Die Geschichte dahinter: An unserem Jahrestag hatten wir Lust auf Bratapfel, doch während mein GöGa kein Nussfan ist, bekomme ich Rosinen nur schwerlich herunter. Wir brauchten also Alternativen und die fanden wir: In Form von weißer Kuvertüre und (Haselnuss-)Krokant. Dazu gab es Schlagsahne und Pistazieneis. Es hat sich gelohnt, das war MEGA lecker! Einfach nachmachen und selbst kosten:

Der RoRo-Liebesbackapfel

(für 4 Portionen)

~ Zutaten ~

4 mehlige, leicht säuerliche Äpfel

Zitronensaft oder Zitronensaftkonzentrat

200g Marzipanrohmasse

200g weiße Kuvertüre

4 Kugeln Pistazieneis

1 Becher Schlagsahne (200 ml)

4 EL (Haselnuss-)krokant

etwas Wasser (Alternative: Apfelsaft)

~ Zubereitung ~

Von den Äpfel einen Deckel abschneiden und den Apfel vom Kerngehäuse befreien. Anschließend großzügig aushöhlen. Das Fruchtfleisch mit Zitronensaft beträufeln, ebenso wie die Schnittstellen (schützt vor bräunlicher Verfärbung).

Die Marzipanrohmasse, genau wie die Kuvertüre, möglichst klein schneiden und zu dem Apfelfruchtfleisch geben. Alle Zutaten gut vermischen und diese Masse in die ausgehöhlten Äpfel geben. Anschließend den Deckel wieder aufsetzen.

Die Äpfel in eine kleine Auflaufform oder einen tiefen Teller setzen und bei 180°C (Ober-/ Unterhitze) für ca. 30 Minuten (je nach Apfelgröße) backen.

Nach Ende der Backzeit die Backäpfel herausnehmen und auf Tellern anrichten. Die Sahne steif schlagen und auf Eis und Äpfel verteilen. Zum Schluss noch alles mit dem Krokant bestreuen.

Sofort genießen.

~ Guten Appetit ~

Kulinarische Erfindung zum 6ten Jahrestag: Der RoRo-Liebesbackapfel gefüllt mit Marzipan und Kuvertüre, an Pistazieneis mit Krokant-Sahnehäubchen.


Norddeutsch. Alles andere ist Wetter.

Bei einem Blick wird, zumindest hier oben im Norden, klar: Es ist ein ganz normaler „Schietwettertag“. So nennen wir das, wenn „dat Pladdert“. Wie passend, dass heute der Tag des Pfützenspringens ist, denn davon gibt es gerade mehr als genug. Das hält nicht nur fit, sondern macht auch noch total viel Spaß! Da bleibt nur:

Ab ins Ölzeug, Anlauf nehmen und rein ins Nass! Viel Spaß! 😉

Flieg (junger) Adler

Heute (Save the Eagles Day, USA) nutze ich die Gelegenheit gerne, um auf die Bedrohung der Greifvögel hinzuweisen. In Deutschland gibt es vier Adlerarten: Seeadler, Fischadler, Schreiadler und Steinadler-

Um einen von ihnen soll es in diesem Beitrag gehen, Norddeutschlands einzigen (echten) Adler, den

Schreiadler (Pommernadler)

Die Vögel sind vielen Gefahren ausgesetzt:

  • Andere Tiere (Waschbären, Raben etc.) rauben die Eier aus den Nestern…
  • Schlägel der Windkrafträder erfassen sie im Flug…
  • Zurückgehende Grundwasserbestände…
  • Zerstörung und Verdrängung des Lebensraums durch Abholzung und Infrastruktur…
  • Menschen in der Nähe des Horstes (Jagdzeit fällt in die Vorbereitung zur Brut)
  • Bei ihrem Zug ins Winterquartier werden sie abgeschossen
  • Jungtiere schaffen den Weg alleine nicht…

So hat, auch der Mensch, es geschafft, dass es nur noch etwa 130 Brutpaare gibt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass nur das Erstgeborene überlebt. Das Geschwisterchen stirbt meist bereits im Nest, denn es gilt als zu schwach. Naturschützer sehen allerdings genau in diesem Geschwisterchen die Zukunft des Schreiadlers: Um dem Bestand anzuheben, holen sie u.a. eben dieses Jungtier aus dem Horst, päppeln es auf und machen es Überlebensfähig, ehe es dann (wieder) hinaus ins Leben geht.

Wer gerne mehr Informationen zum Schreiadler möchte, der kann sich z.B. beim NABU eine zusammenfassende Broschüre herunterladen (kostenlos).

Weiterführende Links:

Deutsche Wildtierstiftung

Schreiadler-Cam

NABU

WWF

Landwirtschaft für Artenvielfalt


Einfach mal Gott sein

Heute habe ich einen kuriosen Feiertag für euch gefunden, der viel Interpretation zulässt:

Play God Day

Spiele Gott Tag

Die Auslegung dieses „Feiertages“ lässt sich wohl für jeden passen ausbauen.

Während der sich heute ein Stück mehr der Pizza einverleibt, bunkert der andere vielleicht (s)ein Lieblingsspielzeug und wieder andere nutzen ihn, um einfach Gutes zu tun.

Und – leider – gibt es da draußen immer wieder Menschen, die wirklich denken sie wären Gott und damit Tod und Verderben über die Welt bringen…

In diesem Sinne: Bleibt friedlich. ❤

Kurios: Krankenschein jetzt auch per Messanger

Jeder kennt es: Aufgewacht, Nase dicht, Hals wie zugeschnürt und es ist kaum möglich einen klaren Gedanken zu fassen. Arbeiten? Das wird wohl nichts, doch dann muss (oft) der Gang zum Hausarzt erfolgen. Nicht einmal um Medikamente zu holen, denn die gibt es bei einer Erkältung ja sowieso (meist) nicht verschrieben, aber eine Krankmeldung für den Arbeitgeber muss her. Was tun? Doch zur Arbeit schleppen oder lieber eine gefühlte Ewigkeit im Wartezimmer hocken, für zwei Minuten in der Praxis?

Damit der Patient gar nicht erst vor diese Entscheidung gestellt wird, hat sich die Firma AU-Schein.de etwas einfallen lassen: Krankenschein per Messanger! Ich hatte es für eine Art verfrühten Aprilscherz gehalten, aber nein – irgendwie kann ich es noch immer nicht recht glauben – es gibt ihn tatsächlich!

Und das funktioniert so:

Über das Internet füllt der Patient ein Formular aus, in dem er Fragen zu seinem Gesundheitszustand gestellt. Anders als beim Arzt, dem man seine Symptome beschreiben soll, wählt man hier einfach aus diversen Vorgaben aus. Anschließend müssen noch Risiken ausgeschlossen werden, die doch einen Arztbesuch notwendig machen (z.B. Schwangerschaft oder starke Schmerzen), danach noch die Kontaktdaten eingeben und eine Zahlart wählen. Der Service ist nämlich nicht kostenlos, sondern kostet ganze 9 EUR. Anschließend bekommt man dann zuerst ein Foto mit dem AU-Schein und per Post dann das Original. Neben den Kosten weitere Nachteile: Zum einen ist so eine „Instant-Krankschreibung“ nur 2x im Jahr möglich und zum anderen geht es (bisher) nur bei Erkältungen.

Bisher gibt es diesen „Service“ nur in Schleswig-Holstein und Hamburg, dass er irgendwann auf die anderen Bundesländer ausgeweitet wird, ist aber wohl nicht auszuschließen. Nicht mehr beim Arzt sitzen, wenn es einem eh gar nicht gut geht? Tatsächlich verlockend. Aber ehrlich: Zum einen ist mein (derzeitiger) Hausarzt quasi um die Ecke und zum anderen würde ich mir bei der Nutzung vermutlich total merkwürdig vorkommen. – Mindestens dann, wenn ich wieder zur Arbeit gehe und mein Chef mich schief ansieht, denn seien wir mal ehrlich: Irgendwie ist das für den einen oder anderen Kollegen quasi eine Einladung zum „Blau machen“. (Wir alle kennen sie, all die, die regelmäßig an Wochentag- und Montagskrankheit leiden.) Abgesehen davon finde ich persönlich es etwas fragwürdig, dass die Ärzte um die Existenz ihrer Praxen kämpfen (müssen) und ihnen hiermit ja quasi eine weitere Daseinsberechtigung entzogen wird.

Wie sieht es bei euch aus? Wäre diese Möglichkeit für eine Alternative? Schrecken euch die Kosten ab oder ist es generell nicht vorstellbar?

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Genug ist genug!

Mal wieder aus Amerika kommt er, aber diesen Tag sollte wohl jedes Land haben:

I‘m Not Going To Take It Anymore Day“

Ich finde das ist ein genau richitger Ansatz für den Start einer neuen Woche:

Ich lasse mir das nicht mehr bieten!“

So zieht hinaus in die Welt (oder auch zum Arbeitsplatz, in die Schule oder die Küche) und lasst euch nicht (mehr) alles gefallen.

Bitte denkt dabei aber immer daran, respektvoll miteinander umzugehen.

In diesem Sinne wünschen ich euch einen wunderbaren Start in die Woche und einen tollen (Mon)Tag. 🙂

Sitzfleisch gegen Krebs

Das GOP Bremen bekommt eine neue Bestuhlung. An sich ja nichts ungewöhnliches, das Varieté-Theater hat jedoch nicht vor die Möbelstücke einfach auf den Müll zu schmeißen. Im Gegenteil, die Stühle sollen möglichst ein neues Zuhause zu finden: Bei EUCH!

Bis zum 13. Januar 23:59 Uhr könnt ihr euch einen (oder auch mehrere) der Stühle ersteigern. Das Mindestgebot liegt bei 10 EUR/ Stuhl (nur Selbstabholung!).

Das Beste daran ist aber nicht nur die Wiederverendung, sondern auch der Gute Zweck: Die GESAMTEN Einnahmen werden an den AVS & Friends e.V. gespendet. Hierbei handelt es sich um einen Initiative die Patienten und deren Angehörige in Bremen und Umgebung unterstützt, die durch Krebs (z.B. durch hohe Therapiekosten) in Not geraten sind. Eine wunderbare Idee und – auf einem dieser Stühle habe sogar ich 2014 gesessen! 😉

Gebote abgeben könnt ihr hier: GOP

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