Blogger schenken Lesefreuden 2017 [inkl. Gewinnspiel]

Liebe Leseratten und Bücherwürmer,

es ist endlich wieder soweit. Er ist da, ein Tag der den meisten inzwischen genau so wichtig ist, wie die Leipziger Buchmesse. Heute ist der

BLOGGER SCHENKEN LESEFREUDE„-Tag.

Das bedeutet das nicht nur ich, sondern auch bei vielen anderen Bloggern, das heutige Posting ganz im Zeichen des Buches steht.

Natürlich möchte ich es mir nicht nehmen lassen, wieder ein kleines Gewinnspiel zu veranstalten. Lange habe ich überlegt, welches Buch ich verlosen möchte. Letztlich habe ich mich dazu entschieden, einfach mehrere Kategorien zur Auswahl zu stellen. Ist ja auch irgendwie schöner, wenn es mehrere Gewinner gibt, oder? 😉

~ Kategorie Kinderbuch ~

„Mach die Biege, Fliege“ von Kai Pannen

Die witzige und spannende Fortsetzung des Weihnachtsbestsellers „Du spinnst wohl!“ »Muss das sein? Kannst du mal aufhören, so mit dem Netz zu schaukeln? Netter Versuch, aber das macht es auch nicht aufregender hier«, schimpfte Bisy. „Mach ich doch gar nicht. Ich dachte, du wackelst“, antwortete Karl-Heinz. „Na klar, jetzt soll ich wieder an allem schuld sein. Typisch“, rief Bisy, der sich mittlerweile am Netz festklammern musste. Das Schwingen war jetzt so heftig, dass es unmöglich wurde, sich länger zu halten.« Eines schönen Tages werden die grummelige Spinne Karl-Heinz und die Stubenfliege Bisy unsanft aus ihrem gemütlichen Netz geschüttelt. Schnell wird den beiden klar, was los ist: »Mit Beginn der warmen Jahreszeit wütet in vielen Wohnungen der sogenannte Frühjahrsputz. Dabei werden Insekten und Spinnen einfach weggefegt.« Auch Karl-Heinz und Bisy verlassen fluchtartig das Wohnzimmer, um in der großen grünen Weite des Gartens ein ruhiges Plätzchen für ein neues Zuhause zu finden. Eine spannende Suche beginnt, bei der das ungleiche Duo auf verschiedene Gartenbewohner trifft: nervige Ameisensoldaten, hilfsbereite Kellerasseln, wichtigtuerische Blattwanzen und gefährliche Libellen. Karl-Heinz und Bisy erleben den Garten mit all seinen Abenteuern und Gefahren. Die witzige und spannende Fortsetzung des Weihnachtsbestsellers »Du spinnst wohl!«: Karl-Heinz und Bisy sind zurück!

~ Kategorie Kriminalroman ~

„Die Katzen von Montmartre“ von Tessa Korber

Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?

~ Kategorie Fantasy ~

„Sharj und der Feuerkristall“ von Andrey Harings

Sharj und José untersuchen den Kompass, den der Elfenkönig Sloma ihnen geschenkt hat, und entdecken dabei einen verborgenen Mechanismus. Wie durch Zauberei transportiert er sie in eine andere Welt: nach Luciera. In Luciera herrscht, anders als der Name vermuten lässt, ewiges Dunkel. Hier leben Samira, Roma und Alma in großer Angst vor den Dajanen, einem blutrünstigen Vampirvolk, und dessen schrecklichen Anführer Golob. – Wie ist es zu dieser Dunkelheit gekommen? Wie können die Bewohner dort existieren und Nahrung finden? Können sie die Dajanen besiegen? Sharj und José erleben wieder ein spannendes und gefährliches Abenteuer. Doch auch auf der Erde ist einiges los: Josés Vater waltet seines Amtes als Tierarzt, Mona und Tina sind im Zeltlager. Und Otto erprobt sein Gift – mit tödlichen Folgen?

~ Kategorie Biographie/ Historischer Roman ~

„Das Kairohaus“ von Samia Serageldin [ME]

Ein bewegender autobiographischer Roman über ein dramatisches Frauenschicksal zwischen Orient und Okzident! Seit Jahren schon lebt Gigi im amerikanischen Exil. Doch ihre ägyptische Heimat lässt sie nicht los – die Erinnerung an ihren geliebten Sohn, an heimliche Leidenschaften und an das prächtige Heim ihrer Familie im Orient. Ein letztes Mal kehrt sie zurück in das Kairohaus, das jetzt zum Verkauf steht. Und die üppige Pracht einer glänzenden, längst vergangenen Epoche taucht vor ihrem geistigen Auge auf … Faszinierende Familiengeschichte und farbenprächtiger Bilderbogen des glanzvollen Ägypten!

~ Kategorie Humor ~

„Papa@home“ von Elke Ahlswede [ME]

Hauptgewinn für Kathi: Steile Karriere, schicker Dienstwagen, noble Firmenvilla in einem Vorort von Chicago, zwei süße Kinder und ein Ehemann in Elternzeit - der ultimative Mütter-Traum! Doch für den Papa im Pampers-Dienst ein wahrer Alptraum: Tobias rotiert zwischen Bio-Küche und Baby-Gym, Waschmaschine und Wischmopp, bis … tja, bis er sich vor seinen attraktiven Nachbarinnen kaum noch retten kann und die Vorzüge des coolen Hausmann-Daseins erkennt. Tobias‘ mysteriöse Wandlung trifft Kathi mit voller Breitseite … Eine charmante Komödie über einen hoffnungsvollen Rollentausch.

~ Kategorie Roman / Liebe ~

„Billy the Beast – Ein Traum von einem Tiger“ von Jörg Menke-Peitzmeyer

Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …

~ Kategorie  Sciencefiction ~

„Furtum Memoria“ von Dörthe Haltern

Als die Menschen von Sturm und Wasser bedroht wurden, flohen sie, in der Hoffnung eine neue Heimat finden zu können. Mit Raumschiffen, in einer nie dagewesenen Größe, erreichten sie einen Planeten, der sie nicht willkommen hieß. Dort kämpften sie um ihr Überleben, stets bewacht von Angst und Schrecken, Phobos und Deimos. Jahre später treffen auf dieser unwirtlichen Welt vier Menschen aufeinander, die dasselbe Schicksal vereint. Ein Dieb geht um, der jedoch nicht aus ist auf Reichtum oder Nahrung. Er stiehlt den Menschen ihr kostbarstes Gut: ihre Erinnerung.

Ich hoffe ich habe für jede/n etwas gefunden und freue mich jetzt auf eure zahlreichen Antworten. 🙂

Bitte beachtet, dass die Bücher bereits von mir gelesen wurden. Wen das stört, der sollte gar nicht erst teilnehmen. Danke.

~°~ GEWINNSPIEL ~°~

Und so kommt ihr an eines der Bücher:

1.) Beantwortet die folgende Frage, indem ihr einen Kommentar mit eurem Namen, euer gültigen Emailadresse und welches der o.g. Bücher ihr gewinnen möchtet oder ob euch das egal ist, auf diesen Beitrag hinterlasst:

Welches Genre lest ihr am liebsten und warum?

*ACHTUNG*

Nur wer BEIDE Teile der Gewinnspielfrage beantwortet, kommt auch in den Lostopf!

2.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern. Da dieses ein Bloggewinnspiel ist, müsst ihr meinem Blog bereits folgen oder einfach noch schnell abonnieren. 😉

3.) Eure Adressen werden natürlich nicht weitergegeben, sondern nur für das Gewinnspiel verwandt, und nach der Auslosung gelöscht. Der Gewinner erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Vornamen/ Nicknamens und des Wohnortes einverstanden.

4.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende innerhalb der EU, es sei denn, ihr würdet mir das Extra-Porto erstatten. Bitte schreibt mir in der Email, dass ihr diese Passage gelesen habt und mit der Portoerstattung einverstanden seid. (Bitte beachtet das es außerhalb D zu einer längeren Versandzeit kommt!)

5.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.

6.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kommentar- & damit Gewinnspielschluss ist der 30.04.2017 – 23.59 Uhr

Der Gewinner wird schriftlich (per Email) benachrichtigt und am 01.05.2017 hier auf meinem Blog bekannt gegeben.

(Meldet dieser sich nicht innerhalb von fünf Tagen bei mir wird neu ausgelost!)

Alle Angaben ohne Gewähr.

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook etc. verbreitet werden. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Gewinnchance.

Viel Glück!

Zerhackstückelt [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Moa Graven

Fremder

Cri-ki-Verlag [01.05.2017]

E-Book / auch erhältlich als Taschenbuch

~°~ Klappentext ~°~

Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. In einem Müllsack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Extremitäten von Toten. Was steckt dahinter? Jan Krömer und Lisa Berthold werden mit dem Fremden im Menschen konfrontiert.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover ~

Auf dem Cover ist ein Mann im strömenden Regen zu sehen, wie er die Fäuste ballt. Sein Gesicht ist zwar nicht zu erkennen, doch er wirkt wütend. Genau dieses Cover hat mich angezogen, denn durch den Bildschnitt und die eher düstere Gestaltung hat es etwas Geheimnisvolles. Auch der kurze prägnante Titel hat mich neugierig gemacht.

~ Inhalt ~

Johann ist von Beruf Kraftfahrer und möchte an seinen freien Tagen einfach nur seine Ruhe, doch seine Frau Talea unterstützt ihrer kranken Eltern und er muss sich mit ihr immer wieder ins Getümmel stürzen. Als sie von einem Einkauf zurückkommen, fahren sie an einem Müllsack vorbei. Da er mitten auf der Straße liegt, soll er an die Seite geträumt werden, doch was die beiden dann entdecken lässt sie erschaudern: Jede Menge menschliche Hände und Füße …

Die direkte und tierliebe Lisa Berthold und ihr Kollege Jan Kröner übernehmen die Ermittlungen, nicht wissend wo sie mit der Suche beginnen sollen. Zur angeblichen Unterstützung bekommen sie einen farbigen  Praktikanten an die Seite gestellt. Doch schnell wird klar, dass die „Oberen“ Helif nur als Prestigesubjekt nutzen wollen. Auch passt die Anwesenheit einigen Bewohnern so gar nicht. Während die drei sich auf die Suche nach dem Mörder begeben, müssen auch immer wieder miterleben, wie weit es in ihrem kleinen Dörfchen mit der Gastfreundschaft her ist, wenn der Gast eine andere Hautfarbe hat. Als wäre das noch nicht genug verschwindet dann ausgerechnet noch Johann spurlos …

Dieses ist bereits der siebte Band einer Krimireihe. Ich selbst kenne die anderen Bände bisher nicht, fand aber auch nicht, dadurch im Nachteil gewesen zu sein. Ab und an gibt es zwar eine kurze Anmerkung an vergangene Fälle, wenn ein Ermittler sich erinnert, aber dieses ist nicht so wichtig, so dass keine Vorkenntnisse nötig sind.

Die Geschichte ist zwar sehr kurz, umfasst aber viele Komponenten. Da sind  voranging natürlich der Leichenteilefund und die Ermittlungen, welche auch in die Vergangenheit führen. Eine nicht unwichtige Rolle spielen hier aber auch Fremdenhass, Ehedramen und selbst der Tierschutz. Eine bunte Mischung aus aktuellen Themen spannend verpackt.

Einziges Manko war für mich die Tatsache dass ausgerechnet die Ermittler nachts ihre Hintertür nur angelehnt lassen, damit der Hund zu jeder Zeit raus kann. Immerhin sind es ja gerade Ordnungshüter, die immer von Einbrüchen predigen.

~  Schreibstil ~

Der Schreibstil ist sehr prägnant, so dass auf den wenigen Seiten nichts verloren geht. Die Nebenhandlungen lassen die Charaktere echter wirken. Bildliche Beschreibungen – bei dem sich bei zarten Gemütern durchaus der Magen umdrehen könnte – runden das Gesamtpaket hervorragend ab.

~°~ Fazit ~°~

Eine tolle Mischung aus Spannung, Drama und politischen Themen. Durch den leichten, aber prägnanten Schreibstil lässt sich das Buch innerhalb kürzester Zeit „verschlingen“, denn genau das habe ich getan. Es war so spannend, dass ich es in wenigen Stunden durch hatte. 😉

 

 

~ Reihe ~

Killerfee – Band 1

Todesspiel am Großen Meer – Band 2

Kneipenkinder – Band 3

Fallensteller – Band 4

Flächenbrand – Band 5

Blindgänger – Band 6

Fremder – Band 7

Die Puppenstube – Band 8

Dummer Vater [Gedicht über einen Nachbarschaftstreit]

Ich komme nicht umhin, weil ich auch ein wenig neugierig bin,

zu vernehmen was draußen vor sich geht, wenn jemand unter unserem Fenster steht.

Beim letzten Mal dann, vernahm ich einen Mann:

„Nimm das und halte es gut fest, damit du es nicht fallen lässt.“

Der Junge nahm, hielt aber nicht und es folgte ein Schwerkraftgericht.

Platsch, da lag der Kuchen nun. Eigentlich gab es da nur eins zu tun …

Der Vater trat einen Schritt auf seinen Sohne zu, der jedoch wollte einfach nur seine Ruhe,

wich zurück –  ein großes Stück – als hätte er Angst es geschehe ein Unglück.

Der Junge wimmerte und stammelte entsetzt: „Es tut mir Leid. Es tut mir Leid. … “

Den Mann interessierte es jedoch wenig, er wurde laut und schrie: „Du kannst gar nichts! Nie! Du wirst auch nie was lernen, bis eben einfach nur dumm!“

Die Situation machte es nicht besser, stattdessen stach der Vater noch mit einem weiteren wörtlichen Messer: „Hör gefälligst auf zu heulen. Bist kein Mädchen, solltest dich nicht nur für deine Dummheit schämen, sondern auch als Heulsuse grämen!“

Ich sah wie etwas in dem Jungen zerbrach und es war sicher nicht nur die Schmach, dass er öffentlich zur Schau gestellt, sondern vielmehr, weil er davon einen Schaden behält.

Leider kann ich aus Erfahrung sprechen, es heilt nicht zu rechen. Doch wer immer gesagt bekommt, dass er nichts kann, glaubt irgendwann selbst daran …

Mittwochsteiler 14 / 2017 – Saftig

Du siehst im Winter einen See in dessen Mitte eine kleine Insel mit Apfelbäumen steht. Du willst unbedingt einen dieser saftigen Äpfel haben.

Wie holst du ihn dir?

apfelbaum

Schreibt in die Kommentare, welcher Gedanke euch ALS ERSTES kam.

Bei anderen abschauen gilt nicht!😉

Lösung Mittwochsteiler 13 / 2017 – Blumenbukett
Tulpe, da sie als einzige der genannten Blumen den noch fehlenden Vokal an der zweiten Stelle hat. (NArzisse, NElke, LIlie, ROse, TUlpe.)

Wasserkocher-Shitstorm – Soziales Netzwerk macht es möglich

„Hat jemand noch zufällig einen guten Wasserkocher über für mich?“ Eine einfache und banale Frage, die man ebenso einfach mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Nicht aber, wenn eben diese Frage in einem sozialen Netzwerk gestellt wird, denn da scheint es irgendwie bereits vorprogrammiert, dass etwas ganz anderes passiert.Wasserkocher

Mein Bekannter, der diese Frage auf seinem Profil gepostet hat, wollte nichts weiter als einen Wasserkocher – und löste damit eine rege Diskussion aus und verlor sogar (mindestens eine) virtuelle Freundin.

Was war passiert?

Die erste Antwort kam von einer jungen Frau, die aber offensichtlich kein solches Kleingerät für unseren Bekannten hatte. Zumindest kommentierte sie, dass „Sowas doch kein Geld kostet“. Recht hat sie, denn Wasserkocher gibt es bereits für um die zehn Euro. Ich konnte nicht umhin, als mit dem Schlachtruf: Kontra der Obsoleszenz! – Es lebe die Widergeburt!“ zu antworten. – Leider verstand besagte Kritikerin das nicht … Besagter Fragesteller, sowie einige andere Mitleser, klärten die Unwissende dann auf. Statt das sie zumindest etwas Toleranz für Menschen zeigte, welche die Umwelt schonen möchten, hagelte es noch mehr Kritik aus ihrer Tastatur. „So einen Post würde ich NIE in ein soziales Netzwerk geben. Das wäre mir echt peinlich.“ Was daran peinlich sein soll verstanden weder ich, noch die die Anderen. Der Bekannte war dann so liebt und hat ausführlich erklärt, wieso und weshalb er das öffentlich macht. Eben weil derjenige der einen Wasserkocher rumstehen hat und nicht mehr braucht, ja irgendwie davon erfahren muss, dass er einen braucht. Logisch oder? Außerdem verwies er noch einmal darauf Ressourcen sparen zu wollen und bekam prompt die Antwort: „Was für ein hohles Gerede.“

Am Ende wird alles gut

Das Ende der kuriosen Geschichte: Nachdem viele Leser sich auf die Seite des Posters gestellt hatten, zog die Kritikerin von dannen, löschte ihn aus ihrer Freundesliste und wart nicht mehr gelesen. Mein Bekannter war zwar etwas verwirrt, nahm es aber locker und schrieb noch dazu: „Nächste Woche werde ich nach einem Smartphone fragen, nur damit ihr euch drauf einstellen könnt.“

Inzwischen haben sowohl ein Wasserkocher, als auch ein Smartphone seinen Besitzer gewechselt.

Ende gut, alles gut und das Wichtigste: Ressourcen gespart und Umwelt geschont.

Mooni machts – Sockenhase [Upcyling]

Da wir heute dem Ruf meiner Schwiegereltern zum Frühstück folgen, brauchte ich ein Mitbringsel. – Nein, sie bestehen da nicht drauf. Aber mein Papa hat immer irgendeine Kleinigkeit mitgebracht, wenn er irgendwo eingeladen war. Vermutlich habe ich das also von ihm. Gibt Schlimmeres. 😉 – Im Gegensatz zu meiner Mutter, die meine Mitbringsel mit einem „Wo soll ich das denn noch hinstellen?“ kommentiert, freut sich meine Schwiegermutter immer sehr über alles was ich so anschleppe. (Sie hatte Weihnachten doch tatsächlich mein Deko-Mitbringseln vom Jahr davor stehen …) Daher macht es mir natürlich um so mehr Spaß, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Seien wir doch mal ehrlich: Jeder von uns hat schon mindestens einen Strumpf oder eine Socke an eine Waschmaschine verloren. Oft hebt man die zweite dann auf, in dem Gedanken „Die andere findet sich schon wieder an.“ und doch wird sie vermutlich ein einsames Dasein fristen … Aber halt, das muss sie nicht. Ganz im Gegenteil! Sie kann sogar zu neuem Leben erwachen, so z.B. als „Sockenhase“.

 ~°~ Sockenhase ~°~

~ Material ~

1 Strumpf/ Socke (vorzugsweise gewaschen)

2 Gummibänder (alternativ auch Band)

Füllmaterial (z.B. Kies, Sand Reis, getrocknete Hülsenfrüchte etc.)

schwarzer Filz- oder Stoffmalstift

Dekomaterial (z.B. Schleife oder Halsband)

 ~ Anleitung ~

Zuerst die Socke mit eurem Füllmaterial füllen. Am einfachsten geht das, wenn ihr den Rand des Kleidungstückes umschlagt und herunterkrempelt. Ist die Füllung in etwa bis zur Fersen gefüllt, reicht es auch schon.

Jetzt setzt ihr die Proportionen von Rumpf und Kopf und fixiert diese – schön fest, damit nichts verrutscht oder gar herausfällt – mit den Gummibändern.

Da ich auf „großem Fuß“ lebe und damit eine entsprechend große Socke verwendet habe, habe ich noch ein gutes Stück vom Bund abgeschnitten, da Hasi sich sonst auf die Ohren treten würde. 😉 Dieses „Überbleibsel“ lässt sich hervorragend als Schal nutzen und bietet damit zusätzliche Stabilität

.

Damit euer Hase auch etwas hören kann braucht er natürlich noch Ohren. Dafür einfach den überstehenden (nicht gefüllten) Stoff in der Mitte teilen und etwas dreieckig, also in Hasenohrenform, schneiden.

Mit dem Filzstift Augen, Nase und Mund aufmalen. Wer mag kann dem Häschen jetzt noch Schleifen, Halsbänder oder andere Deko verpassen. Meiner bekam ein Schleifchen in die Ohren und wurde somit zur Häsin.

In ein Osternest gesetzt (Dafür habe ich einfach einen kleinen Karton aufgeschnitten und mit grünen Pappspänen gefüllt) sieht sie nicht nur toll aus sondern bringt, wie in meinem Fall auch ein kleines Geschenk (Bananenkonfitüre) mit.

Viel Spaß beim Nachbasteln. 🙂