Ei Ei Ei, wer braucht denn sowas? [Dinge, die die Welt nicht braucht – Osterspecial]

Es ist mal wieder soweit. Ein Feiertag ist da, gefolgt von weiteren Feiertagen. Christlichen Feiertagen, allgemeinhin auch als Ostern bekannt. Die Wenigsten feiern es wohl tatsächlich (im christlichen Sinne), die meisten jedoch kaufen ein als würde es wieder Monate nichts geben und überhäufen Verwandte, die sie erst wieder zu Weihnachten sehen, mit Geschenken. Wie könnte es anders sein, als das auch die Industrie etwas von dem Kuchen pardon Osterei abhaben will. Hier eine kleine Auswahl von Dingen die man UNBEDINGT nicht zu Ostern braucht (und vermutlich auch den Rest des Jahres nicht):

Adventskalender war gestern

Es ist ja immer das gleiche. Kaum ist der Feiertag vorbei, sehnt man sich bereits nach dem nächsten. Besonders Kinder können das nächste Fest (vermutlich wegen den Geschenken) nicht abwarten. Abhilfe schafft ein Osterkalender. Ja, richtig gelesen. OSTERkalender. Er deckt zwar nicht die 40 Fastentage, aber zumindest an zehn Tagen gibt es Spielzeug und Zubehör, selbstverständlich im Hasendesign!

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Kosten: 12,49 EUR

Alternativ gibt es aber auch noch den „1-hasigen Osterkalender mit 15 Verstecken“, dieser enthält Süßwaren. Allerdings nur die „Miniversionen“. Immerhin gibt es auch einen Schmunzelhasen. In Mini, versteht sich.

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Kosten: 14,99 EUR
(32,10 EUR/ kg)

Ovale Deko

Wie auch bei Weihnachten gehört die passende Deko zum Fest dazu. Wie wäre es denn mit einer passenden Lichterkette? Statt Kugeln leuchten dann Eier.

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Kosten: 10,59 EUR

Nicht nur für Playboys

Wer nicht nur Zuhause Ostern einleuchten möchte, kann es auch unterwegs. Dieses „Pimp-My-Car“-Set hilft dabei aufzufallen.

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Kosten: 18,99 EUR – ohne Auto versteht sich

Statt Osterkörbchen

Wer seine Ostereier nicht mit einem klassichen Körbchen suchen möchte, kann es ja mal mit dieser Leinentasche probieren. Sie ist mit Blauen und mit Rosa Ohren erhältlich. (Wer sich traut kann ja auch nach Ostern noch damit weiterhoppeln.)

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Kosten: 4,99 EUR

Unproportionierte Eier für den Mann

Leider nur für Männer,  zumindest wenn es nach dem Hersteller geht, ist diese etwas andere Eierpackung. Enthalten sind in dem eckigen Osterkörbchen aus Pappe diverse 8x 0,33l Pils alc 4,9% vol 2 x Ei love you, 2 x Osterbräu, 2x Hasenpfeffer und 2 x Frühlingsgefühle. Na dann Prost.

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Kosten: 21,99 EUR
(8,33 / l)

Hundeelend

Wird mir bei dem Gedanken, dass auch bei unseren Haustieren nicht halt gemacht wird. Wie gut, dass die Industrie uns davon überzeugt, dass unsere Hunde unbedingt die „Leberwurst-Osterhäsli“ haben wollen.

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Kosten: 9,80 EUR
(für 10 Stück – ohne Osternest)

Geschenke

Tradionell werden Ostern ja auch Körbchen (nicht nur an Kinder) verschenkt. Mit fortschreitendem Alter habe ich das Gefühl, dass die Kreativität der Menschen immer weiter nach lässt. Wie sonst lassen sich solch inspirierende bereits fertige Komplettlösungen erklären?

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Kosten: 27,99 EUR – inkl. der original CAPTAIN PLAY Ostergrußkarte

 

Ich könnte die Liste noch fast endlos fortsetzen. Es gibt so viele Dinge, die Ostern einfach nicht braucht.

Was habt ihr kurioses zum Thema Ostern gefunden? Schreibt es in die Kommentare. 

Google ist (k)ein Freund

Heute gibt es einmal etwas zu Lachen, denn Lachen schadet ja bekanntlich nicht. (Außer vielleicht im faschen Moment.)

Lassen wir uns doch heute mal von einer Suchmaschine erheitern. Dafür müsst ihr nicht einmal den Suchbegriff „lustig“ dort eingeben. Vielmehr schafft es der in Deutschland wohl am meist genutzte Anbieter mit völlig alltäglichen Dingen zu … überraschen.

Stich

Praktischerweise weiß google auch gleich wo man das Gesuchte bekommt!

Eine kleine Aufgabe zum Schluss

1: Geht auf den „Google Translator“
2: Übersetzt von Deutsch auf Englisch
3: Gebt ein : „Meine Nachbarin hat Kohlmeisen , aber was macht ein Hahn auf meinem Esel.“

–> und erfreut euch der Übersetzung. (Achtung, FSK 16 ;))

Und was habt ihr so mit dieser (oder auch anderen) Suchmaschinen erlebt?

Warum ich für die Arbeit einen Fernseher brauche und sowieso die Beste bin [Kundenmund]

Ich arbeite in der Kundebetreuung. Leider muss ist das bei vielen Kunden äußerst wörtlich zu nehmen, da ich Ihnen total logische und selbst erklärende Dinge so erklären muss, dass es ein kleines Kind versteht. Was natürlich oft sehr anstrengend ist und mich vor Verzweiflung in die Tischkante beißen lässt.

Aber es gibt auf der anderen Seite auch Kunden, die einen über den Tag helfen. Zum einen, weil man mächtig über die Aussagen schmunzeln kann. So rief ein Mann bei mir an der eine Frage hatte, bei dem ich ihm nicht weiterhelfen konnte. (Er hatte die falsche Nummer gewählt.) Ich gab ihm die Nummer der Fachabteilung und bat dort anzurufen. Statt das einfach zu machen, erzählte er mir von irgendeinem Angebot, dass ich „ja wohl unbedingt schon Mal gesehen haben müsste“. Hatte ich nicht, auch nicht obwohl [Zitat] „Aber das läuft doch dauert in der Werbung. Das kann man gar nicht nicht sehen!“ [Zitat Ende] Doch ich kann, immerhin haben wir gar kein analoges TV. Wir streamen Filme und Serie. Das war es auch schon. Hörbar geschockt antwortete besagter Kunde, dass ich, wenn ich keinen Fernseher habe, auch gar nicht da arbeiten darf, wo er gerade anrufen würde. Schon gar nicht als Frau … – Wie gesagt, er war in der völlig falschen Abteilung …

Und dann gibt es da noch die Kunden bei denen einem das Herz aufgeht. So konnte ich in meinem Fachgebiet einer Dame schnell und unkompliziert helfen. Ihre E-Mail die darauf zurückkam warf schon Fragen bei den Kollegen, was ich denn mit der Kundin angestellt hätte. Ganz einfach: Nur meine Arbeit gemacht und Ihr Anliegen schnell und unkompliziert gelöst. Allerdings war die Gute schon so genervt das Sie sich bei mir mit folgenden Worten [Auszug] bedankte: „Ich bin Ihnen überaus Dankbar. … Ich war schon völlig verzweifelt und dann erwische ich Sie und mit einem Klick ist alles erledigt! … Sie sind einfach großartig. … P.S.: Roswitha[s] sind sowieso die Besten. Muss wohl am Namen liegen. ;)“ – *arrogant-und-mit-einem-großen-Grinsen-zwinker*

Auch wenn so ein Job oft sehr anstrengend ist. Die vielen „bunten“ Leute machen ihn immer wieder spannend! Danke, ihr Kunden der Welt! 🙂

Was Frau so treibt, wenn Mann aus dem Haus ist

Dieser Beitrag richtet sich dieses Mal eher an die männlichen Leser unter euch, denn seit mal ehrlich:

Ihr habt euch bestimmt schon einmal gefragt, was Frau eigentlich so treibt, wenn ihr nicht Zuhause seid?

In einem spontanen (2017 scheint mein spontanes Jahr zu werden. :P) Anflug von „Ich kann ja einfach mal Fotos machen und der Welt zeigen, wie bescheuert ich aussehe.“, habe ich eben genau dieses getan.

Da es eine Spontanaktion war, hatte ich zum Smartphone gegriffen. Nach einigen Bildern gab dieses dann seinen Geist auf. – Ob das nun an der Technik oder an meinem Konterfei lag, mag ich nicht zu beurteilen. 😉

 maske

Die Gardinenstange [Lustige Kurzgeschichte zum Montag]

Am ersten Tag nach ihrer Scheidung, packte sie traurig ihre Sachen in Kartons, Kisten und Koffer.

Am zweiten Tag kam die Umzugsfirma und holte ihre Sachen ab.

Am dritten Tag setzte sie sich zum letzten Mal an ihren schönen Esszimmertisch, hörte sich sanfte Hintergrundmusik an und machte es sich mit einem Kilo Shrimps, einer Dose Kaviar, drei Dosen Sardinen und einer Flasche Schampus noch mal gemütlich.

Als sie fertig war, ging sie in jedes einzelne Zimmer, tauchte halb angebissene Shrimps in Kaviar und stopfte sie zusammen mit einigen Sardinen in das Rohr der Gardinenstange.snuggling-love-birds

Dann säuberte sie die Küche und ging aus dem Haus.

Am vierten Tag kam ihr Exmann mit seiner neuen Freundin zurück, und alles war eine einzige Glückseligkeit.

Dann fing das Haus langsam an zu stinken.

Sie versuchten alles. Reinigen, wischen, lüften. Die Teppiche wurden dampfgereinigt. Sogar nach toten Nagetieren haben sie gesucht. Duft wurde versprüht, Lufterfrischer wurden überall aufgehängt. Der Kammerjäger legte Mausefallen aus.

Während dieser Zeit waren die beiden in ein Hotel gezogen. Letzen Endes haben sie sogar den Teppichboden rausgerissen. Nichts hat funktioniert. Inzwischen blieben die Freunde weg und auch sonst kam kein Besuch mehr.

Die Handwerker weigerten sich im Haus zu arbeiten und die Putzfrau hatte auch gekündigt.

Schließlich hielten sie den Gestank nicht mehr aus und beschlossen das Haus zu verkaufen. Als sie nach einem Monat keinen Käufer fanden, halbierten sie den Preis, aber auch das half nicht. Sie fanden einfach keinen Käufer für das stinkende Haus. Inzwischen weigerten sich sogar die Makler und riefen schon gar nicht mehr zurück.

Schließlich, wollten sie nicht noch länger auf einen Käufer warten, gingen zur Bank und nahmen einen Kredit auf, um eine neue Bleibe zu kaufen.

Dann rief sie ihren Exmann an und fragte, wie es denn so läuft. Er erzählte ihr von dem Alptraum des stinkenden Hauses. Sie hörte höflich zu und sagte dann, dass sie ihr altes Zuhause so schrecklich vermisse und bereit wäre das Haus für einen günstigen Preis zu übernehmen.sektkuehler

In der Annahme, dass sie keine Ahnung habe, wie schlimm der Gestank wirklich war, einigten sie sich bei einem Zehntel des Preises, was das Haus wirklich wert war.

Er bestand natürlich darauf alles sofort abzuwickeln. Sie war einverstanden und innerhalb von zwei Stunden hatten sie den ganzen Papierkram beim Notar erledigt.

Eine Woche später guckte sie ihrem Exmann und seiner Freundin amüsiert zu, wie die Umzugsfirma ihre Sachen abholte und ins neue Haus brachte. Sogar die Gardinenstangen haben sie mitgenommen!

[Unbekannter Verfasser]

„Er war blau angelaufen und zuckte unkontrolliert.“ – Polizeieinsatz der anderen Art

Wenn Frau in der Nacht verdächtige Geräusch gehört, die ganz stark nach einem Einbrecher klingen, kann sie doch schon mal Angst bekommen. Es klang als würde jemand bohren. Vielleicht ja das Türschloss auf? Sicherheitshalber die Polizei alarmieren!

Gleich mit zwei Streifenwagen rückte diese an. Sicher ist sicher! Auf dem Grundstück konnten die Beamten keine Person ausmachen, Verdächtige schon mal gar nicht. Doch die Geräusche hörten sie auch. Zusammen mit der Bewohnerin gingen sie ins Obergeschoss aus dem die Laute kamen.

Tatort Badezimmer. Da lag er, einfach so, mitten in der Badewanne und zuckte unkontrolliert vor sich hin, der blaue Lustmolch! Während die Beamten sich (vermutlich) zumindest ein breites Grinsen nicht verkneifen konnten, war die Bremerin (Nein, das war NICHT ich! :D) erleichtert, dass es sich doch nicht um einen Einbrecher handelte. Stattdessen um den „Blauen Maulwurf“ oder, um es für den Laien verständlich zu machen: Es war der Vibrator der Bewohnerin! Offensichtlich war er vom Wannenrand gerutscht, hatte sich dabei angeschaltet und für einen Polizeieinsatz der anderen Art gesorgt.

maulwurf

Echt wahr! Dieses passierte tatsächlich in der letzten Nacht (von Montag auf Dienstag), irgendwo in dieser schönen Stadt, die eben ein wenig anders ist. 😉