Gegen den Montagsblues ;-)

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It`s magich [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Jennifer Bell

Izzy Sparrow

Die Geheimnisse von Lundinor

368 Seiten

Area Verlag [11.01.2017]

ISBN 9783401602776

Erhältlich als Gebundene Ausgabe und E-Book

~°~ Klappentext ~°~

Psst! Die Dinge flüstern, sei ganz Ohr. Sie rufen dich nach Lundinor!   Auf der Flucht vor finsteren Männern, die wie aus dem Nichts im Haus ihrer Oma auftauchten, landen Izzy Sparrow und ihr Bruder in der geheimen Stadt Lundinor. Schnell stellen sie fest, dass nicht nur der Koffer magisch ist, durch den sie hierhergekommen sind! Hier gibt es Zitronenpressen, die Licht spenden, Kerzen, die unsichtbar machen und Klobürsten, die Blitze schießen können. Izzy kann die Gegenstände sogar flüstern hören. Während sie herauszufinden versucht, was es mit ihrer Fähigkeit auf sich hat, wird sie plötzlich von den Schattenwanderern verfolgt, die zur Bedrohung für ganz Lundinor werden. Izzy erkennt, dass das Schicksal Lundinors eng mit ihrem eigenen verwoben ist und nur sie die Stadt noch retten kann…

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Das Cover zeigt Izzy, schwebend vor einem Koffer aus dem Licht strahlt. Ein durch und durch magisches Cover, welches wirklich wunderbar zu der enthaltenen Geschichte passt. (Würden das magische Licht noch im Dunklen leuchten, wäre es nahezu perfekt. ;))

Izzy hat einen Hang zum Träumen und liebt die Magie. Ihr Bruder dagegen ist sehr weltlich und hält seine Schwester für eine kleine Spinnerin. Doch dann geschieht etwas, dass es eigentlich nicht geben kann und ehe sie sich versehen, reisen die beiden durch einen Reisekoffer in eine andere Welt, die ihnen bisher verborgen blieb. Doch noch während die Kinder aus dem Staunen gar nicht rauskommen wird schnell klar, dass Ihre Oma in großer Gefahr schwebt. Aber was hat diese mit Lundinor zu tun? Eine Menge Rätsel die gelöst werden wollen!

Die Protagonisten, besonders Izzy, sind sehr sympathisch und so dargestellt, dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Es wirkte beim Lesen nicht wie Romanfiguren, sondern als würde man die Kinder tatsächlich auf einer abenteuerlichen Reise begleiten.

Auch die Ideen Alltagsgegenstände zu magischen Dingen umzufunktionieren ist einfach genial. So leuchten Zitronenpressen von der Decke und die Ordnungshüter sind mit Klobürsten bewaffnet. – Das sorgt für jede Menge Spaß beim Lesen (und hilft Alltagsgegenstände in einem ganz neuen Licht zu betrachten. ;-))

Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 10 bis 13 Jahre, das halte ich für angemessen, denn das ein oder andere Wort kann noch etwas schwer sein. Ansonsten ist der Schreibstil locker und lässt sich flüssig lesen. Der Spannungsaufbau ist gegeben und der Leser kann gar nicht anders, als endlich hinter all die Geheimnisse kommen zu wollen.

~°~ Fazit ~°~

Ein wunderbares du abenteuerliches Buch voller Fantasie. Mir hat das Lesen dieser Geschichte sehr viel Freude bereitet und ich kann es jungen, wie auch älteren, Liebhabern der Fantasie nur wärmsten empfehlen. It’s magic! 😉

~ Reihe ~

Folgt [Teil 2]

Die Geheimnisse von Lundinor [Teil 1]

Bist du ein Kängeru? [Rezension – Humor]

Okay, zugegeben, diese „Psychotest“ welche es in Zeitschriften gibt, habe ich eigentlich immer gemacht. Nicht weil ich daran glaube, sondern „Just for fun“. (Blöderweise bekam ich dabei meist zwei Ergebnisse, weil ich immer eine sich überschneidende Punktzahl hatte und damit, mal wieder, in keine Schublade passte.) Just for fun ist auch dieses Büchlein gemeint – und führt in jedem Fall zu Lachern. Oder wie würdet ihr gucken, wenn ihr jemanden begrüßt, der dieses Buch rausholt, schnell einen Test macht, ob er/ sie euch zur Begrüßung in den Arm nehmen muss und dann wegrennt? 😉

~°~ Das Buch ~°~

Jan Anderson und Christian Koch

Sind Sie betrunken?

Goldmann [20.03.2017]

ISBN 9783442159093

~°~ Klappentext ~°~

Wir alle stellen uns jeden Tag unzählige Fragen. Das geht doch mit dem ersten Weckerklingeln schon los: Soll ich aufstehen oder drehe ich mich noch mal um? Kann ich weiterhin Toast mit Nutella frühstücken oder ist die Zeit reif für Vollkornmüsli? Heute wieder ins Büro oder lieber das tun, was ich wirklich will? Wobei: Was will ich überhaupt? Katze oder Hund? Facebook-Account oder gleich zu Twitter? Einen neuen Partner oder doch bei der Trantüte bleiben, mit der ich schon ewig zusammen bin? Gar nicht so einfach, im Chaos unseres Alltags einen kühlen Kopf zu bewahren. Da kommen diese verrückten Selbsttests gerade recht! Mit ausgeklügelten Fragebögen und raffinierten Checklisten können Sie nun endlich all die dringlichen Fragen Ihres Lebens beantworten. Sogar die, die Sie gar nicht gestellt haben!

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Bereits die Einleitung ist witzig gestaltet. Es gilt ein Captcha auszufüllen. Natürlich nur um sicher zu stellen, dass der Leser kein Roboter ist! Einfach ausfüllen, ausschneiden und an die im Impressum angegebene Adresse senden. – Blöd nur, dass hier gar keine Adresse steht. Bin ich jetzt ein Roboter??? Diese Frage konnte ich nicht abschließend klären, aber immerhin weiß ich nun, dass ich kein Känguru bin.

Ja, richtig. Auch solche völlig absurden Tests gibt es. Eben „für alle Lebenslagen“. (Auch wenn ich mich noch nie gefragt habe, ob ich ein Känguru bin.) Einige Beispiele, welche Fragen durch die Tests geklärt werden können:

  • Sollte ich in die Politik gehen?
  • Bin ich Smartphoneabhängig?
  • Steckt in mir ein Philosoph?
  • Sollte ich die Schuhe kaufen?
  • Bin ich der Typ zum Steuern hinterziehen?
  • Bin ich ein Hypochonder?
  • Bin ich gut im Bett?
  • Liebt mich meine Katze?

Der Testaufbau ist nicht immer gleich. Bei den meisten Tests gilt es eine geringe Anzahl an Fragen (etwa zehn) zu beantworten. Für jede Antwort gibt es eine bestimmte Punktzahl, die dann addiert wird. Nun einfach in das Ergebnis unter der Punktzahl ablesen. Andere Tests, vorrangig Entscheidungshilfen, sind nach einem „Ja-Nein-Schema“ aufgebaut. Hier gibt es keine Punkte, sondern die Frage wird mit einer der vorgegeben Antworten beantwortet und dann wird dort dem Pfeil zur nächsten gefolgt. (Fast immer führt es allerdings zum gleichen Ergebnis. ;))

Was mir auch aufgefallen ist: Fast alle Tests sind für Männer ausgelegt. Bei einigen steht auch, in einer Fußnote, dabei das Frauen in der Lage sind sich die Fragen selbst umzuformulieren. Dennoch zahlen Frauen den gleichen Preis für das Buch und müssen es dann teilweise noch selbst umschreiben. Irgendwie ungerecht.

Vielleicht geht es nicht anderes, da das Buch von Männern geschrieben ist. Einige Fragen sind doch relativ sexistisch. (Mann würde es vermutlich einfach sexy oder erotisch nennen.) Das weibliche Geschlecht sollte also nicht zu prüde sein und die Tests mit einer gewissen Ironie betrachten.

~°~ Fazit ~°~

Definitiv ein erheiterndes Geschenk, hauptsächlich für den Mann, welches die ein oder andere gesellige Runde in jedem Fall aufheitert. Ganz ohne Alkohol. – Bei unser nächsten P&P-Rollenspielgruppe werde ich den ultimativen Test durchführen und den „Bin ich ein Nerd?“-Test mit allen Spielern machen. Mal sehen, ob wirklich nur Nerds solche Spiele spielen. 😀

Ei Ei Ei, wer braucht denn sowas? [Dinge, die die Welt nicht braucht – Osterspecial]

Es ist mal wieder soweit. Ein Feiertag ist da, gefolgt von weiteren Feiertagen. Christlichen Feiertagen, allgemeinhin auch als Ostern bekannt. Die Wenigsten feiern es wohl tatsächlich (im christlichen Sinne), die meisten jedoch kaufen ein als würde es wieder Monate nichts geben und überhäufen Verwandte, die sie erst wieder zu Weihnachten sehen, mit Geschenken. Wie könnte es anders sein, als das auch die Industrie etwas von dem Kuchen pardon Osterei abhaben will. Hier eine kleine Auswahl von Dingen die man UNBEDINGT nicht zu Ostern braucht (und vermutlich auch den Rest des Jahres nicht):

Adventskalender war gestern

Es ist ja immer das gleiche. Kaum ist der Feiertag vorbei, sehnt man sich bereits nach dem nächsten. Besonders Kinder können das nächste Fest (vermutlich wegen den Geschenken) nicht abwarten. Abhilfe schafft ein Osterkalender. Ja, richtig gelesen. OSTERkalender. Er deckt zwar nicht die 40 Fastentage, aber zumindest an zehn Tagen gibt es Spielzeug und Zubehör, selbstverständlich im Hasendesign!

[Screenshot]
Kosten: 12,49 EUR

Alternativ gibt es aber auch noch den „1-hasigen Osterkalender mit 15 Verstecken“, dieser enthält Süßwaren. Allerdings nur die „Miniversionen“. Immerhin gibt es auch einen Schmunzelhasen. In Mini, versteht sich.

[Screenshot]
Kosten: 14,99 EUR
(32,10 EUR/ kg)

Ovale Deko

Wie auch bei Weihnachten gehört die passende Deko zum Fest dazu. Wie wäre es denn mit einer passenden Lichterkette? Statt Kugeln leuchten dann Eier.

[Screenshot]
Kosten: 10,59 EUR

Nicht nur für Playboys

Wer nicht nur Zuhause Ostern einleuchten möchte, kann es auch unterwegs. Dieses „Pimp-My-Car“-Set hilft dabei aufzufallen.

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Kosten: 18,99 EUR – ohne Auto versteht sich

Statt Osterkörbchen

Wer seine Ostereier nicht mit einem klassichen Körbchen suchen möchte, kann es ja mal mit dieser Leinentasche probieren. Sie ist mit Blauen und mit Rosa Ohren erhältlich. (Wer sich traut kann ja auch nach Ostern noch damit weiterhoppeln.)

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Kosten: 4,99 EUR

Unproportionierte Eier für den Mann

Leider nur für Männer,  zumindest wenn es nach dem Hersteller geht, ist diese etwas andere Eierpackung. Enthalten sind in dem eckigen Osterkörbchen aus Pappe diverse 8x 0,33l Pils alc 4,9% vol 2 x Ei love you, 2 x Osterbräu, 2x Hasenpfeffer und 2 x Frühlingsgefühle. Na dann Prost.

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Kosten: 21,99 EUR
(8,33 / l)

Hundeelend

Wird mir bei dem Gedanken, dass auch bei unseren Haustieren nicht halt gemacht wird. Wie gut, dass die Industrie uns davon überzeugt, dass unsere Hunde unbedingt die „Leberwurst-Osterhäsli“ haben wollen.

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Kosten: 9,80 EUR
(für 10 Stück – ohne Osternest)

Geschenke

Tradionell werden Ostern ja auch Körbchen (nicht nur an Kinder) verschenkt. Mit fortschreitendem Alter habe ich das Gefühl, dass die Kreativität der Menschen immer weiter nach lässt. Wie sonst lassen sich solch inspirierende bereits fertige Komplettlösungen erklären?

[Screenshot]
Kosten: 27,99 EUR – inkl. der original CAPTAIN PLAY Ostergrußkarte

 

Ich könnte die Liste noch fast endlos fortsetzen. Es gibt so viele Dinge, die Ostern einfach nicht braucht.

Was habt ihr kurioses zum Thema Ostern gefunden? Schreibt es in die Kommentare. 

Google ist (k)ein Freund

Heute gibt es einmal etwas zu Lachen, denn Lachen schadet ja bekanntlich nicht. (Außer vielleicht im faschen Moment.)

Lassen wir uns doch heute mal von einer Suchmaschine erheitern. Dafür müsst ihr nicht einmal den Suchbegriff „lustig“ dort eingeben. Vielmehr schafft es der in Deutschland wohl am meist genutzte Anbieter mit völlig alltäglichen Dingen zu … überraschen.

Stich

Praktischerweise weiß google auch gleich wo man das Gesuchte bekommt!

Eine kleine Aufgabe zum Schluss

1: Geht auf den „Google Translator“
2: Übersetzt von Deutsch auf Englisch
3: Gebt ein : „Meine Nachbarin hat Kohlmeisen , aber was macht ein Hahn auf meinem Esel.“

–> und erfreut euch der Übersetzung. (Achtung, FSK 16 ;))

Und was habt ihr so mit dieser (oder auch anderen) Suchmaschinen erlebt?

Warum ich für die Arbeit einen Fernseher brauche und sowieso die Beste bin [Kundenmund]

Ich arbeite in der Kundebetreuung. Leider muss ist das bei vielen Kunden äußerst wörtlich zu nehmen, da ich Ihnen total logische und selbst erklärende Dinge so erklären muss, dass es ein kleines Kind versteht. Was natürlich oft sehr anstrengend ist und mich vor Verzweiflung in die Tischkante beißen lässt.

Aber es gibt auf der anderen Seite auch Kunden, die einen über den Tag helfen. Zum einen, weil man mächtig über die Aussagen schmunzeln kann. So rief ein Mann bei mir an der eine Frage hatte, bei dem ich ihm nicht weiterhelfen konnte. (Er hatte die falsche Nummer gewählt.) Ich gab ihm die Nummer der Fachabteilung und bat dort anzurufen. Statt das einfach zu machen, erzählte er mir von irgendeinem Angebot, dass ich „ja wohl unbedingt schon Mal gesehen haben müsste“. Hatte ich nicht, auch nicht obwohl [Zitat] „Aber das läuft doch dauert in der Werbung. Das kann man gar nicht nicht sehen!“ [Zitat Ende] Doch ich kann, immerhin haben wir gar kein analoges TV. Wir streamen Filme und Serie. Das war es auch schon. Hörbar geschockt antwortete besagter Kunde, dass ich, wenn ich keinen Fernseher habe, auch gar nicht da arbeiten darf, wo er gerade anrufen würde. Schon gar nicht als Frau … – Wie gesagt, er war in der völlig falschen Abteilung …

Und dann gibt es da noch die Kunden bei denen einem das Herz aufgeht. So konnte ich in meinem Fachgebiet einer Dame schnell und unkompliziert helfen. Ihre E-Mail die darauf zurückkam warf schon Fragen bei den Kollegen, was ich denn mit der Kundin angestellt hätte. Ganz einfach: Nur meine Arbeit gemacht und Ihr Anliegen schnell und unkompliziert gelöst. Allerdings war die Gute schon so genervt das Sie sich bei mir mit folgenden Worten [Auszug] bedankte: „Ich bin Ihnen überaus Dankbar. … Ich war schon völlig verzweifelt und dann erwische ich Sie und mit einem Klick ist alles erledigt! … Sie sind einfach großartig. … P.S.: Roswitha[s] sind sowieso die Besten. Muss wohl am Namen liegen. ;)“ – *arrogant-und-mit-einem-großen-Grinsen-zwinker*

Auch wenn so ein Job oft sehr anstrengend ist. Die vielen „bunten“ Leute machen ihn immer wieder spannend! Danke, ihr Kunden der Welt! 🙂