Bremen hat’s – Gemütliche Gassen und Zeitreisen

Auch wenn Bremen, zumindest wenn es nach den Einwohner geht, eben keine Großstadt (rechnerisch zählt die Hansestadt mit 500.000 Einwohner eben als jene), sondern ein „Dorf mit Straßenbahn“ ist, so hat die Stadt vieles zu bieten. Nicht unbedingt diese Hektik, die so viele Einwohner mit sich bringen, sondern dafür andere, kleinere, aber nicht weniger schönere Ecken. Wer einmal hier ist, und die „Ruhe der Großstadt“ sucht, sollte unbedingt einen Abstecher in den Schnoor machen. Eigentlich wollte ich mit meinem Liebsten auch nur einen Abstecher machen, um ihn diesen Stadtteil einmal zu zeigen. Was soll ich sagen? Es wurde ein halber Tag daraus, soviel gab es zu entdecken! 🙂

Schnorr-Geschichte

„Der Schnoor“, wie er von Einheimischen einfach nur genannt wird, heißt eigentlich „Schnoroviertel“. Es ist das älteste Viertel Bremens. In engen Gassen reihen sich kleine Häuser dicht an dicht. Eine Theorie besagt, dass daher auch der Namen kommt (Schnoor = Plattdeutsch für Schnur, weil die Häuser wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht sind). Eine andere erzählt davon, dass in diesem Teil des Fischerquartiers die Taumacher wohnten. Egal welche stimmt, es macht den Besuch nicht weniger erstrebenswert. 😉

Stöbern

In diesen „niedlichen“ (Fachwerk-)Häusern des 15. und 16. Jahrhunderts haben – ebenso kleine – Läden Einzug gehalten. Mit klein meine ich hier aber hier nicht das Sortiment, sondern Geschäfte mit einer urigen Gemütlichkeit. Es gibt jede Menge Schmiede-, Handwerks- und Handarbeitskunst. Ob kleine Püppchen, filigraner Schmuck, Kleidung oder Plüschtiere. Es gibt jede Menge zu entdecken, selbst ein Geschäft für  Kunst aus dem Erzgebirge, ebenso wie aus Afrika. Dazwischen immer mal wieder Kunst, nicht nur als Galerie, und Cafés. Ich kann nur empfehlen, sich hier wirklich treiben zu lassen, einfach mal in jeden Laden zu gehen – so uninteressant er auf den ersten Blick auch scheinen mag – und sich umzuschauen. Es gibt in jedem etwas zu entdecken. Garantiert!

Tipp: Im Schnorr darf auch sonntags (01.04.-31.12. von 11 bis 16:00 Uhr) geshoppt werden. Aber Achtung, an diesem Tag ist es immer besonders voll. Der Eindruck wird durch die engen Gassen natürlich noch verstärkt.

Auf Zeitreise  – Bremens Geschichte live erlebt

Wer eine gute Stunde Zeit hat und sich für die Geschichte der Hansestadt Bremen interessiert, für den Museen aber einfach nur sterbenslangweilig sind, dem empfehle ich einen Besuch im „Bremer Geschichtenhaus“. Vergesst das Lesen von irgendwelchen Infotafeln, hier benötigt man nur offene Ohren – wobei offene Augen auch nicht schlecht sind. 😉

Gut zu wissen: Es gibt eine Rollstuhlrampe, sowie einen Fahrstuhl. In jeder Station gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten. Wer also nicht ganz so gut zu Fuß ist, nicht lange stehen kann oder auf Rädern unterwegs ist, kommt ebenfalls in den vollen Genuss des Programms. 🙂

Entgegen weitläufiger Meinung verfügen auch Bremer durchaus über Humor. 😉

Bremer Geschichte wird hier lebendig erzählt und gespielt. Bremens Berühmtheiten, von der Mitte des 17. bis in das frühe 20. Jahrhundert, erzählen aus ihrem Leben. Wie konnte eine 20.000 Einwohner-Stadt, voller Kaufleuten und Handwerkern, einem 20.000 Mann starken bewaffneten Herr trotzen? Wie wurde die Stadt vor einer Feuerbrunst bewahrt? Was taten Fleuten (Handelsschiffe), wenn sie auf Piraten trafen? Was erzählte man sich so in Bremer Kaffeehäusern und wo ist eigentlich der Unterschied zwischen ungeröstetem und geröstetem Kaffee? Wie brachte der „Engel von Bremen“ (Gesche Margarethe Gottfried, geb. Timm) den Tod? Was widerfuhr Jürgen Heinrich Keberele, dass er nicht nur einer der berühmtesten Bewohner, sondern auch nur noch Heini Holtenbeen genannt wurde? … – Und das sind nur die Punkte, die bei unserer Führung gespielt wurden. Dadurch, dass es sich um wechselnde Schauspieler handelt, werden an anderen Tagen auch andere Stationen bespielt. Aber nicht nur dass, denn genau durch diesen Wechsel ist jede Aufführung, selbst bei der gleichen Station, ganz anders.

Was man auf den ersten Blick nicht erkennt: Es handelt sich hier um ein Integrationsprojekt für Langzeitarbeitslose. (Das macht es absolut nicht weniger interessant!) Das Geschichtenhaus ist einmalig in Deutschland und wurde eine Auszeichnung von Joachim Gauck für Idee und Umsetzung. Ob mit oder ohne Preis, mir (uns) hat es gut gefallen und, wenn die anderen Stationen bespielt werden, würde ich gerne wieder eine Zeitreise wagen.

Tipp: Immer freitags von 9 bis 10:30 Uhr gibt eine spezielle Vorführung für Vorschulkinder. (Voranmeldung ist erforderlich).

Mach(t) mal Pause

Wer nach so viel herumgelaufen nun eine Pause braucht, kann in eines der gemütlichen Cafés  oder kleinen Restaurant einkehren und dort z.B. Bremer Kaffee und Bremer Spezialitäten genießen. (Natürlich gibt es aber auch andere leckere Gerichte.) Da es meinem Schatz nach Eiscreme gelüstete, kehrten wir in eine Konditorei ein. (Ich nutzte die Gelegenheit um endlich den Punkt „Eiscreme mit Sahne“ von meiner Jahres-To-Do-Liste zu streichen. Auch wenn ich die Sahne dreimal bestellen musste, weil die (sehr) junge Frau anscheinend so ziemlich alles andere im Kopf hatte. Aber das Eis war dafür sehr lecker ;-).)

Fazit

Aus dem ursprünglich geplanten „kurzen Abstecher“ wurde ein halber Tag voller Erlebnisse. Ein wenig ist es, als sei im Schnorr die Zeit stehen geblieben und genau das macht ihn so unendlich liebenswert. Wer der Hektik des Alltags entfliehen möchte, sollte unbedingt durch die Gassen dieses ältesten Viertel Bremens schlendern.

P.S.: Fall es bei euer Tour regnet: In Bremen kennt man kein Schietwetter, nur falsche Kleidung. 😉

+++ Bremen. Katze im verschlossenen Koffer im Müll „entsorgt“. Zeugen gesucht +++

Am Donnerstag, den 07.09.2017 fanden Arbeiter in Hemelingen (einem Stadtteil von Bremen) auf einer „wilden Müllkippe„, in Bahnhofsnähe,  einen verschlossenen Koffer. Aufmerksam wurden sie auf diesen, weil er sich bewegte. Einfach öffnen konnten sie das Objekt nicht, denn es war mit Vorhängeschlössern (!)  gesichert. Glücklicherweise handelte es sich um einen Stoffkoffer, so das die Männer ihn vorsichtig aufschneiden konnten.

Zum Vorschein kam eine völlig verängstigte und total geschwächte Katze. Die beiden „Retter“ überlegten nicht lange, sondern brachten das kleine Wesen sofort zum Tierarzt. Wie sich herausstellte gerade noch rechtzeitig, denn sie war bereits dehydriert und auch allgemein in einem schlechten Zustand. Die Samtpfote befindet sich nun auf der Krankenstation des Bremer Tierheimes, wo alle hoffen, dass sie sich von ihrem Martyrium erholt. – Seelisch wird sie jedoch sicher immer einen „Knacks“ behalten. Wie kann ein Tier schon verstehen, warum ein Mensch einem so etwas antut? Das verstehen ja nicht einmal andere Menschen …

Der Tierschutzverein sucht nun dringend nach Hinweisen, um Anzeige stellen zu können – und auch, um ggf. andere Tiere aus der „Obhut“ dieses „Menschen“ befreien zu können. Um breite Teilung des Vorfalls wird daher ausdrücklich gebeten.

Wer die Katze kennt, den benutzten Koffer wiedererkennt oder etwas beobachtet hat, was mit diesem Vorfall in Verbindung stehen könnte,  wird gebeten sich an das Bremer  Tierheim  unter Tel: 0421 – 351133  wenden.

 

ICEkalt geschleckt – Eisfest Bremen 2017 Part II

Wie versprochen gibt es heute für euch den Berchicht vom „Eisfest Bremen„, welches am letzten Wochenende stattfand. Asathor und ich sind extra für euch losgefahren, um uns aufopferungsvoll der kulinarischen Vielfalt hinzugeben. 😉

Im Gegensatz zum ersten Mal war an diesem Wochenende mehr Platz. Auch gab es viel mehr Sitzgelegenheiten – wobei Sitzen in diesem Fall Auslegungssache war, da es sich um Liegestühle handelte. Es gab auch mehr Händler, wobei auch bekannte Ständer wieder da waren. Diese haben wir dann ausgelassen, da es uns ja vor allen Dingen darum ging neues zu entdecken.

Eigentlich wollte uns eine Bekannte begleiten. Leider ist sie aber so sozial, dass Sie sich von Ihrem Mann glatt mit einer Sommergrippe hat anstecken lassen. Da sie aber Einhornfan ist, habe ich ihr Fotos von den Fabelwesen geschickt, denn auch diese gab es auf dem Eisfest – wenn auch nicht als Eis. Dafür aber als Milchshake und als Muffin. (Diese haben wir allerdings nicht gekostet.)

Als „Aufwärmphase“ (oder muss man bei Eiscreme Abkühlphase sagen?) begannen wir bei „Belissima“. Mein Göttergatte entschied sich für die Sorten Kokos und Hefeweizen (alkoholfrei), während ich neugierig auf Gurke-Minze-Limone und Salzbutter-Karamell, gekostet haben sie jeweils 1,- EUR / Kugel. Die ersten drei Sorten waren übrigens vegan! Während mein Schatz mit seinen Sorten wirklich Glück hatte, waren beide nur „okay“. Beim Salzbutter-Karamell, kam mir der Karamellgeschmack einfach nicht genug durch. Das Gurken-Minze-Limoneeis schmeckte zu sehr nach Minze, nur ganz leicht nach Gurke und gar nicht nach Limone.

Danach gab es gefüllte Croissants. Hier war die Auswahl einfach, da es nur zwei Sorten zur Wahl gab: Variante 1 Vanilleeis mit Schokosoße und Zimtkissen, Variante 2  Erdbeereis mit Erdbeeren und Gummibärchen. Variante 1 für meinen GöGa, Variante 2 – ohne Gummibärchen – für mich. Leider schmeckten die Croissants sehr trocken, um nicht zu sagen alt. Die Eiscreme dagegen war cremig und sehr lecker. Meine Erdbeeren waren allerdings halbgefroren, was ich nicht so gut fand, dafür aber ansonsten frisch. Das Vergnügen war mit 6,00 EUR / Stück nicht gerade günstig.

Zum Abschluss gönnte sich mein Liebster einen Gaumenorgasmus (Slogan des Händlers ;-)) Dabei handelt es sich um frittiertes Eis (Vanilleeis im Blätterteig). Leider war das Eis teilweise geschmolzen oder, um es mit den Worten des Verkäufers zu sagen „Mal klappt`s, mal eben nicht.“ In jedem Fall war es lecker.

Ich entschied mich stattdessen für Crumble-Eis und dabei für die Sorte Mango-Flakes. Leider bereute ich das recht bald, denn es war wirklich grauenhaft! Und zwar so sehr, dass ich es dann tatsächlich entsorgt habe …

Da das so etwas von widerlich war, brauchte ich dringend etwas zum „Nachlecken“ brauchte. So steuerten wir als Letztes dann noch „Eis wie Sahne“ an, bei dem ich mich einfach für Vanilleeis mit Schokoüberzug, während Asathor mehr nach fruchtiger Erdbeere gelüstete.

Auf dem Rückweg schlenderten wir noch über den nahegelegenen Flohmarkt. Auf diesem entdeckten wir allerdings nicht Besonders, außer vielleicht dieses Schild.

Zusammenfassend kann ich leider nur sagen, dass ich vom zweiten Eisfest leider enttäuscht bin.

 

Bremen hat’s – Humor

Viele kennen es sicher, das Onlinesatiremagazin Der Postillon. Mit immer neuen Meldungen (die nicht jedem gefallen, aber viele begeistern), sorgen die Zeilen für eine bunte Abwechslung des oft grauen Alltags. Aber wusstet ihr das hinter den (auch) zwei Bremer Buben stecken? Nein? Ihr habt wohl gedacht, Norddeutsche haben keinen Humor, was? 😉

Peer Gahmert und Phillip Feldhusen stecken hinter den Pointen. Stefan Sichermann, seines Zeichens  „Big Boss“ sendet jeden Morgen eine E-Mail an seine Autoren. Die werden dann kreativ und es entsteht ein Artikel, an dem wir uns später erfreuen dürfen.

Beworben haben sich die beiden Bremer aber nie. Es funktionierte genau andersherum, da die beiden schon länger die Eine Zeitung, ein Online-Satire-Magazin, betrieben, wurde der Postillon auf sie aufmerksam.

Im letzten Jahr starteten sie mit der, etwas anderen, Talkshow „Ausgerechnet ich“. Hier kamen Gäste zu Wort, die u.a. auf Fragen beantworten wie „Huch, ich habe aus Versehen eine Zeitmaschine gebaut und reise nun durch die Jahrhunderte – worauf muss ich jetzt achten?“ oder „Verflucht! Ich muss ein Flugzeug landen, weil der Pilot tot ist!“

Damit wäre es wohl bewiesen: Bremen hat Humor!

Kinderwagen schieben – für den Frieden

Seit geraumer Zeit nutze ich nur noch sehr selten die öffentlichen Verkehrsmittel. Meinen Nerve hat da bisher eher weniger geschadet, treiben mich u.a. „Rotzhochzieher“, „Musikaufdreher“, „über-Bänke-Schreier“ , „Klimanalagen-Fensteraureißer“ und selbst „Kinderwagen-Blockierer“ einfach nur auf.

Wie einige Mütter, hier in Bremen, bewiesen haben, kann man auch für viel Action sorgen, wenn es darum geht, wo man denn nun seinen Kinderwagen im Bus abstellt.

In diesem Fall wollten vier Frauen, alle mit Kinderwagen, in denselben Bus. – Es ist erstaunlich wie sehr Kinderwagenschieber ignorieren, dass es auch noch andere Fahrgäste gibt und das Gefährt stumpf vor den Türen platzieren, als gehöre ihnen die Welt. (Da quetsche ich mich beim Aussteigen dann extra durch, da ich dafür einfach absolut kein Verständnis habe!) – Diese vier jedenfalls konnten sich einfach nicht darauf einigen wer welchen Stellplatz bekommt. Es ging so weit, dass eine der Frauen handgreiflich wurde. Eine andere rief daraufhin ihren Mann an, der mit seinem Bruder zu der Haltestelle kam. Zeitgleich mit den beiden traf auch die Polizei  ein – und wurde von den Männern direkt beschimpft, eine Polizistin bekam sogar einen Faustschlag  ab.

An sich ja schon schlimm und irrsinnig genug. Doch während des Tumultes hat sich eine Gruppe von etwa 50 Schaulustigen versammelt, die damit dann einen Großaufgebot der Polizei auslöste, welche Platzverweise erteilen musste. Auf die zur Hilfe geeilten Männer wartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Beleidung und Körperverletzung. – Leider ist nicht bekannt, wie es mit den Kinderwagen nun weiterging. Ob die vier ein Polizeitaxi nach Hause bekommen haben? 😉

 

Mooni testet – REWE Lieferdienst

Fast immer machen wir unseren Wocheneinkauf zusammen, dabei wandern dann Getränke, Katzenfutter und -streu, Lebensmittel und Hygieneartikel in den Einkaufswagen. Schnell kommt so ein Einkauf von an die 100 EUR zusammen. Soweit erst einmal nichts Schlimmes, denn damit rechnet man ja. (Außer man gehört zu den Leuten die nicht im Kopf überschlagen und dann an der Kasse alle aufhalten, weil sie nicht genug Geld dabei haben. Soll’s ja geben.) Bisher konnten wir den – nicht gerade leichten – Einkauf einfach ins Auto laden. Nur gibt es jetzt kein Auto mehr, denn um es nur 1x/ Woche zum Einkaufen zu benutzen ist es einfach zu teuer. Bis vor kurzem brachte das Auto meinen GöGa noch zur Arbeit, doch durch einen Wechsel der Arbeitsstelle und dem Umzug, benötigen wir nun nur noch max. 15 Minuten – mit dem Fahrrad! Und wie bekommen wir unseren Einkauf nun nach Hause? Mit Satteltaschen, klar. Aber mal ehrlich, spätestens bei großvolumigen Artikeln wird es schwierig. Daher haben wir mal etwas anderes ausprobiert, den

REWE LIEFERDIENST

Bremen

~ Bestellung ~

Die Bestellung erfolgt über das Internet. Hier lassen sich die Artikel entweder nach Warengruppen sortiert anzeigen oder aber direkt über die Suchfunktion suchen. Letztere bietet allerdings teilweise eine etwas merkwürdige Trefferquote, so bekommt bei z.B. „Tomate“ nicht nur Tomaten anzeigt, sondern alles wo eben Tomaten drin sind. Als Inspiration ganz nett, bei vielen Artikeln aber verwirrend. Auch bei der Anzahl ist es schwierig, denn es lässt sich immer nur „Stück“ auswählen, nicht aber eine Grammzahl. Da Obst/ Gemüse ja nun meist selten genau das gleiche Gewicht hat, zumindest ein kleines Manko.

+ schnelles Finden durch Suchfunktion möglich

+ Favoriten lassen sich speichern

+ Bestellung lässt sich bis zur Bearbeitung ändern

– nicht alle Artikel erhältlich

– Frischeartikel lassen sich nicht selbst auswählen

– Lieferung erst ab 40,00 EUR MBW

– Registrierung notwendig (keine Gastbestellung möglich)

~ Zahlung ~

REWE bietet verschiedene Zahlungsarten an. So konnte ich einfach mit PayPal zahlen, was ganz praktisch ist, wenn man kein Bargeld im Haus hat. Soweit ich es gesehen habe, ist es auch gar nicht möglich mit Bargeld direkt beim Fahrer zu zahlen. Rechnungskauf wiederum wird angeboten (Bonität vorausgesetzt). Das es natürlich sein kann, dass man einige gebrachte Artikel ablehnt oder Pfand zurückgibt, ist der anzeigte Rechnungsbetrag noch nicht der Endbetrag.

+ bargeldlos möglich

– variabler Rechnungsbetrag

~ Payback ~

Auch über den Lieferdienst lässt sich die PAYBACKkarte nutzen. Entweder geht man direkt über die PAYBACKseite oder speichert sie ganz unkompliziert im Profil, damit ist sie bei zukünftigen Einkäufen automatisch hinterlegt.

 

~ Pfand ~

Wer noch Pfandflaschen daheim hat, kann diese dem Fahrer mitgeben. Allerdings NUR in der gleichen Höhe, wie auch bestellt wurde. Wer als z.B. ein Sixpack Wasser bestellt hat, der darf auch nur 6 Flaschen wieder mitgeben. Der Rechnungsbetrag wird dann über den Pfandbetrag reduziert.

+ Pfand kann mitgegeben werden, aber …

– … nur in gleicher Zahl wie bei Anlieferung möglich

~ Lieferung ~

Am gleichen Tag wird zwar nicht mehr geliefert, aber zumindest ist es oft noch am nächsten Tag möglich. Dabei lässt sich auch das Zeitfenster eingrenzen. Wir hatten uns für die Lieferung am Folgetag im Zeitraum von 10-12 Uhr entschieden. Etwa eine halbe Stunde vor dem ersten Liefertermin klingelte das Telefon. Der Fahrer fragte ob es in Ordnung sei, wenn er bereits 15 Minuten vorher kommt. (War für uns kein Problem, wir waren ja eh Zuhause.)

Bereits etwa zwei Stunden vor (ursprünglich) geplanter Anlieferung wurde mir der Lieferschein per E-Mail zugesendet. Auf diesem sind u.a. sogenannte „Ersatzartikel“ aufgelistet. Wenn es einen bestellten Artikel nicht gibt, wird etwas Ähnliches mitgebracht. So bekamen wir z.B. rote Paprika statt Paprikamix und statt Melitta- gab es Jacobs-Kaffee. Alle Ersatzartikel (bei uns waren es 5 Artikel), waren sehr ähnlich und preislich zumindest ungefähr genauso. Wären es nun mehr Teile gewesen und wir hätten sie abgelehnt, müsste der Fahrer alles wieder mitschleppen. Hier wäre es einfach für alle, wenn die Möglichkeit der Auswahl direkt im Shop besteht.

Leider erfolgte die Anlieferung in Papiertüten – und zwar jeder Menge Papiertüten. Da fragt man sich wirklich, warum hier nicht einfach Klappkisten benutzt werden? Die wären für den Fahrer einfacher zu tragen, sparen Volumen (stapel- und zusammenklappbar), schützen die enthaltene Ware wesentlich besser und sind zudem umweltfreundlicher.

+ Ersatzartikel werden angeboten

+ Lieferzeit lässt sich eingrenzen

– Ersatzartikel werden direkt mitgebracht

– keine Lieferung am selben Tag möglich

– viele Tüten

 ~ Freundlichkeit ~

Der Fahrer (Der halb k.o. vor der Tür stand, obwohl er auf dem Weg zu uns nur etwa einen Meter Treppe überwinden musste, aber gleich den kompletten Einkauf mit einem Mal mitbrachte), war freundlich. Allerdings schien er es eilig zu haben, denn er stellte die Tüten in den Flur, fragte ob die Ersatzartikel so okay sind, bat um eine Unterschrift, wünschte einen schönen Tag und verschwand. – Vernünftige Leute hätten erst unterschrieben, wenn sie alle kontrolliert haben. Ich habe da einfach mal vertraut – und wurde auch nicht enttäuscht. Alles da. 😉

~ Qualität ~

Da wir auch Gemüse bestellt haben, welches man ja doch im Markt nach Optik/ Geruch auswählt, hatte ich schon Bedenken, hier das nicht mehr ganz so Gute zu bekommen. Es ist aber sogar das Gegenteil der Fall, denn die erhaltene Frischeware ist sogar noch besser, als wir sie ausgewählt hätten. (Ich greife z.B. ganz bewusst nach den Stücken die nicht mehr so toll aussehen – und meist viel besser schmecken. Seien es krumme Salatgurken, braune Bananen oder Zucchini mit Kratzern.)

~ Verbesserungsvorschläge ~

  • Eine Einschränkung der Suchfunktion, z.B. mit einem Kontrollkästchen „enthalten“ / „nur 100 % Übereinstimmung anzeigen“.
  • Möglichkeit bei Bestellung Ersatzartikel direkt auszuschließen, z.B. Kontrollkästchen „Ersatzartikel gewünscht“
  • Statt jeder Menge (kleine) Papiertüten zu verwenden, Anlieferung in „IFCOkisten“.

FAZIT

Dieses war unsere erste Bestellung über den REWE Lieferdienst. Es war in jedem Fall eine Erfahrung, die uns sogar Zeit gespart hat. Allerdings ist es eben nicht das gleiche online nach (gestelltem) Foto zu kaufen oder den Artikel direkt im Supermarkt in der Hand zu halten. Auch ist das „Stöbern“ nicht das Gleiche. Alles in allem sind wir aber zufrieden und werden den Lieferservice sicher wieder nutzen, zumindest um die schwereren/ unhandlichen Artikel bringen zu lassen.

Für den REWE Lieferservice Bremen gibt es daher von mir einen Daumen hoch.

Coffe to go – Jetzt auch zum Mitnehmen …

… und zwar zum Mitnehmen im EIGENEN Becher! Gemeint ist damit natürlich (?) kein eigener Pappbecher, sondern ein MEHRWEGBECHER.

Und nicht nur, dass alle Heißgetränkliebhaber die Umwelt schonen, was an sich einfach schon Grund genug ist, den eigenen Thermosbecher mitzunehmen.

Es gibt heute auch bis zu 50 % Rabatt, wenn der eigene Becher mitgebracht wird.

Eine tolle Aktion, die in jedem Nachahmungswert ist. – Allerdings sollte sie sich nur auf einen Tag beschränken …

Tipp: Einige Händler, z.B. Tchibo, bieten einen eigenen Mehrwegbecher an. Einmal kaufen und den Nachfüllinhalt dauerhaft günstiger bekommen.

Diese „Dealer des schwarzen Goldes“ beteiligen sich in Bremen an der Aktion:

Bäckerei Weymann – Vor dem Steintor 11
Café Heinrich – Contrescarpe 45
Coffee Company – Bischofsnadel-Passage 7-8
Coffee Corner – Ostersteintorweg 1
Dilara Bäckerei – Pappelstraße 63
Edeka Bredow – UG Galeria Kaufhof
Flaschenpost – Gutenbergstr. 57
Flaschenpost – Hamburger Str. 131
Flaschenpost XXL – Bismarckstr. 128
Hampi’s Stop-Shop – Pappelstraße 79
KEN’s Stop-Shop – Buntentorsteinweg 264/266
Kiosk am Eck – Kornstr. 140
Tabak- und Zeitschriftenshop – Kornstr. 125
PappCafé – Friedrich-Ebert Straße 1
Torhaus – Bürgermeisterin-Mevissen-Weg 1
YellowBird Coffee – Pappelstraße 79