Schloß zu verschenken

Ich schenk dir ein Schloß, so wie im Märchen … – Ein Märchen könnte man wahrlich glauben. Immerhin ist das Schloß bereits gebaut! Aber nein, in Italien stehen so viele Häuser leer, dass unter der Initiative „Cammine e percorsi“ nun Staatseigentum VERSCHENKT! Für Abwechslung ist gesorgt: Wer keine Lust auf ein Schloß hat, kann auch eine Burg  oder Villa bekommen.

Wie im Märchen? Nicht ganz, denn die Schenkung ist eine „kleine“ Bedingung geknüpft: Das – teils Baufällige – Gebäude muss zu einer Touristenattraktion gemacht werden. Auf eigene Kosten versteht sich. Die Regierung hofft darauf die Staatskasse zu schonen und Touristen auch in abgelegenere Regionen locken zu können.

Also schnell Sparstrumpf geplündert, „Traumschloß“ sichern und dann heißt es:

Wasserkocher-Shitstorm – Soziales Netzwerk macht es möglich

„Hat jemand noch zufällig einen guten Wasserkocher über für mich?“ Eine einfache und banale Frage, die man ebenso einfach mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Nicht aber, wenn eben diese Frage in einem sozialen Netzwerk gestellt wird, denn da scheint es irgendwie bereits vorprogrammiert, dass etwas ganz anderes passiert.Wasserkocher

Mein Bekannter, der diese Frage auf seinem Profil gepostet hat, wollte nichts weiter als einen Wasserkocher – und löste damit eine rege Diskussion aus und verlor sogar (mindestens eine) virtuelle Freundin.

Was war passiert?

Die erste Antwort kam von einer jungen Frau, die aber offensichtlich kein solches Kleingerät für unseren Bekannten hatte. Zumindest kommentierte sie, dass „Sowas doch kein Geld kostet“. Recht hat sie, denn Wasserkocher gibt es bereits für um die zehn Euro. Ich konnte nicht umhin, als mit dem Schlachtruf: Kontra der Obsoleszenz! – Es lebe die Widergeburt!“ zu antworten. – Leider verstand besagte Kritikerin das nicht … Besagter Fragesteller, sowie einige andere Mitleser, klärten die Unwissende dann auf. Statt das sie zumindest etwas Toleranz für Menschen zeigte, welche die Umwelt schonen möchten, hagelte es noch mehr Kritik aus ihrer Tastatur. „So einen Post würde ich NIE in ein soziales Netzwerk geben. Das wäre mir echt peinlich.“ Was daran peinlich sein soll verstanden weder ich, noch die die Anderen. Der Bekannte war dann so liebt und hat ausführlich erklärt, wieso und weshalb er das öffentlich macht. Eben weil derjenige der einen Wasserkocher rumstehen hat und nicht mehr braucht, ja irgendwie davon erfahren muss, dass er einen braucht. Logisch oder? Außerdem verwies er noch einmal darauf Ressourcen sparen zu wollen und bekam prompt die Antwort: „Was für ein hohles Gerede.“

Am Ende wird alles gut

Das Ende der kuriosen Geschichte: Nachdem viele Leser sich auf die Seite des Posters gestellt hatten, zog die Kritikerin von dannen, löschte ihn aus ihrer Freundesliste und wart nicht mehr gelesen. Mein Bekannter war zwar etwas verwirrt, nahm es aber locker und schrieb noch dazu: „Nächste Woche werde ich nach einem Smartphone fragen, nur damit ihr euch drauf einstellen könnt.“

Inzwischen haben sowohl ein Wasserkocher, als auch ein Smartphone seinen Besitzer gewechselt.

Ende gut, alles gut und das Wichtigste: Ressourcen gespart und Umwelt geschont.

Ulimatives Horrorfilm-Bullshit-Bingo

Mein Göttergatte und meine Wenigkeit gucken sehr gerne Horrorfilme. Allerdings ist das Kontingent an Filmen, bei dem der Zuschauer nicht bereits erahnt was als nächstes passiert offensichtlich erschöpft … 😦

Gestern Abend war uns mal wieder nach ein wenig Nervenkitzel. Da es aber – besonders über Stream – oftmals keine Filme gibt, die keine Klischees erfüllen, haben wir uns einen Spaß daraus gemacht und vor Beginn des Films gewettet, welche Komponenten auftauchen werden. Während Asathor auf eine nicht passierbare Brücke und darauf, dass die Gruppe sich trennen würde, setzte ich auf einen Stromausfall und ein Fahrzeug das nicht anspringen wird. – Es gab keine Brücke, dafür hat sich die Gruppe getrennt, der Generator fiel aus und das Auto sprang nicht an. Hah! Sieg! 😛

Weil wir – obwohl der Film nicht sooo toll war, durch unsere „Wette“ trotzdem viel Spaß hatten, haben wir ein „Horrorfilm-Bullshit-Bingo“ erstellt und möchte es heute mit euch teilen.

(Zum Herunterladen einfach auf das Bild klicken, rechte Maustaste und „speichern unter“ wählen.)

Viel Spaß damit. 🙂

Zwischen Licht und Schatten [Rezension+ Gratis Ebook]

Zu meinen bevorzugten Genres gehört u.a. Fantasy. Dabei bin ich jedoch recht anspruchsvoll, da ich mit zu viel Kitsch, Elfen und Kobolden einfach nichts anfangen kann. Mehr durch Zufall entdeckte ich die Urban-FantasyreiheDas Erbe der Macht und wurde in einen Bann gezogen, der mich die Seiten nur so verschlingen ließ.

~°~ Das Buch ~°~

Andreas Suchanek

Das Erbe der Macht [Band 1] – Aurafeuer

Verlag: Greenlight Press [16.11.2016]

Ebook

~°~ Klappentext ~°~

Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge! Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss. Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern. Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Kämpfe mit den Lichtkämpfern und dem Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und viele mehr –, um den Erhalt der Menschheit.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Die Welt ist in zwei Bereiche geteilt: Auf der einen Seite die Nimags (Nichtmagier) und auf der anderen die Magier. Getrennt sind diese durch einen Wall. Der Wall dient dazu, dass die Nimags nichts von den Zaubern der Magier bekommen, denn ansonsten würde es wieder eine Welt voller Neid, Angst und Missgunst geben. Da dieser Schutzwall aber mit ein wenig Magie, welches von den Magiern abgezogen wird, aufrechterhalten wird, haben sich Gegner gebildet. Die Schattenkämpfer wollen den Wall vernichten, ihnen entgegen stehen die aurafeuerLichtkämpfer.

Auch wenn es sich bei den meisten Charakteren um Magier handelt, so sind sie sehr authentisch. Es ist einfach sie sich vorzustellen, da sie quasi „wie du und ich“ sind – mit den entsprechenden Marotten. Das macht sie irgendwie menschlich und weltlich.

Bereits direkt am Anfang wird der Leser Zeuge eines actionreichen Kampfes – der anders ausgeht, als man es vielleicht erwartet hätte. Und genau das macht diesen Roman aus. Er ist voller Überraschungen und Ereignisse, was mir wirklich sehr gut gefällt. Auch spielt diese Reihe in unser Gegenwart [Urbanfantasy], so dass man zumindest immer ein wenig ein „Was wäre wenn …“ im Hinterkopf hat.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Super ist der Humor, der trotz der Ernsthaftigkeit der Geschichte nicht zu kurz kommt. (Und genau meinen Geschmack trifft.)

Für alle die abgeschlossene Geschichten lieben, ist dieser Roman vermutlich nichts, da viele Fragen offen bleiben. – Es handelt sich eben um den ersten Band einer Reihe. – Aber genau das macht auch die Lust zum Weiterlesen

~°~ Fazit ~°~

Eine rasante Jagd, ein aufregender Kampf, Intrigen, Freundschaft, Liebe, … Nicht zuletzt Überraschungen und ein flüssig-rasanter Schreibstil runden die Geschichte ab. . Ich jedenfalls bin nun neugierig und werde mich in die Riege der Lichtkämpfer einreihen und diese bei ihren Abenteuern begleiten.

Auch Neugierig? Nicht entgehen lassen: Den ersten Band der Reihe gibt es derzeit als E-Book GRATIS!  

~°~ Reihenfolge ~°~

Aurafeuer [Band 1]

Essenzstab [Band 2]

Wechselbalg [Band 3]

Feuerblut [Band 4]

Silberregen [Band 5]

Schattenfrau [Band 6]

Advent Advent, alles brennt …

Na, wer von euch Heiratswilligen hat in der letzten Nacht in den Spiegel geschaut und den zukünftigen Ehemann darin gesehen? (Und wie sah er aus? – Ich bin ja icht neugierig! *g*) Angeblich soll das ja in der „Losnacht“ (in der Nachtvom 29. auf den 30. November) möglich sein. 😉

Aber heute soll es nicht um Brautwerbung und Hochzeiten gehen. (Darüber fluche ich dann im nächsten Jahr, wenn mein Schwager heiratet. ^^) Vielmehr geht es inWeihnachtsbaumdiesem Beitrag um Advent. Fals ihr das noch nicht gemerkt habt: Heute IST der Erste Advent! Wer meinem Blog schon länger folgt weiß das ich ein Grich bin. Was ich auch mache, es gelingt mir einfach nicht mich vollends vor Weihnachten mit seinem ganzen Drumherum zu verstecken … *grmpf* Los geht es ja schon bei der ganzen Dekoration. Ich muss nicht mal ein Geschäft betreten. Nein, über sämtichen Straßen die ich passieren muss hängen Lichterbögen und Weihnachtswünsche. Aus den (Schau-)Fenstern winkt der Weihnachtsmann oder es ist sogar schon ein geschmückter Baum zu sehen. Von den ganzen saisonalen Süßwaren die mich bereits bei sommerlichen Temperaturen haben aufstöhnen lassen, will ich gar nicht erst reden…

WeihnachtenAber es heißt ja so schön: Man soll Feuer mit Feuer bekämpfen. Wirklich Feuer habe ich nicht, dafür fehlt mir grade ganz eindeutig die Energie. Was ich aber habe ist ein Funken. Und den nutzte ich jetzt, um einfach selbst „ein bisschen Weihnachten“ zu verbreiten. (Vielleicht habe ich ja Glück und irgendwann geht das allen so auf die Nerven, dass sie nie nie nie wieder dieses komerzielle Fest feiern wollen. Who know? Meine Schwiegermutter habe ich immerhin schon soweit, dass sie auf Geschenke verzichten will. ;))

Los ging die Umsetzung bereits gestern, als ich bei Tee und Baumkuchen dem Geschwärme von weihnachtlichen Bräuchen lauschte. Wie es sich gehört gab es auch Geschenke. Auch ich hatte etwas geholt und in lustigem Weihnachtlichen Geschenkpapier verpackt. Der Beschenkte war peinlich berührt.  Auch ich bekam etwas. Verpackt war das nicht zwar nicht so schön, aber es kommt ja bekanntlich auf den Inhalt an –  und der kam in Form einer Lok, samt Anhänger für den Kombitransport zum Vorschein! 😀

lok Aber Weihnachten ist ja eigentlich das „Fest der Nächstenliebe“. Wenigstens da sollte einmal an die gedacht werden die Nichts haben. Würden alle Geschäfte und allen voran die Städte auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten, würde das eine Menge Strom sparen. Nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Und das gesparte Geld würde locker ausreichen jedem Obdachlosen etwas zu Essen zu geben…

Fall ihr bisher noch keine Weihnachtsdeko habt: Verzichtet doch dieses Jahr einmal auf „Echte“. Als Alternative kann ich euch z.B. einen digitalen Advenskranz anbieten. Kostenos, nadelt nicht, raucht nicht, …


Adventskranz 3D downloaden

Wie könnte es anderes sein, natürlich gibt es auch eine entpsrechende App. Adventskranz to go, bekommt ihr z.B. hier (kostenlos):

https://play.google.com/store/apps/details?id=air.de.oew.adventskranz2

OE+W