Die Eisbergverschwörung [Rezension – Jugendbuch]

~°~ Das Buch ~°~

Nicholas Gannon

Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrow’s Bay

368 Seiten

Coppenrath [13.10.2017]

ISBN 9783649619437

~°~ Klappentext ~°~

Im beschaulichen Rosewood kochen die Gerüchte über: Archers Großeltern, die berühmten Naturforscher, sind tatsächlich vom Südpol zurückgekehrt. Doch wie konnten sie zwei Jahre lang mutterseelenallein auf einem Eisberg überleben? War alles nur ein großer Schwinden – oder noch schlimmer: sind Ralph und Rachel Helmsley vielleicht verrückt und gefährlich? Archer kann das nicht glauben. Er muss seinen Großeltern helfen.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Es handelt sich hier um eine Gebundene Ausgabe, die bereits äußerlich einfach wunderschön ist – und bereits neugierig auf den Inhalt macht. Die leicht gelblichen und festen Seiten bestätigen diesen Eindruck, denn es wirkt wie ein „altes“ wertvolles Buch.

Bis vor kurzem glaubte Archer noch seine Großeltern wären von Pinguinen gefressen worden, doch dann erhält er Geschenke der angeblich Verstorbenen – und jetzt sollen sie auch noch nach Hause kommen! Der Junge ist ganz aufgeregt, denn er hat Oma und Opa nur als Baby gesehen und kann sich daher auch gar nicht an sie erinnern. Archer’s Mutter ist völlig fertig, hat sie doch alles dafür getan, dass die beiden keinen Kontakt zu ihrem Enkel haben. Und jetzt stehen sie vor der Tür! Doch das ist noch nicht einmal das Schlimmste, denn Ralph und Rachel sollen sich die „Eisberggeschichte“ ausgedacht haben, da Ralph als Vorsitzender „Der Gesellschaft“ (Ein Zusammenschluss von Forschern.) ausgeschlossen werden sollte. Doch so ganz will da etwas nicht zusammen passen und so schmiedet er mit seinen Freunden Oliver und Adélaide einen Plan, um seine Großeltern zu entlasten. Doch damit bringt er nicht nur sich in sehr große Gefahr…

Zu den Texten gibt es jede Menge farbige Bilder, oft sogar ganzseitig. Diese sind sehr Detailgetreu und immer liebevoll gestaltet. Sie wirken ein wenig wie alte Bildtafeln oder Stiche. Einfach wunderschön.

Der Schreibstil ist packend und ich habe die Seiten förmlich verschlungen. Als empfohlenes Lesealter wird vom Verlag 10 bis 12 Jahre angegeben. Ich finde das sehr passend, denn in diesem Alter ist die Geschichte nicht nur verständlich, sondern die (junge) Leser können sich auch gut in die Geschichte hineinversetzen. Wirklich schwierige Wörter gibt es nicht und falls doch, wird es direkt in der Handlung selbst, erklärt.

~°~ Fazit ~°~

Für mich ist diese „höchst eigenartige Verschwörung“ eine gelungene Fortsetzung. Das Ende lässt Raum für weitere spannende Geschichten und ich hoffe sehr, dass ich bald wieder nach Barrow’s Bay reisen darf.

„Barrow’s Bay“ , hochwertige und spannende Bücher (nicht nur) für junge Abenteurer. Auch eine tolle Geschenkidee.

 

~ Reihe ~

Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrow’s Bay [Band 2]

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt [Band 1]

Lächelt und seid froh :-)

Auch wenn man es, blickt man in die Gesichter der Menschen, gar nicht so recht glauben mag:

Heute ist der „Welttag des Lächelns“.

Auf der Arbeit gab es daher heute für jeden einen kleinen Schokosmiley.

Ich selbst habe auch eine neue Erkenntnis erlangt,

die ich gerne mit euch teilen möchte:

„Pommes Frites sind frittierte Sonnenstrahlen!“ 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen

Ein schönes Wochenende voller Lächeln/ Lachen/ Schmunzeln, …. 🙂

 

Tücken der Technik

„Irren ist menschlich.

Aber wer richtigen Mist bauen will,

braucht einen Computer.“

[Verfasser unbekannt]

27

Das ist die Zahl des heutigen Tages.

Genau so oft habe ich heute das System (auf der Arbeit) neu gestartet!

Nachdem ich selbst alles Moonimögliche gemacht hatte, rief ich eine StellVi heran. So saßen wir dann beide verzweifelt vorm PC. SElbst ein (ewig dauernder) Neustart konnte das Programm nicht dazu bewegen, korrekt zu funktionieren. Also ab zur Steuerung, die auf die glorreiche Idee kam, ich solle mich an einem anderen PC setzen. Also alles abmelden und am anderen Computer wieder alles anmelden.  Auch da lief das Programm nicht. „Melde dich aus dem Programm noch mal ab.“ Ich tat wie geheißen und dann passierte es – als ich auf ABmelden klickte, meldet sich das Programm AN und ich konnte endlich wieder arbeiten. Nachdem ich bereits 26x nicht anderes gemacht hatte …

Es gibt Tage, da BRAUCH man einfach Schokolade. ICH habe heute so einen Tag …

In der REGEL hat es auch Vorteile

Viele Frauen kennen es: Die monatlichen Beschwerden, die mit der Menstruation einhergehen. Die einen leiden unter starken Krämpfe, die anderen unter Kopfschmerzen und Übelkeit, manche unter allem zusammen. Oft hilft da nichts, als sich mit einer Wärmflasche auf dem Unterleib hinzulegen und einfach seine Ruhe zu haben. Das ist jedoch alles andere als leicht, denn die tagtägliche Pflicht will ja erfüllt werden. Wer lässt sich schon wegen seiner Menstruation Arbeitsunfähig schreiben? (Wir haben ja schließlich auch unseren Stolz!)

Italien scheint eben ein Herz für Frauen zu haben, denn dort sollen Frauen, die unter starken Regelschmerzen leiden, drei Tage im Monat frei bekommen! (Ob es für Männer dann auch drei Tage frei gibt, wenn sie mal wieder an der „Männergrippe“ sterben? ;-))

Bis es in Deutschland soweit ist, helfen dein Leidgeplagten din Schweizern und zwar mit einer leckeren Medizin:

SCHOKOLADE!

Natürlich nicht irgendeine, sondern eine mit heilenden Zutaten: Gleich 17 verschiedene Kräuter befinden sich in ihr.

Z.B.: Schafgarbe und Beifuß die entkrampfend wirken, Magnesium und Eisen gegen die Müdigkeit und der 60%ige Kakaoanteil hellt die Stimmung auf.

Naschen als Medizin? Da freut Frau sich ja schon fast auf die nächsten Beschwerden.

Aber eben nur fast. 😎

Wie man Lebenszeit in Schokolade verwandelt. Ein Tatsachenbericht.

Willkomen zu einer neuen Ausgabe von: „Ärztewahnsinn – Mooni testet. Live! An sich selbst!“ oder so ähnlich. Ironischerweise geht es heute nicht um die Migräne, wobei diese auch noch eine Rolle spielt, aber lest selbst:

Ich habe keine Motivation

Kennt ihr das, diese Tage, an denen ihr morgens einfach merkt, dass es kein guter Tag werden wird? So ging es mir heute. Ich war einfach nicht fit und wundere mich noch immer dass ich es geschafft habe, Pausenbrote ohne Verletzungen zu schmieren. (Weder an mir, noch an den Stullen.) Die Zeit war heute aber irgendwie schneller als sonst – böse Zungen mögen auch behaupten, dass ich einfach langsamer war – und so schaffte ich es nicht zu Frühstücken. Aber es lässt sich ja hervorragend Zeit sparen, wenn der hungrige Zwangs-Frühaufsteher einfach einen Apfel auf dem Weg zur Bushaltestelle vertilgt. Gerade rechtzeitig kam ich an selbiger auch an, der Bus fuhr heute nämlich, mal wieder, früher. (Bei uns hier scheinen Busfahrer der Ansicht Fahrpläne werden völlig überbewertet.) Irgendwie schaffte ich es dann mit Bus, Regio-S-Bahn und zu Fuß meine „Arbeitsstätte“ zu erreichen.

Ich habe keine Papiere

Es dauerte nicht lange und ich dachte: „Sch…!“ Am Mittag sollte der Termin für die SD-Untersuchung (Schilddrüsen-Diagnostik) sein. Darauf hatte ich ja seit Monaten gewartet. Geplant war von der Arbeit früher zu gehen und direkt ins Ärztezentrum. Soweit, so gut. Blöd nur, wenn jemand der sonst immer an mehr denkt als sie braucht, ausgerechnet dieBrillenputztuchFahrplan Überweisung Zuhause vergisst. Da half nur alle Pläne noch einmal umzuschmeißen: Arbeit – nach Hause – Radiologe – Einkaufen – nach Hause. Ehrlich, ich hasse es, wenn ich ganz >>PLÖTZLICH<< etwas ändern muss! Half in diesem Fall ja aber leider nichts. Also eine Regio-S-Bahn früher und los. – Hatte aber auch einen Vorteil, denn es gab Geschenke! Nichts weltbewegendes, aber immerhin bin ich um einen neuen Fahrplan und ein Brillenputztuch mit Streckennetzplan reicher. Ob Letzteres eine Anspielung ist: „Liebe Fahrgäste, putzt mal eure Brillen, wir sind gar nicht soooo spät dran.“?

Ich habe keine Ahnung wo ich hin muss

Natürlich hatte ich die Adresse und den Namen der Gemeinschaftspraxis. Zumindest dachte ich das. Tatsächlich stimmte das auch. Nur wusste ich, da mir in der Hausarztpraxis nur eine Tabelle mit Ärzten mitgegeben wurde, nicht dass es sich gleich um ein Diagnostikzentrum handelt. So suchte ich etwas verzweifelt nach einer „normalen“ Arztpraxis. Zu noch größerer Verwirrung trug dann bei, dass die Praxis die ich brauchte, in einem Hinterhof liegt. Äußerst verwirrend, wenn man sich nicht auskennt (und so einen herausragenden Orientierungssinn wie ich hat).

Ich habe keine Hashimoto

ArmDie Anmeldung ging schnell und ich wurde „um die Ecke“ geschickt. Dort nahm ich in einer gemütlichen Polsterecke Platz. Nur wurde es immer ungemütlicher, je mehr Zeit verging und davon verging eine ganze Menge. Nämlich nicht Minuten, sondern Stunden! Ich war kurz davor a) zu fragen, ob man mich vergessen hätte (Konnte ich selbst aber ausschließen, da noch andere Patienten warteten und das Personal ständig an uns vorbeilief) und/ oder b) zu verschwinden (Wollte ich aber im Grunde nicht, da ich ja Ewigkeiten auf den Termin gewartet hatte und meine bereits gewartete Zeit wäre dann auch vergebens gewesen). Endlich rief der Arzt mich zu sich rein, führte ein Vorgespräch in dem er mich nach Krankheiten und Medikamenten fragte. Die eigentliche Untersuchung verwirrte mich dann etwas, da der Doc ein Ultraschall von meiner Schilddrüse machte. (Wer meine Reihe „Leidensweg einer Migränepatientin“ verfolgt, weiß das genau das meine Hausärztin bereits getan hatte.) Das Ergebnis kam sehr schnell. Zusammengefasst: „Kein Anzeichen für eine Hasihmoto-Theyreoiditis.“ Fast nebenbei bemerkte der gute Mann noch, dass meine Schilddrüse (bisher) nicht geschrumpft ist und er auch keine Knoten (Krebs) oder ähnliches erkennen kann. Auf die Untersuchung für die ich ursprünglich gekommen bin (SD) verzichtete er gänzlich („Sehe ich keinen Sinn drin.“ ß Damit das genau Gegenteil meines Neurologen!) Nur Blut sollte ich ihm bitte ein Röhrchen da lassen. Meinetwegen. Sah mein Blut nur Schokianderes, denn nachdem die ersten ml heraus waren, kam einfach nichts mehr. Dann tröpfelte es wieder, dann war wieder versiegt, … Mein Körper gibt eben nicht gerne her, was ihm gehört. (Oder wie die Arzthelferin es ausdrückte: „Ich scheine eine Venenklappe erwischt zu haben.“) Zumindest gab es noch Schokolade als krönenden Abschluss. Die guten Bremer Hachez! Bringt mir meine Lebenszeit zwar nicht wieder, versüßt aber ein wenig das Abziehen des straffen Pflasters.

Ich habe keinen Sitzplatz

Nun galt es aber noch nach Hause zu kommen. Dazu gab es keine andere Möglichkeit, als den Bus. Da es inzwischen Nachmittag war und für viele Schulschluss war dieser brechend voll. Ich habe es nicht besonders weit, so dass ich kein Problem Busmit dem stehen bleiben habe. (Besonders nachdem ich eh schon eine Ewigkeit gesessen habe.) Heute allerdings wurde es zum Problem, denn manche Autofahrer scheinen in der Fahrschule bei dem Theorieteil mit dem Bus (In Schrittgeschwindigkeit vorbei fahren, keinen blinkenden/ anfahrenden Bus überholen, …) nicht dabei gewesen zu sein. Hätte die Busfahrerin nicht spontan reagiert, wäre der Überholer schnurstracks in das entgegenkommende Fahrzeug gekracht. Da ich mich aus Platzmangel mit eben der Hand aus dessen Arm Blut abgezapft wurde, an einer Stange festhielt, hatte ich offensichtlich nicht besonders viel Halt, denn ich kam gefährlich ins Straucheln. Da neben mir ein kleines Mädchen stand, machte ich alle möglichen Verrenkungen, um nicht auf sie drauf zu fallen. Wobei das sicher einen tollen Dominoeffekt gegeben hätte, denn die Kleine stand genau hinter dem „AOK-Shopper“ eines älteren Herren und wäre sicher darauf gelandet.

Was ich habe

Ich habe heute eine Menge Lebenszeit verloren, dafür einen Fahrplan, ein Brillenputztuch und Schokotäfelchen bekommen. Ob es das aufwiegt???

Mir brummt der Schädel und zwar mächtig, mein Augen flackert, …  Es sieht ganz so aus, als würde noch eine Migräne obendrauf kommen… 😦

Na dann: Ausgesorgt!

Just say: Thank you!!! :)

Wie die meisten von euch ja mitbekommen haben, hatte es mich diese Woche eine Erkältung niedergerafft. Der entsprechende Blogbeitrag hagelte Genesungswünsche in Kommentarform und gut gemeinten Ratschlägen, sowie die Androhung des „Todesatem“. 😉 Vieles brachte mir ein Schmunzeln ins Gesicht.

Mit Zwiebelsaft, Tee, Eis und jeder Menge Schlaf begann mein Körper zu regenerieren. Gegen Ende der Woche gab es dann leider einen kleinen Rückfall. Meine Stimme blieb teilweise ebenso weg wie meine Luft. (Mein Mitbewohner freute sich indess über weniger Widerworte.) Während ich so dachte: „Schei … benkleister.“ hatte am anderen Ende des Landes mein Gastschreiber occ längst einen Plan gefasst, von dem ich nicht einmal etwas ahnte. Und während ich, mal wieder, vor mich hin litt brachte der Postbote einen dicken gepolsterten Umschlag. „Mmh. Okay, das wird wohl das Geschirr für Phex sein.“ dachte ich und öffnete ihn. Hätte ich mir die Mühe gemacht auf den Absender zu blicken, wären mir die drei Fragezeichen über meinem Kopf sicher ersspart geblieben.

Aus dem Umschlag rutschten Süßigkeiten heraus. Bei zweiten Blick stellte ich fest, dass es sich um englische Süßwaren handelt. Das wurde ja immer kurioser. Hatte ich das bei einem der unzähligen Gewinnspiele gewonnen? Wäre bei mir ja nicht so abwegig. Doch dann fand ich einen Umschlag und auch eine Genesungskarte. Von einem einem lieben Kollegen: occ! – Einige Wochen zuvor hatte ich ihm Marzipan geschickt, da er bei sich scheinbar noch keines bekommen konnte, wo bei uns „hier oben“ die Läden voll davon sind. Stuttgarter Süßwaren hätte er nicht wirklich, dafür würde mir hier aber eine Auswahl aus seinem Lieblingsladen schicken. Offenbar hat occ mir sehr gut zugehört (Toll, wenn Männer zuhören! *g*), denn neben dem klassichen „Mint Cake“ fand ich auch Fudge und ein Heißgetränk mit Fudgegeschmack. – Und ich LIEBE Fudge!!! 😀

Das tolle "Genesungspaket" :)

Das tolle „Genesungspaket“ 🙂

Da mein Kollege schrieb das es in Stuttgart an regionalen Süßigkeiten (die sich auch verschicken lassen) magelt, bin ich nun neugierig. Es gibt ja in jeder Region und meist auch jder Stadt etwas „typisches“. Auch bei Süßwaren. Was ist es bei euch? Lasst uns in den Kommentaren mal wissen, was es in eurer Stadt/ Dorf/ Region an typischem Naschkram gibt. 🙂

Typisch für Bremen ist zum Beispiel der „Babbeler“. Kein Kaugummi, wie der Name vielleicht vermuten lässt, sondern eine Bonbonstange. Es ist zwar keine Medizin, dennoch gibt es ihn nur in Bremer Apotheken – und Teehäusern, denn praktischerweise kann man gleich sein Heißgetränk damit süßen.  (Ironischerweise mögen ihn die meisten gebürtigen Bremer offenbar nicht.)

Bremer Bubbler

Bremer Bubbler

Weihnachtsbräuche neu entdecken (DYS)

Warum ein Grinch Weihnachtsdeko bastelt

Wie meine treuen Stammleser wissen habe ich nicht viel mit Weihnachten, oder wie ich es liebevoll nenne dem „Fest der Heuchelei“ am Hut. Um so mehr wird es euch wundern, wenn ich schreibe: Ich habe soeben Weihnachtsdekoration gebastelt. Nein, keine Sorge ich bin nicht krank. (Zumindest nicht mehr als sonst!)

Hintergrund ist der: Ich wurde für einen Produkttest ausgewählt den Ferrero zusammen mit dem „Lisa Freundeskreis“ veranstaltet. Die Spezialitäten zu essen und darüber zu berichten wäre nun einfach und würde mir sehr entgegenkommen, denn ich liebe diesen ganzen Ferrero Kram. (Bis auf Mon Chery. Aber für die hat mein Mitbewohner sich bereit erklärt sich zu opfern und sie hingebungsvoll zu verschlingen. ;))

Nun handelt es sich aber um einen Krativ-Wettbewerb. Bedeutet soviel wie: Erst basteln, dann naschen. Da ich liebend gerne bastele und dekoriere soll dieses kein allzu großes Problem darstellen. Das es, für mich als Grinch, nun ausgerechnet das Thema Weihnachten hat sehe ich als Herausforderung.

Damit ihr nicht immer nur Rezensionen oder Katzengeschichten zu lesen bekommt, möchte ich an meinen kreativen Ideen teilhaben lassen – und natürlich zum nachmachen animieren.

„Weihnachtsbräuche neu entdecken“

~°~ Ferrero-Weihnachtsteller ~°~

Wer kennt ihn nicht den „bunten Teller“, der ab Heilig Abend unter dem Weihnachtsbaum steht? Voller bunter glitzernder Süßigkeiten und oft auch Nüssen und Clementinen lockt er Klein und groß zum Zugreifen. Auch ich bin mit so einem Teller (okay, bei uns waren es immer mehrere^^) aufgewachsen. Hübsch gestaltet ist er zudem eine schöne Dekoration auf dem Stubentisch. In wenigen Minuten fertig:

Ihr benötigt:

1 (möglichste tiefen) Teller

1 (Papier-)Serviette

1 Rosette

1 Stück Perlenschnur (Gibt es im Bastelladen.)

diverse Ferrero-Spezialitäten (Anzahl je nach Größe des Tellers)

Stellt den Teller auf einen flachen Untergrund, am besten direkt dorthin wo er später stehen soll. (Bei uns ist es eine Ecke des Wohnzimmertisches.) Faltet die Serviette auseinander und legt sie flach hinein. Nun drapiert ihr die Perlenschnur um den Teller. Lasst dabei ruhig das ein oder andere Ende über den Rand hängen. Nun verteilt die Süßigkeiten im Teller. Wie es euch beliebt entweder sortiert oder gemischt. Ich finde letzteres schöner. Stapelt ruhig ein wenig in die Höhe, damit der Teller schön voll aussieht. Zum Schluss noch die Rosette in eine Ecke der herausluckenden Serviette. Fertig.

WeihnachtstellerKombi

Wissenswertes:

Der Brauch für jedes Familienmitglied einen Weihnachtsteller zu bescheren ist in Deutschland schon lange verbreitet, wobei die Zutaten sich verändert haben. Früher dürfte der Anteil an Äpfeln, Nüssen, Dörrobst und Apfelsinen erheblich höher gewesen sein. Speziell zu diesem Anlass hergestellte Weihnachtsteller mit festlichen und christlichen Motiven, sind aber als erstes in Dänemark Ende des 19.Jahrhunderts aufgetaucht. Dort war es üblich Hausangestellten zum Heiligen Abend einen gut gefüllten Teller zu überreichen.

[Quelle: evangelisch.de]

~°~ Ferrero Adventskalender ~°~

Etwas aufwendiger, aber auch schick anzusehen ist der Adventskalender. Damit versüßt ihr euch (oder euren Lieben) das Warten auf Weihnachten. Meine Mama hat den für mich früher immer selbst gebastelt oder genäht. Ich bekam jahrelang irgendeinen anderen. Mit Liebe gemacht und gefüllt. ❤

Ihr benötigt:

1 Ast (Alternativ könnt ihr auch einen Kochlöffel nehmen)

Kräuselband in verschiedenen Farben

1 Rosette

23 (einzelne) Ferrero-Spezialitäten

1 „Riegel“ Rocher (oder eure Lieblingssorte)

1 großen + 23 kleine Papiersterne

doppelseitiges Klebeband (Alternativ Klebefilm)

außerdem: Schere, Stift, Geduld

Am besten hängt ihr den Ast schon mal auf. (Ich fand das beim bestücken am einfachsten. Ihr könnt das natürlich auch mit liegendem Ast machen.) Nun bindet ihr in etwas Abstand drei lange Streifen des (ungekräuselten) Bandes an ihm fest.

Anschließend kommt ein bisschen Fummelarbeit, denn die Leckereien sollen ja auch gut aussehen. Dafür die ein oder andere Schleife um eine Praline binden. Die Rosette kommt auf den Rocher-Riegel.

Die Süßigkeiten befestigt ihr nun  mit Klebepunkten (aus dem doppelseitigem Klebeband) an den Schnüren. (Tipp: Wenn ihr Raffaello verwendet könnt ihr oben durch die Folie prima ein Band ziehen. Vorsicht bei Rocher. Die sind sehr schwer und fallen schnell wieder ab.) Ob ihr die Pralinen nach einem bestimmten System anordnet bleibt euch überlassen. Ich finde es Querbeet schöner.

Auf die Sterne schreibt ihr nun die Zahlen (1.-24.), wobei der größte Stern natürlich für den 24. reserviert ist. Auch hier wieder doppelseitiges Klebeband nehmen und diese auf bzw. an  die Pralinen kleben. Der größte Stern kommt auf den Riegel.

Fertig.

Adventskalender1

Wissenswertes:

Zunächst war der Adventskalender vor allem Zählhilfe und Zeitmesser. Die eigentlichen Ursprünge lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen; der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Die ersten Formen kamen aus dem protestantischen Umfeld. So hängten religiöse Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand. Einfacher war eine Variante mit 24 an die Wand oder Tür gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einer, bis zum Heiligen Abend.

[Quelle: Wikipedia]