ÜberLEBEN – Trotz (der) veganer Nahrung!?!

„Gewohnheit versöhnt die Menschen mit jeder Gräueltat.“

[George Bernard Shaw]

Es gibt immer wieder Menschen, die solche Sprüche raushauen wie: „ Lieber verhungere ich, als das ich dieses [vegane] Zeug esse!“. Seien wir mal ehrlich, so etwas ist zwar schnell dahin gesagt, am Ende hängen die Meisten dann aber doch irgendwie an ihrem Leben.

Oder vielleicht doch nicht?

Als „Harvey“, seines  Zeichens ein vernichtender Tropensturm, so ziemlich alles  zu vernichten drohte,  sorgten die Bewohner vor. Plünderungen und Hamsterkäufer waren alltäglich. Hamsterkäufe wurden auch in einem Supermarkt von Houston verübt.  Die Regale waren nahezu leer. Alle Regale?

Nein! Ein Regal war noch immer gut gefüllt: Das (Kühl-)Regal mit den veganen Lebensmitteln!

Matt Oswalt postete  ein Foto, eben jenes besagten Regales,  auf Twitter.

Auch wenn ich mich „nur“ vegetarisch ernähre, so nutze auch ich ab und an diese „Alternativprodukte“. – Ich höre jetzt schon (wieder) den Aufschrei: „Wer aus ethischen Gründen auf tierische Produkte verzichtet, braucht auch keine Ersatzprodukte.“ Dazu sei gesagt: Ein großer, wenn nicht sogar der größte, Teil der Vegetarier und Veganer, mag (mochte) den Geschmack von Fleisch & Co.. Wie schon gesagt, Verzicht aus ETHISCHEN Gründen! (Und besonders Neulingen helfen die Ersatzprodukten, die eben so ähnlich schmecken und aussehen.) – Was ich sagen möchte:

Gute Ersatzprodukte schmecken toll. Und, was die Bewohner von Houston vielleicht nicht berücksichtigt haben, die sind bereits zubereitet. Man kann sie auch einfach „so“ (ohne Erhitzen) essen. Schmeckt zwar nicht immer toll, hilft aber im Notfall wesentlich besser, als irgendein rohes Fleisch, welches nicht nur widerlich schmeckt, sondern auch noch irgendwelche Krankheiten auslöst.

Wie haltet ihr es mit „Ersatzprodukten“, gehört ihr auch zu denen, die sie lieber im Regal lassen würden oder wäre euch euer Überleben wichtiger?

Behördenwahnsinn

Virgina (USA). Nick S. möchte ein Auto anmelden. An sich nichts ungewöhnliches, doch der Amerikaner hat vier Wohnsitze. Da er sich nicht sicher war, welchen er denn nun für die Zulassung angeben soll, versuchte er die Behörde zu erreichen. Wie gesagt, Nick versuchte. (Das ist Amerika offensichtlich nicht einfacher als in Europa.) Immer wieder wurde er an einen anderen Mitarbeiter verwiesen, am Ende hatte er sogar zehn verschiedene Telefonnummern bekommen.

Statt endlich einer richtigen Auskunft, bekam Nick S. die Aufforderung seine Steuerschuld zu begleichen. Aber genau das hatte er ja bereits verzweifelt versucht, daher reichte der Mann Klage ein. Diese wurde vom Gericht jedoch abgelehnt. Immerhin bekam der Kläger nun endlich die richtige Telefonnummer.

Umgerechnet 2800 Euro musste der genervte Ami zahlen – und weil er eben so genervt war, hat Nick das auf seine Art getan:

Mit 12 Schubkarren, denn in er zahlte bar –  in Ein-Cent-Münzen!

In der Behörde war man wohl etwas überrascht, nahm das Geld aber tatsächlich an. (In Deutschland wäre das wohl nicht denkbar.)

 

I love … WERBUNG! <3

Gestern habe ich einen wirklich tollen Nachmittag mit meinem BestBro und einen schönen Restabend mit ihm und meinem GöGa verbracht. Was genau ich (wir) erlebt haben könnt ihr wieder auf unserem Gemeinschaftsblog lesen: zum Blog

Eine Sache möchte ich euch aber hier näher bringen. Wir haben uns gestern über Werbung unterhalten. Während ich sogar extra früh ins Kino gehe, um ja die Werbung nicht zu verpassen sind „meine Männer“ eher von der Sorte: „Bloß wegschalten!“. Einige sind sie sich aber darin, dass sie Werbung eher angucken würden, wenn sie lustig ist und am besten auch noch leicht britischen Humor hat.

Als vor kurzem meine Augen anfingen zu glitzern, da in den USA der Superbowl wieder anfing wurde ich ein wenig damit aufgezogen. Wer mich kennt weiß, dass mir der Football dabei gar nicht interessiert. Ich LIEBE einfach die Werbespots! Warum? Eben weil sie nicht so trocken-spießig sind wie die meisten aus den Deutschen Agenturen in denen es fast immer um eine „heile Familienwelt“ geht. Solch Werbung die z.B. Eltern suggeriert das sie schlechte Menschen sind, wenn sie ihrem Kind nicht mit künstlichen Vitaminen vollgepumpte Zuckerbomben kaufen. Sorry, aber so etwas will selbst ich nicht sehen. (Und wie gesagt, ich LIEBE Werbung und Marketing! @occ: Du verstehst mich! ;))  

Ich habe sehr viele, wirklich S-E-H-R viele Werbespots gesehen die beim Superbowl in diesem Jahr ausgestrahlt wurden – und meine Top 3 für euch gewählt. Diese drei Werbeclips möchte ich euch heute näher bringen. Auch wenn ihr Werbung nicht mögt, schaut sie euch ruhig einmal an. Der ein oder andere gefällt euch vielleicht … 😉

[Wohlgemerkt: Es geht hier um die Spots die mir gefallen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass dies auch auf das jeweilig beworbene Produkt zutrifft!]

~°~ Moonis Top 3 Advertising // Superbowl 2016 ~°~

1st

Doritos

2nd

Hyundai

3rd

Coke Mini

+

Death Wish Coffee

Nicole’s Gefühlswelt (In dieser ganz besonderen Nacht)

In meiner Rezension zu „In dieser ganz besonderen Nacht“ kündigte ich an. euch teilhaben zu lassen, falls die Autorin mir antwortet. Tatsächlich war Nicole so lieb und hat mir in einer Email Rede und Antwort gestanden. 🙂

Meine Rezension finden ihr hier: https://gedankenteiler.wordpress.com/2013/11/01/amber-me-ein-sentimentaler-halloweenroman-aus-der-geisterwelt

Roswitha
Es lässt mir einfach keine Ruhe und bitte entschuldigen sie die Frage, ich möchte nicht unhöflich sein, aber mir sind sehr persönliche Gefühle im Roman aufgefallen. Sind das Ihre Gefühle?
 
Nicole
Ich finde Ihre Frage kein bisschen unhöflich, im Gegenteil. :0) 
Dass dieses Buch eventuell Rückschlüsse auf mich als Person zulässt ( mehr, als es vermutlich bei meinen anderen Büchern der Fall ist ), ist mir schon recht früh in einem Gespräch mit meiner Lektorin klar geworden, als noch gar nicht so viel vom Manuskript geschrieben war.
Das ist schon in Ordnung so, denn die „besondere Nacht“ ist bisher mein persönlichstes Buch, ein absolutes Herzensbuch, in dem sehr viel von mir steckt und zu dem ich einen besonderen Bezug habe.
 
Roswitha
Sind Sie Amber?
 
Nicole
Nein, ich bin nicht Amber, ich war auch mit sechzehn nicht wie Amber, aber sie ist als Romancharakter mir persönlich sehr nahe; ihre Wahrnehmung San Franciscos ist sehr dicht an meiner eigenen während meines ersten Besuchs dort, manche kleinen Erlebnisse, die ich dort hatte, sind zu denjenigen von Amber geworden und ein paar meiner Eigenarten und Vorlieben habe ich ihr ebenfalls mitgegeben (wie z.B. die für Cola light und Pistazieneis :0) ).
 
Roswitha
Gibt es noch weitere Gemeinsamkeiten? Ich hatte beim lesen das Gefühl, als hätten Sie selbst einmal einen gelibten Menschen verloren. Solche Gefühle kann man sich nicht einfach ausdenken.
 
Nicole
Was Amber und ich ebenfalls gemeinsam haben, ist der Tod der Mutter. Ich war gar nicht so sehr viel älter als Amber, als meine Mutter starb, ebenfalls an Krebs, wenn auch nicht an einem Glioblastom, und wir hatten auch ein ganz anderes Verhältnis als Amber und Karen. 
Seit jener Zeit hatte ich das Bedürfnis mit mir herumgetragen, eines Tages einmal ein Buch zu schreiben, das genau einen solchen Verlust thematisiert – nicht, um ihn zu verarbeiten, sondern um davon zu erzählen. Um das Buch zu schreiben, das ich damals gern gelesen, vielleicht auch gebraucht hätte. 
An diesem Punkt hat sich im Buch auf jeden Fall die Grenze zwischen erlebter Realität und Fiktion aufgelöst (so es überhaupt eine gibt – da bin ich mir manchmal nicht so sicher) – Ihr Gefühl hat Sie da also nicht getäuscht! :0) 

Ich hoffe natürlich, dass das Buch für Sie nicht allzu belastend war angesichts ihrer eigenen Erfahrung – und ich freue mich sehr, dass Sie mir geschrieben haben! :0)
Ich schicke Ihnen viele gute Gedanken und ganz herzliche Grüße,
Nicole

Amber & me (Ein sentimentaler Halloweenroman aus der Geisterwelt) [Rezension]

„Was du fühlst ist nie falsch. Dir mag es lästig sein oder unbequem, du magst dich dafür schämen – aber Gefühle sind nie falsch. Und wenn es dir vorkommt, als wärst du verrückt geworden, dann liegt es daran, dass dir der Zusammenhang fehlt, um es einordnen zu können.“ (Dr. Katz zu Amber)

~°~ Das Buch ~°~

Nicole C. Vosseler
In dieser ganz besonderen Nacht

cbj
ISBN: 978-3-570-15534-9
Seiten: 478

~°~ Klappentext ~°~

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

>>> ACHTUNG ENTHÄLT SPOILER <<<

Amber lebt in Deutschland. Hier hat sie Freunde und Familie, vor allen ihre Mutter. Doch als ihre Mutter krank wird nimmt auch Ambers Leben eine drastische Wendung. Während ihre Freundin für einen Jungen schwärmt und sich die Eltern des Kumpels streiten, hat sie das Gefühl völlig allein auf der Welt zu sein. Der richtige Alptraum beginnt allerdings erst, als Ambers Mutter stirbt und sie zu ihrem Vater soll. – In die USA! Weg von Familie und Freunden. Auf eine neue Schule in ein neues Land. Das ihr Vater fast nie da und meist nicht mehr als eine Stimme am Telefon war, macht es alles andere als einfach. Amber möchte nicht weg. Schon gar nicht zu ihrem Vater, der sowieso nichts versteht. Ted ist der Meinung, dass seine Tochter zu einer Therapeutin gehen sollte, um all das zu verarbeiten.

„[..] Mir kam es vor, als lebten sie in einer anderen Welt. In der das Schlimmste, was einem zustoßen konnte, darin bestand, dass man wegen der Fünf in Mathe sitzen blieb. Das die Eltern sich scheiden ließen (…) oder häufig stritten (…). Während ich einfach aus dieser Welt heruasgefallen war, hinein in eine, in der eine Mutter von heute auf morgen todkrank werden und niemand etwas dagegen tun konnte. Eine Welt, in der einfach nichts mehr stimmt und in der man ziemlich allein herumhockt, weil man von den anderen wie durch eine Glasscheibe getrennt ist.“ (S. 16)

Wer kann so einen Vergleich besser beurteilen, als jemand, dem ein ähnliches Schicksal zu teil wurde? Bedauerlicherweise gehöre ich zu dieser Gruppe. Als ich 15 Jahre  jung war und die Welt um mich herum sowieso schon schwer genug war (Pubertät, erste dates, Akne, …) erkrankte mein Vater. Krebs. Zwei Tumore im Kleinhirn. – Genau wie bei Amber’s Mum. Genau wie Amber die letzten Wochen mit ihrer Mutter verbrachte, so sah auch ich was diese Krankheit anrichtet. Mein Papa bekam Chemo und es ging ihm wieder gut. Auch wenn er keine Haare mehr auf dem Kopf hatte (was ihm sogar unheimlich gut stand!) war er immer noch der Mann, den meine Mutter (und ich) liebten. Fast ein Jahr konnten wir noch zusammen verbringen, als es dann rasant Berg ab ging. Es tat weh einfach nichts, absolut gar nichts, machen zu können. Am 21. Februar 2007, ein frischer, aber milder Morgen mit Sonnenschein, begann der Tag ohne ihn…. Genau wie Amber habe ich versucht stark zu sein. Allein wegen meiner Mutter, die mich jetzt einfach brauchte. Von einem Tag auf den anderen war meine Jugend vorbei. Ich musste erwachsen werden. Fast nie habe ich geweint. Genau wie Amber. Ich wollte diese Gefühle die tief in mir schlummerten einfach nicht zulassen. Dabei war ich verzweifelt genug, denn es gab niemanden mit dem ich reden konnte, von dem ich mich verstanden fühlte. Erst als ich eine Therapie machte (leider war der Tod nur eines von einer Verkettung vieler schlimmer Ereignisse) konnte ich mich von meinen Schuldgefühlen lösen und endlich weinen. Genau wie Amber hatte ich das Gefühl gar nicht mehr aufhören zu können. Tatsächlich ist alles an Gefühlen und Reaktionen die der Charakter, Amber, bekommt wirklich GENAU SO.
Entweder hat die Autorin wirklich SEHR GUT recherchiert oder selbst einen Verlust erlitten. Leider konnte ich darüber nichts finden. So kam es das ich die Frau Vosseler einfach mal angeschrieben und nachgefragt habe. Sollte ich eine Antwort von ihr erhalten (was ich stark hoffe), werde ich diese hier für euch ergänzen.

Nach und nach lernt Amber sich in ihrer neuen Heimat zurecht zu finden. Sie findet Freunde und verliebt sich sogar. Doch kann sie ihren Freund nicht in die Arme schließen oder küssen, denn er ist ein Geist. Eine verlorene Seele. Irgendwann in seiner Vergangenheit hat Nathaniel sich eine schwere Schuld aufgeladen und kann erst „auf die andere Seite“, wenn er diese bereut. Blöderweise erinnert er sich an fast gar nichts mehr aus seinem Leben.
Amber, und auch ihre Freunde, versuchen Nathaniel zu helfen. Dann erfährt Amber dass es vielleicht eine Möglichkeit gibt, wie sie ihren Geliebten in die Arme schließen kann:
Es gibt eine Nacht im Jahr (die vor Allerheiligen = Halloween) an der Geister eine feste Konsistenz annehmen und, zumindest körperlich, fast keinen Unterschied mehr zu den Lebenden gibt. Trotz aller Gefahren beschließt Amber dieses Risiko einzugehen ….

Die Erzählerperspektive wechselt immer zwischen Amber und Nathaniel. Mal erzählt sie, mal er. Geschrieben ist es etwa wie ein Tagebuch, dadurch fühlt man sich als Leser förmlich in die Charaktere ein und lernt sie, ihre „Seele“, zu verstehen. Auch die Freunde, die Familie, … sämtliche Charaktere haben Tiefgang. Beim lesen war es als würden sie neben mir stehen.
Trotz allem bleibt die nötige Prise Humor erhalten. Meist sind es die Vergleiche sie Amber anstellt, die den Leser zum schmunzeln bringen.

„[…] Und jenseits der Betonbrüstung , die die Zufahrtsstraße vor mir einfasste ließ mich ein kräftiger Windstoß einen Blick durch dichte Sträucher auf ein Labyrinth aus Asphalt erhaschen, das sich dahinter ausdehnte; mehrspurige Straßen, die sich in Kurven, Schleifen und Bögen über- und untereinander hindurchschwanden. Als hätte hier jemand mit großer Begeisterung seine ganz persönliche Vorstellung von seiner Stadt der Zukunft verwirklicht, vermutlich ein Trekkie mit Leib und Seele, der Mister Spock als sein Idol verehrte. […]“ (S. 15)

~°~ Erwischt!?~°~

So toll dieser Roman auch ist, so bin ich leider auch hier auf ein kleines Unverständnis gestoßen.

Auf Seite 85 verläuft Amber sich. Soweit ja nichts ungewöhnliches, immerhin ist sie ja grade erst nach San Francisco gezogen. Als sie bemerkt das sie den Weg nicht findet, hofft sie an einem Geschäft oder einer Bar vorbei zu kommen, wo sie nach dem Weg fragen kann. Auf diese Idee kommt sie, als sie in der Einfahrt der Tiefgarage zu einem Hotel steht.
Finde den Fehler! Ich war zwar noch nie in den USA und habe keine Ahnung wie die Hotels da sind. Aber ich würde vermuten, dass ein junges Mädchen vielleicht von dort ein Taxi rufen darf oder ihr zumindest mit einer Wegbeschreibung geholfen wird!?

~°~ Fazit ~°~

Romantisch ohne dabei kitschig zu sein. Gänsehaut und Spannung ohne Blutvergießen.
Ein wunderschönes Buch, welches zu Tränen rührt.

Neugierig?
Eine Leseprobe findet ihr hier:
http://jugend.nicole-vosseler.de

InDieserGanzBesonderenNacht

Gelb. Reich. Knauserig. – Ein Erpel auf dem Weg zum Millardär

~°~ Vorgeplänkel ~°~

Wer kennt sie nicht, die Geschichten rund um Donald Duck und Co.!? Mit der lustigen Sippschaft auf Entenhausen wurde einfach ein Generationsübergreifendes und äußerst beliebtes Meisterwerk erschaffen. Doch grade aufmerksame Leser werden sich wohl immer wieder Fragen stellen: Wo ist eigentlich Donalds Mutter? Warum leben Tick, Trick und Track bei ihm? War Dagobert schon immer so mürrisch? und und und … Auch ich stellte mir diese Fragen und so kam es das, mit einem breiten Grinsen, mir ein Freund dieses Comicbuch in die Hand drückte. Es würde all meine Fragen beantworten. Die Rede ist von Dagobert Ducks Memoiren:

Walt Disney

Onkel Dagobert

Sein Leben, seine Millarden

von

Don Rosa

Verlag: ehapa
Erscheinungsjahr: 2004
Seiten: 430
ISBN: 3-7704-0389-4

~°~ Cover ~°~

Der Einband ist schlicht und doch edel gestaltet. Es handelt sich um ein farbiges Softcover. Auf der Rückseite ist lediglich die Auflistung der enthaltenen Geschichten. Die Vorderseite ziert der Titel so wie, wie könnte es anders sein, der mürrisch dreinschauende Dagobert Duck. Im Hintergrund erkennt man Auszüge aus einem Comic. Bis auf Dagobert im Vordergrund, ist alles auf ein wenig Antik gemacht. Sehr passend. Immerhin geht es um die Memoiren der reichsten Ente der Welt und der jüngste ist er ja auch nicht mehr. 😉

~°~ Geschichten ~°~

Dieses Buch ist prallgefüllt mit Geschichten rund um „Onkel Dagaobert“. Insgesamt 18 Einblicke bekommt der Leser in sein Leben. Gezeichnet ist das Ganze als Rückblick. Dagobert schwelgt in Erinnerungen und erzählt seinen Enkeln davon. Sehr schöne storylein die sich durch den ganzen Band fortsetzt, so dass es sich um Geschichten innerhalb einer Geschichte handelt. Das ganze passiert praktischerweise auch in chronologischer Reihnfolge, so dass der Leser, Seite für Seite, tiefere Einblicke in das (Seelen)Leben der reichsten Ente der Welt bekommt.

~°~ Vorwörter ~°~

Vor jedem Kapitel = jeder Geschichte gibt es ein Vorwort von Don Rosa. Hier erzählt er was er bei seiner Recherche zu Dagobert herausfand, worauf er seine Geschichte stützt und welche Zeichnungen er von Carl Barks übernommen hat. Hier wird auch klar, dass nicht alles immer ganz so in den Geschichten wiedergegeben wird, wie es hätte (vielleicht) sein müssen. Don Rosa weißt ausdrücklich darauf hin das es sich bei dem vorliegendem Band um SEINE Version und nicht um Dagoberts offizielle Vita. Immer gibt es im Vorwort auch etwas zu entdecken, z.B.  alte Zeichnungen oder Originalskizzen. Gebraucht hätte ich die Vorwörter zum Verständnis der Geschichten nicht, dennoch sind sie ein netter Zusatz.

~°~ Geschichten ~°~

*** Kapitel I ***

~ Der Letzte aus dem Clan der Ducks ~

1867 – 1880

Wie es sich von einer Biographie gehört beginnt es natürlich (!?) mit Dagoberts Geburt. Dies war anno 1867. – Ja, tatsächlich ich der „alte Knauser“ (inzwischen) schon ein wenig in die Jahre gekommen. – In dieser Geschichte geht es darum wie der Erpel aufwuchs, wie er seinen ersten Kreuzer verdiente und wie er nach Amerika aufbrach.

Da der erste Kreuzer auch in späteren Geschichten immer wieder eine Rolle spielt eine sehr interessante und informative Geschichte. Besonders da der Leser hier auch etwas über die Herkunft Dagoberts und seine Familie erfährt.

Sterne: 4/5

*** Kapitel II ***

~ Der Herr des Mississipi ~

1880 – 1882

Dagobert ist in Amerika angekommen und macht sich nun auf in den Süden. Dort will er zu seinem Onkel Diethelm. Sparsam wie der kleine Duck bereits ist, heuert er für die Überfahrt auf einem Dampfer an. Blöderweise hat der Kapitän dieses Schiff grade erst bei einem Glücksspiel gewonnen und ist ziemlich verärgert darüber. Die Fahrt wird nicht so bequem wie Dagobert vielleicht hoffte …

Da Dagobert besagten Onkel nie kennen gelernt hat finde ich es doch etwas irritierend, dass er beschließt ihn einfach so mal zu besuchen. Sein Vater schickt auch kein Telegramm oder ähnliches. Erinnerte mich ein wenig an diese Betrugsversuche mit dem „verschollenem Enkel“. Zwar erlebt Dagobert auch in dieser Geschichte Abenteuer, doch insgesamt lief mir alles zu glatt. Wieso zweifelt Diethelm beispielsweise nicht an, dass Dagobert sein Enkel ist?

Sterne 2/5

*** Kapitel III ***

~ Der Held der Badlands ~

1882 – 1883

Der junge Erpel ist inzwischen in Texas gelandet. Inzwischen hat er genug Geld für eine Fahrkarte in den Westen gespart und macht sich auf dort reich zu werden. Um seine Finanzen etwas aufzustocken verdingt er sich als Cowboy. Wie es sich für Geschichten aus dem „Wilden Westen“ so gehört, gerät er in wilde Verfolgungsjagden und Schießereien.

Das Dagobert als Cowboy arbeitet wunderte mich nicht, nutzt er doch jede Gelegenheit zum Geld scheffeln. Umso mehr verwirrte es mich das er Geld für eine Fahrkarte ausgibt. Unser gewiefter Entenonkel hätte da sicher eine andere – wesentlich günstigere – Lösung gefunden.

Sterne 3/5

*** Kapitel IV ***

~ Der Kupferkönig ~

1883 – 1885

In Montana begibt Dagobert sich auf Kupfersuche, doch die Konkurrenz ist groß. Niemand anders als den großen Klaas Klever erklärt sich Dagobert hier zum Feind.

Diese Geschichte ist sehr rasant, was ich gut finde. Auch taucht hier (einer) der Erzfeinde Dagoberts auf. Endlich erfährt der Leser was damals geschah, dass es dazu kommen konnte.

Sterne 4/5

*** Kapitel V ***

~ Der Retter der Duckenburgh ~

1885

Diese Geschichte spielt sich nur in einem Jahr ab. Die Familie hat in einem Brief um Hilfe gebeten. So eilt Dagobert zurück nach Schottland um zu retten was zu retten ist. Allerdings hat er nette Junge von damals sich sehr verändert. Im Dorf eckt er damit ebenso an, wie bei seiner Familie.

Eine meine Lieblingsgeschichten aus diesem Buch! Hier wird sehr gut gezeigt wie sehr sich Menschen äh Enten verändern können. Aber auch wie stark Familienbande sein kann. Sehr rührende Geschichte.

Sterne 5/5

*** Kapitel VI ***

~ Der Schrecken von Transvaal ~

1886 – 1889

Dagobert ohne Gold? Schwer vorstellbar. Genau deswegen begibt er sich in dieser Geschichte auf die Suche danach. In Transvaal hofft er die Bodenschätze zu finden. Im afrikanischen Dschungel muss der Erpel sich den Gefahren der Wildnis stellen.

Wieder eine sehr turbulente Geschichte die nur so vor Gefahren strotzt. Hier trifft viel aufeinander, was für reichlich Spannung sorgt.

Sterne 4/5

*** Kapitel VII ***

~ Der Jäger des heiligen Opals ~

1893 – 1896

Man kann nie genug Gold haben, denkt sich Dagobert und zieht weiter nach Australien. Auch hier macht er sich ans Schürfen. Mitte in der Wüste trifft er auf einen Einheimischen der ihm von einem großen und sehr wertvollem Opal berichtet…

Obwohl Dagobert immer wieder der Versuchung des Goldes und des Geldes unterliegt, so zeigt er doch sympathische Seiten in dem er sich ein ums andere Mal für sein gutes Gewissen entscheidet. Eine sehr schöne Geschichte zwischen Gier und Mensch- äh Entlichkeit.

Sterne 5/5

*** Kapitel VIII ***

~ Der Einsiedler am White Agony Creek ~

1896 – 1897

Nachdem Dagobert noch immer nicht so reich geworden ist wie er gerne hätte versucht er es schließlich im Goldgräberland schlechthin: In Alaska. Hier wird er nicht nur reich, sondern begegnet auch seiner ersten großen Liebe.

Leider nicht mehr als eine klassische Goldgräbergeschichte mit allen typischen Klischees.

Sterne 2/5

*** Kapitel IX ***

~ Der Milliardär im Hochmoor ~

1898 – 1902

Von Alaska ist Dagobert inzwischen nach Kanada weiter gereist, um dort einigen Geschäften nach zu gehen. Doch trotz allen Gold: Der reife Erpel möchte zurück in seine Heimat. In Schottland versucht er sich in alten Bräuchen zu beweisen, doch er scheitert kläglich und fühlt sich hier nicht mehr Zuhause. Wie gut das er vor etlichen Jahren mal ein Stück Land gekauft hat: in Entenhausen!

Die meisten Geschichten rund um Dagobert spielen in dem Disneyfans bekannten Entenhausen. Der aufmerksame Leser weiß das der Erpel aus Schottland kommt, über die Zeit dazwischen haben wir erfahren. Hier lernen wir nun endlich die Beweggründe des reichsten Erpel der Welt kennen. Eine der wohl wichtigsten Geschichten in dieser Biographie.

Sterne 5/5

*** Kapitel X ***

~ Der Herrscher über Entenhausen ~

1902

Dagobert hat Entenhausen erreicht. Mit dabei seine beiden Schwestern. Er behauptet sich gegen die Armee, die Marine und das Fähnlein Fieselschweif um endlich seinen Geldspeicher zu errichten. Doch auch „Kratzbürste“ Dortel hat endlich einen Freund gefunden…

Für Disneyfans gehört Dagoberts Geldspeicher einfach nach Entenhausen. Hier erfährt der neugierige Leser nicht nur wie dieser dort hinkam, sondern lernt auch endlich Donalds Mutter kennen.

Sterne 4/5

*** Kapitel XI ***

~ Der Geschäftsmann ohne Gewissen ~

1902 – 1930

Dagobert hat sich in Entenhausen niedergelassen und die Wirtschaft dort mächtig angekurbelt, um nicht zu sagen unter seinen Schnabel gerissen. Damit, und mit der Tatsache das er es tatsächlich geschafft hat zur reichsten Ente der Welt zu werden, hat er sich nicht nur Freunde gemacht.

Leider nicht mehr als ein klassisches Abenteuer um das (Un-)Beliebtsein eines Machthabers.

Sterne 3/5

*** Kapitel XII ***

~ Das berühmte Weihnachtsfest ~

1947

Dagobert hat sich vor etlichen Jahren in eine protzige Villa am Stadtrand zurückgezogen. Seitdem lebt er dort von der Außenwelt abgeschieden. Doch es ist Weihnachten und daher läd er seinen Neffen Donald, sowie seine Enkel Tick, Trick und Track zum Essen ein. Dies ist das erste Zusammentreffen der Generationen.

Eine Familienzusammenführung am Weihnachtsabend. Das erinnert stark an Charles Dickens Weihnachtsgeschichte, doch dem guten Dagobert erscheint hier nciht unbedingt der Geist der Weihnacht. Dennoch eine rührende Geschichte.

Sterne 4/5

~°~ weitere Geschichten ~°~

Das Hauptwerk besteht aus den eben beschriebenen zwölf Kapiteln. Doch natürlich lassen Geschichten wieder die Möglichkeit auf andere Erzählungen entstehen. So dachte sich wohl auch Don Rosa und zeichnete noch ganze sechs weitere Geschichten. 🙂

(Anmerkung: Ich bin hier nicht mit den Kapiteln durcheinander geraten. Sie sind tatsächlich in dieser Reihenfolge im Buch. Die Geschichten müssten (eigentlich) an den entsprechenden Stellen im Buch eingefügt werden, um ein komplettes Ganzes zu erhalten.)

*** Kapitel 0 ***

~ Das Geheimnis des Glückszehners ~

1877

Wer Dagobert kennt (oder im Verlauf dieses Comicbandes kennen lernte), weiß um die Bedeutung von Bertels Glückszehner. Gundel versucht alles um in dessen Besitz zu gelangen. Doch was keiner ahnt: sie hatte ihn längst!

Nette Geschichte die hätte humorvoller ausfallen können. Die Grundidee hat in jedem Fall was.

Sterne 3/5

*** Kapitel 3 b ***

~ Abentuer auf Java ~

1883

Auf Java erlebt Dagobert nicht nur allerhand neue Abenteuer, auch ist er Zeuge einer roßen Erfindung: Daniel Düsentrieb erfindet das A.U.T.O. = Automatisches Und

Treibgasbetriebenes Ohnepferdvehikel.

Eine rasante Geschichte in der jede Menge Dinge passieren. Sehr actiongeladen und spannend.

Sterne 4/5

*** Kapitel 6 b ***

~ Der Rächer von Windy City ~

1890

Hier schwelgt Bärtel noch einmal in Erinnerungen an seine alte Wild West Zeit. Er erzählt seinen Enkeln von Geisterstädten, Rodeoshows und entdeckt dabei einen Schatz, von dem er nicht wusste das er ihn hat.

Der Anfang der Geschichte ist sehr zäh. Es sind eben Erinnerungen die der Leser teilweise bereits kennt, doch das Ende der Geschichte (zurück in der Gegenwart) ist durchaus amüsant.

Sterne 3/5

*** Kapitel 8 b***

~ Verschwörung der Gauner ~

1898

Hier geht es um Dagoberts Beziehung zu Nelly, seiner ersten (und einzigen?) großen Liebe. Zwar erlebt der Erpel auch einige Abenteuer, doch die Liebesgeschichte der Beiden steht eindeutig im Vordergrund.

Erinnert ein wenig an Romeo und Julia. Sie lieben sich und können irgendwie doch nicht zusammen sein. Durchaus ein wenig traurig.

Sterne 4/5

*** Dawson *** (<— Nein, dieses Kapitel hat wirklich keine Nummer! ;))

~ Der letzte Schlitten nach Dawson ~

1898 – 1955

Diese Geschichte spielt hauptsächlich in der Gegenwart. Dagoberts Goldpegelstand ist am sinken und der Erpel entsprechend verzweifelt. Schließlich bekommt er einen Brief von der Whitehorse-Bank, der auf der seine erste Million lag. Dort, weit in der Einsamkeit Alaskas hat er noch etwas aus dem Eis zu holen …

Einer rührselige mentale Geschichte mit einem doch eher unerwarteten Ausgang.

Sterne 5/5

*** Kapitel 10 b ***

1906

~ Der Jaguargott von Culebra ~

Hier tritt, neben Dagobert, noch eine bedeutende Person wieder in den Vordergrund: Theodore Roosevelt. Der Leser kennt ihn bereits aus einem der vorangegangen Kapitel. Hier bekommt Bertel diplomatische Hilfe seines alten Freundes, wenn auch nicht ganz ohne Gegenleistung.

Es passiert zwar viel in dieser Geschichte, aber es fehlt der Tiefgang. Alles ist recht flau und oberflächlich geschrieben.

Sterne 2/5

~°~ Zeichnungen ~°~

Die Zeichnungen stammen von Don Rosa, einem der wohl beliebtesten Disneyzeichner überhaupt. Er ist selbst eingefleischter Carl Barks Fan und wurde gebeten eben diese „Ducksche Biographie“ zu zeichnen.

Im Gegensatz zu anderen Disneyzeichnern finde ich das Don Rosa kantiger zeichnet. Seine Figuren wirken insgesamt etwas rauer und düsterer. Ich persönlich mag das sehr gerne in Comics. Auch zeichnet er sehr Detailverliebt. Keine Falte, keine Haarsträhne und kein Schatten wird ausgelassen. So wirkt alles wesentlich echter und bekommt mehr Tiefe. Genial!

Ein noch größer Pluspunkt bei Rosas Zeichnungen sind eindeutig die Geschichten im Hintergrund. Der aufmerksame Leser wird auf sehr vielen Bildern kleine Szenen finden die überhaupt nichts mit der eigenen Handlung zu tun haben. Ob hier nun jemand umfällt oder von einem Pferd angelutscht wird. Es sind immer kleine humorvolle Szenen, die alles ein wenig auflockern.

~° Suchspiel ~°~

Don Rosa hat sich angewöhnt in jedem Anfagspanel eine kleine Danksagung an Carl Barks zu hinterlassen. Genauer gesagt zu verstecken, damit die Redakteure diese nicht einfach herausnehmen können. Mit diesem Wissen kann der Leser sich auf die Suche begeben, denn natürlich (!?) hat Rosa auch nicht in diesem Buch darauf verzichtet.

Zu entdecken gilt es den Schriftzug „D-U-C-K“. Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung die für: „Dedicated to Unca Carl from Keno“ steht. Diese Signaturen sind aber wirklich verdammt schwer zu finden. Einige sogar nicht wirklich mit bloßem Auge, auf den ersten Blick habe ich keine einzige gefunden. Für alle denen es genauso geht gibt es am Ende des Buches glücklicherweise eine bebilderte Liste. Ob die Redaktion die Signaturen selbst aufgespürt oder hier Hilfe des Zeichners hatte bleibt leider unklar.

~°~ Erwischt 😉 ~°~

Meine Stammleser wissen es inzwischen: Ich kann es einfach nicht lassen „Fehler“ oder „Ungereimtheiten“ aufzuspüren. (Und um das mal klar zu stellen: Ich mache das nicht mit Absicht. Es fällt mir beim lesen schlichtweg auf.)

In diesem Fall geht es aber nur um eine Kleinigkeit. Das wichtigste (die Handlungen) sind in sich schlüssig. Ich vermute einfach nur einen Flüchtigkeitsfehler in Kapitel XI. Hier schreibt Don Rosa im ersten Absatz noch von diesem eben elften Kapitel, einige Absätze später dann allerdings „in diesem zehnten Kapitel“. Dabei handelt es sich auch definitiv nicht um einen Rückblick. Aber wie gesagt stört ja nicht, irritierte mich nur.

~°~ Fazit ~°~

Super Zeichnungen mit Liebe zum Detail und kleinen Hintergrundgeschichten.

Dieses Comicbuch klärt so ziemlich jede Frage die einem Entenhausenfan in Zusammenhang mit Dagobert & Co. begegnen. Leider warf es an einer Stelle neue Fragen auf: Donald (Dagoberts Neffe) wird in diesen Geschichten als schlau dargestellt. Für mich kein Vergleich zu dem Donald Duck wie ich ihn kennen lernte: als den kleinen aber überaus sympathischen Trampel. Vielleicht sollte ich mich auf die Suche nach einer Biografie Donalds begeben!? 😉

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