Im Gleichgewicht [Rezension – Kinderbuch]

~°~ Das Buch ~°~

Daniela-Charlott Maier

Ying und Yang

68 Seiten

Books on Demand [14.07.2017]

ISBN 9783744869102

[auch als E-Book erhältlich]

~°~ Klappentext ~°~

Yin und Yang stehen in der chinesischen Philosophie für zwei gegensätzliche Pole, die aber immer nur als Paar funktionieren können. Die klassische Darstellung zeigt einen schwarz/weißen Kreis mit zwei Hälften, die durch ihre geschwungene Form eine große Kontaktfläche besitzen. Schwarz (»Yin«) steht dabei für Fühlen und Denken – weiß (»Yang«) für Handeln und Aktivität. Daniela-Charlott Maier, der Autorin und Illustratorin, ist es auf hinreißende Weise gelungen, die philosophischen Begriffe mit Figuren zu visualisieren, die es auch schon Kindern ermöglichen, die Zusammenhänge zwischen den untrennbaren Paaren und ihre gegenseitige Bedingung zu begreifen. »Yin und Yang« eignet sich daher besonders zum Vorlesen; Kinder ab acht Jahren können das Buch sicherlich schon selbst lesen – hier sollten Eltern aber für Erklärungen zur Verfügung stehen.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Das Cover ist auf den ersten Blick ein wenig unscheinbar, mit seiner sanften Farbgestaltung. Allerdings weist bereits das, zugegeben Maßen etwas kitschig wirkende, Bild darauf hin, dass es hier um „kleine niedliche Wesen“ geht. Etwas irreführend finde ich hier die Herzen, die allgemein ja eher mit Liebe, statt mit Freundschaft verbunden werden.

Ying (fühlen und denken) und Yang (handeln und Aktivität), sind in dieser Geschichte als Wesen dargestellt. Sie werden zwar als Fischähnlich beschrieben, mich erinnern sie jedoch eher an Kaulquappen. Eigentlich sind die beiden nicht von dieser Welt, doch die Neugierde war einfach zu groß, endlich zu wissen, was es da unter ihnen so gibt. Mutig haben sie sich daher auf die Erde begeben. Voller Staunen erlebten sie das erste Mal Meer und Strand. Doch schnell war klar, dass es noch mehr gibt als nur das was sie vor Augen haben – und schwups fliegt Yang davon. Bei der ängstlichen Ying will es nicht so recht klappen und schon bald haben sich die beiden Unzertrennbaren verloren! Beide setzen alles daran sich wiederzufinden. Ihnen zur Seite stehen dabei sowohl Tiere, als auch Pflanzen. Die Zeit drängt, denn finden die beiden nicht schnell wieder zueinander, schwindet das Gleichgewicht und mit ihnen, die Bewohner …

Wunderschön sind die enthaltenen, allesamt bunten, Bilder. Sie sind immer passend zum gerade gelesenen Teil der Geschichte und sehr liebevoll dargestellt. Das Betrachten macht Spaß und reflektiert den entsprechenden Teil der Geschichte noch einmal.

Der Schreibstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Fremdwörter sind nicht enthalten. Vorleser sollten allerdings beachten, dass die Schrift recht klein ist. Wer also abends, am Bett, bei gedämmtem Licht, vorliest, könnte schon Schwierigkeiten bekommen.

Das empfohlene Lese-, oder in diesem Fall wohl eher Vorlesealter liegt hier bei 3 – 5 Jahren. Ich zweifle ein wenig daran, ob 36 Monate junge Erdenbürger den Inhalt wirklich schon verstehen, besonders, da die Geschichte doch relativ lang ist und die Zuhörer schnell das Interesse verlieren werden. Meine persönliche Einschätzung ist hier eher ein Vorlesealter von 5-8. (Es kommt eben, wie so oft, auf die Entwicklung des Kindes an.)

~°~ Fazit ~°~

Die Geschichte ist interessant und spannend geschrieben. Die Gefühle von Ying und Yang werden sehr gut transportiert. Was mich etwas stört ist hier die Rollenverteilung, denn Ying wird hier als weiblicher ängstlicher Part dargestellt, werden der männlich dargestellte Yang mutig ist. Ein wenig Klischeehaft. Ansonsten zeigt dieses Buch, auch wundervoll illustriert, wie die Lebewesen der Erde zu „Ying und Yang“ kamen und warum das Gleichgewicht so wichtig ist.

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Abenteuerliche Reise ins Reich der Magie [Rezension – Jugendfantasy]

~°~ Das Buch ~°~

Rainbow Rowell

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

528 Seiten

dtv [04.08.2017]

ISBN 9783423640329

[erhältlich als E-Book und Gebundene Ausgabe]

~°~ Klappentext ~°~

Liebe, Freundschaft, ein Auserwählter und viel MagieSimon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz‘ Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Hier handelt es sich um eine Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. Das Schöne daran ist, dass auch der Umschlag des Buches selbst bedruckt ist. Sollte der Schutzumschlag mal verloren gehen, hat man zwar nicht mehr das tolle Bild von Simon, dafür aber ein zeitloses Sternencover.

 

Simon hat arge Schwierigkeiten seine Magie unter Kontrolle zu halten – und ausgerechnet er ist der mächtigste Zauberer, den es je gab. An Watford, einem Internat für Zauberei, soll der Junge lernen, der Macht die ihm innewohnt Herr zu werden. Simons Zimmergenosse ist ausgerechnet Baz, ein Vampir, der den „Auserwählten“ am liebsten mit einem Gnickbiss aus der Welt schaffen würde. Glücklicherweise hat Simon aber auch eine gute Freundin Penelope. Sie ist schlau, mutig und weiß eigentlich immer einen Rat. Als Baz Mutter ermordet wird, schließen sich die drei Jugendlichen zusammen, um den Täter zu finden. Eine abenteuerliche – und auch gefährliche – Reise ins Reich der Magie beginnt …

Anfangs liest sich die Geschichte ein wenig wie die eines anderen jugendlichen Magiers (Ihr wisst schon, der mit der Narbe auf der Stirn ;-)), da es große Ähnlichkeiten gibt. Nach und nach verwischen diese aber immer mehr und schließlich steckt der Leser in einer ganz eigenen Geschichte.

Die Autorin schafft es durch ihre Sprachmagie den Leser gefangen zu nehmen. Sie hat, nicht nur mit Simon, sehr ausdrucksstarke und sympathische Charaktere geschaffen. Leider sind viele Szenen jedoch so ausführlich beschrieben, dass mindestens ein Drittel einfach gestrichen werden könnte, ohne das es für die Handlung von Bedeutung ist.

Der Verlag gibt hier eine Altersempfehlung von 12 – 14 Jahren. Das finde ich in Ordnung, da die (jungen) Leser sich so am Besten in die Geschichte hineinversetzen können. Für Ältere kann es durchaus schon ein wenig zu langweilig sein.

~°~ Fazit ~°~

Eine zauberhafte Geschichte mit starken Charakteren. Spannend, wenn auch teils etwas langatmig.

Ich bin für dich da [Rezension – Kinderbuch]

~°~ Das Buch ~°~

Udo Weigelt & Joëlle Tourlonias

Luna und der Katzenbär …

…. gehen in den Kindergarten

80 Seiten

Cbj [22.05.2017]

ISBN 9783570173718

[auch als E-Book erhältlich]

~°~ Klappentext ~°~

Der reinste Kindergarten! Luna ist ganz aufgeregt – ihr erster Tag im Kindergarten! Schnell lernt sie neue Freunde kennen, mit denen sich auch gut zusammen spielen lässt. Karlo gefällt das gar nicht. Als er dann auch noch beim Mama-Papa-Kind-Spiel mitmachen muss, beschließt er, Luna von nun an lieber alleine in den Kindergarten gehen zu lassen. Doch da verabredet sich Luna mit Carola – bei ihm Zuhause!

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Ein niedliches Bild auf dem Cover zeigt die Protagonistin Luna mit ihrem Katzenbär Karlo. Mir gefällt es gut, auch wenn die Details nicht so wirklich herausgearbeitet sind.

Die Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen, Luna, welches am nächsten Tag in den Kindergarten kommt und deswegen schon total aufgeregt ist. Wie gut das sie Karlo, ihren Katzenbär, hat. Er wird sie begleiten und beschützen. Doch erst einmal im Kindergarten angekommen stellen die beiden schnell fest, dass dort gar keine Gefahren lauern. Ganz im Gegenteil, denn Luna findet sogar eine Freundin. Das aber macht Karlo ganz traurig, denn jetzt hat „sein Mädchen“ ihn gar nicht mehr lieb – oder etwa doch?

Eine schöne Geschichte, kurz aber aussagekräftig. Der (junge) Leser kann sich gut in die Gefühlswelt des Mädchens, als auch in die des Katzenbärens hineinversetzen. Luna wirkt  allerdings ein wenig älter, da sie oft sehr vernünftig ist und logisch argumentiert. Hier fehlt mir ein klein wenig die „Kindekomponente“, also die Naivität.

„Luna und der Katzenbär“ wird von sehr vielen bunten Bildern begleitet. Diese sind stets passend zur Handlung, teils sogar zweiseitig. Allesamt sind weich und wirklich knuffig gestaltet. Toll finde ich auch den Hintergrund, denn hier sind es keine weißen Buchseiten, sondern beigefarbene (etwa so wie die Farbe des Einbandes).

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Es gibt keine schwierigen Wörter, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Auch die Schriftgröße ist, zum Vorlesen, angenehm. Für kleine Kinder zum Selbstlesen finde ich sie allerdings etwas zu klein.

Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter ab 5 Jahren. Offengestanden irritiert mich das ein wenig, denn mit 6 geht es ja meist schon in die Schule. In den Kindergarten geht es bereits mit 3 Jahren. Damit wäre diese Geschichte, zumindest von der Handlung her, eher etwas für jüngere Kinder, ob sie davon aber bereits alles verstehen wage ich zu bezweifeln.

~°~ Fazit ~°~

Eine schöne kurzweilige Geschichte mit hohem Lernfaktor. Hier wird spielend erklärt warum Freunde auch Freunde bleiben, wenn sie mit anderen spielen und das man vor dem Besuch im Kindergarten keine Angst zu haben braucht.

 

~ Reihe ~

Luna und der Katzenbär gehen in den Kindergarten [Teil 4]

Ein magischer Ausflug [Teil 3]

Luna und der Katzenbär vertragen sich wieder [Teil 2]

Luna und der Katzenbär [Teil 1]

Operation Badehose [Rezension – Kinderbuch / Ferienlektüre]

Es wird nicht nur wärmer, sondern die Sommerferien rücken immer näher. Damit den Kids nicht langweilig wird,  möchte ich euch heute tolle Ferienlektüre* für die Kleinen vorstellen. Wer von uns hat denn, als er/ sie jung war, nicht selbst eine Ganoven- oder Detektivgruppe gegründet oder war zumindest Mitglied? Ach ja, da werden Erinnerungen wach …  Aber genug davon, denn hier geht es um eine kleine Gruppe Dorfkinder, denen in den Sommerferien die Decke auf den Kopf zu fallen droht. (*Natürlich lässt sich das Buch auch außerhalb der Ferienzeit genauso gut lesen. ;-))

~°~ Das Buch ~°~

Sven Gerhardt

Die Heuhaufen-Halunken

160 Seiten

Cbj [22.05.2017]

ISBN 9783570173893

~°~ Klappentext ~°~

Keine Frage, Meggy liebt Dümpelwalde, auch wenn es von Fremden gerne als »Ende der Welt« bezeichnet wird. Blöd nur, wenn die Sommerferien anstehen und kein Urlaub in Sicht ist. Aber Meggy wäre nicht die Anführerin der Halunken, hätte sie nicht längst eine geniale Ganovenidee. Im Bandenquartier in der alten Scheune überzeugt sie ihre Freunde von ihrem großen Ferien-Rettungsplan: Einem richtigen Halunken-Urlaub mit Zelt am Badesee – natürlich ohne Eltern, dafür mit dem alten Volvo aus der Scheune. Denn: „Bekommt man vor Langeweile eine Meise, macht man sich am besten auf die Reise!“

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover und Bilder ~

Bereits das Cover, auf dem die „Heuhaufen-Halunken“ zu sehen sind, verspricht eine abenteuerliche Geschichte, voller aufregender und auch lustiger Momente.

Im Buch selbst gibt es ebenfalls einige Bilder. Hier handelt es sich um Schwarz-Rot-Zeichnungen. Sie geben stets eine Situation aus der Geschichte wieder und sieht wirklich nett anzusehen. (Auf Seite 32 hat sich allerdings ein kleiner Fehler eingeschlichen, denn dort fehlt, in der Zeichnung des Bandesbuches, der traurige Smiley, den Meggy gemalt hat.)

~ Geschichte ~

Meggy hat es mit ihren 10 Jahren bereits weit gebracht, denn sie ist die Anführerin der „Heuhaufen-Halunken“, einer kleinen Gruppe von Dorfkindern, die gerne eine richtige Verbrecherbande wäre.

Die Sommerferien sind endlich da, doch keines der Bandenmitglieder fährt dieses Jahr in den Urlaub. Die einen Eltern haben keine Zeit, die anderen kein Geld. Langweile und Frust macht sich bei den Kindern breit – bis Meggy eine Krisensitzung einberuft. In ihrem Hauptquartier, einem alten Volvo, schmieden sie Pläne. Sie einigen sich darauf, auf eigene Faust Urlaub zu machen – ganz ohne Erwachsene!  Dafür braucht es natürlich eine gerissene Umsetzung des Plans. Nicht nur Proviant und Schlafsäcke müssen her, sondern auch ein fahrbarer Untersatz – samt Fahrer. Die Vorbereitungen müssen auch unbedingt vor den Eltern geheim gehalten werden! Als wäre das nicht schon Herausforderung genug, taucht plötzlich ein Stadtjunge auf! Dabei können die Heuhaufen-Halunken Stadtkinder so gar nicht leiden!

Wird die Bande es trotz allem schaffen, den Ausflug an den See zu unternehmen oder werden sie in den Ferien vor Langeweile (sprichwörtlich) umkommen?

~ Schreibstil ~

Bereits sehr schön sind die Kapitelüberschriften. Die Kapitel sind hier nicht einfach durchnummeriert, sondern mit (einer Art) Bauernweisheiten tituliert. Wie z.B. „Verwirrt ein Fremder sich aufs Land, ist er entweder verwirrt oder verwandt“. Die Überschriften deuten bereits an, was im jeweiligen Kapitel passieren wird, ohne aber zu viel zu verraten.

Sven Gerhardt schreibt wunderbar bildlich und baut mit jeder Seite mehr Spannung auf. Es geht gar nicht anders, als das man endlich wissen möchte, ob die Kinder es zum Plörrsee schaffen.

~ Empfohlenes Lesealter ab 8 Jahren ~

Es gibt keine schwierigen Wörter oder Satzstellungen und die verwendete Sprache ist leicht verständlich. Die Bandenmitglieder sind recht jung – Lotto mit ihren 5 Jahren ist die Jüngste – so dass die jungen Leser sich hier wunderbar selbst in die Rolle eines „Heuhaufen-Halunken“ versetzen können. Die Geschichte ist spannende geschrieben und es ist eine Menge Lerngehalt in ihr versteckt, ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Dem Lesealter ab 8 Jahren kann ich vorbehaltlos zustimmen.

~°~ Fazit ~°~

Mir hat dieses Abenteuer sehr gut gefallen, denn es hat mich auch sehr an meine Kindheit erinnert. (Auch wenn wir keine Halunken, sondern Detektive waren.^^) Ein schönes Sommerbuch mit Mut zum Abenteuer und dem Nervenkitzel des Verbotenen.

 

~ Reihe ~

Folgt [Band 2]

Die Heuhaufen-Halunken [Band 1]

Mein Jahr! [Jahresrückblick 2016]

Pläne 2016

Das Jahr 2016 hatte ich unter dem Motto „Man sollte so viele erste Male wie möglich haben.“ gestellt. Jetzt, zum Ende des Jahres, würde ich sagen, es ist mir ganz gut gelungen. 🙂

Rückblick

Januar

Das Jahr sollte eigentlich mit einer Geburtstagsfeier bei meiner Mutter beginnen, doch da sie krank im Bett lag, sparten wir uns die Reise. (Was meinen Liebsten vermutlich freute. ;-))  Dafür waren wir viel an der frischen Luft unterwegs.

Kaum zu glauben, dass es noch gar nicht so lange her ist, aber seit Mitte Januar darf ich mich „Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen“ nennen. Die Freude darüber kam aber dennoch nicht bei mir auf. Vielleicht, weil es ein Beruf ist, den ich nie erlernen wollte!?

Loswerden wollte ich die Migräne, weshalb ein Neurologe mich (unsinnigen?) Tests unterzog  und meinen Körper mit Betablockern vollpumpte. Gebracht hat es nicht wirklich etwas, außer die Verschwendung von Lebenszeit, ein Loch in der Geldbörse und zwischenzeitlich eine Allergie.

Februar

Auch wenn die Prüfung bestanden war, so fand ich einfach keine Anstellung. Wie ihr euch denken könnt, fingen so langsam die Selbstzweifel und das Gefühl von Nutzlosigkeit an in mir aufzukeimen. Immerhin konnte ich Anfang des Monats meinem Liebsten einen schönen Geburtstag zaubern. 🙂

März

Mitte März fand ich dann endlich eine Anstellung – wenn auch anfangs nicht in „meinem“ Beruf. Dafür konnte ich hier schnell Aufstiegschancen nutzen, habe Abwechslung und gehe (meistens) gerne zur Arbeit. Ist ja auch schon mal viel wert. Ich habe sogar mit Kollegen angefangen, mit denen ich später noch privat „um die Häuser ziehen“ sollte.

April

Diesen Monat gönnten Ron und ich uns eine Thaimassage. Obwohl wir rechtzeitig losfuhren, gerieten wir in einen Stau, so dass leider etwas von unser Zeit fehlte. Dennoch war es durchaus angenehm. (Wenn ich das „Massagestudio“ aber niemanden empfehlen würde.)

Mai

Kulinarisch haben wir viel geschlemmt, so in diesem Monat z.B. auf dem Bremer Bierfest und auch neue Veggieburger haben wir im Burgerhaus entdeckt – und das erste Mal im Leben waren wir bei HappyDonazz. Lecker geht die Welt zu Grunde.

Auch die ersten wärmeren Sonnenstrahlen (26°C) nutzen mein GöGa und ich für Spaziergänge und Entdeckungen an der frischen Luft.

Juni

Auf dem Veganen Sommerfest konnte wir EDNLICH den lang ersehnten Burger von Vincent Vegan kosten. Es war der Hammer! Und im nächsten Jahr WILL ich meinen eigenen!!! 😀 Auch habe ich in diesem Monat selbst eine vegetarische Chili-Hack-Torte kreiert. Sehr lecker!

vegetarischehack-chili-torte

Da meine Migräne sich noch immer ein Stelldichein gab, sah ich mich nach anderen Möglichkeiten der Behandlung um. – Wer leidet, dem ist

Foto: Gütezeichen Kerzen

Foto: Gütezeichen Kerzen

kein Strohhalm zu kurz … – Dabei fasste ich einen Chiropraktikerbesuch ins Auge und dank meinen Eltern und Schwiegereltern bekam ich recht schnell die ersten Scheine für die Voruntersuchung zusammen. Mein Göttergatte überraschte mich sehr mit seinem Geschenk: Einer selbstgemachten Gutscheinbox. Ich freue mich noch immer darüber (und noch sind auch nicht alle Gutscheine eingelöst). ❤

Leider traf in diesem Monat auch ein nicht schönes Ereignis ein: Der Tod eines Verwandten. Auch wenn ich mit meinen Schwiegergroßeltern nicht viel zu tun habe/ hatte, so mochte ich meinen Schwiegeropa. *Ruhe in Frieden und treibe Schabernack, wo immer du auch bist. *

Juli

Im Juli besuchten wir (etwas unfreiwillig) einen Speichermarkt und versuchten unser Glück beim Schwarzlichtbowling. Eine interessante Erfahrung für jemanden (mich), der vorher noch nie Minigolf gespielt hatte.

Zur Mitte des Jahres liefen wir noch einmal auf Hochtouren und verstärkten unsere Bemühungen bei der Wohnungssuche – und mussten dabei mit einer Menge Hürden und Vorurteile kämpfen …

August

Getreu dem Jahresmotto „entführte“ ich meinen Liebsten ins Planetarium. Hier in Bremen war ich zuvor noch nie und mein letzter Planetariumbesuch  war Jahrzehnte her.

Ich gab die Betablocker auf und wandte mich an einen Chiropraktiker. Diese Behandlung half mir wesentlich mehr, so dass meine Migräne immer seltener auftrat.

Zu Hause besuchte uns ein Prachtexemplar von Spinne. Total faszinierend – aber draußen war sie uns dann doch lieber. 😉

spinne

September

In diesem Monat hätte unser Schottlandurlaub stattfinden sollen. Leider wurde aus diversen Gründen nichts daraus. Wirklich schlimm findeWeg ich das aber nicht, da ich meinen Urlaub auch so gut genossen habe. So z.B. bei einem ausgiebigen Spaziergang durchs Land und kreativen Genüssen im Eis-Labor.

Aber auch eine neue Gruppe hat sich gebildet und zwar aus Erwachsenen Menschen, denen die Lust am Gesellschaftsspiel noch nicht vergangen ist. Wir haben nette Leute kennengelernt und haben bei den regelmäßigen Treffen eine Menge Spaß.

Oktober

MietvertragDiesen Monat war es ENDLICH soweit. Wir setzten unsere Autogramme unter einen neuen Mietvertrag! YES! Die neue Wohnung liegt nicht nur wesentlich zentraler, so dass wir einen kürzeren Arbeitsweg haben, sondern auch „dichter“. Soll heißen, wir brauchen keine drei Paar Socken und zwei Jacken mehr drinnen. – Da wir fast keine Möbel mitgenommen haben, herrscht zum Ende des Jahres noch immer Baustelle. Aber bis Ende nächstes Jahr sollte es hier wohnlich sein.

Noch rechtzeitig vor dem Umzug erhielt ich Post von einer ganz lieben Freundin. Wieder so ein Erstes Mal. ❤

Beruflich absolvierte ich Anfang des Monats eine Datenschutzschulung und wurde damit auf meine zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Ende des Monats lernte ich ein neues Themengebiet zu bearbeiten. Abwechslungsreich ist der Job (bisher) allemal.

November

schlachte-zauber2016-transparentWir fingen bei der Einrichtung der Wohnung nicht mit Möbeln, sondern mit Elektrogeräten an. War teuer genug, macht das Leben aber in jedem Fall bequemer.

Auf dem Schlachte-Zauber konnten mein indischer Wikinger und ich wieder viele schöne Dinge entdecken. Dieses Jahr wohnte mein Liebster das erste Mal dem Eröffnungsschauspiel bei. Es ist tatsächlich (k)ein „Weihnachtsmarkt“ auf den ich mich jedes Jahr wieder freue.

Dezember

Direkt zum Anfang des letzten Monats durfte ich an einem Ersthelferseminar teilnehmen. Es war mal etwas anders und endlich habe ich auchErsthelferseminar mal praktische Dinge gelernt, wie z.B. Jemanden aus einem Auto zu ziehen. Bisher musste ich noch niemanden „verarzten“ und ich hoffe, es bleibt auch so!

An unserem vierten Jahrestag, der mitten in die Woche fiel, konnten wir zwar nicht viel machen, haben aber zumindest den Abend zusammen genossen.

Ich kann nun auch mit vollem Durchblick ins neue Jahr starten, denn so ganz unrecht, hatte mein Umfeld nicht damit, dass ich eine neue Brille bräuchte. (Jetzt sehe ich auch den Bus wieder! :D)

Während ich auf der Arbeit relativ ruhige Weihnachtstage verbrachte, war privat etwas mehr Action angesagt. So standen die Weihnachtstage ganz im Zeichen des Rollenspieles – Spaß inbegriffen.

Zum Ende des Jahres habe ich noch einmal alles an Viren und Bakterien mitgenommen, was ich so finden konnte und lag die letzte Woche direkt mit Fieber lang. (Durchaus etwas, auf das ich gerne verzichtet hätte.)

Pläne 2017

plaene2017Da ich damit, eben keine „Guten Vorsätze“ zu fassen, ganz gut aufgestellt war, möchte ich auch für das kommende Jahre keine. Dieses Mal wird das Jahr auch nicht unter einem Motto laufen, sondern vielmehr gibt es eine „To-Do-Liste“. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Postkarte, aber als ich sie so lass, dachte ich, es wären schöne Ziele – und vor allen Dingen erreichbar. 😉

Danksagung

Vielen lieben Dank für alle die 2016 an meiner Seite waren. Sei es mit einem „in-de-Arm-nehmen“ oder auch einem „Arschtritt-zur-rechten-Zeit“. Ganz besonderen Dank an meinen Göttergatten und meinen BestBro ohne die ich vermutlich in einem Job stecken würde, den ich gar nicht wollen würde.

Und selbstverständlich nicht zu vergessen die Prinzessinnen des Hauses Aronia & Minou, die uns zwar manchmal den letzten Nerv rauben, uns aber mit ihrer Niedlichkeit dahinschmelzen lassen … ❤

Danke auch an Sunshine für die offenen Ohren und das Vertrauen, auch wenn wir uns dieses Jahr leider nicht live gesehen haben.

Wünsche

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allen Dingen viel Gesundheit und Lebensmut. (Auch wenn mal etwas quer läuft, so lohnt es sich doch immer die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Jedes Ende ist eben auch ein neuer Anfang.)

Daher auch (k)ein Geburtstagsgruß an meinen Wahlbruder. Du wirst nicht älter, sondern reifer! 😉

(@Miguel: Wirf doch mal einen Blick auf dein Comicregal. Da findest du ein kleines Geschenk. :-))

batyflirsday

Wir sehen uns 2017 – mit vielen interessanten Storys, Hintergründen, Rätseln, DIY, Gewinnspielen und sogar einem Adventskalender und vielem mehr. Es so einiges geplant. Bleibt neugierig und schaut gerne wieder vorbei auf

http://www.gedankenteiler.blog

Ich freue mich auf euch! 🙂

 

Schöne Bescherung

    Heilig Abend

Ja, es ist ruhig geworden in letzter Zeit hier. Wer im Einzelhandel arbeitet, der wird wissen, was Feiertage – insbesondere die Weihnachtszeit – so bei den meisten Bürgern auslösen. In erster Linie – leider – Konsumwahn. Ich habe auch an Heilig Abend gearbeitet und sah auf dem Weg zur Firma noch sehr viele Menschen, die auf den letzten Stunden, noch ein Weihnachtsgeschenk besorgten und 20 Minuten an der Kasse standen. Wohlgemerkt nur für den Bezahlvorgang selbst, das Suchen und durch die Menge schlängeln nicht eingerechnet. Weihnachten kommt ja immer total plötzlich!

Auf der Arbeit selbst war es ruhig. Zu ruhig. Vielleicht die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm und nach den Feiertagen bricht die Hölle los, da jeder nun Gutscheine und Umtausche hat. Wir werden sehen. Tatsächlich wäre mir zum Ende des Jahres ein wenig Ruhe recht. Die letzten Wochen waren voll mir Arbeit und die freien Tage ausgefüllt mit Familie und Freunden.

  1. Weihnachtstag

Den ersten Weihnachtstag verbrachten mein Göttergatte und ich im Kreise seiner Familie. Getreu dem Jahresmotto „Man sollte so viele erste Male wie möglich haben.“ war dieses Mal so einiges anders:

Wir wissen nicht, ob es daran lag, dass nun auch der älteste Sohn Vegetarier ist, dennoch gab es auch für die restliche Familie nicht wie üblich Gans. (Auf Fleisch verzichteten sie dennoch nicht.) Vom Schwiegervater kam (mit Blick auf die extra für uns gekauften vegetarischen Schnitzel): „Die sehen gut aus. Ich werde die für mich auch mal kaufen.“ Mein Schwager überraschte uns mit einem: „Eigentlich müsstet ihr uns mal zu einem vegetarischen Essen einladen, damit wir das mal alles richtig probieren können.“ – Da wir diesen  Plan ja eh hatten, habe ich spontan zugesagt. Ich bin sicher, dass wir das ein oder andere auf den Tisch bringen werden, dass auch den skeptischen Mäulern schmeckt. 😉 Auf die obligatorischen Spiele zwischen Essen und Bescherung haben wir verzichtet, doch mein Liebster fand, dass wir auch mit allen ein kleines Pen & Paper Rollenspiel spielen könnten. So hatten wir etwas vorbereitet und die Familie rettete als Plüschtiere das Weihnachtsessen. – Fast alle hatte auch Spaß daran, mal nicht klassische Brett- oder Kartenspiele zu spielen. 🙂

Und die Bescherung war dann auch ein wenig anders, denn dieses Mal haben auch wir etwas unter den Baum gelegt. (Allerdings nur für Schwiegereltern und den Hofhund.) Da wir uns nichts zu Weihnachten schenken, hatte ich dieses Jahr auch etwas für meinen Liebsten besorgt (Ihr wisst schon, so viele erste Mal usw.). Ich war allerdings so fair, dass vorher bereits zu erwähnen, damit nicht diese peinliche Situation entsteht, wenn man davon ausgeht, dass man sich nichts schenkt und dann doch etwas bekommt. So bekam ich etwas von meiner Wunschliste mit dem ich nicht gerechnet und mich daher umso mehr gefreut habe.

ch

  1. Weihnachtstag

Am nächsten Tag ging es gleich weiter mit neuen plüschigen Abenteuern, wenn auch dieses Mal mit Freunden und Bekannten. Dieses Mal galt es aber nicht das Weihnachtsfest, sondern sich selbst vor einem gemeingefährlichen Plüschschwein zu retten. Auch dieses meisterten wir. Und – in diesem Fall leider – habe ich auch hier Geschenke bekommen. Die Hälfte der Spieler war nicht komplett gesund und ich plage mich nun mit Halsschmerzen, Übelkeit, Magenschmerzen und anderen „tollen“ Dingen. – Erst gestern hatte jemand rumgetönt, dass er die Krankheiten nicht bekommen, sondern nur verteilen würde. Danke. Schöne Bescherung ….

Abgesehen von den gestrigen „Geschenken“ war dieses Weihnachten jedoch wirklich schön. Anders aber schön. Manchmal ist Weihnachten gar nicht so schlimm, es kommt eben darauf an, was man daraus macht. 😉

Ich hoffe auch ihr hattet schöne Weihnachtstage und seid Gesund geblieben.