Mittwochsteiler 37 / 2017 – International

Fünf Häuser stehen nebeneinander. In ihnen wohnen Menschen aus fünf unterschiedlichen Ländern. Sie trinken fünf unterschiedliche Getränke, rauchen fünf unterschiedliche Zigarettenmarken und haben fünf unterschiedliche Haustiere.

Hinweise:

Der Brite lebt im roten Haus.

Der Schwede hält sich einen Hund.

Der Däne trinkt gerne Tee.

Das grüne Haus steht (direkt) links neben dem weißen Haus.

Der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee.

Die Person, die Puff Muff raucht, hat einen Vogel.

Der Mann im miterleben Haus trinkt Milch.

Der Bewohner des gelben Hauses raucht Dunstschwade.

Der Norweger lebt im ersten Haus.

Der Maui-Maui-Raucher wohnt neben der Person mit der Katze.

Der Mann mit dem Pferd lebt neben der Person, die Dunstschwade raucht.

Der Weikiki-Raucher trinkt gerne Bier.

Der Norweger wohnt neben dem blauen Haus.

Der Deutsche raucht Bluamanns.

Der Maui-Maui-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt.

Wem gehört der Fisch?

Schreibt in die Kommentare, welcher Gedanke euch ALS ERSTES kam.

Bei anderen abschauen gilt nicht! 😉

Lösung Mittwochsteiler 36 / 2017 – Flugverkehr
Das Flugzeug braucht genau so lange, da 1 Stunde und 80 Minuten genau das gleiche sind wie 140 Minuten. 😉

Oregons liebste Nachbarn

Es gibt Dinge die sind für den menschlichen Verstand einfach nicht zu begreifen. Und es gibt Dinge die ein Tier noch viel weniger versteht, z.B. warum es operiert wird und danach nicht mehr das kann was in seiner Natur liegt: Bellen.

Ein Paar aus Oregon hält sich seit Jahren mehrere Tibetmastiffs, eine Hunderasse die u.a. für das Hüten von Schafen eingesetzt wird. Genau damit begründeten die Halter die Haltung von bis zu 11 Vierbeinern. All das wäre vermutlich kein Problem gewesen, hätten diese Hunde nicht das getan, was in ihrer Natur liegt: Bellen. Und würde es da nicht Nachbarn geben. Nachbarn, denen dieses Bellen viel zu laut ist.

Die gestörten Nachbarn haben sich das Gericht gewendet und Recht bekommen, denn vergleicht man die Lautstärke des Gebells ähnelt sie etwa dem einer Schießanlage. Das Paar wurde schon 2015 zu einer Geldstrafe verurteilt (Schadensersatz an die Nachbarn) und sollte dafür sorgen, dass die Hunde leiser sind. Dieser Aufforderung die Halter nicht nach und nun hat das Gericht ein Urteil gefällt, welches jedem Tierliebhaber Zornesröte und Entsetzen ins Gesicht treibt:

Die Hunde müssen nun „debarkt“ werden. Dabei werden operativ Teile der Stimmbänder entfernt. Dadurch soll das Bellen gedämpfter klingen und in diesem Fall damit auch weniger störend.

Ein Hoch auf das (amerikanische) Rechtssystem …

Dummer Vater [Gedicht über einen Nachbarschaftstreit]

Ich komme nicht umhin, weil ich auch ein wenig neugierig bin,

zu vernehmen was draußen vor sich geht, wenn jemand unter unserem Fenster steht.

Beim letzten Mal dann, vernahm ich einen Mann:

„Nimm das und halte es gut fest, damit du es nicht fallen lässt.“

Der Junge nahm, hielt aber nicht und es folgte ein Schwerkraftgericht.

Platsch, da lag der Kuchen nun. Eigentlich gab es da nur eins zu tun …

Der Vater trat einen Schritt auf seinen Sohne zu, der jedoch wollte einfach nur seine Ruhe,

wich zurück –  ein großes Stück – als hätte er Angst es geschehe ein Unglück.

Der Junge wimmerte und stammelte entsetzt: „Es tut mir Leid. Es tut mir Leid. … “

Den Mann interessierte es jedoch wenig, er wurde laut und schrie: „Du kannst gar nichts! Nie! Du wirst auch nie was lernen, bis eben einfach nur dumm!“

Die Situation machte es nicht besser, stattdessen stach der Vater noch mit einem weiteren wörtlichen Messer: „Hör gefälligst auf zu heulen. Bist kein Mädchen, solltest dich nicht nur für deine Dummheit schämen, sondern auch als Heulsuse grämen!“

Ich sah wie etwas in dem Jungen zerbrach und es war sicher nicht nur die Schmach, dass er öffentlich zur Schau gestellt, sondern vielmehr, weil er davon einen Schaden behält.

Leider kann ich aus Erfahrung sprechen, es heilt nicht zu rechen. Doch wer immer gesagt bekommt, dass er nichts kann, glaubt irgendwann selbst daran …

Wie man mit einem Tannenbaum (auch) nach Weihnachten Spaß haben kann

Heute Morgen blickte ich auf den Abfallkalender und sah, dass dort extra ein Abholtermin für Tannenbäume aufgeführt ist. Natürlich führte das bei meinem GöGa und mir gleich zu einstimmigen Protesten über die Unsinnigkeit von Weihnachtsbäumen. Sie werden gepflanzt, gehegt und gepflegt, nur um dann abgeholzt zu werden um recht schnell auf dem Müll zu landen … (Dabei gibt es doch nun wirklich genug Alternativen!)

Aber nach dem Fest ist vor dem Fest. Zumindest wenn es nach Ina D. geht, welche uns gerne an ihrer Erfahrung teilhaben lässt. Auch sie hat so einen abgeholzten Tannenbaum mit echten Nadeln. Damit selbige nicht überall ihre Spuren hinterlassen, hat Ina den Baum eingewickelt, fest verschnürt und neben die Mülltonne gelegt. Ihr Nachbarn sind nun besonders ruhig und freundlich. Ina sagt dazu:

„Ich habe unseren Weihnachtsbaum eingepackt, damit er nicht so viel Schmutz macht. Dann habe ich ihn neben die Mülltonne gelegt. Seither sind unsere Nachbarn extrem ruhig geworden, renovieren nicht mehr, hören keine laute Musik. Weiss nur nicht warum …“

Tja, woran das wohl liegen mag? Da bereue ich ja schon fast das wir keinen Weihnachtsbaum hatten.  😉

Tannenbaum

Ganz lieben Dank an Ina, welche die Erlaubnis zum Teilen gegeben hat, damit vielleicht der ein oder andere endlich Frieden mit den Nachbarn findet. 😀

Alle Jahre wieder – Jahresrückblick 2014

„Die Zeit steht still.

Wir sind es, die vergehen.“

[Mascha Kaléko]

ABFLUG

Der letzte Tag des Jahres 2014 und damit, wie inzwischen schon „gewohnt“, mein Jahresrückblick. Kommt mit mir auf eine Reise in die Vergangenheit, begleitet mich (noch einmal) in allen Höhen und Tiefen, die mir 2014 bescherte. Bitte anschnallen, die Reise beginnt ….

Tssssssssssssssssssssssssssssssssssssss…………………………………….Horoskop

HOROSKOP

Mein Horoskop versprach für 2014 so einiges. Ein „recht fröhliches Jahr“ sollte es werden, voll Feierlichkeiten und guter Laune. Langeweile sollte nicht aufkommen und mit meinem Schatz würde ich viel erleben. Tatsächlich kam alles genau so. Allerdings hätte ich mir in diesem Jahr ab und an ein „STOP!“-Schild gewünscht, denn auch wenn ich Stillstand nicht mag, so hätte ich mir doch an der ein der anderen Stelle einen Moment zum Durchatmen gewünscht. Rasant zog 2014 an mir vorüber. Obwohl nein, nicht vorüber, vielmehr erfasste es mich und zog mich mit in einen Strudel.

UMSCHULUNG

occDas Jahr begann direkt mit etwas Neuem – mit dem ich zugegebenermaßen gar nicht (mehr) gerechnet hatte: Einer Umschulung! Bereits vor Jahren hatte ich alle Möglichkeiten in Erwägung und alle Register gezogen, doch wurde mir dieser Bildungsweg stets verwehrt. Doch dann änderte der Gesetzgeber einen Paragrafen und *schwubs* hielt ich einen Bildungsgutschein in den Händen. Ich konnte es gar nicht glauben, mein jahrelanger Kampf hatte doch noch ein positives Ende gefunden! Nun sind bereits elf Monate um und ich gehe meinen Weg. (Mal mehr, mal weniger motiviert, aber dennoch zielstrebig.) Das Büro teile ich mir mit drei netten Kollegen und bei uns wird gelacht. Auch wenn meine Mitumschüler in ganz Deutschland verstreut sind, so möchte ich den ein oder anderen nicht missen. Mein Gastschreiber „occ“ aus SindelfingenBüro ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen! Wir schreiben uns inzwischen sogar per „Schneckenpost“ und tauschen Süßwaren. Vielleicht schaffen wir es ja irgendwann einamal uns persönlich zu treffen. – Einige Klassenkameraden habe ich tatsächlich bereits persönlich getroffen. Und auch mein Klassendozent kam einst nach Bremen und statte mir einen Besuch ab – und brachte mir eine Eisenbahn mit. Ein Deal der aus einer Laune heraus entstanden war. – Es ist eben etwas anderes, ob man nur ein Avatar sieht oder weiß welcher „echter“ Mensch dahinter steckt. –  Der Unterricht selbst läuft auch, mehr oder weniger, gut. Die ein oder andere Schwäche hoffe ich im nächsten Jahr ausgleichen zu können, denn dann ist es schon so weit: Die Prüfung steht an! Vermutlich werde ich nicht das Beste Ergebnis erreichen, aber zumindest bestehen. Daran glaube ich ganz fest – und nach dem Rest fragt in einigen Jahren eh keiner mehr. 😉 Aber bevor ich (mir) das beweisen kann, stehen noch sieben Monate Praktikum an denen ich, offen gestanden, etwas nervös entgegen blicke. Solange „beruhige“ ich micht mit Etwas, dass ich während meiner Praxiszeit (unterrichtsfrei) gelernt habe: Origami falten! 😀

TIERISCH

Mit den beiden vierpfotigen Neuzugängen ging es zum Tierarzt. Nach den wenigen Monaten waren die zwei zumindest so zutraulich, dass sie – unter leichter Betäubung – die Fahrt antreten konnten. Der Check Up ergab das Aronia und Apfelkorn etwas ein Jahr alt waren und weitgehend gesund. Körnchen, wie sie seit diesem Tag heißt, war allerdings von Flöhen befallen und hat einen gebrochenen Schwanz … Leider (oder auch zum Glück?) wissen wir nicht was ihr passiert ist. War es ein Unfall oder gar Absicht? Körnchen hat eine abgeknickte Schwanzspitze, aber wir lieben sie nicht weniger – und ich sag ihr immer dass sie deswegen etwas ganz Besonderes ist. Angeblich sollten die Katzen sterilisiert sein, doch eine andauernde Rolligkeit (mit allem was dazu gehört) überzeugte uns vom Gegenteil. Ab ging es, wieder einmal, mit denzwei Hübschen zur Tierärztin… Von dem „Vorpflegefrauchen“ erfuhren wir auch , dass die beiden „unzertrennlich“ wären. – Waren sie! – Allerdings etwas anders als wir dachten, denn die Unzertrennlichkeit bezog sich auf einen argen Kampf mit Festbeißen und durch die Luft wirbeln. Kurz: Körnchen und Aronia können sich offensichtlich nicht leiden … Da Aronia sich teilweise nicht einmal mehr vom Kratzbaum herunter traute, zog sie schließlich zu meinem Göttergatten. Dort entdeckt sie die Welt und tanzt ihrem „neuen“ Herrchen auf der Nase herum. (Auch wenn dieser das abstreitet. *g*) Körnchen hingegen brauchte etwas länger um anzukommen. Inzwischen schläft sie jedoch fast immer in meinem Arm. Die beiden Mädels haben uns viel Geduld gekostet, doch hat es sich – mal wieder – gelohnt. Wir bereuen keine einzige Sekunde!

AroniaUndKoernchenNORDMANNENPROBE(N)

Ebenfalls Anfang des Jahres überzeugte ich meinen Göttergatten seinen Geburtstag zu feiern. Eine „Schnapszahl“ und das an einem Samstag waren grade zu prädestiniert RonGBdazu. Da Ron ja so etwas wie ein Nordmann (gemeinhin als Wikinger bekannt) ist, lag es nahe die Feierlichkeit entsprechend zu gestalten. Kurz: Ich war voll in meinem Element und konnte (endlich wieder) basteln, backen und organisieren! Bereits während des Frühstücks übergab ich meinem Schatz mein erstes, und recht persönlich, Geschenk: Eine Musik-CD von Ragnar Rovtik. Entdeckt hatte ich den Skalden auf YouTube, ihn angeschrieben und mir eine CD zusammenstellen lassen. (Damit machte ich zwei Menschen glücklich, denn der Musiker freute sich über meine Komplimente und meine Anfrage ging ihm „runter wie Öl“.) Das Beste an der Scheibe: Ragnar hat für Ron einen Text eingesprochen. Abgestimmt auf SEIN (Rons) bisheriges Leben und ihm, auf der CD wie auch per Email, persönlich gratuliert. Ein echtes Unikat! Zwei wuchtige Torten, ein schokoladigen Kuchen und jede Menge Pizzabrötchen (Vom Geburtstagskind selbst gebacken!) ging es daran den „Wikinger in ihm“ zu beweisen. Nach erfolgreichem bestehen einiger, doch teils recht fieser, Aufgaben gab es von mir das „richtige“ oder auch „große“ Geschenk: Ein „Wikinger“-Wochenende in Schleswig.

WinkingerenteSCHWEIN GEHABT!

Auch in der ersten Jahreshälfte begab es sich, dass ich mich zu einem Schritt entschloss, den ich bereits früher einmal gegangen war: Auf Fisch und Fleisch zu verzichten! JanKein Tier soll mehr für mich sterben müssen. Ich kann Fleisch, Wurst und Fisch einfach nicht mehr mit guten Gewissen essen. Dafür entdecke und entdecke ich noch immer (neue) kulinarische Genüsse. Aber leider auch jede Menge blöder Sprüche! Doch lasse ich mich nicht beirren: MEIN Weg, MEIN Ziel! Umso mehr freue ich mich darüber, dass mein bester Freund vom selbsternannten „Fleischfresser“ über den Flexitarier nun auf dem Weg zum Vegetarier ist und mein Göttergatte zumindest den Fleischkonsum extrem einschränkt. (Laut Albert-Schweitzer-Stiftung isst der Deutsche im Durchschnitt 150 Tiere im Jahr. 150 Lebewesen die nicht mehr für uns getötet werden!!!) Damit ich gar nicht erst in Versuchung gerate habe ich die Patenschaft für ein Hausschwein übernommen, denn würde schon sein Patenkind essen!?!

Let’s PlayMeer

Auch gespielt wurde 2014 jede Menge. Inspiration dazu gaben u.a die „Bremer Spieletage“. (Hier habe ich auch praktischerweise gleich ein Brettspiel gewonnen.) Eine gute Gelegenheit sich gleich mit neuen Vorräten für (un)gemütliche Abende einzudecken. Aber auch die Rollenspiele kamen nicht zu kurz, so gaben wir uns auf der HeinzCon das „shake Hands“ mit den „Machern“ von Splittermond. Praktischerweise fand Letztere in Norddeich statt, so dass ich meine alljährliche Portion Meeresluft bekam. (Auch wenn das Meer grade nicht da war. ^^)

032AUF DEN SPUREN DER WIKINGER – AUS ÜBERZEUGUNG GEWACHSEN

AxtwerfenIm Frühjahr riefen die Nordmänner zum Markt. Die perfekte Gelegenheit für meinen großen tapferen indischen Wikinger das geschenkte Wochenende zu verbringen. Nach einem informativen Museumsbesuch in Haithabu folgte ein ausgiebiges Stöbern auf dem Markt – inklusiver Verköstigung „alter“ Speisen und eines Kruges Apfelmet. Mit einem kleinen Verdauungsspaziergang brachen wir auf zum Gelage in die „Wikigerschänke“. Dort erwartet uns ein 3-Gang-Menü – Für mich mit vegetarischen Gerichten! – Aber nicht nur Speis und Trank gab es, sondern auch sportliche Betätigung: Axtwerfen und Bogenschießen. Wie es sich für einen echten Wikinger gehört traf Ron – direkt ins Ziel! Verteidigen kann er mich also im Notfall. 😉 – Genau diese Sportarten ließen mich an mir selbst wachsen. Wer mich länger kennt weiß das ich schon immer mal Bogen schießen machen wollte. An diesem Tag sollte sich die Gelegenheit bieten, doch entschied ich mich dagegen. Der Grund mag für viele vielleicht banal sein, aber ich konnte es einfach nicht über mich bringen auf das Reh zu schießen. Natürlich war es aus Holz, dennoch erschien es mir falsch. So setzte ich mich dem Hohn und Spott meiner Mitstreiter aus – und blieb standhaft! Wer von einer Sache aus tiefsten Herzen überzeugt ist sollte sich nicht von seinem Weg abbringen lassen. Irgendwann wird sich wieder die Gelegenheit bieten und ich werde – endlich – zum Bogen greifen OHNE dabei gegen meine Überzeugung zu verstoßen! – Nach so viel Aufregung erfreuten wir uns auf dem Balkon unseres Hotelzimmers mit Wasserblick am Sternenhimmel…

Schleswig

BURGHERRIN VS. PRINZESSINSchloss

Wo wir schon einmal in Schleswig waren besichtigten wir auch gleich Schloss Gottorf. Wir entschieden uns für eine Führung durch die Gemäuer und so wurden wir von einer älteren Burgherrin und einer jüngeren Prinzessin in die Vergangenheit „entführt“. Zu gerne erinnere ich mich an den Disput der beiden als es um Männer ging. Nordmann Asathor (= Ron) wurde von der Herrin als „stattlich“ bezeichnet. So einer wie er könne im Notfall die Burg verteidigen! – Na, DAS hatte er am Vorabend in der Wikingerschänke ja zweifelsfrei bewiesen. 😉

HAPPY BIRTHDAY TO ME

GBFrühstückAuch in diesem Jahr wurde ich (mal wieder) 29! Doch dieses Mal war anders, denn ich durfte den Tag mit den beiden Menschen verbringen die mir am meisten bedeuten: Meinem Göttergatten und meinem besten Freund – und wir machten das was mir wirklich Spaß machte: Pizza essen! 😀 Ich verbrachte Zeit mit „meinen Liebsten“, tat was mir Freude bereitete, bekam etwas das ich mir schon lange gewünscht hatte (Ebookreader) und fühlte mich einfach wohl. – Perfekt machte den Tag wohl das Ron sein Handy verlor. DAS war natürlich nicht perfekt! Wohl aber, dass der Finder es im Kontaktbüro der Polizei abgab, die daraufhin die Nummer „Zuhause“ anriefen, seine Eltern erreichte, die wiederrum bei mir anriefen – und ich am nächsten Tag das Mobiltelefon wieder in der Hand hielt! 🙂 Das an dem Abend, mal wieder, unsere Vermieterin vor der Tür stand, setzte dem allerdings einen Dämpfer auf. (Dazu später mehr)

 SUMMER IN THE CITY

Im Sommer schnappte ich mir Ron und Miguel und zeigte ihnen meine „alte Heimat“: Lüneburg. Nach einem Frühstück bei meiner Mum und meinem Stiefvater ging es vom Provinznest Bleckede in die Zivilisation. Für die Stadtführung benötigte ich etwa 32 Minuten. Viel zu sehen gibt es da einfach nicht! An was ich nur nicht gedacht hatte war der Wochenmarkt und zudem war auch grade die „Toggolino-Tour“ vor Ort, so dass es vor Milchzahnterroristen nur so wimmelte! Zumindest offenbarte sich ihnen ein Blick über die Dächer der Stadt, als wir den Wasserturm erklommen hatten. In einem traditionellen Brauhaus genehmigten wir uns eine Stärkung – und Ron kostete das Hauseigene Gebräu.Lüneburg

EINE SEEFAHRT DIE IST LUSTIGHamburg

Da ich eine Hafenparty gewonnen hatte (Rundfahrt auf der Elbe inkl. Buffet), trieb es mich tatsächlich in dieses mir unliebsame Städtchen. Die Fahrt auf der Elbe war, zumindest aus berufsspezifischer Sicht, interessant. Leider war das auch alles, denn die Musik war grauenvoll, die Menschen (zu) betrunken und das Essen nicht für Vegetarier ausgelegt. Wenn schon, denn schon, dachten wir uns und brachen am nächsten Morgen – im typisch norddeutschen Shitwetter – zum „Fischmarkt“ auf. Mit einem Korb voll Obst und einer Tüte Naschwerk traten wir den Heimweg an. Fazit dieses Wochenendes: Hamburg stinkt (noch immer)! 😉

Erinnert mich an einen zerstreuten Professor! XD

KUNST IST, WENN MAN NICHT ERKENNEN KANN WAS ES IST

Da ich sagte ich wolle da „auch mal hin“, überraschte Ron mich mit einem Tagesausflug ins Künstlerdorf Worpswede. Ich sah Dinge von denen ich bis heute keine Ahnung habe für was (oder ob) man es benutzt. Kurioses, schönes, hässliches, … Besonders angetan hat es mir aber – ausgerechnet – ein Grab. Ich mag die Gestaltung. Erinnert mich irgendwie an den „Verrückten Professor“. ^^ Doch um ehrlich zu sein: Es gibt Orte die muss man nicht gesehen haben. Worpswede ist einer von ihnen …

HEIßE FRAUEN & FESCHER KERLgop-2

Als noch einige Sonnenstrahlen den Himmel erwärmten, erhitzten halb bekleidete Frauen unsere Gemüter. Mit unseren besten Freunden verbrachten mein Liebster und ich einen netten Abend im GOP. Mein erstes Mal Varietee („Lipstick“) – und es war einfach nur großartig! Eine tolle Mischung aus Akrobatik, Tanz, Musik, Gesang und Comedy, gepaart mit leckerem Essen (Ich hatte eine Käseplatte mit Feigensenf.) sorgten für unbeschwerte Stunden.

AUF TAUCHSTATION

Trotz allem Spaß öffnete ich mich aber auch der „grausamen Vergangenheit“. Mit meinem Göttergatten an der Seite ging es in ein (schreckliches) Zeugnis Deutscher Geschichte: Dem U-Boot-Bunker Valentine hier in Bremen. Wir sahen was die Menschen (Gefangenen) dort leisten mussten und unter welch grausamen Bedingungen dort herrschten…Bunker

FLÜCHTLING

Doch auch negative Dinge ereigneten sich 2014. Bereits im Frühjahr kam Miguel ins Krankenhaus. Diagnose: Nierensteine. Die Zertrümmerung überstand er gut, die Langeweile eher weniger. Vermutlich wäre der Gute ein anstrengender Patient gewesen, doch war er schlicht und einfach fast immer unterwegs. (Ob er „durfte“ oder nicht.) Der Besucher kommt ins Krankenhaus? Blödsinn: Der Patient kommt zum Besucher! Mehr als einmal wurde ich von der Arbeit abgeholt und wir gingen Kaffee trinken oder saßen mit Salat (!) an der Weserpromenade in der Sonne.

STATT MASCHENDRAHTZAUN

Kaum wurde es wärmer (was dieses Jahr ungewohnt früh der Fall war), schoss das Gras in die Höhe. (Nicht was ich denke was ihr jetzt denkt! Ich meine das „richtige“ GartenGras: Rasen!) Und genau damit begann sie, die Fehde mit „Gerlinde“, unser Nachbarin. Dazu muss man zwei Dinge wissen: Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte, die Gärten sind nur durch einige Gehwegplatten getrennt und unsere Nachbarin hat etwa den Charakter von Else Kling! Hat die Frau nichts zu meckern, bzw. geht nicht alles ach IHREM Willen, wird sie garstig. (Also mehr als ohnehin schon.) Blöderweise sehen wir einige Dinge einfach etwas lockerer. Uns würde es nicht stören, wenn drei Grashalme auf unsere Gehwegplatten ragen. Sie schon. Hat sie uns auch gefühlte tausend Male gesagt – und wir ihr, dass es eben nicht direkt geht (Arbeit, Wetter, Krankheit etc.). Doch, wie könnte es anderes sein, auch das passte ihr nicht und *schwubs* stand nun unser Vermieter vor der Tür. Thema: Rasen. Vermutlich wäre ihm das auch ziemlich egal, doch blöderweise sind er und Gerlinde im selben Verein – und da kann Frau richtig nerven. Bei jedem Treffen und anrufen kann man ja auch … Unser Vermieter war also von unsere Nachbarin (ebenfalls) genervt und nervte nun wiederum uns, in dem ständig irgendwer vor der Tür stand. (Es war inzwischen soweit, dass ich bei jedem Klingeln an der Haustür zusammen zuckte!) Es musste ein Ende haben! So informierten wir uns beim Mieterschutzbund und beide Parteien (Nachbarin und Vermieter) erhielten ein entsprechendes Schriftstück in dem wir feststellen, dass wir von unserem Hausrecht gebraucht machen. Oder kurz: Man möge uns doch bitte in Ruhe lassen. Seit dem: Ruhe! Manchmal muss man wohl unkonventionelle Wege gehen – und darf sich schon gar nicht alles gefallen lassen. Viva le Revolution! 😉

HERZENSSACHELangzeit-EKG

Im Herbst ging es dann auch bei mir gesundheitlich Berg ab. Von der ein oder anderen Erkältung mal abgesehen begann haute es mich „von den Socken“: Ich hyperventilierte und fiel um. Zur Folge hatte dies, dass ich zwei Tage mit einem Langzeit-EKG herumlaufen musste. Doch glücklicherweise macht mein Herz nicht zu wenig, sondern zu viele Schläge. Fühlt sich aber trotzdem etwas unangenehm an. „Es schlägt zwischendurch zwischen den Herzschlägen und genau das spüren sie.“ Hat mir meine Ärztin erklärt.

DA KLAPPERT DAS GEBISS

Doch es blieb nicht nur beim Herzen, denn im Winter meldete sich auch mein Gebiss zu Wort. Heftig und schmerzhaft. Bald sah ich die Zahnarztpraxis öfter von innen, als mir lieb war. Doch reichte das nicht, denn ich wurde ans Krankenhaus überwiesen, wo mir – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Zahn gezogen wurde. Keine angenehme Sache, aber zumindest haben die Schmerzen inzwischen nachgelassen. DAS ist auch schon etwas wert!

GESCHENKT IST NOCH ZU TEUER

HeizungWer den Film kennt dessen Titel ich für diesen Absatz gewählt habe kennt, kann sich vorstellen in was für einem Haus Miguel und ich leben. (Die Decke bzw. der Boden sind – bisher – glücklicherweise aber noch nicht „durch(ge)brochen“!) Bei unserem Einzug erwartete uns bereits ein tiefes Loch, später verabschiedete sich die Elektrik, von einem defekten Geschirrspüler, undichten Fenstern und verstopften Klo ganz zu schweigen. In diesem Jahr kamen dann noch die Dinge wie Ausfall der Therme (natürlich im Winter!), reißen der Jalousiebänder, abgebrochenen Schlüsseln, eine abgefallene Heizung und eine durchgebrochene Kellerstufe dazu… Keine Bewegung, kein Schritt ohne zu befürchten das uns die Decke auf den Kopf fälltwörtlich!

FORTSETZUNG

Ich könnte diese Aufzählung noch weiter fortführen, denn 2014 habe ich auch:

  • Das erste Mal mit meinem Unwissen übe die Sportart an einem WM-Tippspiel teilgenommen. (Ich bin auf dem zweiten Platz gelandet Von hinten.)
  • Ich habe mein „Bruderherz“ (Miguel) wieder in seinem Element erlebt. (Insider! ;))
  • Eine regelrechten Tausch- und Verschenkewahn erlebt. (Auch aktiv.)
  • Das 2jährige mit Ron, sowie den Entschluss gefasst mit diesem zusammen zu ziehen.
  • Ich war auf dem Gratis-Comic-Tag, auf der Büchermeile,

ZIELE & WÜNSCHE

Zusammengefasst war 2014 für mich ein aufregendes Jahr mit vielen Erlebnissen. (Mehr tollen, als schlechten!) Und jetzt wo ich darüber schreibe und mir alles noch einmal vor Augen führe kann ich sagen: Ja, dieses ist eines der (wenigen) Jahre auf die ich gerne zurück blicke! 🙂 Das ALLERwichtigste in 2014 aber ist ganz eindutig:

KEINE VERLUSTE!!!

Meine Ziele/ Vorsätze für nächstes Jahr? Nicht viele: Praktikum ÜBER- und Prüfung BEstehen! 😉 Alles andere wird sich ergeben. IHR werdet daran teilhaben. Versprochen! 🙂

Ich danke euch allen für die zahlreichen Besuche und Kommentare auf Gedankenteiler. Die Statistik zeigt das ihr aus 135 verschiedenen Ländern (!) kommt. Es scheint als würde dieser Blog tatsächlich Menschen – aus allen Länden, allen Kulturen, (politischen) und allen Religionen – verbinden. DAS gibt mir Hoffnung. Jeder Einzelne von uns kann nur wenig erreichen, wir alle zusammen aber können etwas verändern. PACKEN WIR ES AN!

Ich wünsche euch alles Liebe für das kommende Jahr. Kommt gut rein, bleibt gesund und vor allen Dingen: Hört nie auf für eure Überzeugung zu kämpfen!

Ich werde das Jahr mit Freunden, Musik, einem selbstgemachten Käsefondue und einem guten Whiskey ausklingen lassen. Und wie eine Schottische Regel so schön lautet:

„Es muss mindestens EIN Whisky sein. ZWEI sind zu viel und DREI zu wenig!“ 😉

🙂 Wir lesen uns 2015! 🙂