Dummer Vater [Gedicht über einen Nachbarschaftstreit]

Ich komme nicht umhin, weil ich auch ein wenig neugierig bin,

zu vernehmen was draußen vor sich geht, wenn jemand unter unserem Fenster steht.

Beim letzten Mal dann, vernahm ich einen Mann:

„Nimm das und halte es gut fest, damit du es nicht fallen lässt.“

Der Junge nahm, hielt aber nicht und es folgte ein Schwerkraftgericht.

Platsch, da lag der Kuchen nun. Eigentlich gab es da nur eins zu tun …

Der Vater trat einen Schritt auf seinen Sohne zu, der jedoch wollte einfach nur seine Ruhe,

wich zurück –  ein großes Stück – als hätte er Angst es geschehe ein Unglück.

Der Junge wimmerte und stammelte entsetzt: „Es tut mir Leid. Es tut mir Leid. … “

Den Mann interessierte es jedoch wenig, er wurde laut und schrie: „Du kannst gar nichts! Nie! Du wirst auch nie was lernen, bis eben einfach nur dumm!“

Die Situation machte es nicht besser, stattdessen stach der Vater noch mit einem weiteren wörtlichen Messer: „Hör gefälligst auf zu heulen. Bist kein Mädchen, solltest dich nicht nur für deine Dummheit schämen, sondern auch als Heulsuse grämen!“

Ich sah wie etwas in dem Jungen zerbrach und es war sicher nicht nur die Schmach, dass er öffentlich zur Schau gestellt, sondern vielmehr, weil er davon einen Schaden behält.

Leider kann ich aus Erfahrung sprechen, es heilt nicht zu rechen. Doch wer immer gesagt bekommt, dass er nichts kann, glaubt irgendwann selbst daran …

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Leidensweg einer Migränepatientin 3.0

Ohnmacht auf später verschoben

Auch wenn die letzte Behandlung beim Chiropraktiker durchaus etwas Verbesserung gebracht hat, ganz ohne Migräne gingen die letzten beiden Wochen dann doch nicht rum 😦 Am Mittwoch, also nach 1,5 Wochen, hatte ich am Abend einen so extremen Anfall, dass ich früher nach Hause musste. – Total toll, wenn der „Weisungsberechtigte“, dich dann noch fragt, ob du nicht noch 30 Minuten bleiben könntest. Immerhin kann man ja auch einfach eine halbe Stunde später umfallen. *Kopf schmüttel* – Der nächste Tag war dann auch so gut wie gelaufen, auch wenn dann die andere Seite Probleme bereitete. Was man (oder in diesem Fall Frau) Jahrzehnte mit sich rumschleppt, ist eben nicht so einfach zu beseitigen. Genau deswegen führte mich mein Weg nach der Arbeit (Total toll, wenn man Frühschicht hat! :)), auch in die Praxis.

Reden ist Silber, Schweigen macht auch kein Gold draus

In der Praxis traf ich auf einen Chiropraktiker mit Schweigegelübte. Na gut, nicht ganz. Aber er hat sich quasi das „Nicht-zu-viel-reden“ auferlegt.  Hintergrund ist eine neu erlernte Technik, die er nun in so einer Art Projektphase umsetzen möchte. Konkret bedeutet dieses, dass kein Vorgespäch mit Fragen wie „Wo tut es denn (noch) weh?“ stattfindet, denn im Laufe der Behandlung ändert sich das ja und wird eben auch so deutlich.  Gar nicht so einfach für einen Mann der gerne redet. 😉 Dieses Mal schmerzte das „Schießen“ auch tatsächlich … Doch auf das habe ich, wieder einmal, überstanden. 😉

Kinder sind unsere Zukunft – Wir sind verloren!

Auf dem Rückweg durfte ich die Fahrt dann mit einem sehr jungen Fahrgast verbringen, der LAUTstart rumschrie und flennte, weil er nicht das „Telpon“ bekam. Nicht nur ich, sondern auch andere Fahrgäste warfen der erwachsenen Begleitung einen Blick zu, der in etwa so etwas bedeutete wie: „Stell das Gör ab oder ich mache es!“ Einige Haltestellen später stieg noch eine Mutter mit einem etwas jüngeren Kind ein. Was lustig war: Dieses jüngere Kind warf einen Blick auf den Schreihals und verdrehte dabei die Augen. 😀 Der Schreihals gab – nachdem er seine weibliche erwachsene Begleitung gehauen hatte – endlich Ruhe, als er endlich mit dem iPhone spielen durfte.  Er strahlte über das ganze Gesicht und seine Augen glitzerten förmlich. Irgendwas sagt mir, hier ist mächtig etwas schief gelaufen …

 

Pholosophie zum Montag: Behütete Kindheit!?

Woran merkt man, dass man alt ist? Vermutlich, wenn man diese Zeit noch miterlebt hat und Baumhäuser und Räuberhöhlen aus eigener Erfahrung kennt:

„Es scheint ein Wunder das es überhaupt noch Erwachsene gibt, wenn man bedenkt wie sorglos ihre Eltern in Sicherheitsfragen waren:

Die erste Fahrt mit dem Auto. Kein Kindersitz, kein Sicherheitsgurt.

Die Kleinsten kauten auf Plastikspielzeug mit Weichmachern und die Sonne brannte ungehindert auf die Kinderhaut.

Es gab weder Helm, noch Knieschützer oder Protektoren.

Kein mahnendes „Pass auf!“ begleitete die kindlichen Experimente, dafür gab es Schrammen und Blaue Flecke.

Und manche Kinder sollen sogar auf Bäume geklettert sein!

Alle wurden, so oft es ging, zum Spielen nach draußen geschickt. Ohne Handy mit Notrufknopf und GPS-Überwachung.

Wie haben sie diese Kindheit nur überlebt?

[Welt der Wunder]

Übrigens (Traurig aber wahr): Nur noch 20 % aller Kinder spielen draußen …

Kinder sind ja so goldig ;)

Heute ist so ein „Alles doof“-Tag oder, wie ich es auch immer so schön nenne, ein „Blubb-Tag“. Ich hatte schon keine Motivation aufzustehen, genau so wenig wie einzukaufen oder oder oder. Irgendwie würde ich gerne ganz viel und alles auf einmal machen, aber dann auch wieder eben einfach nicht. Blubb Blubb.

Für alle denen es so geht wie mir und die etwas zum Schmunzeln gebrauchen können. Bitte sehr:

Subsystem: Kind

Ich kann einfach nicht anders! Derzeit lese ich u,a. Das Echo der Erinnerungen von Richard Powers und da stieß ich auf ein Zitat, welches ich euch nicht vorenthalten möchte – und ganz besonderes nicht meinem BestBro. Es ist sozusagen eine Antwort/ Ergänzung auf seinen Blogbeitrag. (Ihr solltet ihn mal fragen, welche Ausbildung er gemacht hat. Das ist ein lustiges Paradoxon.) 😉

Dr. Weber: „Und Sie wollten keine Kinder?“

Krankenpflegerin Barbara: „Diese neuronalen Subsysteme?“, fragte sie. „Wie viele davon gibt es? Ich habe das Gefühl da geht es zu wie Wahlmännergremium.“

me :)

me 🙂

Kennt ihr noch solch kuriose/ verrückte/ lustige etc. Aussagen in denen Kinder mal nicht als die tollsten Geschöpfe der Welt verehrt werden? Schreibt sie in die Kommentare! Ich bin echt gespannt, ob und was es da noch so gibt. 😀

Mutter wird bei klirrender Kälte mit ihrem Baby aus dem Bus geworfen

Bremen [Nord]

  1. November 2014

Es ist etwas Merkwürdiges passiert. Als ich auf dem Heimweg im Bus saß – Ja, es geht mal wieder um Öffentliche Verkehrsmittel. – wetterte plötzlich der Busfahrer, höflich, aber bestimmt vernahm ich: „Das geht so nicht!“ und ähnliches. Verwirrt blickte ich von meinem Buch auf. Mich konnte er jedenfalls nicht meinen. (Sehr beruhigend.) Schließlich stieg ein südländischer Mann ein. Offenbar hatte der Busfahrer mit ihm geschimpft. Wie auch die anderen Fahrgäste wunderten wir uns, was vorgefallen war. Die Frage wurde beantwortet als zwei Minuten später eine junge Frau mit Kinderwagen ebenfalls einstieg: Der Mann hatte offensichtlich den Bus an der Abfahrt gehindert, in dem er sich schlicht und einfach davor stellte. – Ich habe absolut nichts dagegen, wenn jemand angelaufen kommt und man dann noch schnell den Fuß in die Tür stellt, damit die Person auch noch mitfahren kann. ABER: Die Frau war noch wesentlich weiter weg. Auf der anderen Straßenseite kam sie grade aus einer Seitenstraße. Ja, Deutsche haben es, im Gegensatz zu Südländern, irgendwie immer eilig, aber DA reißt selbst bei mir der Geduldsfaden. Würde es bei „Deutschen“ allerdings auch! (Nicht nur ich wunderte mich, warum der Bus nicht längst weiterfuhr.) Leider ist das hier in Bremen absolut kein Einzelfall. – Irgendwann kam die Dame dann auch mal an und quetschte sich in den ohnehin schon vollen Bus. Wo stellte sie den Kinderwagen wohl hin? Genau: Mitten in die Tür….

(Es waren bereits weitere Kinderwagen im Bus.) Das ist im Übrigen auch ein Phänomen das mir verstärkt bei Frauen mit Migrationshintergrund auffällt (Immer im Weg, immer über den Fuß ohne sich zu entschuldigen.) Ich habe das tatsächlich mal genau beobachtet, da ich dachte ich bilde es mir ein. Aber nein, offenbar sind Deutsche einfach (zu?) korrekt erzogen worden, denn fast alle stellten ihren Kinderwagen/ Buggy auf den dafür vorgesehen Platz, rückten ihn zur Seite wenn noch jemand kam, entschuldigten sich, wenn sie einen dann doch mal erwischten und eine wartet sogar auf den nächsten Bus, als sie sah wie voll er war! Vermutlich liegt es einfach daran, Kinderwagendass der Anteil von Menschen mit Mirgrationshintergrund in Bremen recht hoch ist. Aber ich gestehe, dass ich sie für ihre Gelassenheit doch ein wenig beneide…

Zurück zur gestrigen Busfahrt. Die junge Dame stand also, samt Kinderwagen, in der Tür. Ich glaube es waren vier Stationen die weitere Fahrgäste einstiegen und damit begann das (nächste) Problem. Da der Kinderwagen so stand, dass weder aus der einen, noch aus der anderen Richtung, jemand vorbei kam, ließ sich die Tür nicht schließen. Das war der Moment in dem der Busfahrer sich ein weiteres Mal beschwerte: „So geht das nicht mit dem Kinderwagen! Sie müssen bitte aussteigen.“ Er war dabei sehr bestimmt, blieb aber sachlich höflich. Die Dame versteht offenbar kein Deutsch, denn sie blieb stehen und ahnte nur dass irgendwas war, da sie alle ansahen. Der Sohn (?) war auch mit dabei und diskutierte mit dem Busfahrer. (Wieso? Warum? Weshalb?) Der Busfahrer aber wiederrum war sich seiner Position bewusst: „Ich fahre nicht einen Meter weiter, ehe nicht der Kinderwagen ausgestiegen ist!“ Was sollte die Familie machen? Ihnen blieb nichts als auszusteigen …

Generell begrüße ich solche Aktionen. Mir stinkt es schon lange und ganz gewaltig das Manche glauben sie dürften alles! ABER: Ja, der Bus war wirklich voll. Allerdings hätte der Fahrer gleich nach dem Einsteigen der Mutter schon auf das Problem hinweisen können. Dazu kommt, dass der Sohn mitteilte dass sie an der nächsten Station sowieso aussteigen würden. Da plötzlich argumentiere der Fahrer mit Vorschriften an die er sich zu halten hätte. (Der Kinderwagen wurde seit dem Einstig nicht bewegt.) Auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Busse noch alle zehn Minuten gefahren sind, es war ein doch recht „schattiger“ Abend bei 2° C und einem eisigen Wind …

Dringend! KUHle Rettungsaktion. (Raum HB/ OHZ)

Nähe Bremen/ Osterholz-Scharmbeck

Diese kleine Kalb (Weibchen) kam vor einer Woche auf die Welt. Ein Frühchen. (Zwei Wochen).

Sie ist blind. Ihr Todesurteil.

Die Alternative: Ein liebevolles Zuhause.

Wer von euch hat ein Stück Land und Zeit sich um die Kleine zu kümmern?

Vielleicht kennt ihr auch jemanden in eurem Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis?

Bitte fragt herum, teilt auch gerne diesen Beitrag und die Fotos.

Kontakt über

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(Wer kein fb hat, kann auch gerne mich anschreiben. Ich leite eure Anfrage mit Email dann direkt weiter.)

Kuh