Dummer Vater [Gedicht über einen Nachbarschaftstreit]

Ich komme nicht umhin, weil ich auch ein wenig neugierig bin,

zu vernehmen was draußen vor sich geht, wenn jemand unter unserem Fenster steht.

Beim letzten Mal dann, vernahm ich einen Mann:

„Nimm das und halte es gut fest, damit du es nicht fallen lässt.“

Der Junge nahm, hielt aber nicht und es folgte ein Schwerkraftgericht.

Platsch, da lag der Kuchen nun. Eigentlich gab es da nur eins zu tun …

Der Vater trat einen Schritt auf seinen Sohne zu, der jedoch wollte einfach nur seine Ruhe,

wich zurück –  ein großes Stück – als hätte er Angst es geschehe ein Unglück.

Der Junge wimmerte und stammelte entsetzt: „Es tut mir Leid. Es tut mir Leid. … “

Den Mann interessierte es jedoch wenig, er wurde laut und schrie: „Du kannst gar nichts! Nie! Du wirst auch nie was lernen, bis eben einfach nur dumm!“

Die Situation machte es nicht besser, stattdessen stach der Vater noch mit einem weiteren wörtlichen Messer: „Hör gefälligst auf zu heulen. Bist kein Mädchen, solltest dich nicht nur für deine Dummheit schämen, sondern auch als Heulsuse grämen!“

Ich sah wie etwas in dem Jungen zerbrach und es war sicher nicht nur die Schmach, dass er öffentlich zur Schau gestellt, sondern vielmehr, weil er davon einen Schaden behält.

Leider kann ich aus Erfahrung sprechen, es heilt nicht zu rechen. Doch wer immer gesagt bekommt, dass er nichts kann, glaubt irgendwann selbst daran …

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Urlaub 2.1 – Wusstet ihr dass … – Kampflustig

Auch wenn mein GöGa und ich glücklicherweise so gut wie nie streiten, die ein oder andere Meinungsverschiedenheit haben wir auch mal. (Wäre auch schlimm wenn nicht! Kleine Gewitter reinigen ja bekanntlich die Luft.)

Wusstet ihr dass …

… verheiratete Paare im Mittelalter ihre Konflikte in einem Duell lösten?

Zumindest im Mittelalter und in Deutschland. Da der Mann körperlich überlegen wäre, musste dieser aus einem Loch heraus und mit nur einem Arm (der andere Arm wurde ihm auf den Rücken gebunden) mit einem Stock kämpfen. Die Frau durfte sich hingegen frei bewegen. Ihr standen beide Arme zur Verfügung und als Waffe bekam sie einen Sack voller Steine … (Später wurden dann vermutlich die Handtaschen erfunden. :D)

Ich habe so eine Ahnung, dass die Frau, wenn sie es ein wenig geschickt anstellte, „die Hosen an hatte“. Falls ihr also demnächst mal eine Meinungsverschiedenheit klären müsst … *mbg*

Seelenblick – Eine kleine Weihnachtsgeschichte

~ Vorwort ~

Im Unterricht (Kommunikation) sollte ich eine Präsentation halten. Das Thema war frei wählbar und so entschied ich mich etwas Fachspezifisch zu machen. (Tat ich auch.) Doch dann kam mein Gastschreiber occ und ehe ich mich versah hatte ich das Thema über den Haufen geworfen. Ihm ist es zu verdanken, dass ich mir etwas – wie ich meine viel besseres – einfallen ließ. Ich dachte mir eine kleine Geschichte aus. (Wie lange war es doch her, seit ich das letzte Mal eine Kurzgeschichte schrieb!) Ich danke dir mein Lieber occ für den Anstoß von dem du nicht einmal ahntest – und natürlich auch dem Rest der Klasse, sowie der Dozentin die sich von meiner Erzählung in den Bahn ziehen ließen. Eine Geschichte lebt von seinen Zuhörern – und Lesern. EUCH meine Lieben. Daher habe ich euch das Erzählte niedergeschrieben, auf das ihr Freude daran haben möget.

Sehr gerne dürft ihr die Geschichte auch teilen und/oder ausdrucken und euren Liebsten vorlesen. Nur bitte seit so fair meinen Namen an „Seelenblick“ zu lassen. Vielen lieben Dank.

P.S.: Ich würde mich in den Kommentaren sehr über eure ehrliche Meinung freuen. 🙂

P.P.S.: Rechtschreib- u. Grammatikfehler sind mein Keinnachtsgeschenk für euch und dürfen vom Finder behalten werden. 😉

~ Die Geschichte ~

Seelenblick

von Roswitha Pick (Dezember 2015)

Es war ein kühler klarer Wintertag in einem beschaulichen verschneiten Dörfchen an Heilig Abend. Aus den Schornsteinen stieg Rauch auf und in den Fenstern flackerten goldene Lichter und bunte Sterne zierten die Häuser. Aus der Ferne ist die Melodie eines Liedes zu hören. In dieser friedvollen Stimmung tollen zwei Kinder, in dicke Wintersachen verpackt, durch die weiße Pracht. Seit Stunden schon waren sie eifrig damit beschäftigt einen Schneemann zu bauen. Gerade waren sie damit fertig, als die Mutter sie zum Abendessen rief. Die beiden rannten um die Wette und verschwanden in einer Hütte aus der es köstlich nach Äpfeln und Zimt duftete. Der Schneemann aber blieb alleine zurück.
Während der Abend zur Neige ging und die Sonne Stück für Stück hinter den Bergen versank wurde der Schneemann immer unruhiger. Er hatte keine Angst, nein, es war eine andere Ruhelosigkeit die ihn gefangen hielt. Es war als würde er … frieren! – Ein Schneemann und frieren? Geht das denn überhaupt? Und ob! Natürlich bekommt ein Mann aus Schnee keine Gänsehaut, aber auch so ein Wesen hat Gefühle. Zumindest dieses. So kam es dass der Schneemann loszog und sich auf die Suche nach Wärme machte. W-ä-r-m-e. Er mochte dieses Wort, auch wenn er nicht die geringste Ahnung hatte was es bedeutet.

Wo sucht man etwas, von dem man keine Ahnung was es ist? Habt ihr eine Idee? – Der Schneemann entschied sich es bei den Menschen zu versuchen. Vielmehr kannte er in seinem jungen Alter bisher ja auch noch nicht. – Er wanderte gar nicht lange, als er das erste Haus erreichte. Neugierig blickte der weiße Mann in das Fenster. Eine Familie! Bei so einer müssten auch seine Erbauer sein, dachte er und beobachtete sie eine Weile. Gerade waren sie beim Essen. Die Stimmung schien gut, alle lachten und speisten. „Ja,“ war der Schneemann überzeugt, „DAS muss Wärme sein.“ Auf einmal vernahm er er eine Art quicken und sah sich irritiert um. „Hier unten“ sprach es. Da entdeckte der Schneemann auch schon die kleine Maus am Fenster. „Was macht du hier?“ fragte sie neugierig. „Ich suche die Wärme – und ich habe sie gefunden. So ein schönes Festessen, dass MUSS Wärme sein!“ antwortete er aus voller Überzeugung. „Das einzig warme ist hier das Essen selbst! Was glaubst du woher es stammt??? Sag mir Schneemann, wie können Menschen diese Wärme die du suchst haben, wenn sie doch selbst töten?“ Er wusste keine Antwort darauf. Enttäuscht zog er weiter.

Schon bald erreichte der Schneemann ein weiteres Haus. Auch hier warf er einen vorsichtigen Blick ins Fenster. Eltern die gemeinsam mit ihren Kindern den Baum festlich schmückten. Sie schienen glücklich dabei. „Hach wie herrlich“, seufzte der Schneemann und war sich nun sicher die Wärme gefunden zu haben. „Wuff, wuff!“ ertönte es plötzlich in seine Gedanken hinein. Ein Hund erschien im Fenster. „Sag, was suchst du hier Schneemann?“ „Die Wärme. Aber ich habe sie gefunden! So liebevoll wie diese Familie miteinander umgeht, muss das doch die Wärme sein!“ erklärte dieser. „Das einzig warme sind hier die Kerzen an dem Baum!“ entgegnete der Hund und erklärte dem Besucher: „Herrchen und Frauchen haben sich längst auseinander gelebt. Er hat eine Affäre und sie weint sich jede Nacht in den Schlaf, so unglücklich ist sie. Doch vor den Kindern spielen sie heile Welt. Sag mir Schneemann, wie kann es die Wärme sein, die du suchst, wenn was du siehst eine Lüge ist?“ Darauf hatte der Befragte keine Antwort und zog weiter.

Der Schneemann gab nicht auf und fand ein weiteres Haus, etwas abseits. Er war sich sicher dort würde seine Suche ein Ende finden. Am Fenster saß eine Katze die ihn neugierig ansah: „Sag mir, was machst du hier?“ „Ich bin auf der Suche nach der Wärme“ antwortete dieser fröhlich. „Und ich bin mir sicher sie genau hier zu finden!“ Ein Mautzen war zu hören, dass für einen Menschen wohl wie ein Lachen geklungen hätte. „Wirf mal einen Blick dort in die Ecke“ forderte die Katze den Schneemann auf. Der Schneemann tat wie ihm geheißen. „Aber warum guckt denn das Mädchen so traurig? Weihnachten gilt doch als Fest der Freude!?“ fragte er verwirrt. „Gerade war Bescherung. – Du musst wissen, die Familie hat nicht viel Geld. – Das Mädchen hatte sich eine Puppe gewünscht, irgend so eine die gerade total angesagt ist und jeder in ihrer Klasse hat. Doch auch sehr teuer und so haben die Eltern ihr eine günstigere geschenkt. Statt sich zu freuen, warf sie diese weit von sich weg und seitdem sitzt sie dort. Sag mir Schneemann, wie kann dieses die Wärme sein, wenn es doch in Wirklichkeit um Neid und Geschenke geht?“ Der Schneemann wusste keine Antwort darauf und ging.

Was auch er auch tat, in welches Fenster er auch blickte, er fand nicht was er suchte. Traurig beschloss er seine Suche aufzugeben. Während der Schneemann in Gedanken versunken war, ertönte ein Piepsen und ein Vogel landete vor ihm im Schnee. „Was schaust du denn so traurig?“ fragte es. „Ich habe die Wärme gesucht.“ „Wo das denn?“ „Bei den Menschen. Ich viele Fenster habe ich geschaut und doch bekam ich nur Trugbilder zu sehen. Bei den Menschen scheint es keine echte, innere, Wärme zu geben.“ – Könnte ein Schneemann weinen, so hätte er es jetzt getan. – „Vielleicht hast du nur nicht an der richtigen Stelle gesucht?“ schlug der Vogel vor. Der Schneemann horchte auf. „Wo meinst du hätte ich hingehen sollen? Ich war an so vielen Häusern.“ „Eben“ zwitscherte der Vogel. Manchmal muss man etwas dort suchen, wo man es nicht erwartet. Ich glaube ich weiß, wo du fündig wirst!“ Der Schneemann ließ sich den Weg erklären, ganz genau, damit er dieses Mal auch fündig werden würde.

Nicht sehr überzeugt davon auch fündig zu werden, machte sich der Schneemann auf den Weg. Dabei lief er durch die Gassen und sah noch viele Wesen, die im Weihnachtstrubel gefangen waren.

Und dann hatte der Schneemann sein Ziel erreicht. Dieses Mal gab es kein Fenster, nicht einmal ein Haus. Nur eine Mauer an der ein Mann lehnte. Auf seinem Schoß, in eine Decke gewickelt, ein Hund. Der Schneemann sprach das Tier an. „Sag mir, Hund, ich bin schon lange auf der Suche nach Wärme. Echter Wärme. Ein Vogel schickte mich hierher. Aber ich sehe sie nicht. Wo finde ich sie?“ „Genau HIER.“ antwortete der Hund. Als der Schneemann ihn verwirrt ansah erklärte er: „Mein Herrchen ist ganz ohne Heim und kämpft jeden Tag ums Überleben. Wenn Herrchen nur einen Euro am Tag ergattern konnte, so nimmt er dieses und besorgt mir etwas zu Essen. Selbst wenn er dann leer ausgeht. Und DAS ist wahre Wärme. Nicht an sich selbst, sondern an andere Denken. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Für einen anderen kann es etwas großes sein.“ Endlich verstand der Schneemann. Nein, er verstand nicht nur, sondern er fühlte auch. Tatsächlich, in ihm breitete sich eine wohlige Wärme aus.

~ Ende ~

Alle Jahre wieder – Jahresrückblick 2014

„Die Zeit steht still.

Wir sind es, die vergehen.“

[Mascha Kaléko]

ABFLUG

Der letzte Tag des Jahres 2014 und damit, wie inzwischen schon „gewohnt“, mein Jahresrückblick. Kommt mit mir auf eine Reise in die Vergangenheit, begleitet mich (noch einmal) in allen Höhen und Tiefen, die mir 2014 bescherte. Bitte anschnallen, die Reise beginnt ….

Tssssssssssssssssssssssssssssssssssssss…………………………………….Horoskop

HOROSKOP

Mein Horoskop versprach für 2014 so einiges. Ein „recht fröhliches Jahr“ sollte es werden, voll Feierlichkeiten und guter Laune. Langeweile sollte nicht aufkommen und mit meinem Schatz würde ich viel erleben. Tatsächlich kam alles genau so. Allerdings hätte ich mir in diesem Jahr ab und an ein „STOP!“-Schild gewünscht, denn auch wenn ich Stillstand nicht mag, so hätte ich mir doch an der ein der anderen Stelle einen Moment zum Durchatmen gewünscht. Rasant zog 2014 an mir vorüber. Obwohl nein, nicht vorüber, vielmehr erfasste es mich und zog mich mit in einen Strudel.

UMSCHULUNG

occDas Jahr begann direkt mit etwas Neuem – mit dem ich zugegebenermaßen gar nicht (mehr) gerechnet hatte: Einer Umschulung! Bereits vor Jahren hatte ich alle Möglichkeiten in Erwägung und alle Register gezogen, doch wurde mir dieser Bildungsweg stets verwehrt. Doch dann änderte der Gesetzgeber einen Paragrafen und *schwubs* hielt ich einen Bildungsgutschein in den Händen. Ich konnte es gar nicht glauben, mein jahrelanger Kampf hatte doch noch ein positives Ende gefunden! Nun sind bereits elf Monate um und ich gehe meinen Weg. (Mal mehr, mal weniger motiviert, aber dennoch zielstrebig.) Das Büro teile ich mir mit drei netten Kollegen und bei uns wird gelacht. Auch wenn meine Mitumschüler in ganz Deutschland verstreut sind, so möchte ich den ein oder anderen nicht missen. Mein Gastschreiber „occ“ aus SindelfingenBüro ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen! Wir schreiben uns inzwischen sogar per „Schneckenpost“ und tauschen Süßwaren. Vielleicht schaffen wir es ja irgendwann einamal uns persönlich zu treffen. – Einige Klassenkameraden habe ich tatsächlich bereits persönlich getroffen. Und auch mein Klassendozent kam einst nach Bremen und statte mir einen Besuch ab – und brachte mir eine Eisenbahn mit. Ein Deal der aus einer Laune heraus entstanden war. – Es ist eben etwas anderes, ob man nur ein Avatar sieht oder weiß welcher „echter“ Mensch dahinter steckt. –  Der Unterricht selbst läuft auch, mehr oder weniger, gut. Die ein oder andere Schwäche hoffe ich im nächsten Jahr ausgleichen zu können, denn dann ist es schon so weit: Die Prüfung steht an! Vermutlich werde ich nicht das Beste Ergebnis erreichen, aber zumindest bestehen. Daran glaube ich ganz fest – und nach dem Rest fragt in einigen Jahren eh keiner mehr. 😉 Aber bevor ich (mir) das beweisen kann, stehen noch sieben Monate Praktikum an denen ich, offen gestanden, etwas nervös entgegen blicke. Solange „beruhige“ ich micht mit Etwas, dass ich während meiner Praxiszeit (unterrichtsfrei) gelernt habe: Origami falten! 😀

TIERISCH

Mit den beiden vierpfotigen Neuzugängen ging es zum Tierarzt. Nach den wenigen Monaten waren die zwei zumindest so zutraulich, dass sie – unter leichter Betäubung – die Fahrt antreten konnten. Der Check Up ergab das Aronia und Apfelkorn etwas ein Jahr alt waren und weitgehend gesund. Körnchen, wie sie seit diesem Tag heißt, war allerdings von Flöhen befallen und hat einen gebrochenen Schwanz … Leider (oder auch zum Glück?) wissen wir nicht was ihr passiert ist. War es ein Unfall oder gar Absicht? Körnchen hat eine abgeknickte Schwanzspitze, aber wir lieben sie nicht weniger – und ich sag ihr immer dass sie deswegen etwas ganz Besonderes ist. Angeblich sollten die Katzen sterilisiert sein, doch eine andauernde Rolligkeit (mit allem was dazu gehört) überzeugte uns vom Gegenteil. Ab ging es, wieder einmal, mit denzwei Hübschen zur Tierärztin… Von dem „Vorpflegefrauchen“ erfuhren wir auch , dass die beiden „unzertrennlich“ wären. – Waren sie! – Allerdings etwas anders als wir dachten, denn die Unzertrennlichkeit bezog sich auf einen argen Kampf mit Festbeißen und durch die Luft wirbeln. Kurz: Körnchen und Aronia können sich offensichtlich nicht leiden … Da Aronia sich teilweise nicht einmal mehr vom Kratzbaum herunter traute, zog sie schließlich zu meinem Göttergatten. Dort entdeckt sie die Welt und tanzt ihrem „neuen“ Herrchen auf der Nase herum. (Auch wenn dieser das abstreitet. *g*) Körnchen hingegen brauchte etwas länger um anzukommen. Inzwischen schläft sie jedoch fast immer in meinem Arm. Die beiden Mädels haben uns viel Geduld gekostet, doch hat es sich – mal wieder – gelohnt. Wir bereuen keine einzige Sekunde!

AroniaUndKoernchenNORDMANNENPROBE(N)

Ebenfalls Anfang des Jahres überzeugte ich meinen Göttergatten seinen Geburtstag zu feiern. Eine „Schnapszahl“ und das an einem Samstag waren grade zu prädestiniert RonGBdazu. Da Ron ja so etwas wie ein Nordmann (gemeinhin als Wikinger bekannt) ist, lag es nahe die Feierlichkeit entsprechend zu gestalten. Kurz: Ich war voll in meinem Element und konnte (endlich wieder) basteln, backen und organisieren! Bereits während des Frühstücks übergab ich meinem Schatz mein erstes, und recht persönlich, Geschenk: Eine Musik-CD von Ragnar Rovtik. Entdeckt hatte ich den Skalden auf YouTube, ihn angeschrieben und mir eine CD zusammenstellen lassen. (Damit machte ich zwei Menschen glücklich, denn der Musiker freute sich über meine Komplimente und meine Anfrage ging ihm „runter wie Öl“.) Das Beste an der Scheibe: Ragnar hat für Ron einen Text eingesprochen. Abgestimmt auf SEIN (Rons) bisheriges Leben und ihm, auf der CD wie auch per Email, persönlich gratuliert. Ein echtes Unikat! Zwei wuchtige Torten, ein schokoladigen Kuchen und jede Menge Pizzabrötchen (Vom Geburtstagskind selbst gebacken!) ging es daran den „Wikinger in ihm“ zu beweisen. Nach erfolgreichem bestehen einiger, doch teils recht fieser, Aufgaben gab es von mir das „richtige“ oder auch „große“ Geschenk: Ein „Wikinger“-Wochenende in Schleswig.

WinkingerenteSCHWEIN GEHABT!

Auch in der ersten Jahreshälfte begab es sich, dass ich mich zu einem Schritt entschloss, den ich bereits früher einmal gegangen war: Auf Fisch und Fleisch zu verzichten! JanKein Tier soll mehr für mich sterben müssen. Ich kann Fleisch, Wurst und Fisch einfach nicht mehr mit guten Gewissen essen. Dafür entdecke und entdecke ich noch immer (neue) kulinarische Genüsse. Aber leider auch jede Menge blöder Sprüche! Doch lasse ich mich nicht beirren: MEIN Weg, MEIN Ziel! Umso mehr freue ich mich darüber, dass mein bester Freund vom selbsternannten „Fleischfresser“ über den Flexitarier nun auf dem Weg zum Vegetarier ist und mein Göttergatte zumindest den Fleischkonsum extrem einschränkt. (Laut Albert-Schweitzer-Stiftung isst der Deutsche im Durchschnitt 150 Tiere im Jahr. 150 Lebewesen die nicht mehr für uns getötet werden!!!) Damit ich gar nicht erst in Versuchung gerate habe ich die Patenschaft für ein Hausschwein übernommen, denn würde schon sein Patenkind essen!?!

Let’s PlayMeer

Auch gespielt wurde 2014 jede Menge. Inspiration dazu gaben u.a die „Bremer Spieletage“. (Hier habe ich auch praktischerweise gleich ein Brettspiel gewonnen.) Eine gute Gelegenheit sich gleich mit neuen Vorräten für (un)gemütliche Abende einzudecken. Aber auch die Rollenspiele kamen nicht zu kurz, so gaben wir uns auf der HeinzCon das „shake Hands“ mit den „Machern“ von Splittermond. Praktischerweise fand Letztere in Norddeich statt, so dass ich meine alljährliche Portion Meeresluft bekam. (Auch wenn das Meer grade nicht da war. ^^)

032AUF DEN SPUREN DER WIKINGER – AUS ÜBERZEUGUNG GEWACHSEN

AxtwerfenIm Frühjahr riefen die Nordmänner zum Markt. Die perfekte Gelegenheit für meinen großen tapferen indischen Wikinger das geschenkte Wochenende zu verbringen. Nach einem informativen Museumsbesuch in Haithabu folgte ein ausgiebiges Stöbern auf dem Markt – inklusiver Verköstigung „alter“ Speisen und eines Kruges Apfelmet. Mit einem kleinen Verdauungsspaziergang brachen wir auf zum Gelage in die „Wikigerschänke“. Dort erwartet uns ein 3-Gang-Menü – Für mich mit vegetarischen Gerichten! – Aber nicht nur Speis und Trank gab es, sondern auch sportliche Betätigung: Axtwerfen und Bogenschießen. Wie es sich für einen echten Wikinger gehört traf Ron – direkt ins Ziel! Verteidigen kann er mich also im Notfall. 😉 – Genau diese Sportarten ließen mich an mir selbst wachsen. Wer mich länger kennt weiß das ich schon immer mal Bogen schießen machen wollte. An diesem Tag sollte sich die Gelegenheit bieten, doch entschied ich mich dagegen. Der Grund mag für viele vielleicht banal sein, aber ich konnte es einfach nicht über mich bringen auf das Reh zu schießen. Natürlich war es aus Holz, dennoch erschien es mir falsch. So setzte ich mich dem Hohn und Spott meiner Mitstreiter aus – und blieb standhaft! Wer von einer Sache aus tiefsten Herzen überzeugt ist sollte sich nicht von seinem Weg abbringen lassen. Irgendwann wird sich wieder die Gelegenheit bieten und ich werde – endlich – zum Bogen greifen OHNE dabei gegen meine Überzeugung zu verstoßen! – Nach so viel Aufregung erfreuten wir uns auf dem Balkon unseres Hotelzimmers mit Wasserblick am Sternenhimmel…

Schleswig

BURGHERRIN VS. PRINZESSINSchloss

Wo wir schon einmal in Schleswig waren besichtigten wir auch gleich Schloss Gottorf. Wir entschieden uns für eine Führung durch die Gemäuer und so wurden wir von einer älteren Burgherrin und einer jüngeren Prinzessin in die Vergangenheit „entführt“. Zu gerne erinnere ich mich an den Disput der beiden als es um Männer ging. Nordmann Asathor (= Ron) wurde von der Herrin als „stattlich“ bezeichnet. So einer wie er könne im Notfall die Burg verteidigen! – Na, DAS hatte er am Vorabend in der Wikingerschänke ja zweifelsfrei bewiesen. 😉

HAPPY BIRTHDAY TO ME

GBFrühstückAuch in diesem Jahr wurde ich (mal wieder) 29! Doch dieses Mal war anders, denn ich durfte den Tag mit den beiden Menschen verbringen die mir am meisten bedeuten: Meinem Göttergatten und meinem besten Freund – und wir machten das was mir wirklich Spaß machte: Pizza essen! 😀 Ich verbrachte Zeit mit „meinen Liebsten“, tat was mir Freude bereitete, bekam etwas das ich mir schon lange gewünscht hatte (Ebookreader) und fühlte mich einfach wohl. – Perfekt machte den Tag wohl das Ron sein Handy verlor. DAS war natürlich nicht perfekt! Wohl aber, dass der Finder es im Kontaktbüro der Polizei abgab, die daraufhin die Nummer „Zuhause“ anriefen, seine Eltern erreichte, die wiederrum bei mir anriefen – und ich am nächsten Tag das Mobiltelefon wieder in der Hand hielt! 🙂 Das an dem Abend, mal wieder, unsere Vermieterin vor der Tür stand, setzte dem allerdings einen Dämpfer auf. (Dazu später mehr)

 SUMMER IN THE CITY

Im Sommer schnappte ich mir Ron und Miguel und zeigte ihnen meine „alte Heimat“: Lüneburg. Nach einem Frühstück bei meiner Mum und meinem Stiefvater ging es vom Provinznest Bleckede in die Zivilisation. Für die Stadtführung benötigte ich etwa 32 Minuten. Viel zu sehen gibt es da einfach nicht! An was ich nur nicht gedacht hatte war der Wochenmarkt und zudem war auch grade die „Toggolino-Tour“ vor Ort, so dass es vor Milchzahnterroristen nur so wimmelte! Zumindest offenbarte sich ihnen ein Blick über die Dächer der Stadt, als wir den Wasserturm erklommen hatten. In einem traditionellen Brauhaus genehmigten wir uns eine Stärkung – und Ron kostete das Hauseigene Gebräu.Lüneburg

EINE SEEFAHRT DIE IST LUSTIGHamburg

Da ich eine Hafenparty gewonnen hatte (Rundfahrt auf der Elbe inkl. Buffet), trieb es mich tatsächlich in dieses mir unliebsame Städtchen. Die Fahrt auf der Elbe war, zumindest aus berufsspezifischer Sicht, interessant. Leider war das auch alles, denn die Musik war grauenvoll, die Menschen (zu) betrunken und das Essen nicht für Vegetarier ausgelegt. Wenn schon, denn schon, dachten wir uns und brachen am nächsten Morgen – im typisch norddeutschen Shitwetter – zum „Fischmarkt“ auf. Mit einem Korb voll Obst und einer Tüte Naschwerk traten wir den Heimweg an. Fazit dieses Wochenendes: Hamburg stinkt (noch immer)! 😉

Erinnert mich an einen zerstreuten Professor! XD

KUNST IST, WENN MAN NICHT ERKENNEN KANN WAS ES IST

Da ich sagte ich wolle da „auch mal hin“, überraschte Ron mich mit einem Tagesausflug ins Künstlerdorf Worpswede. Ich sah Dinge von denen ich bis heute keine Ahnung habe für was (oder ob) man es benutzt. Kurioses, schönes, hässliches, … Besonders angetan hat es mir aber – ausgerechnet – ein Grab. Ich mag die Gestaltung. Erinnert mich irgendwie an den „Verrückten Professor“. ^^ Doch um ehrlich zu sein: Es gibt Orte die muss man nicht gesehen haben. Worpswede ist einer von ihnen …

HEIßE FRAUEN & FESCHER KERLgop-2

Als noch einige Sonnenstrahlen den Himmel erwärmten, erhitzten halb bekleidete Frauen unsere Gemüter. Mit unseren besten Freunden verbrachten mein Liebster und ich einen netten Abend im GOP. Mein erstes Mal Varietee („Lipstick“) – und es war einfach nur großartig! Eine tolle Mischung aus Akrobatik, Tanz, Musik, Gesang und Comedy, gepaart mit leckerem Essen (Ich hatte eine Käseplatte mit Feigensenf.) sorgten für unbeschwerte Stunden.

AUF TAUCHSTATION

Trotz allem Spaß öffnete ich mich aber auch der „grausamen Vergangenheit“. Mit meinem Göttergatten an der Seite ging es in ein (schreckliches) Zeugnis Deutscher Geschichte: Dem U-Boot-Bunker Valentine hier in Bremen. Wir sahen was die Menschen (Gefangenen) dort leisten mussten und unter welch grausamen Bedingungen dort herrschten…Bunker

FLÜCHTLING

Doch auch negative Dinge ereigneten sich 2014. Bereits im Frühjahr kam Miguel ins Krankenhaus. Diagnose: Nierensteine. Die Zertrümmerung überstand er gut, die Langeweile eher weniger. Vermutlich wäre der Gute ein anstrengender Patient gewesen, doch war er schlicht und einfach fast immer unterwegs. (Ob er „durfte“ oder nicht.) Der Besucher kommt ins Krankenhaus? Blödsinn: Der Patient kommt zum Besucher! Mehr als einmal wurde ich von der Arbeit abgeholt und wir gingen Kaffee trinken oder saßen mit Salat (!) an der Weserpromenade in der Sonne.

STATT MASCHENDRAHTZAUN

Kaum wurde es wärmer (was dieses Jahr ungewohnt früh der Fall war), schoss das Gras in die Höhe. (Nicht was ich denke was ihr jetzt denkt! Ich meine das „richtige“ GartenGras: Rasen!) Und genau damit begann sie, die Fehde mit „Gerlinde“, unser Nachbarin. Dazu muss man zwei Dinge wissen: Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte, die Gärten sind nur durch einige Gehwegplatten getrennt und unsere Nachbarin hat etwa den Charakter von Else Kling! Hat die Frau nichts zu meckern, bzw. geht nicht alles ach IHREM Willen, wird sie garstig. (Also mehr als ohnehin schon.) Blöderweise sehen wir einige Dinge einfach etwas lockerer. Uns würde es nicht stören, wenn drei Grashalme auf unsere Gehwegplatten ragen. Sie schon. Hat sie uns auch gefühlte tausend Male gesagt – und wir ihr, dass es eben nicht direkt geht (Arbeit, Wetter, Krankheit etc.). Doch, wie könnte es anderes sein, auch das passte ihr nicht und *schwubs* stand nun unser Vermieter vor der Tür. Thema: Rasen. Vermutlich wäre ihm das auch ziemlich egal, doch blöderweise sind er und Gerlinde im selben Verein – und da kann Frau richtig nerven. Bei jedem Treffen und anrufen kann man ja auch … Unser Vermieter war also von unsere Nachbarin (ebenfalls) genervt und nervte nun wiederum uns, in dem ständig irgendwer vor der Tür stand. (Es war inzwischen soweit, dass ich bei jedem Klingeln an der Haustür zusammen zuckte!) Es musste ein Ende haben! So informierten wir uns beim Mieterschutzbund und beide Parteien (Nachbarin und Vermieter) erhielten ein entsprechendes Schriftstück in dem wir feststellen, dass wir von unserem Hausrecht gebraucht machen. Oder kurz: Man möge uns doch bitte in Ruhe lassen. Seit dem: Ruhe! Manchmal muss man wohl unkonventionelle Wege gehen – und darf sich schon gar nicht alles gefallen lassen. Viva le Revolution! 😉

HERZENSSACHELangzeit-EKG

Im Herbst ging es dann auch bei mir gesundheitlich Berg ab. Von der ein oder anderen Erkältung mal abgesehen begann haute es mich „von den Socken“: Ich hyperventilierte und fiel um. Zur Folge hatte dies, dass ich zwei Tage mit einem Langzeit-EKG herumlaufen musste. Doch glücklicherweise macht mein Herz nicht zu wenig, sondern zu viele Schläge. Fühlt sich aber trotzdem etwas unangenehm an. „Es schlägt zwischendurch zwischen den Herzschlägen und genau das spüren sie.“ Hat mir meine Ärztin erklärt.

DA KLAPPERT DAS GEBISS

Doch es blieb nicht nur beim Herzen, denn im Winter meldete sich auch mein Gebiss zu Wort. Heftig und schmerzhaft. Bald sah ich die Zahnarztpraxis öfter von innen, als mir lieb war. Doch reichte das nicht, denn ich wurde ans Krankenhaus überwiesen, wo mir – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Zahn gezogen wurde. Keine angenehme Sache, aber zumindest haben die Schmerzen inzwischen nachgelassen. DAS ist auch schon etwas wert!

GESCHENKT IST NOCH ZU TEUER

HeizungWer den Film kennt dessen Titel ich für diesen Absatz gewählt habe kennt, kann sich vorstellen in was für einem Haus Miguel und ich leben. (Die Decke bzw. der Boden sind – bisher – glücklicherweise aber noch nicht „durch(ge)brochen“!) Bei unserem Einzug erwartete uns bereits ein tiefes Loch, später verabschiedete sich die Elektrik, von einem defekten Geschirrspüler, undichten Fenstern und verstopften Klo ganz zu schweigen. In diesem Jahr kamen dann noch die Dinge wie Ausfall der Therme (natürlich im Winter!), reißen der Jalousiebänder, abgebrochenen Schlüsseln, eine abgefallene Heizung und eine durchgebrochene Kellerstufe dazu… Keine Bewegung, kein Schritt ohne zu befürchten das uns die Decke auf den Kopf fälltwörtlich!

FORTSETZUNG

Ich könnte diese Aufzählung noch weiter fortführen, denn 2014 habe ich auch:

  • Das erste Mal mit meinem Unwissen übe die Sportart an einem WM-Tippspiel teilgenommen. (Ich bin auf dem zweiten Platz gelandet Von hinten.)
  • Ich habe mein „Bruderherz“ (Miguel) wieder in seinem Element erlebt. (Insider! ;))
  • Eine regelrechten Tausch- und Verschenkewahn erlebt. (Auch aktiv.)
  • Das 2jährige mit Ron, sowie den Entschluss gefasst mit diesem zusammen zu ziehen.
  • Ich war auf dem Gratis-Comic-Tag, auf der Büchermeile,

ZIELE & WÜNSCHE

Zusammengefasst war 2014 für mich ein aufregendes Jahr mit vielen Erlebnissen. (Mehr tollen, als schlechten!) Und jetzt wo ich darüber schreibe und mir alles noch einmal vor Augen führe kann ich sagen: Ja, dieses ist eines der (wenigen) Jahre auf die ich gerne zurück blicke! 🙂 Das ALLERwichtigste in 2014 aber ist ganz eindutig:

KEINE VERLUSTE!!!

Meine Ziele/ Vorsätze für nächstes Jahr? Nicht viele: Praktikum ÜBER- und Prüfung BEstehen! 😉 Alles andere wird sich ergeben. IHR werdet daran teilhaben. Versprochen! 🙂

Ich danke euch allen für die zahlreichen Besuche und Kommentare auf Gedankenteiler. Die Statistik zeigt das ihr aus 135 verschiedenen Ländern (!) kommt. Es scheint als würde dieser Blog tatsächlich Menschen – aus allen Länden, allen Kulturen, (politischen) und allen Religionen – verbinden. DAS gibt mir Hoffnung. Jeder Einzelne von uns kann nur wenig erreichen, wir alle zusammen aber können etwas verändern. PACKEN WIR ES AN!

Ich wünsche euch alles Liebe für das kommende Jahr. Kommt gut rein, bleibt gesund und vor allen Dingen: Hört nie auf für eure Überzeugung zu kämpfen!

Ich werde das Jahr mit Freunden, Musik, einem selbstgemachten Käsefondue und einem guten Whiskey ausklingen lassen. Und wie eine Schottische Regel so schön lautet:

„Es muss mindestens EIN Whisky sein. ZWEI sind zu viel und DREI zu wenig!“ 😉

🙂 Wir lesen uns 2015! 🙂

Mooni holt das Stöckchen!

„Ja, hol das Stöckchen“ rief kkk gestern auf ihrem Blog aus. Ich las und – genau – rannte Pferdeschwanz wedelnd hinterher. Was soll ich sagen: Ich habe es! V1.00000

Bedeutet für euch: Ich quäle euch wieder mit Frage-Antwort-Spielchen. 😀

1) Was hast Du immer dabei wenn du das Haus verlässt?

Klamotten (am Körper)! Ich möchte meinen Nachbarn nicht zumuten mich nackt sehen zu müssen. Auch wenn einige es verdient hätten!!!

*Erstaunt guck* Ach, das bezog sich auf den Inhalt der Taschen? Mal nachsehen:

Schlüsselbund mit Schutzengel, Geldbörse inkl. Fahr- u. Krankenkarte und handschriftlichen Telefonnummern für den Notfall, Taschentücher, Smartphone, Buch inkl. Lesezeichen, Lippenpflege, Kugelschreiber, kleines Damenetui (die Damen werden wissen was drin ist ;)), Fisherman‘s Friend und, zumindest bei Wechselwetter (ergo jetzt), Regenjacke.

2) Und was hast Du nie bzw. selten dabei?

Das ist einfach: Den Gefrierschrank und Waschmaschine. Die stehen nämlich eh im Hauswirtschaftsraum (Schuppen). 😉

3) Stellst du zu Hause auf deinen Fensterbänken etwas ab (außer Blumen) ?

Wenn man mit Katzen in einem Haushalt lebt gibt man es sehr schnell auf etwas auf die Fensterbank zu stellen. Aber ich habe in meinem Reich (WG) ein altes Bettlaken auf der kompletten Fensterbank drapiert. Katz‘ gefällt‘s. Besonders wenn dann noch die Heizung an ist. 😉

4) Hast Du ein Möbelstück, an dem Du ganz besonders hängst?

Das klingt jetzt vielleicht verrückt, aber ich habe nicht wirklich viele Möbel. Mal überlegen was es da gibt, je 1x:Bücherregal

Schlafsofa mit Microfaserbezug = Bereits an mein Bruderherz vermacht

Metallbett = Defekt. Wird nach dem Umzug durch etwas Sporttaugliches ersetzt.

Kipp-Schuhschrank = Ganz okay, nur für Stiefel zu klein und es staubt trotzdem alles voll.

Kommode = Fungiert als Nachttisch. Wurde schon notdürftig repariert.

Bücherregal = Optisch toll, aber leider nicht genug Platz für ALLE meine Bücher. Wird nach dem Umzug durch deckenhohe Bücherregale ersetzt.

Metall-Klappstuhl = MEGA unbequem. Fraglich ob er noch mal mit darf.

Wenn ich mir das so angucke gibt es wohl Nichts auf der Liste, was mir wirklich viel bedeutet. Also: Nein.

 5) Duscht du lieber oder legst du dich lieber in die Wanne?

Duschen!!! Lange und vor allen schön heiß. Die Haut muss rot sein danach und der Körper dampfen. Dann war es gut. 😉

Warum nicht baden? Ganz einfach: Ich finde das total ekelig, wenn der Dreck um einen rumschwimmt! *bäääh*

Stört mich auch jedes Mal im Schwimmbad. Immer irgendwas im Wasser das dort umhertreibt. Fast immer Pflaster diverser Größen, Farben und Formen. Ab und an auch Tücher und selten, aber selbst schon gesehen, ein Tampon. Benutzt wohlgemerkt. (Und es wundern sich wirklich noch welche, warum ich nicht „schwimmen“ gehe!!!)

Rossi-0376) Streitest du viel?

WER WILL DAS WISSEN, HÄH? ^^

Mmhh… Ist ja immer so eine Sache sich selbst einzuschätzen. Aber viel streiten? Nein, ich denke nicht. Aber ab und streite ich ganz gerne mal. Vor allen Dingen wenn ich gewinne. *g*

Wirklich streitlustig bin ich eigentlich nur irgend so eine Tussi zu nahe an meinen Mann kommt oder mir tierisch auf die Nerven geht. Was so ziemlich das Selbe ist. 😉

Extrem allergisch reagiere ich auch darauf, wenn jemand sich an Tieren vergreift. Da streite ich aber nicht mehr …

Ansonsten diskutiere ich lieber. Zwar mit Gefühl, aber ich lasse mich auch gerne durch sachliche Argumente überzeugen. Manchmal.

7) Gibt es jemanden an den du letzte Zeit besonders viel denkst?Harlekin

Oh ja! Aber nicht nur in der letzter Zeit, sondern die ganze Zeit. In letzter Zeit nur wesentlich öfter. Liegt vielleicht am Herbst, der immer weiter seine melancholischen Fühler ausbreitet? Ich denke an jemanden mit dem ich durch dick und dünn gegangen bin, jemanden der für mich da war und der mir durch die schwersten Zeiten geholfen hat. Dafür bin ich ihn ihm unendlich dankbar. Umso mehr betrauere ich, dass er so wenig früh über die Regenbogenbrücke ging. Er hätte noch sooooo viel Schönes erleben können. :,(

Die Rede ist von dem „schwarzen Teufel“, auch wenn er doch eher ein listiger Engel war:

❤ Harlekin ❤

stöckchenAlleine spielen ist doof, daher schmeiße ich das Stöckchen gleich mal weiter. Wer es fängt darf die o.a. Fragen beantworten und das Stöckchen weiter werfen. (Keine Nominierung etc.. Wer möchte macht mit, wer nicht lässt es eben bleiben. ;)) Also los:

APORT!!! 😛

Liebe ist, wenn es Spass macht, treu zu sein.

Es ist soweit. Heute vor genau einem Jahr fanden mein „Göttergatte in Spe“ und ich endlich zusammen.Warum endlich? Nun,  schon einige Monate vorher zeigte Ron reges Interesse. Blöderweise war ich mit meinen Gefühlen ganz durcheinander. Zuviel lag hinter mir, als das ich überhaupt wieder etwas festes eingehen wollte. Doch dieser Mann gab einfach nicht auf. Kämpfte. Ohne dabei aufdringlich zu werden. Heute weiß ich, dass es ihn sehr viel Überwindung und Kraft gekostet hat so aus sich heraus zu gehen. – Und ich bin verdammt froh das er es getan hat. Nachdem ich mir sicher war das Ron es ernst meint und nicht nur mir ins Bett wil (eine Erfahrung die ich leider schon viel zu oft machen musste) fasst ich mir ein Herz. Ich besorgte einen Schlüsselanhänger mit unseren Namen. In Herzformen. Auf jeder Seite stand einer unser Namen. Ron holte ich mich an dem Samstag von der Arbeit ab. Es war bereits nach 22 Uhr und ich hatte Hunger. Wirklich was zu Essen fanden wir nicht mehr, so dass wir bei Maces einkehrten. Hier saßen wir bei einem Menü im warmen und übten uns im Smaltalk. Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die Dunkelheit und landeten auf irgend einem versteckten und leeren Parkplatz. Hier drückte ich Ron an den Maschendrahtzaun, nahm ihn in den Arm. Eine Hand wanderte in meine Hosentasche. Ich zog ein kleines Päkchen hervor und drückte es Ron in die Hand. Mit zitternden Händen öffnete er es und, noch ehe er es ganz ausgepackt hatte, fiel er mir um den Hals und küsste mich. Seit diesem Abend am 15. Dezember 2012 sind wir ein Paar. Durchgängig. Auch wenn es nicht immer einfach ist. Klar hatten wir in diesen 365 Tagen die ein oder andere Meinungsverschiedenheit, waren mal Eifersüchtig oder genervt. Aber nichts war so gravierend das wir an Trennung dachten. Wir lachen und weinen zusammen. Jeder findet beim anderen ein offenes Ohr und eine Schulter an der er sich anlehen kann. Es fühlt sich gut an und richtig. Ja, ich gehe sogar soweit zu sagen: Nach diesem Jahr bin ich mit „meinem indischen Wikinger“ noch immer glücklich. Tatsächlich ist dieses meine erste Beziehung bei der es sich so anfühlt. Vielleicht haben alle davor mich reif gemacht. Reif endlich mal nicht nicht weg zu laufen, wenn es ernst wird. Trotzdem bin ich nervös was die Zukunft angeht. Positiv. Ich habe nämlich noch immer die sprichwörtlichen Schmetterlinge im Bauch, wenn wir uns treffen. ❤

R&R

Mein absolutes Lieblinsbild aus dem Jahr ❤

Passend zum Thema habe ich zufällig eine dieser Psychotests gefunden, die einen (angeblich) genau kennen. Klar das ich den einfach mal gemacht habe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Danach bin ich bereit zu „Ja“-Wort. – Aber keine falschen Hoffnung. Das hat noch einige Jahre Zeit. Immerhin hat die Braut davor noch die Suche nach dem Kaugummiautomaten gesezt. 😉

@Miguel: Bruderherz, ich würde schreiben das es mir leid tut, dass du die „Wette“ verloren hast. Aber es wäre gelogen! 😉 – Ohne dich wäre es vermutlich gar nicht so weit gekommen. DANKE. 🙂

Die Liebe zwischen zwei Menschen
lebt von den schönen Augenblicken.
Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten,
die beide gemeimsam bewältigen.

[Autor: unbekannt]