Hundeelend – Gefährliche Hitzeentwicklung [WARNUNG]

Wir sind uns wohl alle einige, dass diese „sommerlichen Temperaturen“ nicht unbedingt angenehm sind. Zumindest dann nicht, wenn man sie in einem geschlossenen Fahrzeug (ohne Klimaanlage) verbringen muss. Leider gibt es aber noch immer verantwortungslose Menschen, die mit ihren Hunden (Tieren, aber auch (kleinen) Kindern) „Russisch Roulette“ spielen. Nicht anders kann es genannt werden, wenn ein Lebewesen im Auto zurückgelassen wird.

Typische Ausreden:

„So warm ist es doch gar nicht. Also ich schwitze noch nicht!“

„Ich muss den Hund mitnehmen, der kann nicht alleine bleiben, bellt dann nur und zerkaut alles.“

„Ich hab doch beide Seiten ein Fenster offen, passen auch zwei Finger durch den Spalt!“

„Dem macht das nichts aus, der ist das gewöhnt!“

„Das ist doch ein Tier, die können das ab. Die schwitzen schließlich nicht mal!“

„Als ich los bin, war hier noch Schatten!“

„Ich wollte eigentlich gar nicht so lange wegbleiben!“

„Es ist aber noch nie etwas passiert!“

Und das ist nur ein Bruchteil von denen, was man zu hören bekommt, wenn man skrupellose Halter darauf anspricht. >:-(

Auch wenn es euch nicht heiß vorkommt, im Auto staut sich die Hitze und das kann sehr schnell lebensgefährliche Folgen haben!

Die Tabelle oben sagt schon einiges. Aber mal ehrlich, so recht vorstellen kann man es sich auch irgendwie nicht oder?

Ein pfiffiger Bremer hat sich daher etwas einfallen lassen, wie man auch beratungsresistenten Haltern verdeutlichen kann, in welche Gefahr sie ihren Vierbeiner (oder auch Zweibeiner) bringen. Mit freundlicher Genehmigung von Andre Boe darf ich seinen „Versuch“ mit euch teilen. Lieben Dank dafür! 🙂

Da braucht es gar keine Worte mehr, oder? Einfach erschreckend schockierend …

Bitte lasst eure Tiere (Kinder) nicht im Auto. Auch nicht „nur mal eben 5 Minuten“, denn es kann immer etwas dazwischen kommen und ihr seit doch länger weg. Das könnte den TOD bedeuten. Ihr habt ein Tier? Dann tragt auch die volle Verantwortung!

Bitte achtet beim Einkaufen, beim Spaziergang usw. auf geparkte Autos. Wenn ihr bemerkt das ein Tier längere Zeit alleine im Auto ist, versucht den Halter ausfindig zu machen (z.B. im Supermarkt das Kennzeichen ausrufen lassen). Im Notfall: Ordnungsamt / Polizei alarmieren. – Und ja, wenn nichts passiert, würde ich auch die Strafe für Sachbeschädigung auf mich nehmen, weil ich die Scheibe einschlagen würde …

BITTE SEHT NICHT WEG! DANKE ❤

(Das Teilen dieses Beitrages ist ausdrücklich erwünscht!)

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GIBT MIR EINEN HAMMER!!!

Wir sind uns sicher alle einig das der Verlust eines Tieres mehr als schmerzlich ist. Völlig egal, ob der Gefährte nur kurze Zeit an unser Seite war oder uns bereits ein Leben lang begleitet hat. Dankbar sind für jede Sekunde mit dem liebenswerten Geschöpf. Für all die schönen Momente die es uns beschert hat, für all das was es sich anhören musste, für alles was es mit uns geteilt hat, … Doch irgendwann kommt die Zeit, da trennen sich die Wege, ob man will oder nicht. Oftmals führt der Weg zum Tierarzt des Vertrauens, denn wir schulden es dem Tier, ihm einen würdevollen Abtritt zu verschaffen. So schwer es auch fällt, wer die Verantwortung für ein Tier übernommen hat, sollte stets das Beste für dieses Wesen ermöglichen.

Doch der Mensch an sich ein grausamer Barbar, das grausamste Tier auf dem Planeten Erde. Und nicht jeder denkt so wie ich. Schrecklich und schmerzlich musste das auch Scamp erfahren. Der kleine Terrier war bereits 16 Jahre alt, litt an Inkontinenz und wurde langsam blind. Für sein Herrchen war es Zeit Abschied zu nehmen. Jeder halbwegs fühlende Mensch hätte den schweren Schritt zum Tierarzt gemacht. Dem 59jähirgen Michael H. war das aber zu teuer. Zusammen mit einem Bekannten ging er in den Wald, dort gingen sie aber nicht etwa eine letzte Runde Gassi, sondern schlugen Scamp einen Nagel in den Kopf!!! Anschließend verscharrten die beiden den Hund direkt im Wald. Doch Scamp war nicht tot. Stattdessen litt er Höllenqualen. Spaziergänger fanden ihn Stunden (!!!) später, angelockt durch sein Winseln. Die Spaziergänger brachten ihn sofort zum nächsten Tierarzt, der den Leiden des Terriers ein Ende setzte. – Zumindest körperlich, denn ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht nur die unerträglichen Schmerzen waren, die den Hund haben winseln lassen. Er wird auch nicht verstanden haben, warum sein Herrchen ihn so etwas antut. Grausame Folter, sowohl körperlich, als auch seelisch.

Beide Männer kamen nun vor Gericht. In Middlesbrough (England), wo die Tat begannen wurde, sprach die Richterin von einem „barbarischen Akt“ und „unsagbare Leid“, das de Täter dem Tier angetan haben. (Der Anwalt des Halters argumentierte übrigens, dass dieser Scamp geliebt hätte und ihm nicht absichtlich Leid zugefügt hätte …) Das Urteil: Vier Monaten Haft ohne Bewährung. – Dieser Teil ist für mein Empfinden echt lachthaft … Beiden ist es außerdem Verboten, jemals wieder ein Haustier zu halten. – Der zweite Teil gefällt mir hingegen sehr. Allerdings frage ich mich, wer das wie überprüfen wird. Vermutlich niemand …

Da möchte ich am liebsten aus tiefsten Herzchen schreien:

GIBT MIR EINEN HAMMER!!!

Kacke, Katze, Korruption

~°~ Das Buch ~°~

Ronda Rasmus

Wolles Hundehotel

184 Seiten

Books on Demand [07.04.2017]

9783743191167

~°~ Klappentext ~°~

Mischlingshund Wolle führt seit fünf Jahren ein Hundehotel direkt am Strand von Wangerooge. Seine Angestellten sind wie eine Familie für ihn. Doch die Idylle wird eines Tages jäh zerstört, durch das Auffinden eines Kothaufens vor dem Frühstücksbuffet. Wer steckt dahinter? Weitere gemeine Anschläge folgen. Wolles Lebenstraum und der gute Ruf seines Hauses stehen auf dem Spiel. Wird es Wolle gelingen, zusammen mit seinen Freunden die Täter zu überführen? Ein rasanter tierischer Krimi, in dem es nicht zuletzt um Mut und die Bedeutung von Freundschaft geht.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover / Zeichnungen ~

Das Cover ist eine Zeichnung, Zu sehen sind, neben dem Hundehotel und dem Meer, die Protagonisten. Direkt im Vordergrund ist Wolle zu sehen, der Rüde, dem das Hundehotel gehört.

Im Buch selbst gibt es ebenfalls einige, wenn auch sehr wenige, Zeichnungen. Sie sind leider nicht ganz so schön wie das Bild auf dem Titel, sie sehen aus, als wären sie von einem Grundschuldkind gemalt.

~ Geschichte ~

Wolle ist mit Leib und Seele Hotelbesitzer. In seinem Hundehotel fühlen sich nicht nur die Gäste, sondern auch seine Angestellten sehr wohl. Doch dann findet eine der Angestellten einen Kothaufen vor dem Buffet. Wie sich bald herausstellt kein Einzelfall. Während Wolle versucht heraus zu bekommen, wer dahinter steckt, taucht im Restaurant plötzlich etwas ganz anderes – und viel Gefährlicheres auf …

Als Nebenhandlung gibt es noch Liebesgeschichten und Freundschaften, aber alle Fäden laufen bei Wolle und seinem Hundehotel zusammen.

Die Protagonisten sind hier mal keine Menschen, sondern Tiere. Allen voran Hunde, doch andere Tiere belegen tragende Rollen. Sowohl Wolle, als auch andere Bewohner und Besucher, sind „vermenschlicht“ dargestellt. Sie laufen auf zwei Pfoten, tragen Kleidung, … und haben auch die gleichen Charakterzüge wie der Mensch.

~ Schreibstil ~

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen. Rechtschreibfehler sind mir keine aufgefallen, aber zumindest ein falsches Wort (für mein Verständnis = außer Hörweite, statt außer Sichtweite.).

~ Empfohlenes Lesealter ~

Ausgezeichnet ist das Buch mit einem empfohlenen Lesealter von 8 – 12 Jahren. Dieses kann ich leider nicht bestätigen. Die Geschichte beginnt bereits mit einer volltrunkenen Kegelgruppe und im Verlaufe des Buches gibt es immer wieder Alkohol, Kraftausdrücke und (angedeutete) Erwachsenenthemen (Sex). Ab 12 Jahren vielleicht, aber bitte nicht schon für 8jährige.

~°~ Fazit ~°~

Mir hat „Wolles Hundehotel“ sehr gut gefallen, da es einfach mal etwas anders ist, ein „Erwachsenenproblem“ mit Tierdarstellern zu erleben. Die Geschichte hat Humor und teils überraschende Wendungen, so dass es spannend blieb. Für Kinder kann ich dieses Buch nicht empfehlen, für Jugendliche und Erwachsene dagegen schon.

Abenteuer auf Pfoten [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Andrey Harings

CanGu und die Kuchenkrümel

… wie man über Umwege Freunde fürs Leben findet

Verlag : AH Tales and Stories S.L. [29.03.2017]

ISBN: 9788494667329

 

~°~ Klappentext ~°~

Die Jansens – das sind Mutter Jacqueline, Vater Jonas und die Söhne Jamie und Jason – sind eine „Großfamilie“ geworden: Die Hündin Coco hat drei kleine Welpen geboren! Doch es naht der Sommer und die Kinder möchten so gerne ans Meer! Da beschließen die Jansens, die Hunde in Pflegefamilien unterzubringen. Die kleine Gucci kommt auf einen Bauernhof und schließt gleich neue Freundschaften. Leider mag der Kater Canelo überhaupt nicht, dass er die Aufmerksamkeit seines Frauchens mit diesem kleinen Hund teilen soll. Er stellt Gucci eine verhängnisvolle Falle.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover und Zeichnungen ~

Das Cover wirkt zwar etwas verwaschen, sieht aber ansonsten nicht nur toll aus, sondern spiegelt die Geschichte sehr gut wieder. Zu sehen sind der Kater Canelo und die Hundewelpin Gucci.

Auch im Buch selbst gibt es Zeichnungen. Besonders gut finde ich die ganzseitigen Zeichnungen. Sie stellen Szenen aus der Geschichte dar. Zwischendurch gibt es auch noch kleiner Bilder, die allerdings eher Cliparts ähneln. Niedlich sind sie aber dennoch.

Auf jeder rechten Seite gibt es auch Pfotenabdrücke, ein witziges Detail.

~ Inhalt ~

Die Hündin Coco bekommt Junge. Drei kleine Welpen bereichern nun die Familie Jansen. Die Kinder der Familie wollen jedoch bald in den Urlaub. Die Hunde können nicht mit, soviel ist klar. Aber wo sollen sie hin? Eine Pflegefamilie für die zwei Wochen muss her, was sich als gar nicht so einfach erweist.

Gucci kommt zu einem Pflegefrauchen auf einen Bauernhof, dort fühlt sie sich auch wirklich wohl – wenn da nicht der eifersüchtige Kater Canelo wäre, der ihm das Leben schwer macht. Da das Frauchen den jungen Hund verwöhnt und damit die Eifersucht schürt, beschließt Canelo ihn loszuwerden. Gucci erwartet ein Abenteuer, dass sie durch viele Facetten des Lebens führt. Von himmelhochjauzend bis zu Tode betrübt.

~ Schreibstil ~

Der Schreibstil ist sehr schön und auch kindgerecht. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und enthält eine Menge, gut dargestellte, Emotionen.

~ Empfohlenes Lesealter ~

Das Lesealter wird vom Verlag auf 8 – 12 Jahre eingeschätzt. Nach der Lektüre finde ich das in Ordnung, fürchte aber, das 11-12 jährige sich da doch ein wenig langweiligen könnten. Für kleinere Kinder ist es sicher spannend.

~°~ Fazit ~°~

Mir hat die Geschichte von Gucci und Canelo wirklich sehr gut gefallen. Eine tolle Mischung aus Spannung, Liebe und Freundschaft, gepaart mit einer Portion Drama. Ich würde mich freuen, wenn es noch weitere Abenteuer von „CanGu“ und ihren Freunden geben würde.

Nicht geknallt, ist ganz gewonnen

„Zu Silvester ein gutes Gewissen,

ist besser als Punsch und gute Bissen.“

[Deutsches Sprichwort]

130 Millionen Euro. So viel Geld wird jedes Jahr für Feuerwerkskörper ausgegeben. – Und das nur in Deutschland!

Leidtragende sind, wie so oft, die Sozialschwachen und die Tiere.

Tiere

Wildtiere, aber auch Katzen, Hunde und Kleintiere geraten bei dem ohrenbetäubenden Lärm in Todesangst. (Nicht vergessen, dass die meisten Tiere ein wesentlich besseres Gehör haben als wir!) Die hellen Blitze und unbekannten Gerüche (Schwefel, Schwarzpulver, …) stellen lebensbedrohliche Situationen – und jede Menge Stress – für die Tiere da. Für die heimischen Wildtiere, besonders für Vögel, kann das Feuerwerk schnell zur einer tödlichen Gefahr werden. Der Silvesterhimmel über einer Stadt muss für sie einem Inferno gleichen.

Umwelt

4000 Tonnen Feinstaub schlängeln sich, allein durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, ihren Weg in die Atmosphäre. Das dieses gesundheitsschädlich ist, darüber sind sich alle einig. „PM10 kann beim Menschen in die Nasenhöhle, PM2,5 bis in die Bronchien und Lungenbläschen und ultrafeine Partikel bis in das Lungengewebe und sogar in den Blutkreislauf eindringen. Je nach Größe und  Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden. Sie reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen in der Luftröhre und den Bronchien oder den Lungenalveolen bis zu verstärkter Plaquebildung in den Blutgefäßen, einer erhöhten Thromboseneigung oder Veränderungen der Regulierungsfunktion des vegetativen Nervensystems (Herzfrequenzvariabilität).“ [Umwelt Bundesamt“]

Und seien wir mal ehrlich, der Müll am nächsten Morgen nervt gewaltig. Besonders dann, wenn ihn niemand wegräumt. Tiere werden sich etwas von den Böllern als Nestmaterial schnappen und Kinder werden nach nicht gezündeten Böllern suchen.

Menschen

Bevor der ganze Wahnsinn hier startet, haben aber auch schon andere ihr Leben gelassen: Beim Herstellen der Feuerwerkskörper. Indien und China stellen mit 97 % die Hauptproduktionsländer für die Feuerwerksindustrie da. Es ist gerade mal eine Woche her, als es in Mexiko Verletzte gab. Und genau solche Schreckensmeldungen ziehen sich jedes Jahr durch die Medien:

„In der Stadt Liuyang in China ist mit 1700 Fabriken der größte Fabrikant. In Liuyang arbeitet ein Drittel der Bevölkerung in der Feuerwerksproduktion. Dieses Jahr starben im September bei einer Explosion in Südchina 12 Menschen, 33 wurden verletzt. Die chinesischen Medien berichten allerdings nur über große Unglücke, die meisten Unfälle gelangen demnach nie an die Öffentlichkeit.“
[Aktiv gegen Kinderarbeit]

„Sie haben keine Fingernägel mehr. Ihre Hände sind verätzt. Arme und Gesicht sind von Brandnarben gezeichnet. Laut des Kinderhilfsordens Don Bosco stellen Kinder in der südindischen Stadt Sivakasi Raketen, Böller und Wunderkerzen her.“ [taz]

„Circa 70 000 Kinder arbeiten in Indien in der Feuerwerksindustrie. Laut dem Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi fangen die Kinder schon mit fünf Jahren an. Zehn- bis Zwölfjährige arbeiten bis zu 13 Stunden am Tag – sechs Tage die Woche. Sie verdienen nur einen Bruchteil von dem, was die erwachsenen Arbeiter bekommen, sind aber bei ihrer Arbeit einer extremen Gefahr ausgesetzt.“
[Aktiv gegen Kinderarbeit]

„Jeder Neunte der Angestellten leidet unter Asthma oder Tuberkulose. Ursache hierfür ist der direkte Kontakt mit chemischen Substanzen wie Schwefel, Schwarz- und Aluminium-Pulver. Zudem finden aufgrund fehlender Sicherheitsvorkehrungen zahlreiche Unfälle statt. In den letzten zehn Jahren verloren allein in Sivakasi offiziell 75 Menschen ihr Leben und über 190 ArbeiterInnen wurden schwer verletzt.“
[Jugend eine Welt]

Foto: Gütezeichen Kerzen

Foto: Gütezeichen Kerzen

Gegensteuern

Verzichtet doch dieses Jahr auf das Feuerwerk und die Böller. Eine Menge Tiere und die Umwelt wird es euch danken. – Und wenn ihr unbedingt ein Feuerwerk zum Jahreswechsel braucht, so probiert es doch einmal mit einem Feuerwerk der Gefühle. Ganz ohne Lärm. 😉

Tipp: Für alle Tierhalter hat der WDR eine Übersicht erstellt, wie Vierbeiner & Co. die „Nacht der Nächte“ am besten überstehen können.

Urlaub 17.0 – Impressionen

So delle, nun bin ich zwar alles andere als wach (Derzeit plagen mich Schlafprobleme und ich kann nach fünf Stunden einfach nicht wieder einschlafen …), aber das soll mich nicht davon abhalten euch heute den gestern angekündigten Blogbeitrag zu veröffentlichen. Immerhin wollen die ganzen Fotos ja auch gesehen werden. 😉

Schwere Suche

Dass wir den ganzen Tag unterwegs waren wisst ihr ja schon. Vermutlich dachten die meisten von euch, dass wir einen Ausflug gemacht haben oder etwas Ähnliches. Nein, leider nicht. Im Gegenteil waren wir nicht einmal zu unserem Vergnügen unterwegs, sondern Zweckmäßig. Vielleicht hat der eine oder andere ja schon mitbekommen das mein GöGa und ich uns (noch immer) auf Wohnungssuche befinden. Praktischerweise konnte verschiedene Besichtigungen an einem Tag gelegt werden. – Die Wohnungen waren dabei so unterschiedlich wie die Gegenden und die Menschen.

Nachfolgend einige Schnappschüsse aus dem Familienalbum *grins* :

Keine Hexerei

Da zwischen der ersten und den weiteren Besichtigungen einige Stunden lagen, verbanden wir das Angenehme mit dem Nützlichen und besuchten meine Schwiegermutter. (Böse Zungen fragen sich jetzt sicher was das Angenehme und was das Nützliche ist. – Ich überlasse das Mal eurer Fantasie. ;)) Da wir nicht sicher waren, ob die Mutter meines GöGa zu Hause sein würde, rief ich sie vorher an. (Ja, ICH habe telefoniert!) – Hätte ich vielleicht nicht tun sollen, denn kaum waren wir da wurde uns erstmal Essen serviert. (Mütter eben!) Immerhin hat sie daran gedacht vegetarisch zu kochen. (Es gab Nudeln mit süß-saurer-Gemüse-Sauce. War genießbar).

Landimpressionen

Nicht nur, um den ganzen Eltern-BlaBla zu umgehen, sondern vor allen Dingen um uns zu bewegen, das Wetter noch ausnutzen bevor der Herbst komplett hereinbricht und allen voran mit dem „Hofhund“ spazieren zu gehen. – Knut war übrigens total dafür! 😉 – Da meine Schwiegereltern ländlich wohnen, gab es genug Gelegenheit abseits der Straße zu „wandern“. Dabei gab es so einiges zu entdecken. Aber seht selbst:

Schnuffelwuffel oder kurz: K-N-U-T, Knut ist sein Namen .. *träller*

Natur (fast) pur

Spuren des Menschen …

Mundraub

Wo wir schon an so vielen essbaren Pflanzen vorbei kamen, KONNTE ich es mir einfach nicht verkneifen mir einen Maiskolben von einem der Felder zu mopsen. (Frischer geht es nun wirklich nicht!) Doch ich hatte die Rechnung ohne meine Schwiegermutter gemacht, denn – eben typisch Mutter – bekamen wir hier noch Kartoffeln und Hühnereier. Mein Liebster setzte schon an, dass wir noch genügend Eier Zuhause hätten, doch – da die nächste Wohnungsbesichtigung im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Straße von meinem BestBro entfernt war, dachte ich direkt an ihn und schoss ein: „Nehmen wir!“ hervor.

Ei Ei Ei

Besagter BestBro gab das „Ja“-Wort, als ich ihn nach den Eiern fragte und so bändigten wir drei gemeingefährliche Raubkatzen, um überhaupt an den Kühlschrank zu kommen. Ich muss gestehen dass dieses nur bedingt gelang, so musste ich noch ein Leckerli geben, um die Küche überhaupt verlassen zu können. Aber irgendwie gelang auch dieses und mein Brunderherz hatte am Abend grüne Eier. 😉

 

Einfach anders.

„Behinderungen müssen keine Verhinderungen sein.“

[Walter Ludin]

Heute gibt es weder große noch viele Worte, dafür einen beeindruckenden Kurzfilm.

Worum geht es in dem Film? Ein Junge bekommt einen Hund geschenkt. (Dieses Stelle gefällt mir ehrlich gesagt weniger, denn Tier sind einfach KEINE Geschenke!)  Als er sieht dass der Hund nur drei Beine hat verliert er das Interesse an dem Tier. Doch dann …

Aber seht selbst:

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende. 🙂