Schwein gehabt [Rezension – Lyrik]

Thomas Gsella

Saukopf Natur

160 Seiten

A. Kunstmann

ISBN 9783956141256

~°~ Klappentext ~°~

»Niemand auf der Welt ist in die Natur so vernarrt wie die Deutschen. Kaum hört mal der Regen versehentlich auf, gehen sie vor die Tür in ihre heiß geliebte Umwelt, um auf nassem Laub auszurutschen und sich eine grippale Infektion zu sichern oder im Sommer Hitzekoller und Sonnenbrand. So kommt alle Unbill, alles Leid allein von der Natur, und was machen die Deutschen? Sie machen das, was sie am liebsten tun, sie identifizieren sich mit dem Aggressor, sie verschmelzen mit dem Saukopf.« Verschmelzen mit der Natur? Das ist für den Lyriker Thomas Gsella keine Option: gegen den Saukopf muss man sich wehren, mit Gedichten, Wehklagen, Tiraden. Gegen Pfütze und Zecke, Vögel und Wiesen, Igel und Wurzeln, gegen Wasser, Schluchten, Bäume, gegen Sonne, Mond und Sterne und ja, gegen den Klee natürlich auch: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Doch Klee muss man verfluchen. Er zwingt uns mit der dunklen Macht, Vierblättrige zu suchen. Mit diesen Gedichten im Gepäck kann man sich dann getrost in die Natur wagen, man wird ihren Herausforderungen gestärkt und gewitzt begegnen – und was hätten wir heute nötiger als das?

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Die Gedichte haben, für mich, verschiedene Stufen. So gibt es prägnante die, trotz oder auch gerade wegen, ihrer Kürze, zum Nachdenken anregen und längere, hinter denen einfach kein Sinn stehen mag. Bei einigen dachte ich „Wow“, bei anderen war ich mir sicher, dass ich bereits in der Grundschule bessere Lyrik geschrieben habe. Gedichte zu bewerten ist eben einfach immer sehr schwierig, denn in dem Moment, als den Autor die Muse küsste, erschien es ihm sicher richtig, seine Gedanken in Worte zu fassen. Doch für manch anderen, in diesem Fall den Leser (mich), ergeben diese „Gedanken“ nicht immer Sinn.

Doch halt! Soll dieses Buch überhaupt einen Sinn ergeben? Immerhin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Satire handelt. Egal, ob nun mit oder ohne Sinn, der Schreibstil ist angenehm und alle Gedichte zumindest zur Zerstreuung geeignet.

Die enthalten Zeichnungen sind wirklich toll, humorvoll dargestellt und passend zum folgenden Kapitel. Leider gibt es diese Bilder auch nur dort: Am Anfang der Kapitel. Hier hätte ich mir Bilder zu den einzelnen Gedichten gewünscht, um alles ein wenig aufzulockern.

Insgesamt ein etwas durchwachsenes Büchlein, welches aber wunderbar für zwischendurch geeignet ist. Einfach mal zum Innehalten, zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln.

 

 

 

 

Umweltschutz gab es nicht [Kleine Geschichte zum Sonntag]

Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassieren der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächstenmuelltonne Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt.

„Da haben Sie Recht“, entschuldigt sich die alte Dame, „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen.“ Die junge Frau erwidert: „Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generation hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie.“

„Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück, in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurden. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unser eigenen Milchkanne ab. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

einkaufstueteFür unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge und Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.

Damals wuschen wir die Babywinden, weil es keine Einwegwindeln gab, Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderen Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingeln wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.taxi

Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teurem Auto gab es nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein, von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch kasseUmweltschutz kannten wir nicht.

Aber bedenken Sie:

Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glauben Sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln? Und dann auch noch von einem Mädchen, dass mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.

Schönen Tag noch …“

[Verfasser unbekannt]

Urlaub 11.2 – Waldreiter Part I

Niemand hätte geahnt das es einmal tatsächlich soweit kommen würde. Doch es geschah. Der Himmel verdunkelte sich, der Strom viel aus, das Wasser tropfte nur noch aus den Hähnen. – Wenn man Glück hatte. …

Waldreiter

… Vorhandene Nahrung war bald aufgebraucht, wer noch irgendwie laufen konnte, versuchte sich durchzuschlagen.

Waldreiter

In der Hoffnung noch andere Überlebende zu finden. Irgendwo dort draußen …

 

FORTSETZUNG FOLGT

Urlaub 10.0 – Hitzige und wilde Abenteuer

Phrase des Tages

Rausgehen ist wie Fenster aufmachen,

nur viel krasser!

Ja, tatsächlich mich gibt es noch. Die letzten Tage war es ruhig hier, da mein GöGa und mein Admin meinen PC in Beschlag hatten.hygrometer Tadaaaa…. Wie ihr seht funktioniert er wieder noch. 😉

Zudem muss ich gestehen, dass ein kleiner Raum mit zwei PCs sich im Laufe des Tages extrem aufheizt. An die 30° sind keine Seltenheit.  Derzeit schaffen wir es nicht einmal mehr, die Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Niveau zu erhöhen.  (Trotz feuchten Tüchern.) Da überlegt man sich dann schon zweimal, ob man denn nun unbedingt an den Computer will. – Ja, ich will. Nur für euch!

Was bisher geschah

Mein BestBro war zu Besuch, um meinen Computer mit einer Festplatte zu beschleunigen, die mein indischer Wikinger mir geschenkt hat. (Vermutlich ging es ihm auf die Nerven, dass ich mich  beschwert habe, alles sei so langsam. ;-)) Mit den richtigen Einstellungen ist der PC derzeit tatsächlich ein wenig schneller. Aber ich habe auch erst angefangen. *mbg*

Die restliche Zeit habe ich genutzt und viel gelesen. Die ersten Rezensionen folgen demnächst, denn es waren einige wirklich gute Bücher dabei. Sogar eines für das ich alles habe stehen und liegen lassen, um endlich weiterlesen zu können. Ihr dürft also gespannt sein. 🙂

Viel mehr ist ehrlich gesagt nicht passiert. Bei der Hitze halten sich meine Ambitionen etwas zu unternehmen doch arg in Grenzen. Am liebsten so wenig wie möglich bis gar nicht das Haus verlassen.

Getan haben wir es dennoch. An einem Tag, an dem es zumindest etwas kühler war und uns der Bewegungsdrang in die Wildnis trieb. Mitten in den nahegelegen Wald tiefsten Dschungel. Dort haben wir

… einen verborgenen Hinweise gefunden …

AbenteuerWald

… sind einer mysteriösen Spur gefolgt ….

… haben eine unheimliche Höhle erkundet …

… uns nicht verirrt …

… aber vorsorglich eine Unterkunft gebaut …

… die Waldgeister befragt …

… ehe wir den Weg hinaus gefunden haben … 😉

Fortsetzung folgt …

Zum Schluss

Während andere (ich) den Schatten und die Kühle suchen, sind andere zwar im Schatten, haben es aber alles andere als kühl. Katzen … *Kopf schüttel* 😉

Mehr von Principessa Aronia

Wie man nicht vorhandene Vorsätze erfüllt

Eigentlich könnte ich euch diesen Beitrag heute gar nicht schreiben, denn eigentlich würden mein GöGa und ich jetzt in der beschaulichen Elbtalaue bei Kaffee/ Kakao und Kuchen sitzen. Aber eigentlich ist eigentlich ein schönes Wort und so kann ich euch, ganz uneigentlich, mit diesem Beitrag „nerven“! 😀

Meine liebe Frau Mama feiert heute Geburtstag oder besser sie feiert nicht, sondern liegt krank im Bett. – Älter ist sie aber trotzdem geworden.

Beschauliches Bleckede

Beschauliches Bleckede

(Ja Mum, es nützt dir gar nichts! *fg*) Das wir nicht gefahren sind, löst zwiespältige Gefühle in mir aus. Zum einen ist die Fahrt nicht gerade kurz. Völlig egal ob die Strecke per Pkw oder mit öffentlichen Verkehrsmittel zurückgelegt wird. Dazu kommt noch, dass Familienfeiern immer etwas „anstrengend“ sind. (Außer Beerdigungen. Die sind in unserer Familie immer ganz lustig. – Ja, das IST mein voller Ernst!) Auf der anderen Seite habe ich meine Mum aber nun 1,5 Jahre nicht mehr gesehen … Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, das Jahr hat gerade erst begonnen und es wird sich sicher noch ein anderes Wochenende „Familienzusammenkunft“ ergeben. – Und die Geschenke? Haben wir heute Morgen vertrauensvoll in die Obhut eines Logistikdienstleisters gegeben.

TierfriedhofDoch ich wollte euch gar nicht von heute berichten, sondern von gestern. Den ersten Tag des Jahres haben mein Wikinger und ich nämlich direkt genutzt um unsere nicht vorhandenen „Gute Vorsätze“ umzusetzen. Dick eingepackt machten wir uns bei Sonnenschein und schwefelgeschwängerten Luft auf in den Wald. Als erstes gab es den obligatorischen Gang auf den Tierfriedhof, wo wir Harlekin unsere Ehre erwiesen und ihm, im schönsten Sonnenuntergang, eine Kerze anzündeten.

Von dort aus stapften wir munter in den Wald hinein und trafen – Nein, nicht auf Ungeheuer! – auf jede Menge (anderer) Spaziergänger. Die meisten waren mit (ihren) Kindern unterwegs, doch was wir sahen und hörten, lies uns schnell daran zweifeln, ob das alles so richtig ist. Zwei Beispiele: Wir trafen auf ein junges Ehepaar. Die Frau schob einen Kinderwagen – und rauchte dabei. Wenn sie denn nun unbedingt eine rauchen muss, hätte ja auch der Mann schieben können!? Aber gleich direkt „am“ Baby rauchen. Für uns alles andere als verantwortungsvoll. Später trafen wir auf eine weitere Gruppe die Kinder dabei hatten. Zwei junge Frauen, je mit einem Kinderwagen sowie drei Kleinkindern. Es dauerte nicht lange und wir hörten eine der Frauen einem der Jungen zurufen: „Leon, nicht! Das ist frisch gewaschen!“ – Hallo? Wenn es vorher geregnet hat, dann ist ein Waldboden nun einmal matschig und wenn man Angst um die Kleidung der Kids hat, dann lässt man sie eben alte Klamotten anziehen oder meinetwegen Regenzeug drüber. Aber nein, am liebsten in den Wald, aber bitte auf geteerten Straßen. Da können wir nur den Kopf schütteln!

Den Kopf schütteln konnten wir auch, als unsere „Orientierungsprobe“ missglückte. – Natürlich (?) wollte ich meinem Schatz nur die Gegend zeigen. *hust* Blöderweise glaubt er mir das noch immer nicht. – Jedenfalls fanden wir uns in einer Gegend wieder, von der wir beide nicht geringste Ahnung hatten WO wir überhaupt sind. Das war der Moment, an dem ich ganz froh war, wieder ein Smartphone zu  haben und eine Straßenkarte aufrufen zu können.

Waldspaziergang

Heimweg

Auf dem Nachhauseweg trafen wir auf eine Ziege. Eine schwarz-weiße um genau zu sein. Blöd nur, dass nur ich sie sehen konnte. Mein Liebster dachte, ich würde ihn auf den Arm nehmen wollen, aber ich sah sie wirklich, die Ziege. Zumindest bis wir kurz vor ihr waren, denn dann verwandelte sie sich in ein Fahrrad! – Falls ihr jetzt lacht. Genau das hat mein Begleiter auch getan – und noch so etwas gesagt, wie dass ich wohl eine neue Brille bräuchte … Nun ja …

Nach Hause fanden wir mit der Straßenkarte dann glücklicherweise ohne Probleme. – Und von Ziegen wurden wir auch nicht angegriffen. 😉 – So lernt man seine Wohngegend kennen und der Spaziergang war ausgiebiger, als ursprünglich geplant. Insgesamt waren wir 1,5 Stunden unterwegs! Ich würde sagen: Guter, nicht vorhandener Vorsatz, erfüllt. 😀

Glücklich - (nicht nur) dank viel frischer Luft ;)

Glücklich – (Nicht nur) Dank viel frischer Luft 😉

Abenteuer Wissenschaft

Wie ihr ja vielleicht bereits mitbekommen habt, ist meinem Göttergatten und mir noch für den Rest der Woche Urlaub vergönnt. Verreisen war dieses Jahr leider nicht drin. Aber auch ein Tagestrip ans Meer kann schön sei und wenn man grade mal nicht groß wegfahren möchte lohnt es sich manchmal sich in der eigenen Stadt umzusehen. So schnappte mich gestern mein Liebster und fuhr mit mir kurzerhand ins „Universum“. Dort wollte ich schon immer mal rein. (Manchmal können sich Männer eben doch etwas merken. *duck-und-weg*) Selbstverständlich (?) hatte ich meine Kamera dabei und habe einige Eindrücke festgehalten. Ihr ahnt was jetzt kommt!? Genau! Ich „quäle“ euch mit einem Blogbeitrag. 😉

Gegen späten Vormittag (oder frühen Mittag, je nach Sichtweise) brachen wir in freudiger Erwartung auf. Weit kamen wir jedoch nicht. Höchstens drei Meter, denn ein

Zufall oder Absicht!?!?

Zufall oder Absicht!?!?

merkwürdiges Geräusch ließ uns beide aufhorchen. Ron fuhr also zurück auf den Parkplatz und wurde schnell fündig: Ein Platten! Das an sich war ja nicht mal sooo ungewöhnlich. Was jedoch beim Reifenwechsel zum Vorschein kam schon …

Mit „neuem“ Reifen ging es dann etwas verspätet auf die Reise.

Einen Parkplatz fanden wir nur einige Meter vom Universum weg. Die Parkgebühren sind dort mit 0,70 € PRO TAG durchaus akzeptabel.

Der Eintritt war allerdings nicht ganz so günstig. 16,00 Euro haben wir berappt. Pro Person! Dafür waren wir aber auch sage und schreibe 4 Stunden dort! Verhältnismäßig also noch im Rahmen.

AusblickWas ist das Universum überhaupt? Am einfachsten lässt es sich wohl als eine Art Entdeckerpark oder ein Mitmachmuseum beschreiben. Es gibt Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen. Allerdings ist hier im Gegensatz zu anderen Museen das Anfassen der „Ausstellungsstücke“ durchaus erwünscht.

Sonderausstellung – Klangkasino

Im Klangkasino konnten wir an diversen Tischen unsere (Nicht-)Musilakisches Talent beweisen

Themenbereich 1 – Technik [Ron’s Favorit]

Wir fanden heraus wie groß wir in der digitalen sind (176), erzeugten Blitze, komponierten ein digitales Lied, erzeugten Energie und betrachteten einen Forschungsroboter.

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Themenbereich 2 – Mensch

In diesem Bereich lernten wir Lippen lesen, spielten Pacman als Team, testeten unsere Reflexe und nahmen mal schnell einige Kilo ab.

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Themenbereich 3 – Natur [Mooni’s Favorit]

Wir haben uns auf einem Datenglobus die Auswirkungen der Eisschmelze angesehen, haben Eiskristallbilder erzeugt, Wolkenbilder geformt, Rückenmark unter dem Mikroskop betrachtet und auf einem Nagelhocker Probe gesessen.

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Außenbereich

Auf dem Außengelände gibt es nicht nur viel zum Thema Luft und Wasser zu entdecken, sondern auch eine „Arena“. In dieser zogen wir uns zwischendurch zurück, um einer „Scienceshow“ zu fröhnen. Doch mit Ausruhen oder gar zugucken war nichts, denn alle Zuschauer mussten aktiv mitmachen. So spielten wir z.B. eine Einseitengitarre mit unserem Ohr und veranstalteten ein kleines Konzert mit abgesägten Luftpumpen.

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Fazit: Ich brauche unbedingt einen Ersatzakku für meine Kamera. Nach nur 190 Bildern war der nämlich leer… 😦  Ansonsten war es durch die Akustik (die des Gebäudes, nicht die selbst erzeugte ;)) leider sehr laut und auch sehr voll. Einige Exponate konnten wir gar nicht nutzen, da sich bereits Schlangen davor gebildet hatten. Was wirklich sehr schade war. Zudem schmerzte mein Herz bei den „lebenden Exponaten“ (Käfer, Fische, Quallen, Mehrgliederfüßer,…) … Interessant war unser Besuch aber allemal! Noch einmal würden wir wohl eher nicht hin gehen. Nicht weil es nicht interessant war, sondern weil wir nun ja alles gesehen haben und nur für eine Sonderausstellung noch einmal so einen hohen Eintrittspreis zahlen? Eher nicht. Wer allerdings noch nie dort war und gerne probiert statt nur ansieht, dem sei ein Besuch durchaus empfohlen. Tipp: Es gibt im UG eine Art Café mit humanen Preisen. (Ein ganzes belegtes Brötchen z.B. gibt es für 2,-€) Im unteren Bereich ist es erlaubt sein mitgebrachtes Essen zu verzehren, was vermutlich grade für größere Familien/ Gruppen eine gute Kostenersparnis ist. (Wir hatten auch unsere eigene Flasche Wasser dabei.)

Universum