Endlich frei!

Dies ist die Geschichte einer jungen Frau, die vor nicht allzu langer Zeit noch gefangen war. Gefangen in sich selbst …

Der Himmel war verhangen. Alles grau in grau. Doch es fiel kein kalter Regen herab, stattdessen flossen salzige Tränen über ihre Wangen… Sie saß am Fenster und blickte in weite Ferne, in eine Welt die es für sie nicht zu geben schien. Ihre Gedanken kreisten in der Vergangenheit. „Wenn ich alles richtig gemacht habe, warum bin ich dann jetzt unglücklich?“ Die Wolken zogen sich langsam zurück. Die Gedanken der Frau wurden klarer. Langsam fing sie an zu begreifen was ihr eigentlich das Leben immer so schwer machte.

Immer wenn sie andere ansah, fiel ihr sofort auf, was an anderen Frauen schöner war. Diese hatte einen knackigen Po, die andere wohlgeformte Brüste, jene kleine süße Füße, … Nie hatte sie dieses Betrachtung einmal umgedreht. Sicher gab es etwas das die anderen dafür nicht hatten, wenn auch vielleicht nur Kleinigkeiten.

Unter unbekannten Menschen bekam sie zuteil Panikattacken. Zu oft hatte sie bereits im Mittelpunkt gestanden und wurde verspottet, zu oft war sie die Außenseiterin gewesen.
Selten hatte sie es gewagt sich ihnen entgegenzustellen, fast nie war sie alleine ausgegangen. Nie war sie bisher auf den Gedanken gekommen sich absichtlich in den Mittelpunkt zu stellen.

Immer wieder hing sie alten Momenten nach. Kramte in Erinnerungen, was sie falsch gemacht hatte. Oft machte sie anderen Vorwürfe für Fehler die diese begangen hatte. Dabei waren es nur Kleinigkeiten. Nie hatte sie versucht diese Momente als Chance zu sehen.

Ihre Laune war schlimmer als das Wetter und mindestens genauso unberechenbar. Ein falsches Wort oder eine Aussage an die man sich nicht hielt, und sie war die nächsten Stunden unerträglich mit ihrer schlechten Stimmung. Nie hatte sie die Möglichkeit in Betracht gezogen das sich Ansichten und Meinungen einfach mal ändern.

Alles musste strukturiert und nach Plan laufen. Die geringste Abweichung warf sie aus der Bahn. Es war unmöglich zu sagen man käme am Nachmittag. Sie wollte eine (möglichst genaue) Uhrzeit. Auch Unordnung war ihr ein Graus, am liebsten hatte sie alles in Reih und Glied, sowie sortiert. Nie zuvor hat sie einfach etwas auf sich zukommen lassen.

Noch viele Dingen fielen ihr ein. Viele Probleme, aber auch gleichzeitig die Lösungen.

Es war ein komisches Gefühl, als sie begriff …
In ihrer Vergangenheit war vieles schief gelaufen, die Ereignisse überstürzten sich und sie reagierte mit dem einzigen was sie je gelernt hatte: Flucht!

Der Himmel wurde blau. Ein Sonnenstrahl traf sie mitten ins Gesicht, trocknete ihre Tränen. Sie schloss die Augen und badete im Schein. Während die Wärme bis zu ihrer Seele vordrang formte sich etwas in ihr. Erst war es nur ein Wunsch, dann ein Gedanke und schließlich eine Lösung! Sie öffnete, ein Lächeln auf den Lippen, die Augen: „Wie blind bin ich doch all die Jahre gewesen! Selbstbewusstsein hatte ich schon immer, mir fehlte nur der Mut es herauszulassen. JETZT ist der Zeitpunkt gekommen sich selbst aus dem Weg zu gehen!“

Irgendetwas hatte „knack“ gemacht. Es fühlte sich an als sei eine Art Kokon, der sie jahrzehntelang einengte, zersprungen. Von diesem Moment an fühlte sie sich endlich frei!

Vergangenes war vergangen. Vorwürfe nutzen niemanden etwas. Sie betrachtet die Situation, überlegte ob sie anderes hätte handeln können und wenn wie. In der vergangenen Situation nutzte eine andere Handlungsweise nichts mehr, aber vielleicht in der Zukunft.

Immer wenn sie nun an ihrem Spiegelbild vorbeikam lächelte sie diesem zu. Sie machte sich selbst Komplimente: für ihre schönen Augen, ihre charmantes Lächeln, ihre ungeheure Ausstrahlung… Da sie aber in einem Körper steckte, der nicht ganz ihren Vorstellungen entsprach, begann sie ein wenig nachzuhelfen. Nicht weil sie irgendwelchen Schönheitsidealen entsprechen oder anderen gefallen wollte, sondern weil SIE mit dieser Optik leben musste. Sie alleine wollte sich wohl fühlen. Nach und nach bildeten Körper & Seele eine Einheit. Es fühlte sich unglaublich gut an!

Auch versteckte sie sich nicht mehr. Im Gegenteil. Sie ging in die Offensive. Es machte sogar Spaß die Leute mit Absicht zum Lachen zu bringen und (ab und an) im Mittelpunkt zu stehen! Auf Veranstaltungen ging sie nun oft alleine – blieb aber nie lange alleine. Irgendwann hatte sie allen Mut zusammengenommen und wildfremde angesprochen, schnell hatte man die nächsten Stunden zusammen verbracht und auch weit über die Veranstaltungen hinaus noch Kontakt. Zwar war es manchmal etwas anstrengend alle Kontakte gleichsam zu pflegen, aber sie genoss es.

Wenn ein blöder Spruch kam, so zog sie dieser (fast) nicht mehr runter. Stattdessen konterte sie einfach. Das machte einfach mehr Spaß, als einfach nur wegzuhören – und gab ein kleines Stückchen Befriedigung (das Gefühl zurückgeschlagen zu haben). Ihre Laune schwankte zwar aber in einem üblichen Niveau. Jeder hat mal gute und mal schlechte Tage. Sicher, die hatte auch sie noch, aber die meiste Zeit genoss sie einfach ihr Leben. Schließlich wusste nie jemand, wann es mal vorbei sein würde.

Abgesehen von wichtigen Terminen brauchte sie keine Uhrzeiten mehr. Ganz bewusst lies sie ihre Uhr auch mal zu Hause, verabredete sich einfach „gegen Abend“ und traf sich ganz spontan mit Bekannten. Inzwischen schmiss sie ihre Sachen auch einfach mal in eine Ecke, wo diese, ohne dass es sie sehr störte, einige Tage liegen bleiben konnte. Es gefiel ihr spontaner zu handeln, denn so hatte man oft die Möglichkeit dass zu tun, wozu man grade Lust hat.

Sie änderte noch viele andere Dinge. Nur Kleine, aber ungemein störende. Das Gesamtpaket war es, auf welches es ankam. Sie hatte erkannt, dass schlechte Angewohnheiten vergleichbar damit war, sein Brötchen im Bett zu essen: wie es bequem war dort zu speisen, so konnte es im Nachhinein unglaublich pieksen. Seine Angewohnheiten beizubehalten war zwar bequem, aber auch sie konnten einem den Schlaf rauben.

Wenn sie gewusst hätte wie einfach es ist sich selbst aus dem Weg zu gehen, sie hätte es früher getan!

~ Widmung ~

Diese Geschichte ist dem Wesen gewidmet, welches mich wachrüttelte, mir meine Scheuklappen abnahm und mir somit die Möglichkeit gab, in andere Richtungen zu sehen. – Vielen Dank dafür. Du wirst sehen das es nicht vergebens war!

Der Wunschstern

Der Wunschstern

„Sei mal ganz still.“ flüsterte er und legte ihr den Zeigefinger auf die Lippen. Mit der anderen Hand deutete er Richtung Himmel. „Siehst du den Stern? Den dort links, den der ganz stark leuchtet?“ Sie blickte in die Richtung in die er zeigte. „Es handelt sich um einen Wunschstern. Ich hole ihn dir runter und pflanze ihn dein Herz.“ Vorsichtig ergriff er das leuchtende Objekt und schob es langsam in ihren Körper, in ihr Herz. Nie zuvor hatte sie so etwas gespürt. Es war ein schönes, warmes Gefühl, von innen heraus. Es war wundervoll …
Er flüsterte: „Aber wünsch dir nichts unmögliches …“ Sein Blick war weiterhin nach oben gerichtet, sonst hätte er den Schmerz in ihren Augen gesehen – und die Träne, die über ihre Wange rollte. Sie behielt den Stern einen Moment bei sich, dann lies sie ihn wieder frei, ohne sich etwas gewünscht zu haben. Andere brauchten diesen Stern dringender als sie und der einzige Wunsch den sie gehabt hätte, wäre nicht zu erfüllen gewesen: ein „WIR“. So groß ihre Hoffnung auch war, dass es irgendwann ein Zusammengehörigkeitsgefühl geben würde, so wusste sie doch tief in ihrem Inneren, dass er ihr dieses nie geben könnte. Es war eben „nur“ ein Wunsch-, und kein Erfüllungsstern …

Wochen später, er schien vergessen ihr dieses Geschenk bereits gemacht zu haben, zeigte er in den Himmel und wollte ihr erneut einen Wunschstern einpflanzen. Es war eine liebevolle Geste, voller Hingabe. Doch ehe er ausreden konnte, hatte sie alles zerstört: „Den hast du mir schon mal geschenkt…“ wetterte sie. Ihr war in diesem Augenblick gar nicht bewusst, wie kalt und zurückweisend sie war. Sie fühlte sich so – gefühllos denn erst kurze Zeit zuvor war etwas zwischen den beiden zerstört wurden. Seit dem Tag begann sie mit jeder Sekunde weniger zu fühlen. Es sah so aus als würde sie abstumpfen.
Die folgende Nacht lag sie wach, ihre Gedanken kreisten: Wer keine Gefühle zulässt, kann auch nicht verletzt werden. Doch was sie vorher nicht bedacht hatte: wer keine Gefühle zulässt, kann selbst verletzen. Sie weinte. Warum hatte sie den Stern nicht angenommen und sich gewünscht, nicht mehr die zu verletzen, die ihr soviel bedeuten???
Auch der nächste Tag war geprägt von Tränen und einem Meer aus Gefühlen. Die Küsse schmeckten nach nichts mehr, die Umarmungen gaben keinen Halt mehr, … Liebte sie diesen Mann noch oder war inzwischen wirklich alles weg? Sie fühlte den Schmerz und die Tränen. Wenn wirklich alles vorbei wäre, wieso weinte sie dann? Das war der Moment indem ihr klar wurde, dass sie ihn innig liebte. Sie musste es nur zulassen, ihre Ängste überwinden und ihm so die Chance geben sie glücklich zu machen … Der Moment, indem sie sich unglaublich frei fühlte und ihre Augen für die kleinen Dinge zu öffnen. Der Moment, indem endlich beide bereit waren, zu arbeiten und tatsächlich etwas wie eine Beziehung begann…

Immer wenn sie jetzt in den Sternenhimmel blickt, stielt sich ein Lächeln in ihr Gesicht und ihre Augen glitzern. Zur Erfüllung ihres Wunsches braucht sie keinen Stern, denn alles wäre nichts, ohne diesen Mann an ihrer Seite …

(… und wenn sie nicht aufgehört haben sich zu lieben, so leben sie nun glücklich verheiratet, ohne Kinder, auf einem selbsterrichteten Gnadenhof in Schottland, in ihrem Türmchen und blicken auf die Blockhütte am Meer – – – oder auch nicht. ;))

~ für Miguel in Liebe ~

~ Danke für’s Sterne vom Himmel holen. Welche Frau bekommt das schon? 🙂
Ich liebe Dich!!! ~

Im Zeichen der Liebe …

„Es ist wahr, dass wir nicht schätzen,
was wir haben, bis wir es verlieren,
aber es ist auch wahr,
dass wir nicht wissen, was wir vermissen,
bis es uns begegnet!“

Liebe Fotografen, liebe Modelle,

erst mal ein klares JA. Mein Account in der MK existiert nicht mehr (und auch alle anderen Modellaccounts wurde um Löschung gebeten)! Es handelt sich um keinen Softwarefehler, sondern um eine bewusste Löschung meinerseits. – Ich fühle mich im übrigen geehrt, dass mein Verschwinden nicht unbemerkt bliebt! 🙂
Entschuldigt bitte, dass alles so überstürzt und (mehr oder weniger) ohne Ankündigung kam. Ihr habt mich als zuverlässiges und umgängliches Modell kennengelernt. Genauso wie ich mich immer auf euch verlassen konnte. Schon alleine deswegen bin ich euch eine Erklärung schuldig:

Wie ihr wisst ist mein Freund selbst als Hobbyfotograf tätig. Diejenigen, die selbst einen Partner (sei es vor oder hinter der Kamera) haben, wissen wohl am besten das dies nicht immer einfach ist. Für mich, als sehr gefühlsbetontes Wesen, war dies von Anfang an eine Herausforderung, sobald ein Modell die Hüllen fallen lies. Im Laufe der Zeit, auch durch meine eigene Arbeit als Modell und die Anwesenheit bei solchen shootings, begann ich mich damit abzufinden. Gutheißen werde ich es sicher nie und ein klein bisschen Eifersucht sei mir zugestanden. Wäre diese nicht da, wo wären dann Gefühle für meinen Freund?
Und eben dort, bei den Gefühlen, liegt das Problem. Zwar fand ich mich damit ab, dass viele Frauen das Bedürfnis haben sich vor der Kamera meines Freundes auszuziehen, doch gibt es Themen mit denen ich mich nicht anfreunden kann.
Diesmal war es ein N.I.P.-shooting. Nackt ja, Öffentlichkeit nein! Damit komme ich, zumindest derzeit, nicht klar. Es folgten rege Wortschlachten. Mein Freund war nicht bereit abzusagen, so bat ich, in einer verzweifelten PN, dass geplante Modell darum. Leider stieß ich nur auf Unverständnis und musste mir Vorwürfe anhören …
Nicht einmal das erste Thema verdaut, wurde mir gleich der zweite Stein in den Magen geworfen. Diesmal ein SM-shooting. Es gibt wirklich wenige Shootingthemen mit denen ich nicht irgendwie klarkomme, aber ausgerechnet die, die mir am meisten zu schaffen machen, möchte mein Freund machen. Ich war so fair und hatte ihn, vor meinen geplanten shootings, gefragt ob er mit dem Thema einverstanden ist. Sagte er nein, und sei es als Erklärung ein schlechtes Bauchgefühl, lies ich es. Für ihn kommt es gar nicht in Frage mich vorher mal zu fragen… viel Schmerz hätte sich vermeiden lassen, viel Schmerz könnte vermieden werden …

Ich liebe meinen Freund, daher möchte ich ihm auch nicht im Weg stehen. Doch solange ich in der MK war, solange bekam ich seine Fotografie aktiv mit. Immer wieder sah ich Fotos, die es, wenn es nach mir gegangen wäre, heute nicht geben würde. Immer wieder las ich Bewertungen über sexy Modells. Immer wieder bekam ich einen Stich ins Herz.
Natürlich ist mit meinem Rückzug nicht das eigentliche Problem aus der Welt, aber so kann mein Partner machen was er will und ich muss es mir nicht ansehen! (Für Außenstehende vermutlich schwer zu verstehen.)

Noch immer bekomme ich Anragen für shootings von euch. Ich weiß auch, dass mit vielen von euch noch einige Projekte geplant waren. Es tut mir leid, aber ihr werdet euch andere Modelle dafür suchen müssen…
Vor einigen Tagen sah ich in den Wallanlagen einen Mann, der mit seiner Spiegelreflex die Enten fotografierte. Ich blieb einen Moment stehen und beobachtete ihn, mir stiegen Tränen in die Augen…
Die Fotografie war schon immer ein Teil meines Lebens, dank einem besonderen Fotografen, der mehr in mir sah, wurde schließlich das modeln zu einer großen Leidenschaft. Wie ihr wisst war ich immer mit vollem Einsatz und viel Herzblut dabei. Die Rollen, in denen ich schlüpfen durfte, halfen mir aus meinem Leben zu entfliehen. Sie gaben mir etwas, das ich in der realen Welt nie fand: ein Stückchen Freiheit. Ich konnte abschalten, einfach an nichts denken, außer an die Rolle, die ich zu spielen hatte. Es war das tollste Geschenk, das ihr mir machen konntet! Vielen vielen vielen … Dank!!!!!!!!!

Umso schwerer fällt es mir, aufzuhören. Es vergeht kein Tag, an den ich nicht an die Zeit zurückdenke, mir ausmale was für Bilder aus unseren geplanten Themen entstanden wäre, … und es vergeht bisher wirklich kein Tag, an dem ich nicht Tränen vergieße… Ich hätte nie gedacht das etwas, gegen das ich mich anfangs so gesträubt hatte, so schnell ein Teil meines Leben werden konnte.

In nächster Zeit (und gefühlt meine ich damit mindestens die nächsten drei Jahre) wird mich wohl keine Kamera mehr vor die Linse bekommen, zu tief sitzt der Schmerz….

Zum Schluss noch eine Bitte, an die in festen Händen, unter euch: Wenn euer Partner mit einem Thema / einer Person nicht einverstanden ist, denkt mal darüber nach, was euch wichtiger ist: Um jeden Preis dieses shooting oder euer Partner!?

Für alle die unbedingt ein N.I.P., S/M, festisch, pinkshot, … – shooting mit meinem Liebsten machen möchten:

Der Weg ist frei …

Two years ago …

Am 26.04.2011 konnte ich mich glücklich schätzen, gleich zwei Jubiläen zu feiern:

Zum einen verschlug es mich 2009 in meine derzeitige Heimat, zum anderen habe ich (wenn auch in einer anderen Position) an diesem Tag 2010 im jetzigem Unternehmen angefangen.
Zeit die letzten 730 Tage Revue passieren zu lassen.

Nur übergangsweise, sollte der Packerjob sein. Ich wollte gegen Ende der Probezeit eine andere Tätigkeit aufnehmen. Doch es sollte anders kommen:
Nach einigen Wochen tauchte ein, durchaus sehr selbstbewusster, Mann auf. Da damals keiner ein Namensschild trug, hielt ich ihn für einen Kollegen aus einem anderen Markt. Es dauerte einige Tage bis ich begriff, dass dieses einer meiner Vorgesetzten war… Oje, war diese Feststellung peinlich, dachte ich doch immer: „Was ist das für ein Idiot? Und warum versucht er mich rumzukomandieren?“ Es dauerte gar nicht lange, dass ich entdeckte das dieser Typ doch gar nicht so übel ist. Sagt was er denkt, macht was er will, sieht ein wenig anders aus, passt in keine Schublade und sieht dabei noch unverschämt gut aus. Nachdem ich mein Umfeld mit den tollsten Schilderung beglückt hatte, wurde es mir selbst irgendwann bewusst: Ich hatte mich in meinen Chef verknallt. Na super! – Die Gefühle waren stärker als die Vernunft und ich versuchte mein Glück. Getreu dem Motto: Wenn er nein sagt, such ich mir einen neuen Job… Er sagte nein, allerdings nicht lange, denn auch dieser Mann sah mehr in mir als seine Angestellte. Inzwischen sind wir Kollegen (entgegen der weitverbreiteten Meinung habe ich mich nicht hochgeschlafen ;)) und sind bereits über zehn Monate zusammen. Ich wüsste nicht, mit wem ich diese Zeit lieber verbracht hätte!!! 🙂
Der Job ist noch der Gleiche, allerdings bin ich innerhalb kurzer Zeit zweimal befördert wurden. Erst zur Stellvertretung und nun habe ich das Amt der Teamchefin inne. Ein komisches Gefühl, wo ich mich doch arg dagegen gesträubt habe und daran zweifelte der Verantwortung gewachsen zu sein. So wie es scheint habe ich alles richtig gemacht! Ein tolles Gefühl! (Ganz lieben Dank an alle die mich in dieser Hinsicht positiv beeinflusst haben!)

Tja, und dann bin ich nun tatsächlich schon zwei Jahre (!!!) in meiner Wahlheimat Bremen. Wie die Zeit vergeht … Ironischerweise kenne ich noch immer nicht die ganze Stadt. 😦
Zweimal war ich inzwischen wieder in meiner „alten Heimat“, beide Male war es ein komisches Gefühl – und jedes Mal war ich froh wieder „nach Hause“ zu kommen. Irgendwie bin ich hier eher zu Hause, als da wo ich den bisher größten Teil meines Lebens verbrachte. Ich genieße die Mentalität der Bremer, oder besser von den Einwohnern dieser Stadt, denn Bremen ist eine Welt für sich, voller verschiedener Kulturen. Es ist herrlich nicht nur von eigenen Landsleuten umgeben zu sein und auch Sitten und Köstlichkeiten (danke Amy ;)) aus anderen Orten dieser Erde kennen zu lernen. Sicher, auch hier gibt es Gewalt, Hass, Neid und Arbeitslosigkeit. Dennoch: Bremen ist irgendwie anders. Alles was mir hier fehlt ist das Meer, dann wäre es perfekt …

Was das dritte Jahr wohl bringen mag???

Sex sales?

Hallo Welt.

Es geht mal wieder darum mehr über diese Bloggerin zu erfahren.
Ich kann nicht umhin irgendwelche Test auszufüllen, bei denen mir am Ende das ergebnis sagt was für eine tolle Type ich doch bin. (Ja, nee, ist klar…)
Diesmal forderte mich der probierpioniere-Typecheck mit der Frage, was für ein Kommunikationstyp ich sei. Da Zwillinge ja bekanntlich redseelig sind, überrascht das Ergebnis nicht allzu sehr:

„Sie sind zu 44% ein Verkäufer, zu 44% ein Vermittler und zu 13% ein Kenner.“
(Wie immer: ich passe einfach in keine Schublade. ;))
Obwohl der Test die ersten Typen gleichprozentig ausspuckte, erhielt ich (leider) nur eine Verkäuferbewertung, die da lautet:

„Die Verkäufertypen sind charismatische Typen und haben die Eigenschaft ihre Gesprächspartner in wenigen Sekunden in ihren Bann zu ziehen, ihr Vertrauen zu gewinnen und zu überzeugen. Sie besitzen ein natürliches Maß an Überschwang, Energie und Überzeugungskraft, der über den Inhalt ihrer Worte hinausgeht. Sie entscheiden in welchem Restaurant man sich in geselliger Runde trifft, auf welche Party man geht oder welchen Film man sich zusammen anschaut ohne dabei aufdringlich zu wirken. Ihre Entscheidungen stoßen fast immer auf Zustimmung, da sie mit ihrer einnehmenden Art und den richtigen Argumenten alles sinnvoll und überzeugend begründen können. Der Charakter von Verkäfertypen ist geprägt durch Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsfreudigkeit und sie besitzen zudem oft einen besonderen Charme und eine mitreißende Ausstrahlung.“

Na dann, nutze ich doch gleich mal mein „Verkaufstalent“ und verweise auf meine Auktionen bei ebay hinzuweisen. 😉

Witerhin gute Geschäfte
Eure Mooni

ALLEINE (Gedicht)

Alleine

Ich wünsche mir etwas von Herzen, doch du tust es ab, es bedeutet dir nichts.
Du redest mit mir, doch wichtige Dinge, erfahre ich über dich nur durch Zufall.
Wenn du an meiner Seite bist, lässt du mich stehen, und ich fühle mich minderwertig.
Ich bin schön, hast du einmal gesagt, doch du zeigst es lieber anderen Frauen.
Du hörst mir zu, doch statt tröstenden Worten, folgt keine Reaktion.
Immer, wenn ich einen sicheren Halt finde, ziehst du mir den Boden unter den Füßen weg.
Du behauptest ich sei die tollste Frau der Welt, und doch komme ich immer an letzter Stelle.
Ich leide, doch statt einen haltenden Arm, finde ich nur eine Hand die noch mal zuschlägt.
Du sagst ich würde dich vergraulen, doch merkst du nicht, wie weit ich mich längst von dir entfernt habe.
Hilflos liege ich am Boden, die Hände in deine Richtung gestreckt, der Blick vor Tränen verschwommen.
Du hast die Macht, meine Qual zu lindern, ein kleiner Richtungswechsel nur, doch du machst einfach weiter.
Ich schließe die Augen und sehe was ich wirklich bin –
Alleine…

[Roswitha Pick, 03/2011]


(Fotograf: Harald Goergens)

I have a tree!!!

Na gut, nicht ganz. Aber nachdem vor annähernd 18 Jahren 10 qm Regenwald „durch mich“ gerettet wurden, wird nun ein Baum (in Niger, Afrika) in meinem Namen gepflanzt. Möglicht dies eine aktuelle Initiative der Marke NIVEA. So funktioniert das ganze:

Auf der Internetseite von Nivea (http://www.nivea.de/Produkte/sets//Pure%20Natural) auf die Aktion „Gemeinsam 10.000 Bäume pflanzen“ klicken, ein Blatt gestalten, registrieren (Name, Wohnort, Emailaddy), absenden.
In wenigen Augenblicken gibt es eine Bestätigungsmail von Nivea, sowie die Nummer des „zukünftigen“ Baumes. Mit dieser Nummer kann man auf http://www.tree-nation.com, den aktuellen Stand verfolgen und seinen Baum näher kennenlernen.
Infos über meinen Baum gibt es am Ende. 😉 Für den Zugang bei tree-nation muss man sich ebenfalls registrieren. Auf beiden Seiten ist dies jedoch kostenlos!

Schade ist zwar, das NIEVA die Übernahme der Kosten auf 10.000 Bäume beschränkt, aber wie ein afrikanisches Sprichwort so schön sagt:
„Viele Menschen, an vielen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
Wer mehr tun möchte, kann über tree-nation eigenständig eine Baumpatenschaft erwerben. Das geht bereits bei 7,-€ / Baum los.

Und jetzt auf ihr Lieben, es geht mit wenig Aufwand gutes zu bewirken!!! 🙂

„Mein Baum“ [Quelle: http://tree-nation.com%5D

Qualitäten: Native from North India, the Moringa Oleifera, better known as Moringa can grow up to 10 meters.This tough tree can grow in both tropical and dry climates with a quick growth of up to 3 meters per year.

The traditional indian Ayurverdic medicine, notices that Moringas leafs can cure more than 300 diseases. Modern science has confirmed some of these beneficial attributes and has shown that the Moringa leafs actually has more nutritional value than most of the common fruits and vegetables. That’s why we love it!

Verwendung:
Modern medicine
Traditional medicine
Human nutrition
Gebräuchlicher Name: Moringa
Lateinischer Name: Moringa oleifera
Spitznamen: Miracle tree, Ben-oil tree, Cabbage tree, Clarifier tree, Drumstick tree, Horse-radish tree
Familie: Moringaceae
Höhe: 10 m
Foliage type: Laubbaum

Und so soll er aussehen, wenn er „groß“ ist:

Mord auf Raten

„Gelebt,
gekämpft,
und doch verloren…“

Es war ein Samstag der mein Leben erschüttern sollte.
Es war ein Freitag der mein Leben verändern sollte.
Es war ein Ereignis, dass bis heute mein Leben bestimmt.

Vor 13 Jahren …

„Mir tut der Kopf so weh!“ Dieser Satz meines Vaters beunruhigte uns alle. Er war, abgesehen von Erkältungen, nie krank. Schmerzen kannte er nicht und KOPFschmerzen schon mal gar nicht. Da die üblichen Pillen nicht anschlugen wurde er wiederwillig, meine Mutter kann sehr hartnäckig sein, zum Arzt geschleppt. Dieser fand – nichts. Es folgte einer Tortur durch Fachärzte der Region, zittern, bangen und hoffen.

An einem Morgen des Wochenendes lag etwas in der Luft. Dieses „komische Gefühl im Bauch“, wenn man irgendwie weiß das etwas passiert oder nicht stimmt, lies mich nicht los. Ich gab im Wohnzimmer eine Erstausführung meines einen Monat zuvor belegten HipHop-Kurses, mehr um mich abzulenken und meine Eltern ein wenig aufzuheitern. (Ich war nicht die Beste Tänzerin, so das zumindest letzteres gelang.) Das Telefon klingelte und als das Gespräch beendet war, setzte meine Mutter alles daran uns aus dem Haus zu verbannen. Mein Vater war es dem ich schließlich den Wunsch erfüllte und mit meinem Bruder in die Stadt fuhr.

Wieder zu Hause herrschte eine merkwürdige Stimmung. So wie, wenn die Sonne scheint, die Blätter wehen, die Vögel fliegen, aber man kein einziges Geräusch wahrnimmt.
„Der Arzt war hier.“ erklärte mein Vater. Unter Aufbietung all seiner Kraft fügte er, nach einem kurzen Blickwechsel mit meiner Mutter, hinzu: „Ich muss sterben …“. Später erfuhren wir das er darum gebeten hatte es uns Kindern selbst zu sagen – und zwar sofort. In diesem Punkt war er fair, auch wenn das Wissen es nicht leichter machte, so bin ich ihm doch sehr dankbar dafür.
„Ich muss sterben. Ich muss sterben. Ich muss sterben. Ich muss…“ Noch heute hallen diese Worte in meinem Kopf wieder. Ich werde sie einfach nicht mehr los – und damit auch nicht die negativen Gedanken.
Ein herzzerreißender Blick meiner Mutter: „Euer Vater hat Krebs…“. Ich fühlte förmlich wie mir die Farbe aus dem Gesicht wich, meine Beine schwankten. „Nein!“ flüsterte ich vor mich hin und schüttelte leicht den Kopf. Es war bestimmt alles nur ein ganz schlimmer Traum, ich würde aufwachen und alles wäre in Ordnung. Aber ich wachte nicht auf …
Nach etlichen Wochen gab es endlich eine Diagnose und dann das: KREBS! Zwei Tumore hatten sich im Kleinhirn gebildet. Die beiden waren „positiv“, welch’ Ironie.
Ich fing an alles über diese Krankheit zu lesen was ich in die Finger bekam, von Fachbüchern, über Erfahrungsberichte. Ich sammelte jeden noch so kleinen Zeitungsschnipsel darüber. „Kenne deinen Feind.“ war schon immer einer meiner Grundsätze, nur war mir bereits klar das es diesmal nichts nutzen würde. Aber es war etwas das mir half, ein letzter Strohhalm an dem ich mich verzweifelt zu klammern versuchte.

Vor 14 Jahren …

Es war ein Freitagmorgen an dem ich verschlief. Damals hatte ich die Einstellung lieber gar nicht zu erscheinen, als zu spät zu kommen. Da der Unterricht längs in Gange war, suchte ich schnurstracks meinen Hausarzt auf. (Ich fehlte zumindest nie unentschuldigt!). Bereits beim Betreten der Praxis warf die Sprechstundenhilfe mir einen mitleidigen Blick zu. „Sehe ich diesmal etwa richtig krank aus?“ war mein erster Gedanke. (Ich hatte in kurzer Zeit gelernt wie ich so ziemlich alles, von Gesichtsfarbe bis Blutdruck an meine Bedürfnis anpassen konnte. Eine äußert praktische Begabung.) Im Wartezimmer überlegte ich mir dann, welche krankheit ich denn hätte. Ich entschied mich letztenendes für Magenprobleme, mit Übelkeit und Kreislaufproblemen. Daraus wurde dann fast immer eine Magen-Darm-Grippe diagnostiziert. Als ich dem Arzt gegenübersaß, kam ich jedoch gar nicht erst zu Wort. Er schüttelte nur den Kopf, sah mir mitleidig in die Augen und meinte: „Ich weiß gar nicht was ich für dich tun soll!“ Mein Herz raste, ich war ertappt! Doch dann: „Soll ich dir eine Krankmeldung ausstellen?“ Natürlich bejahte ich sofort. Eine komplette Woche stellte er das Attest aus – und übergab es mir den Worten: „Sag bescheid, falls du noch länger frei brauchst. Musst auch nicht herkommen, bring ich vorbei.“ Spätestens dies war der Punkt an dem meine Irritation in Angst umschlug. Ich machte mich so schnell wie möglich auf den Weg nach Hause…
Als ich die Wohnungstür öffnete stand meine Mutter, noch immer im Nachthemd, am oberen Ende der Treppe. Sie blickte auf mich herab, ein skurriles Bild, da ich bereits damals größer war. Meine Mutter sah blass und erschrocken aus. Sie fragte ob ich nicht in die Schule gefahren sei. Ich verneinte, hielt das Attest hoch und sagte das ich krank geschrieben sei – eine ganze Woche. Meine Mutter senkte kurz den Blick, sah dann tränenerfüllt wieder auf. Sie musste nicht mehr erklären … Ich lief die Treppe hinauf und nahm sie in den Arm. Am liebsten hätte ich sie nie wieder losgelassen…

Ich weinte, aber ich spürte keine wirkliche Trauer. Immer nur den Gedanken. „Du musst jetzt stark sein, deine Mutter braucht dich.“ So ersetzte ich alles emotionale durch rationales – und wurde von einer auf die andere Minute erwachsen. Mitten in der Pubertät (ich war grade 15, hatte meinen ersten Freund, eine neue Schule, …) verabschiedete ich mich von meiner kindlichen Freiheit. Was hätte ich auch anderes tun sollen? Irgendjemand musste alles zusammen halten. Meine Mutter war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage und meinem Bruder war es schlichtweg egal.
Wie oft habe ich zu hören bekommen: „Herzliches Beileid“. Wie oft habe ich trocken schulterzuckend geantwortet: „Bringt ihn auch nicht wieder!“ und in Gedanken hinzufügt: „Verheucheltes Arschloch!“ Auch konnte ich, vom ersten Augenblick an, diese Sätze wie „Es ist besser so.“, „Jetzt hat er wenigstens keine Schmerzen mehr.“ und ganz besonders (in Bezug auf meine äußerliche Emotionslosigkeit) „Sie hat noch gar nicht richtig verstanden was passiert ist…“ nicht hören. Sie machten mich sogar aggressiv, was wussten DIE denn schon???

Es kam der Tag der Beerdigung, sowie das zweite – und bis heute letzte – Mal, dass meine Mutter mich über dem Tod meines Vaters hat weinen sehen. Wenn wir alleine sind, reden wir manchmal über vergangene Tage, aber nur über die Schönen. Immer bleibt ein friedliches Lächeln auf unseren Lippen zurück. Keine von uns redet über den Schmerz der uns seit über einen Jahrzehnt verbindet. Keine fragt nach Antworten, auf quälende Fragen. Und doch wissen wir beide um den Schmerz der jeweils Anderen. Auch wenn wir beide einen geliebten Menschen verloren haben, so hat uns eben dieser Verlust noch mehr zusammen geschweißt.
In einem unser Gespräche erfuhren wir das mein Papa, ihr Mann, uns beiden – unabhängig voneinander – ein Versprechen abgenommen hatte: Aufeinander aufzupassen! Wir beide nehmen dieses sehr ernst und verteidigen diesen Schwur gegen jeden und alles.
Meine Mum musst zudem noch versprechen wieder glücklich zu werden. Sie sei ja noch jung, sagte mein Vater, zu jung um alleine zu bleiben … Auch dieses Versprechen löste sie ein, wenn auch schweren Herzens.

Ich begann mir die Schuld am Tod meines Vaters zu geben. Die meiste Zeit war er zu Hause, das Wohnzimmer zum Pflegezimmer mutiert. Mein Zimmer war drei Türen entfernt und doch habe ich die letzten zwei Wochen seines Lebens nicht einmal mehr den Weg an seine Seite gefunden. Es war schlimm geworden, das Gesicht eingefallen, er spukte Blut, röchelte, … Ich konnte das alles einfach nicht ertragen, wollte es auch gar nicht sehen.
Als feststand das mein Vater sterben muss, bestellte er alle Freunde und Verwandten nach und nach zu sich. „Ich möchte das ihr mich so in Erinnerung behaltet, wie ich gelebt habe – und nicht wie ich vor mich hinwegstiere…“ erklärte er traurig. Eigentlich habe, auch ich, ihm nur diesen Wunsch erfüllt. Und doch: Immer wieder quält mich die Frage ob er noch einmal gekämpft hätte, wenn ich da gewesen wäre. Hätte es ihm Mut gemacht sich zu stellen und an unserer Seite alt zu werden? … Über ein Jahrzehnt, und manchmal auch heute noch, finde ich keine Antwort auf diese Frage. Doch dann dachte ich auch einmal in die andere Richtung: Wäre es nicht vielleicht schlimmer gewesen wenn ich da gewesen wäre? Hätte es meinen Eltern nicht das Herz zerrissen, zu sehen wie ich leide? Hätte mein Vater sich nicht vielleicht geschämt, das er keinen Arm zum halten mehr bieten geben kann? … ??? …
Ich werde wohl nie erfahren ob ich die richtige Wahl getroffen habe. Aber zumindest eines ist gewiss:
Ungestillte Sehnsucht nach einem geliebten Menschen.
Mögest du in Frieden ruhen. Ich liebe dich. @–}—-

Liebe oder Dummheit?

Liebe ist …

Ja, was eigentlich???

Wenn man seinen Partner in einer Situation leiden sieht, die man selbst ausgelöst hat, diese sofort beenden und das Leid mildern könnte, man es aber nicht macht. Ist es dann Liebe den Partner wissentlich zu quälen, weil man denkt diesen damit eine Chance zu bieten???
Ist es Liebe, wenn der Leidende seine Last weiter trägt, obwohl er einfach gehen könnte, wissentlich das er selbst seinen Partner verletzen würde, wenn er die Qual weiter erträgt?
Oder ist es von beiden Seiten einfach nur pure Dummheit? Es scheint keine Möglichkeit zu geben, egal wie man die Situation zu ändern versucht, einer der beiden wird immer leiden. Wenn sie sich trennen, würde zwar keiner mehr leiden und jeder frei sein, aber dennoch wären vermutlich beide unglücklich, denn sie lieben sich und möchten einander nicht missen.

Welche Möglichkeiten gebe es, dass beide nicht leiden ohne sich trennen zu müssen?

Mein Jahr – 2010 vs. 2011

[Erstveröffentlichung: 2011/01/02]

Das neue Jahr ist angebrochen und somit auch wieder die Zeit für Veränderungen. Daher erscheint dieser Blog erst jetzt.

[Na gut, ich gebe zu: es gab technische Probleme die einer vorherige Veröffentlichung im Weg standen, aber der erste Satz klang irgendwie besser. Tut einfach so als hättet ihr ihn noch Silvester gelesen, dann muss ich nicht erst alles umschreiben. ;))

Hallo Allerseits
Gestern bekam ich einen Anruf von einer Bekannten, die mich längere Zeit nicht erreicht hatte. Sie befürchtete schon ich sei umgezogen. Nun ihr Lieben, KEINE SORGE. Ich bin noch im Lande, lebe noch und mir geht es weitgehend gut! Trotzdem vielen Dank für euere Besorgnis! Schön zu wissen das es jemanden interessiert! 🙂

Das Straßenbild: Rauchschwaden, bunte Lichter, gut gelaunte Menschen, verängstigte Tiere…

Es ist mal wieder soweit: das Jahr neigt sich dem Ende. Natürlich (?) sollt ihr auch, ganz der Tradition folgend, in dieses Mal nicht auf meinen persönlichen Jahresrückblick verzichten. (Wenn ich schon nur noch selten zum Schreiben komme, so will ich mir doch wenigstens heute die Zeit nehmen euch eine Zusammenfassung zu geben.)

Es war ein schnelles Jahr. Die Ereignisse überschlugen sich, rasant verflog die Zeit. Von Atemlosigkeit gequält, konnte nicht stehen bleiben, aus Angst vor dem Zusammenbruch.

2010 begann, wie eigentlich immer, feucht. Nicht vom Alkohol oder Wetter, sondern von Tränen geprägt. Gedanken an Verblichene, nicht erreichtes, Enttäuschungen, … Es begann auch mit Angst:

Direkt Januar stand mir eine Reise vor. Eine Reise ins Ungewisse und die Suche nach mir selbst. Vielen vielen Dank geht hier ganz besonders an JustMe, die mir virtuell Händchen gehalten hat, sowie Schamane der in den sechs Wochen Abwesenheit meiner Pflanze, mit seiner „Vergesslichkeit“ das Leben rettete. 😉

Bis zu dem Morgen der Abfahrt wurde ich von regelechten Angstattacken heimgesucht, doch an der Bushaltestelle stehend, blickte ich auf das rege treiben in den Straßen. Es war noch früher morgen, die Leute bahnten sich ihre Wege. Zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause. Dieser Anblick erfüllte mich mit ungeahnter Ruhe. Ich gehörte nicht zu ihnen, durfte einfach nur stehen und ihnen zusehen. Kurze Zeit später tauchte eine „Leidensgenossin“ auf. Wir verstanden uns auf Anhieb so gut, dass wir schnell für Freundinnen gehalten wurden. (Und das Schönste daran: Wir haben noch immer Kontakt. :))

Die sechs Wochen erschienen am Anfang wie eine Ewigkeit, doch letztenendes war der Zeitraum ganz okay. (Auch wenn ich nach zwei Wochen keine Berge mehr sehen konnte… Ich HASSE Berge… Gib’ mir MEER!!!!)

Während dem Aufenthalt lerne ich eine Menge. Ganz besonders mehr Selbstvertrauen. Ich tat Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte, nutzte die gebotenen Möglichkeiten: Auf eine Trommelgruppe, folgte eine Tanzgruppe. Wer hätte gedacht das in mir doch ein wenig Rhtymusgefühl versteckt ist und tanzen so viel Spaß machen kann? Sport wurde ausgetestet wo er nur ging. Ich, als absoluter Sportmuffel, lernte den Umgang mit Tischtennis, kegeln und sogar schwimmen!!!

Vor der Reise hatte ich das Gefühl nicht von ihr zurückzukehren. Es sollte sich bewahrheiten! Die Roswitha die am Morgen des 05. Januars an der Bushalte stand, war nicht mehr die, die am Nachmittag des 16. Februars zurückkehrte. – Und ich BEREUE NICHTS!!!

Kaum zurück in Norddeutschland folgte bereits das nächste Abenteuer: Leseratten und Bücherwürmer aus ganz Deutschland stürmten Bremen. Zusammen mit Melli2502 und Joey galt es den Angereisten einen schönen Aufenthalt zu bescheren und unser tolle Stadt näher zu bringen. Wir verbrachten wunderschöne Tage beim gemeinsamen Essen, Stadtbesichtigung, der Stürmung eines Buchverkaufs und besichtigten einen alt eingesessenen Bremer Buchverlag. Die Reaktionen waren einstimmig und unser Treffen ein voller Erfolg.

Mehr zum Thema dazu ihr bei Binea nachlesen:
http://blog.lovelybooks.de/2010/04/18/so-war-es-in-bremen-beim-lovelybooks-usertreffen

Grade einmal zwei Wochen darauf fand die nächste Veränderung stand: Ein neuer Job war vorhanden. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte: er sollte eine große Chance für mich werden… nicht nur beruflich …

Es begann mit einem 400,-€-Job und einer Menge Spaß. Inzwischen ist der Spaß ein wenig verflogen, dafür ist inzwischen ein Teilzeitjob in Führungsposition daraus geworden! Das tollste daran waren die Worte meiner Mutter („Du schaffst das schon!“), die vorher nie an mich geglaubt hatte. Ohne diesen Satz, hätte ich die Chance wohl nicht ergriffen. Danke Mum. 🙂

Während dieser Beschäftigung lernte ich auch den tollsten Mann der Welt kennen – und schließlich lieben. :)))

Nur einen Bruchteil später begann ich zusätzlich eine ehrenamtliche Tätigkeit aufzunehmen. Hier ist der Spaß noch nicht verflogen und das Gefühl „etwas Gutes zu tun“ hilft durchzuhalten. Schön auch immer wieder die privaten Gesprächen. Danke Heike, schön das ich dich getroffen habe.

Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, kam noch ein Minijob als Eventfotografin (mit direktem Einstig in Führungsposition) dazu. Ich konnte mit meiner Leidenschaft ein wenig mein Taschengeld aufbessern. Es war anstrengend, aber machte auch eine Menge Spaß. Um jedoch auch noch genügend Zeit für meinen Partner zu haben beendete ich diese Tätigkeit schnell wieder. Es war eine Erfahrung, wenn auch nicht nur positiv.

Im Spätsommer brach ich wieder auf neues zu entdecken – und landete am Steinhuder Meer. Lieben Dank an Sunshine & Globi für diesen tollen, wenn auch ziemlich verregneten, Tag.

Schließlich fasst ich den Endschluss, einen meiner „Träume“ zu verwirklichen. Getreu dem Motto „Wenn ich es heute nicht mache, werde ich mich nie trauen.“ ließ ich mir mein langersehntes Bauchnabelpiercing stechen. (Für alle die sich jetzt fragen ob das weh tut: OH JA!!! Ich habe den halben Laden zusammen geschrien. Bin halt ’ne Memme… ;)) Da es sich entzündet hatte und einfach nicht abheilen wollte, musste ich den Stecker wieder rausnehmen. Zeit und Geld verschwendet? Nein! Denn ich kann jetzt wenigstens sagen das ich es versucht habe. 🙂

Unter meinen Gewinnen befanden sich in diesem Jahr auch wieder Bücher. Von „Apocalypsia“ war ich besonders angetan und verfasste eine entsprechen Rezension. (Hier nachzulesen: http://www.lovelybooks.de/mitglied/StMoonlight) Zu meiner großen Überraschung bekam ich eine PN von eben diesem Autor, der sich für meine tolle Rezension bedankte. Auch wenn er im gleichen Atemzug fragte, ob ich diese auch auf anderen Portalen veröffentlichen könnte, so fand ich es doch schön eine Reaktion zu erhalten.

Es folgte die Kunst der Überredung: Ganz besonderen Dank an Unknow, der mich quasi vor die Kamera zerrte. Inzwischen fühle ich mich auf beiden Seiten wohl. Ihr werdet also weder auf neue Fotos von, noch mit mir verzichten müssen. Kommentare für beide Seiten stets erwünscht. 😉

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Martin, Glücksburger, Christmann und alle anderen Fotografen die immer neue Ideen und Projekte mit mir verwirklichen. Diese sind teilweise ein bischen crazy, machen aber irre viel Spaß. Im Waschsalon bei laufendem betrieb die Bluse ausziehen, in Dessous über die Kegelbahn, versunken in einem Meer von Luftballons, in einem Kleid durch den Schnee, … I like it. 🙂

Es geht aber noch eine Spur abgedrehter. Ich habe die geplanten shootings nicht vergessen und freue mich riesig darauf! 😉

Auch Lüneburg und meine „Zurückgebliebenen“ habe ich nicht vergessen. Es ist ein komisches Gefühl in die „alte Heimat“ zu fahren. Weder in die eine, noch in die andere Richtung ist es ein „nach Hause kommen“. Aus der einen Stadt bin ich zu lange fort, zu der anderen kann ich nie richtig gehören. Ich bin ein Fremdling, eine Grenzgängerin. Bin immer auf der Suche. Der Suche nach Halt, Geborgenheit, Erfüllung – und dem Gefühl endlich angekommen zu sein.

Wieder kam, was kommen musste: der schlimmste Tag des Jahres: Silvester. Ich hatte die Ehre sie mit einem tollen Mann (und fünf vierbeinigen Kameraden) verbringen zu dürfen. Es passierte etwas unverhofftes: Es war das erste mal, seit 13 Jahren (!) das ich an diesem Tag keine einzige Träne vergoss… Ich kann gar nicht in Worte fassen, was mir dieses „neue Gefühl“ bedeutet. Die Gewissheit nicht alleine zu sein, jemanden zu haben der mich versteht – auch ohne Worte. Es ist unbeschreiblich. Vielen vielen Dank!!!

Mein 2010: Ich Habe Grenzen überwunden, bin an neue Grenzen gestoßen.
Ein Jahr in dem ich keine Verluste zu beklagen, sondern nur Gewinne zu verzeichnen habe!

Werfen wir einen kurzen Blick auf meine Ziele, die ich für 2010 gefasst hatte:

„Ich habe mir fest vorgenommen endlich schwimmen zu lernen.
Ich möchte noch mehr nette kennen lernen – und zwar mehr als flüchtig.
Ich möchte UNBEDINGT Just me wieder sehen und mit Globi die Welt erkunden!

Ich möchte einfach ein Jahr voller schöner Glücksmomente“
[Auszug aus meinem Blog vom 31.12.2009]

Konnte ich alles erfüllen?

Ich kann zumindest ein bischen schwimmen, habe eine Menge neue Menschen kennengelernt; einige sogar sehr intensiv, habe mit JustMe & Globi zumindest einen gemeinsamen Abenteuerausflug gemacht und hatte ein wirklich schönes und aufregendes Jahr. Alles in allem also: Ziel erreicht! 🙂

Aber mein absolutes Top-Ereignis war, ganz eindeutig und ohne Abstriche:

Der tollste Mann der Welt, der mich mit seine Welt nahm. Eine Welt jenseits der Vorstellungskraft. Eine Welt in der ich mich noch ein wenig zurechtfinden muss, mich aber ein kleines Stückchen „zu Hause“ fühle …

Na, klar! „Gute Vorsätze“ habe ich auch 2011 wieder:

Labskausessen mit Markus M. im Ratskeller. 😉
(Vielleicht hätte ich dich besser nach dem Jahr fragen sollen. *fg*)
&
viele neue Erfahrungen sammeln
&
mich meinen Ängsten stellen
(z.B. endlich mit Melli2502 den Hochseilgarten entern…)
&
Das Leben genießen. 😉

(Aber ihr wisst ja: „Gute Vorsätze sind Schecks, die selten gedeckt sind.“ ;D)

Zum Schluss noch die Danksagungen an die unter euch, die sich etwas herausgehoben haben:

@DragonOfDarkness:
Vielen Dank das du noch immer ein offenes Ohr für mich hast und auch für die kleinen Anstöße und Rüffel. Ich vermisse unsere gemeinsamen Streifzüge, die Blödeleien und auch die kleinen „Streitereien“. Du fehlst mir hier! Komm mich mal wieder besuchen. Sofa ist ja jetzt da. 😉

@Schamane:
Danke für die offenen Ohren, die gemeinsamen Erlebnisse und die „erste Hilfe“. 😉
Die nächste Ente kommt bestimmt!

@JustMe, Sunshine, … oder wie auch immer du dich jetzt schon wieder nennst… 😉
Vielen Dank für deinen (virtuellen) Arme und A****tritte. Grenzgänger unter sich sind eben unschlagbar. Wir zeigen es denen schon noch! Unsere Zeit wird kommen! 😉
Wäre echt toll, wenn du deinen Hintern endlich mal nach Bremen bewegst. 🙂

@Unknow:
Nun „Gruselharald“ ;D, noch mal vielen Dank fürs Mut machen und die tollen Erlebnisse. Auch für die Reise in die Vergangenheit …

@Haderlump:
Was könnte ich hier schreiben, was ich dir nicht auch zeigen könnte? 😉
Ich möchte mich nur, von ganzen Herzen, bei dir bedanken. Dafür das du mir eine Chance gegeben hast, von der ich nie zu träumen gewagt habe. Für den Ausflug in deine Welt und ganz besonders für deine Geduld mit mir und meinen Launen. Ich weiß das ich manchmal schwer zu ertragen bin… Ich denke gemeinsam werden wir in dieser Welt irgendwie zurechtkommen. Dafür bin ich bereit auch Dinge zu tun, vor denen ich Angst habe. Ich weiß dich ja an meiner Seite, also: auf nach Norwegen. 😉
Und noch mal vielen Dank für das schönste Silvester des letzten Jahrzehnts!!! Du bist eben etwas ganz besonderes.
Ich liebe Dich! @–}—-

@all:
Das Leben ist ein Kampf, dem ihr euch stellen müsst. Wer nicht kämpft, kann auch nicht gewinnen. Ich wünsche euch Mut, Durchsetzungskraft, eisernen Willen und vor allen Dingen jemanden der euch zuhört!!! Denn manchmal reicht genau das, um ein Stück der Last zu nehmen …

Kommt gut ins neue Jahr
Eure Mooni

Seelenbalsam :o))) [last update: 29.07.2010]

[Erstveröffentlichung: 2010/07/29]

Mein neues Sammelgebiet: KOMPLIMENTE

Bis vor kurzem waren mir Komplimente eher unangenehm. Inzwischen werde ich fast täglich damit „konfrontiert“ und fange an es zu genießen. (Habt ihr jetzt davon!)

Da es sicher wieder Zeiten geben wird in denen ich mich wieder am Abgrund befinde habe ich den Entschluss gefasst eure Worte hier zu sammeln, dann ich mich bei Bedarf daran hochziehen. Keine Sorge, sämtliche Statements werden ohne Namen veröffentlicht, dafür aber mit Rechtschreibfehlern. Findet ihr euch wieder? ^^ (Könnte für den ein oder anderen sonst arge Probleme nach sich ziehen. Denkt dran: Gegessen wird zu Hause! ;))


Komplimente von Männern:

„Als Kind schon eine Hübsche..“
„Und wie ich sehe schon damals begehrt…“
„Schon als Kind diese markante Brille. Gefällt mir. Brillenträgerinen strahlen viel Inteligenz aus…“
„scheinst ECHT ein GANZ nette zu sein“
„Du Wassernixe…“
„…aber vor alem finde ich Dich wunderschön“
„ich weiß nur das nur das ich total begeistert von Dir bin“
„Are all people from Germany as sweet as you?”….
“Du bist ’ne süße Maus, die es echt verdient hätte ein passendes Herz zu finden.“
„mmmm, i like it..nice hair and the sweater.mmm that looks soft!”….
„Ich wünsche Dir alles Glück auf Erden, Du hast es echt verdient.“
„beautiful“
„Was für eine Ausstrahlung…“
„sehr nachdenklich aber sehr schön…“
„schöne lange haare*-* toll^,..,^“
„So ein Foto möchte ich gerne sehen. Die Hörner könnten gut mit deiner Brille harmornieren. Und die Flügel könnten deine nicht wirkliche Figur noch schöner erscheinen lassen. Aber im Ernst in jedem von uns steckt ein Teufel. Und in jeden Teufel ein Engel und in jeden Engel ein Teufel… Die Mischung machts eben… Obwohl zu Walpurgis bist du bestimmt in Harz leicht zu finden… Ich halte schon Ausschau nach Dir… „….
„Ich danke Dir auch für den Roland…Dein hübsches Gesicht würde ihn bestimmt glücklich machen :)“
„Das Profilfoto – wirklich ein Touchdown“
„Das sieht man auf dem Foto wie die Gesundheit formlich aus dir sprüht… Hut ab, vor so viel Mondschein“
„nice pretty long hair, wow it looks soft! :)”….
“Dieses Lächeln, die Brille in Kombination mit den langen Haaren… Das hat schon was… „
„Du bist immer eine, nein mehrere Ansichtskarten wert… „
„…ohne dich ist es hier alles irgendwie leer“
„Bist eine wirklich hübsche Teufelin…“
„Bist du jetzt aber zuckersüüss (dein Profil auch)“
„Was soll ich sagen?? Ich hatte sehr auch viel Spass mit Dir. Du bist eine sehr interessante, witzige und sehr hübsche Persönlichkeit… Ich bereue keine einzige Minute deinen Ruf zu folgen… Wenn du mal wieder Zeit und Lust hast was neues zu entdecken bin ich wieder da…“
„nun aber sag mal!!! Hab ich es richtig gelesen?? Bis MAI auf Dich zu warten?? Überleben wir das?? bzw leben wir bis dato???“
„Ich muss schon zugeben dass ich deine Kommentare vermisst hab…“
„Es wird wirklich schwer ohne Dich so lange… Es war doch schwer genug die ohne Dich die Weihnachtswoche durchzustehen..“
„Ich vermisse Dich :(„
„…, dass soll dich jetzt nicht in Verlegenheit bringen denn ich verbringe sehr gern Zeit mit dir…“
„Schönes verträumtes Gesicht…“
„ich finde dich halt sympathisch und schreibe deswegen gerne mit dir“
„find dich echt fesch“
„schaust da irg.-wie schon sehr zielstrebig und selbstbewusst aus“
„ich würde mich auch liebend gerne mit dir treffen, schließlich bist du echt total liebenswert und wie ich dir schon sagte wirklich fesch! *rot werd* ;)“
„Mondschein dein Blick hier… Süss“ – „Ich guck doch ganz normal!?“ – „Ja, deswegen!“
„Dich siehst hervorragend wie immer aus….“
„da werde ich eher noch aufgrund deiner schönheit sprachlos…“
„Hier auch hübsch… Eigentlich überall und zu jeder Zeit….“
„Es ist garantiert besser du schaust fesch, süss, aber auch zielstrebig und selbstbewusst aus, als schirch und schüchtern aus…nicht dass schüchtern ausschauen negativ wäre, aber die kombination wäre es 😉 also ich denke mit deinem aussehen kannst du jedenfalls sehr zufrieden sein“
„Sehr sehr hübsch…“
„…denn schließlich find ich dich sympathisch und wünsche dir daher auch nur das beste ;)“
„Siehst hübsch aus…“
„Ich mag diesen Seitenblick von Dir“
„Egal wann und egal wo – trotzdem mondscheinhübsch“
„.. dann siehst du bezaubernd aus… Egal wer dich fotografiert… „
“ Na du Schöne??“
„Sehr hübsche Stieftochter habe ich“
„Schönheit und Natürlichkeit pur“
„Ich mag Dich sehr… :)“
„Hab Dich auch gerne in meiner Naehe…“
„…ästhetisch, elegant und fast schon atemberaubend hübsch. Mein Kompliment.“
„Zu Deinen Fotos: Auch das beste Grafikprogramm nützt nichts wenn das Motiv nichts taugt.“
„total sweet“
„Sehr süß!“
„süß …. zum verlieben“
„schöne frau“
„Du bist interessant, schön“
„du bist der hammer, WOW“
„du bist ein echtes Phaenomen“
„bist ja auch eine süße“
„gefällst mir sehr ,würde dich gerne näher kennenlernen“
„sweetheart“
„i just wanna say…you beautiful girl”….
“ich mag dich sehr“
„ich verehre dich!!“
„du bist etwas gaaanz besonderes!!!“
„du bist mir sehr wichtig und wertvoll“
„du bist eine sehr hübsche frau, stehst voll im leben, bist klug, intelligent, hübsch, alles was ein mann will“
„sehr süß… einfach wow“
„Wie, bitte – wie kann man Dich vergessen?“
„möchte so ein kluges mädchen wie dich kennenlernen, und wenn es nur freundschaft ist“
„Sehr sexy“
„Dein Mund hat mich ja „damals“ schon sehr fasziniert… und klar, der Rest auch!“
„Du siehst von Foto zu Foto zauberhafter aus… „….
“cool looking girl!!”….
„Du machst sogar trosten Betonpflasten schön…“
“Sonnenschein”
„du bist nicht nur schön sondern auch klug“
„mag dich sehr gern von aussehen und wie du dich ausdrügst die worte,mochte gern dich persönlich kennelernen“
„hübsche frau“
„Mit jedem Photo steigerst du deine Schönheit…“
„u look nice”….
„schöne frau“
„Hübsch… Hübscher… Am hübschesten… Mondschein…“
„endlich sieht man mal dein hübsches gesicht“
„verträumtes gesicht aber sehr hübsch“
„Man… du bist doch so eine Süße …und liebe“
„man bist du eine verdammt hübsche Frau“

Sogar ein Gedicht wurde mir gewidmet:

(@Verfasser: Wenn ich deinen Namen nennen soll bitte kurze Info ;))

„Das ist ja ein Gau
in St Moonlight steckt
eine hübsche Frau
Sie trägt Brille
Hat Fotos – ganz schön viele
Erzählt werden Lebensgeschichten
in Form von Bilder will sie uns hier dichten
Gemalte Bilder von Klein zu Gross
Damit verdient sie bestimmt ganz schön viel Moos
Familienfotos Mutter, Vater, Bruder
und sie hält fest den Ruder
Feier und Feste – ganz nette Geste
Natur und Kultur – Baum und Skulptur
Von den Fotos ein paar sind ganz rar
Deswegen werde extra komentieren und bei dir noch mal pausieren
Ich hoffe dass alles was geschrieben habe hat Zweck und Sinn
Wenn nicht ist es auch nicht schlimmm“

Und auch ein Cocktail wurde eigens für mich kreiert:

„Hi. Mondschein. Für dich extra versprochenes mondschein-Cocktail.
Rezept kommt sofort…
2cl Vodka
2cl Triple Sec
1 Dasch Vanillensirup
6 cl Zitronensaft oder 1 Kugel Zitronensorbet
als Aufguss Bananennektar
als Garnierung eine Scheibe Apfel (Vollmond)
Da scharf und salzgig magst empfehle ich Dir einen Salzrand zu machen.
Ich hoffe – Ich hab deine Geschmachsrichtung getroffen. Prost.“

Mondschein-Cocktail

Komplimente von Frauen:

„Süss :o)“
„Liebchen“
„Süße“
„Schatz“
„J’adore“
„Strahlend“
„Du hast ein wirklich schönes lächeln und es tut Dir selber gut“
“ du bist wirklich ein besonderer und liebenswerter Mensch“
„Das Wort Grenzdebil dass du benützt hat auf deinen „Mood“ gefällt mir sehr. Es ist immer von Vorteil ins Leben nicht ganz normal zu sein“
„hey maus…ich vermiss dich auch“
“ Ich bin froh dich hier wiederzusehen“
„hab dich ganz doll lieb.!! 🙂 :*“….
„hab dich lieb.!! kussi :)“
„du bist großartig.!!“
„Oh das ist schön dass du zurück bist…hast mir hier schon irgendwie gefählt.“
„ich bin wirklich froh dich hier kennengelernt zu haben!“
„boah ich bin grad überglücklich von Dir mal wieder was zu hören ^.^“
„…und noch mehr Danke für Deine Freundschaft!“
„Du bist echt was besonderes…Danke das es Dich gibt!“
„Hallo Rosso mein Mondschein in meiner finsterniss ;)“
„Du siehst sehr gut aus und du wunderst die über die Kerle die dir nachlaufen“
„ich find dich süß!!!“….
„du hast schöne ausgeprägte Lippen“….

Nicht ganz so konstruktive Kommentare, aber auf ihre Art auch irgendwie … „schön“.
(Welche Frau ist denn nicht gerne sexy??? Seht ihr! ;))

….
„zeit: urlaub, geld: urlaubsgeld, begleitung: ruf mich einfach an :))))“
“You look very sexy in that blue bikini!!! “….
„your a dirty sexy girl”….
“Na ja aber wenn dir immer noch so kalt ist, dann sende ich einfach MICH“
„du hast so eine erotische geile ausstrahlung…………………“
„schöner bl…… mund.“
„Dein Mund wird mich im Schlaf verfolgen“
„wüürde gern mehr von dir seh´n“
„Bei dem Blick bekommt man doch glatt rote Ohren! :)“
„wow! those hot lips mmmmm, Muah! you look like fun Sweetie!”
“i love the glasses Cutie, your lips look so good in all your pics.i just want to kiss them!”
“i think i might be falling in love with you!”….
“i want to marry you”….
“I LOVE YOUR BAZOOKA’S!!!!”….
„Jedenfalls gefällt mir Dein Lächeln auf den Fotos sehr. Was für ein Mund!“
„mich reizt an dir auch so einiges“
„Am Liebsten würde ich Dich ohne Bikini sehen – schickst Du mir Fotos?“
„Ich gebe zu, ich habe vorgestern von den Fotos geträumt. Bzw. wie es ist, Deinen Mund zu küssen.“
„Dein Blick auf den Fotos löst bei mir jedenfalls ein mächtiges Kribbeln aus.“
„du gefällst mir halt sehr gut!! hast ein tolles gesicht….sinnliche lippen usw…..“


DANKE:….

Vielen Dank an euch alle für die tollen Komplimente und aufbauenden Worte.

Ganz besonders auch für die konstruktiven Kommentare zu meinen Fotos. In absehbarer Zeit wird sich hoffentlich meine Ausrüstung ändern und dann geht’s schonungslos zur Sache. Ideen sind bereits zahlreich vorhanden. Seit gespannt. 😉


FAZIT:

Ich sehe unverschämt gut aus, habe eine große sexuelle Anziehungskraft auf beide Geschlechter, meine Ausstrahlung zieht viele in ihren Bann und ich werde vermisst, wenn ich mal länger nicht da bin. Kurzum: ICH BIN TOLL! ;o) (Und nebenbei noch intelligent und emotionsgeladen. Was will Mann mehr?^^)

ABER:

Tut mir Leid, wenn ich den/ die ein oder andere/n jetzt enttäuschen muss, doch ihr braucht euch keine Hoffnungen zu machen. Ich bin in den tollsten Mann der Welt verliebt!!! @–}—-

Wie sage ich immer so schön:

An der Hand frei, im Herzen vergeben…

Einzug in mein neues Leben – 1 Jahr Bremen

[Erstveröffentlichung: 2010/04/26]

Einzug in mein neues Leben

Ein Blick auf den Kalender verrät es: Heute, vor genau einem Jahr, bin ich meinen Weg gegangen und nach Bremen gekommen.

Noch gut kann ich mich daran erinnern wie ein Bekannter mich in seinem Auto mitnahm. Es war ein Sonntag, die Sonne schien und ich sah „frisch und fröhlich“ aus. Genauso fühlte ich mich auch, selbst als wir auf der Autobahn in ein „Stop and Go“ gerieten. Ich fühlte mich einfach unendlich frei.

Natürlich hatte ich ein wenig Angst, immerhin ist so ein Wohnortwechsel ein nicht unbedingt kleiner Schritt. Ich kannte bisher hier ja nur eine einzige Person. Ich sagte mir immer wieder das ich das Richtige tue und beruhigte mich damit das ich ja immer noch zurück könnte, wenn wirklich alle Stricke reißen.

Jetzt, ein Jahr danach blicke ich zurück auf eine abwechslungsreiche und teils auch turbulente Zeit. Es passierten schöne und weniger schöne Dinge.

Selbst nach einem Jahr ist meine Wohnung noch immer nicht renoviert und auch ein Sofa hat noch kein Einzug gehalten, aber ich bin zuversichtlich das ich einen Teil dieses Jahr fertig stellen werde – und dann darf der eine oder andere die heiße Schokolade auch bei mir genießen.

Obwohl schon so viel Zeit vergangen ist kenne ich noch nicht einmal meine ganze neue Heimat. Ich entdecke sie immer Stückchenweise, oft mit neuen Bekannten an der Seite die mir das Leben hier näher bringen.

Da ich mich als noch relativ jung bezeichne liebe ich wohl grade deswegen an dieser Stadt so sehr das hier eigentlich immer irgendwo etwas los ist. Auch ist die Mentalität hier anders, offener, als in Lüneburg. Ich mag die Mischung aus Kunst und Kultur, altbewährtem und Moderne, Vergangenheit und Zukunft, … Auch wenn man Bremen, in Anbetracht der Globalisierung, nicht mehr unbedingt als wahre Hansestadt betrachten kann, so hat es seinen ganz eigenen Charme.

Ich habe gelernt meine Probleme selbst in die Hand zu nehmen, mein Selbstbewusstsein stark vergrößerst und habe eine Welt hinter dem PC entdeckt.

Auch wenn der Mensch der mir den Mut zu dem Schritt in ein neues Leben gab leider nicht mehr da ist, so bereue ich nichts. Für mich war es das Beste. Ich fühle mich hier endlich frei, habe viele nette Menschen kennengelernt und bin glücklich.

Ich weiß nicht was die Zukunft noch bringen mag und welche Pläne das Schicksal mit mir hat, doch eines fühle ich: meine Reise ist hier noch nicht zu Ende …

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