Wenn das Meer krank ist, kann die Welt nicht gesund sein [Streaming-Tipp Dokumentation]

Das Meer, unendliche und faszinierende Weiten.

„Wenn das Meer krank ist, kann die Welt nicht gesund sein.“

Eine wunderbare Dokumentation mit atemberaubenden (Unterwasser-)Bildern und einer Botschaft, die wir alle dringend verstehen müssen.

(Der Film lässt sich auf Deutsch stellen. ;-))

Ungewöhnliches Strandgut – Lebwesen gibt Forschern Rätsel auf

An der Küste von Seram (Indonesien) wurde etwas an den Strand gespült von dem bisher keiner so genau weiß, was es ist. Die einen tippen auf einen Buckelwal, die anderen auf einen Riesenkalamar. Wieder andere sind sich sicher, dass es ein Seeungeheuer ist. Marine-Forscher sollen Proben entnommen haben, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. –  Was auch immer es ist (oder besser gesagt leider war), es ist in jedem Fall unglaublich faszinierend.

 

Da kommt der Hund in die Pfanne! [Video zum Sonntag]

Weder Hund noch Schwein essen?

Richtige Entscheidung, denn JEDES Leben ist etwas wert.

Ideen für vegetarische Gerichte findet ihr hier: Go Veggie

So ein Mist, wir haben zu wenig Scheiße!

Dass der Mensch Tierbestände immer mehr dezimiert hat, ist bekannt. Dass die Natur nicht ungestraft mit sich machen lässt ebenso. Ob Erdbeben oder Flutwellen, die Quittung kommt.

Wir lernen ihn sehr früh kennen, den Nährstoffkreislauf. Und (leider) lernten wir viel zu spät, dass wir diesen Kreislauf aus dem Fugen bringen. Oder besser bereits gebracht haben.

Wir lernen schon in (vor) der Grundschule dass der Dung von Käfern & Co. wichtig für den Boden ist. Bei sämtlichen Berechnungen & Co. wurde gerade größeren Tieren dabei keine große Bedeutung im Nährstoffkreislauf zuteil – und das führt zu heute immer schlechter werdende Erde …

Nehmen wir nur einmal die Blauwale. So ein Koloss wiegt etwa 200 Tonnen. Sein Fressen findet er in Tiefen des Ozeans, seinen Exkrementen erledigt er sich allerdings nahe der Oberfläche. Forscher fanden nun heraus, dass dieses wie eine riesige Verteilerpumpe wirkt. Nährstoffreiche Fäkalien werden so in einem erheblichen Maße an die entlegensten Orte transportiert. An Land und in Wasser. Ohne diese Nährstoffe würde hier nichts wachsen …

Im Gegensatz zu vor einigen Jahren ist die Nährstoffverteilung bereits um 6% gesunken. Die Folge ist besonders ein starker Phosphormangel. Dieser führt dazu das Pflanzen sehr viel langsamer wachsen oder eben auch gar nicht. Ebenso können Blüte- und Fruchtbildung verringert werden.

Ich habe mich mal (halb)schlau gemacht und mal geschaut, auch welche Lebensmittel wir dann verzichten bzw. uns arg einschränken müssten. Dabei kam ich zu diesem Ergebnis:

Äpfel

Blumenkohl

Citrusfrüchte (z.B. Apfelsinen, Limetten, Mandarinen, Zitronen, …)

Getreide

GurkenGurke

Himbeeren

Hopfen

Karotten

Kartoffeln

Kirschen

Mais

Nelken

PfirsicheRoteRüben

Pflaumen

Raps

Rettich

Rote Rüben

Salat

Schwarze Johannisbeeren

Sellerie

Sojabohnen

Sonnenblumen (= Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl/ -margarine, …)Zwiebeln

Stachelbeeren

Tomaten

Weintrauben

Zuckerrüben

Zwiebeln

Natürlich kann ich keine Garantie auf Richtig- u. Vollständigkeit geben. Dennoch finde ich, dass es schon eine ganze Menge ist. Stellt euch nur mal vor ihr geht in den Supermarkt und denkt euch die eben aufgezählten Obst- u. Gemüsesorten, sowie sämtliche Produkte in denen sie enthalten sind weg. – An dieser Stelle auch das Bier nicht vergessen! 😉

Aber wie gut dass die Forscher auch gleich einen kleinen Hoffnungsschimmer geben, sie sind sich nämlich einig dass die Wiederherstellung der Tierbestände helfen KÖNNTE.

Klingt wirklich gut, allerdings ist es trauriges Fazit:

Der Mensch muss offensichtlich erst etwas vernichten, um es wieder aufzubauen, statt es einfach gleich zu erhalten …