Lächelt und seid froh :-)

Auch wenn man es, blickt man in die Gesichter der Menschen, gar nicht so recht glauben mag:

Heute ist der „Welttag des Lächelns“.

Auf der Arbeit gab es daher heute für jeden einen kleinen Schokosmiley.

Ich selbst habe auch eine neue Erkenntnis erlangt,

die ich gerne mit euch teilen möchte:

„Pommes Frites sind frittierte Sonnenstrahlen!“ 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen

Ein schönes Wochenende voller Lächeln/ Lachen/ Schmunzeln, …. 🙂

 

Wir haben Wetter! – Xavier hat Lunge

Über Bremen fegt ein „etwas raueres Lüftchen“ als sonst.

Die Unwetterzentrale hat Warnstufe Rot ausgerufen.

Es ist mit „Schweren Sturmböen aus W/NW um 90 km/h, kurzzeitig auch bis etwa 100 km/h zu rechnen.“

Wer heute auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, hat leider schlechte Karten.

Aber auch (und besonders) mein Heimweg (per Fahrrad ) war bereits sehr abenteuerreich, daher:

Wie auch immer ihr heute unterwegs seid, passt auf euch auf!

Apoclypse now! – Endzeit. Stimmung pur

Licht aus, Spot an

Mein Tag fing schon total blöd an, so habe ich es z.B. geschafft mich zu verletzen – beim Wäsche machen… Irgendwann, im Laufe des Vormittags, war dann der Strom weg. Auch der erste Nach-dem-Urlaub-Tag verlief auf der Arbeit nicht besser, da ein neues System zu regelmäßigen Abstürzen neigte.

Mein GöGa rief den Vermieter an, Elektriker kam und behob die Störung, welche im übrigen das ganze Haus betraf. Irgendwas mit den Stadtwerken, die den Strom einspeisen. Als ich nach Hause kam war alles wieder in Ordnung. Ich fütterte Minou und Aronia, bereitete das Essen für die Dosenöffner vor und war gerade im Begriff meinem BestBro eine E-Mail zu schreiben, als um mich herum alles dunkel wurde.

Da war er wieder, der Stromausfall. Nicht lange und Nachbarn fragten herum, ob es (wieder) überall war. Jupp, war es. Nun könnte man sich durchaus darüber ärgern. Ich tat einfach etwas praktisches: Kerzen, Taschenlampe, Buch – entspannen. Ändern konnte ich ja eh nichts. Warum dann darüber aufregen? (Man beachte mit welchem Satz der Absatz begann… *grmpf*)

Schattenspiele

Manchmal gibt es auch in den ungewöhnlichsten Situationen etwas Tolles. Ich für meinen Teil habe Lichtspiele für mich entdeckt und damit, wie ich finde doch recht schöne, „Kunstwerke“ geschaffen. 😀

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Mein Bruderherz – sein freier Tag und das ganze mit Strom – war der Meinung mich ärgern zu müssen. Es kam der eine oder andere „Beschäftigungsvorschlag“, den mein GöGa und ich ja umsetzen könnten. *hust*

Ab in den Kerker

Nachdem mein Liebster wieder Zuhause war – von mir ganz klassisch mit einer Laterne an der Wohnungstür abgeholt – aßen wir unser kaltes Mahl (Glücklicherweise bereite ich meist alles so vor, dass es nur noch erwärmt werden muss.), im Kerzenschein. Candle-Light-Dinner  der unfreiwilligen Art. 😉

Danach beschlossen wir etwas zu Spielen. Nach einem Blick auf unsere Gesellschaftsspiele verwarfen wir diese Idee wieder. Aber es gab da noch etwas: Ein DSA-Soloabenteuer. – Wir nehmen das mit dem Solo nicht so genau und ich versuche mich als Spielleiterin, während „mein Held“ durch das Abenteuer streift. Kaum hatten wir alles vorbereitet ging das Licht an… Statt aber aufzuspringen und an den PC o.ä. zu flüchten, spielten wir im Kerzenschein „Die schwarze Eiche“. Oft kam in der Geschichte das flackern der Fackeln vor. Perfekt, denn durch das flackern der Kerzen war es fast so, als wäre man direkt in der Welt.

Erleuchtendes Fazit

Solche Stromausfälle sollte es öfter geben, denn dann reden die Menschen wieder miteinander (spätestens dann, wenn die Akkus der Smartphones, Laptops etc. leer sind) und merken – ganz vielleicht – das es noch andere, Zwischenmenschliche, Dinge gibt. 😉

Leidensweg einer Migränepatientin 3.8

Gar nicht ohne

Wer hätte es gedacht, passend zu meinem heutigen Termin bin ich direkt mal mit Migräne aufgewacht. Nach einer ausgiebigen Runde Kloschüsseltango, Selbstmassage (Shiatsu-Massagegerät) und einer Tablette (Naratriptan), war ich bis zum Mittag weitgehend wieder hergestellt, so dass ich u.a. gefahrlos duschen konnte.

Völlig ungechillt

Ich hatte euch ja bereits beim letzten Mal davon erzählt, dass bei meinem nächsten Chiropraktikerbesuch etwas anders gemacht werden sollte. Als erstes kam aber wieder der gewohnte Ablauf dran: Vorgespräch, wiegen (Leider wieder 7 Kg Unterschied 😦 .) und CTI. Dieses Mal gab es auch ordentlich was zu richten, so fanden sich in meiner „Problemschulter“ gleich vier Wirbel die völlig falsch justiert waren. Vom anderen Stellen ganz zu schweigen. In jedem Fall war die Justierung heute recht schmerzhaft. Die Ironie an der Sache war, dass ich gefühlt wirklich entspannt war, der Chiropraktiker aber mit einem „Was sind Sie denn heute so extrem verspannt?“ mein geistiges Bild zunichtemachte. Nun gut, half ja nichts. Immerhin war ich ja u.a. wegen eben diesen Verspannungen da.

Horror-Szenario

Nach der Justierung kam dann „das Neue“: Schröpfen. Dazu machte ich meinen Oberkörper frei, legte mich auf den Bauch und mir wurden Glaskuppeln aufgesetzt. Durch Unterdruck saugten sich diese an meinem Körper fest. Ein wenig fühlte ich mich schon wie in dem Film Karate-Kit (?). 😉 Allerdings bekam ich vorher noch „anregendes Massageöl“ und eine kurze Aktivierungsmassage (extrem schmerzhaft!)  – Und das Ziepte, besonders bei zwei großen Kugeln (ca. 6 cm Durchmesser), am unteren Rücken extrem! An meiner „Problemschulter“ hat eine der „Kuppeln“ gejuckt (oder besser die Haut darunter). – So viel dann zu dem beruhigenden „lässt gleich nach“. – Dazu gab es noch Bestrahlung aus einer „Chinesischen Wärmelampe“. Eine wärmte Schultern, die andere den unteren Rücken. Für die Entspannung gab es noch eine kuschelige Decke über die Beine und akustische Entspannungsmusik (Die fand ich allerdings so gar nicht entspannend. Bin einfach kein Instrumentalfan.) 20 Minuten verbrachte ich so alleine im Raum: Musik, gedämpftes Licht, kuschelige Decke – und komische ziepende Glasdinger auf dem Rücken. Da fühlt man sich irgendwie hilflos und, obwohl ich es nicht wollte, hatte ich lauter Horror(film)szenarien im Kopf. (Z.B. von der Liege fallen, auf dem Rücken landen und die Glassplitter bohren sich in mich hinein oder die Hitze der Lampe lässt meine Haut Blasen schlagen… – Ich wollte jetzt aber niemandem Angst machen! :-D)

Schröpfen 2.0

Nach der Anwendung entfernte die Assistentin mir diese „Halbkugeln“. Vorweg bekunde ich noch meine Angst (Böse Zungen behaupten an dieser Stelle ständig, ich hätte ständig und vor allem Angst …) vor der Entfernung. Sie meinte daraufhin dass es nicht wehtun würde. Von wegen! Das hat höllisch wehgetan!!! Zumindest bei den großen Dingern. Bei den kleineren war es nur ein leichtes „Flupp“. Ein Andenken habe ich auch, denn der Unterdruck hinterlässt natürlich seine Spuren, so dass Schultern und Rücken nun wie ein U.F.O.-Landeplatz aussehen. – Und, wenn ich der guten Dame glauben darf, werden all diese zu blauen Flecken. Na mal gut das ich keinen Rückenschläferin bin …

Und dafür wurde ich dann gleich noch einmal geschröpft. Zu dem Betrag für die Chiropraktik kamen noch mal 30,00 EUR obendrauf. Ob das alles jetzt geholfen hat, kann ich noch nicht sagen. In jedem Fall fühle ich mich anders. Das ich Tiefenentspannt bin, kann ich allerdings nicht behaupten. Aber Sinn und Zweck war ja auch, dass die Muskeln sich lockern und die brauchen noch ein wenig Zeit dafür. Ich werde euch also im Nächsten Beitrag dieser Reihe berichten, ob diese Technik (gegen Migräne) sein Geld wert ist. Dranbleiben! 😉

Im Zeichen des Rollenspiels

Plüschschwein auf Abwegen

BÄRnHART und Snaggels waren wieder unterwegs, um die Welt zu retten. Begleitet wurden Sie dabei von Ratte Rufus und Hase Fienchen. Abenteuer erlebten die vier dabei dann ganz von alleine, auch wenn das so gar nicht freiwillig geschieht. Nachdem die Zwangsgemeinschaft erst kürzlich auf U.F.O.‘s traf, und die Entführung eines Großen Trampler beobachteten, wollten sie dieses Mal lediglich vor dem Gewitter fliehen. Also ab in den nahestehenden Turm, denn was anderes gibt es weit und breit nicht. Wie könnte es anders sein, schnell stellte sich das als blöde Idee heraus, denn ein alter Bekannter wartete dort auf die Plüschis: Pépé! Pepe Puppenschlächter Frankenschwein! – Und Pépé kam nicht allein. Ein Igelfant mit Multifunktionskäsehackbeil, ein mordendes  Mami-Püppchen und eine bissige Kellerratte. Kurz gesagt: Da kam so richtig Freude auf! 😀

Übrigens: Wer in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Platz für sich alleine (behalten) möchte, der braucht nichts weiter zu tun, als Plüschtieren (in Kleidung) mitzunehmen. Bei meinem GöGa und mir hat es jedenfalls wunderbar funktioniert, auch wenn so manch ein Mensch merkwürdig dreigeschaut hat. 😉

Runde Zwei

Da es meist schwierig ist, wenn alte Freunde ein Rollenspiel spielen (es wird oft mehr Geredet, als gespielt) und der-/ diejenigen die wirklich das machen wollen, wozu man sich trifft (s-p-i-e-l-e-n!), dann schnell gelangweilt sind und das Ende, egal ob nun erfolgreich oder nicht, ein unbefriedigendes Gefühl hinterlässt, setzten mein Liebster und ich, unseren Versuch ein DSA-Soloabenteuer endlich zu Ende zu bringen. Ich hatte es bereits als „Spielleiterin“ versucht, doch egal welchen Weg mein Held auch einschlug, das Abenteuer endete stets abrupt. Also probierten wir es andersherum. Ich, ja ausgerechnet ich, die mal sagte „Ich werde NIE Das schwarze Auge spielen. Niemals!“. Ja nun, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. – Dieses Mal haben wir die Rollen allerdings getauscht und ich habe mich nach Gareth gewagt. Tatsächlich bin ich bereits auf einer heißen Spur, um den Mörder zu finden, für dessen Tat ich im Kerker gelandet bin. Mal sehen, ob es mir gelingt dieses Abenteuer erfolgreich abzuschließen … (Und nein, DSA ist kein RPG für mich. Da muss man viel zu viel rechnen. ;-))

Bremen hat’s – Gemütliche Gassen und Zeitreisen

Auch wenn Bremen, zumindest wenn es nach den Einwohner geht, eben keine Großstadt (rechnerisch zählt die Hansestadt mit 500.000 Einwohner eben als jene), sondern ein „Dorf mit Straßenbahn“ ist, so hat die Stadt vieles zu bieten. Nicht unbedingt diese Hektik, die so viele Einwohner mit sich bringen, sondern dafür andere, kleinere, aber nicht weniger schönere Ecken. Wer einmal hier ist, und die „Ruhe der Großstadt“ sucht, sollte unbedingt einen Abstecher in den Schnoor machen. Eigentlich wollte ich mit meinem Liebsten auch nur einen Abstecher machen, um ihn diesen Stadtteil einmal zu zeigen. Was soll ich sagen? Es wurde ein halber Tag daraus, soviel gab es zu entdecken! 🙂

Schnorr-Geschichte

„Der Schnoor“, wie er von Einheimischen einfach nur genannt wird, heißt eigentlich „Schnoroviertel“. Es ist das älteste Viertel Bremens. In engen Gassen reihen sich kleine Häuser dicht an dicht. Eine Theorie besagt, dass daher auch der Namen kommt (Schnoor = Plattdeutsch für Schnur, weil die Häuser wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht sind). Eine andere erzählt davon, dass in diesem Teil des Fischerquartiers die Taumacher wohnten. Egal welche stimmt, es macht den Besuch nicht weniger erstrebenswert. 😉

Stöbern

In diesen „niedlichen“ (Fachwerk-)Häusern des 15. und 16. Jahrhunderts haben – ebenso kleine – Läden Einzug gehalten. Mit klein meine ich hier aber hier nicht das Sortiment, sondern Geschäfte mit einer urigen Gemütlichkeit. Es gibt jede Menge Schmiede-, Handwerks- und Handarbeitskunst. Ob kleine Püppchen, filigraner Schmuck, Kleidung oder Plüschtiere. Es gibt jede Menge zu entdecken, selbst ein Geschäft für  Kunst aus dem Erzgebirge, ebenso wie aus Afrika. Dazwischen immer mal wieder Kunst, nicht nur als Galerie, und Cafés. Ich kann nur empfehlen, sich hier wirklich treiben zu lassen, einfach mal in jeden Laden zu gehen – so uninteressant er auf den ersten Blick auch scheinen mag – und sich umzuschauen. Es gibt in jedem etwas zu entdecken. Garantiert!

Tipp: Im Schnorr darf auch sonntags (01.04.-31.12. von 11 bis 16:00 Uhr) geshoppt werden. Aber Achtung, an diesem Tag ist es immer besonders voll. Der Eindruck wird durch die engen Gassen natürlich noch verstärkt.

Auf Zeitreise  – Bremens Geschichte live erlebt

Wer eine gute Stunde Zeit hat und sich für die Geschichte der Hansestadt Bremen interessiert, für den Museen aber einfach nur sterbenslangweilig sind, dem empfehle ich einen Besuch im „Bremer Geschichtenhaus“. Vergesst das Lesen von irgendwelchen Infotafeln, hier benötigt man nur offene Ohren – wobei offene Augen auch nicht schlecht sind. 😉

Gut zu wissen: Es gibt eine Rollstuhlrampe, sowie einen Fahrstuhl. In jeder Station gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten. Wer also nicht ganz so gut zu Fuß ist, nicht lange stehen kann oder auf Rädern unterwegs ist, kommt ebenfalls in den vollen Genuss des Programms. 🙂

Entgegen weitläufiger Meinung verfügen auch Bremer durchaus über Humor. 😉

Bremer Geschichte wird hier lebendig erzählt und gespielt. Bremens Berühmtheiten, von der Mitte des 17. bis in das frühe 20. Jahrhundert, erzählen aus ihrem Leben. Wie konnte eine 20.000 Einwohner-Stadt, voller Kaufleuten und Handwerkern, einem 20.000 Mann starken bewaffneten Herr trotzen? Wie wurde die Stadt vor einer Feuerbrunst bewahrt? Was taten Fleuten (Handelsschiffe), wenn sie auf Piraten trafen? Was erzählte man sich so in Bremer Kaffeehäusern und wo ist eigentlich der Unterschied zwischen ungeröstetem und geröstetem Kaffee? Wie brachte der „Engel von Bremen“ (Gesche Margarethe Gottfried, geb. Timm) den Tod? Was widerfuhr Jürgen Heinrich Keberele, dass er nicht nur einer der berühmtesten Bewohner, sondern auch nur noch Heini Holtenbeen genannt wurde? … – Und das sind nur die Punkte, die bei unserer Führung gespielt wurden. Dadurch, dass es sich um wechselnde Schauspieler handelt, werden an anderen Tagen auch andere Stationen bespielt. Aber nicht nur dass, denn genau durch diesen Wechsel ist jede Aufführung, selbst bei der gleichen Station, ganz anders.

Was man auf den ersten Blick nicht erkennt: Es handelt sich hier um ein Integrationsprojekt für Langzeitarbeitslose. (Das macht es absolut nicht weniger interessant!) Das Geschichtenhaus ist einmalig in Deutschland und wurde eine Auszeichnung von Joachim Gauck für Idee und Umsetzung. Ob mit oder ohne Preis, mir (uns) hat es gut gefallen und, wenn die anderen Stationen bespielt werden, würde ich gerne wieder eine Zeitreise wagen.

Tipp: Immer freitags von 9 bis 10:30 Uhr gibt eine spezielle Vorführung für Vorschulkinder. (Voranmeldung ist erforderlich).

Mach(t) mal Pause

Wer nach so viel herumgelaufen nun eine Pause braucht, kann in eines der gemütlichen Cafés  oder kleinen Restaurant einkehren und dort z.B. Bremer Kaffee und Bremer Spezialitäten genießen. (Natürlich gibt es aber auch andere leckere Gerichte.) Da es meinem Schatz nach Eiscreme gelüstete, kehrten wir in eine Konditorei ein. (Ich nutzte die Gelegenheit um endlich den Punkt „Eiscreme mit Sahne“ von meiner Jahres-To-Do-Liste zu streichen. Auch wenn ich die Sahne dreimal bestellen musste, weil die (sehr) junge Frau anscheinend so ziemlich alles andere im Kopf hatte. Aber das Eis war dafür sehr lecker ;-).)

Fazit

Aus dem ursprünglich geplanten „kurzen Abstecher“ wurde ein halber Tag voller Erlebnisse. Ein wenig ist es, als sei im Schnorr die Zeit stehen geblieben und genau das macht ihn so unendlich liebenswert. Wer der Hektik des Alltags entfliehen möchte, sollte unbedingt durch die Gassen dieses ältesten Viertel Bremens schlendern.

P.S.: Fall es bei euer Tour regnet: In Bremen kennt man kein Schietwetter, nur falsche Kleidung. 😉

ICEkalt geschleckt – Eisfest Bremen 2017 Part II

Wie versprochen gibt es heute für euch den Berchicht vom „Eisfest Bremen„, welches am letzten Wochenende stattfand. Asathor und ich sind extra für euch losgefahren, um uns aufopferungsvoll der kulinarischen Vielfalt hinzugeben. 😉

Im Gegensatz zum ersten Mal war an diesem Wochenende mehr Platz. Auch gab es viel mehr Sitzgelegenheiten – wobei Sitzen in diesem Fall Auslegungssache war, da es sich um Liegestühle handelte. Es gab auch mehr Händler, wobei auch bekannte Ständer wieder da waren. Diese haben wir dann ausgelassen, da es uns ja vor allen Dingen darum ging neues zu entdecken.

Eigentlich wollte uns eine Bekannte begleiten. Leider ist sie aber so sozial, dass Sie sich von Ihrem Mann glatt mit einer Sommergrippe hat anstecken lassen. Da sie aber Einhornfan ist, habe ich ihr Fotos von den Fabelwesen geschickt, denn auch diese gab es auf dem Eisfest – wenn auch nicht als Eis. Dafür aber als Milchshake und als Muffin. (Diese haben wir allerdings nicht gekostet.)

Als „Aufwärmphase“ (oder muss man bei Eiscreme Abkühlphase sagen?) begannen wir bei „Belissima“. Mein Göttergatte entschied sich für die Sorten Kokos und Hefeweizen (alkoholfrei), während ich neugierig auf Gurke-Minze-Limone und Salzbutter-Karamell, gekostet haben sie jeweils 1,- EUR / Kugel. Die ersten drei Sorten waren übrigens vegan! Während mein Schatz mit seinen Sorten wirklich Glück hatte, waren beide nur „okay“. Beim Salzbutter-Karamell, kam mir der Karamellgeschmack einfach nicht genug durch. Das Gurken-Minze-Limoneeis schmeckte zu sehr nach Minze, nur ganz leicht nach Gurke und gar nicht nach Limone.

Danach gab es gefüllte Croissants. Hier war die Auswahl einfach, da es nur zwei Sorten zur Wahl gab: Variante 1 Vanilleeis mit Schokosoße und Zimtkissen, Variante 2  Erdbeereis mit Erdbeeren und Gummibärchen. Variante 1 für meinen GöGa, Variante 2 – ohne Gummibärchen – für mich. Leider schmeckten die Croissants sehr trocken, um nicht zu sagen alt. Die Eiscreme dagegen war cremig und sehr lecker. Meine Erdbeeren waren allerdings halbgefroren, was ich nicht so gut fand, dafür aber ansonsten frisch. Das Vergnügen war mit 6,00 EUR / Stück nicht gerade günstig.

Zum Abschluss gönnte sich mein Liebster einen Gaumenorgasmus (Slogan des Händlers ;-)) Dabei handelt es sich um frittiertes Eis (Vanilleeis im Blätterteig). Leider war das Eis teilweise geschmolzen oder, um es mit den Worten des Verkäufers zu sagen „Mal klappt`s, mal eben nicht.“ In jedem Fall war es lecker.

Ich entschied mich stattdessen für Crumble-Eis und dabei für die Sorte Mango-Flakes. Leider bereute ich das recht bald, denn es war wirklich grauenhaft! Und zwar so sehr, dass ich es dann tatsächlich entsorgt habe …

Da das so etwas von widerlich war, brauchte ich dringend etwas zum „Nachlecken“ brauchte. So steuerten wir als Letztes dann noch „Eis wie Sahne“ an, bei dem ich mich einfach für Vanilleeis mit Schokoüberzug, während Asathor mehr nach fruchtiger Erdbeere gelüstete.

Auf dem Rückweg schlenderten wir noch über den nahegelegenen Flohmarkt. Auf diesem entdeckten wir allerdings nicht Besonders, außer vielleicht dieses Schild.

Zusammenfassend kann ich leider nur sagen, dass ich vom zweiten Eisfest leider enttäuscht bin.