Leidensweg einer Migränepatientin 3.5

Auch wenn mein Wechsel zur neuen Krankenkasse noch nicht vollzogen ist, so „musste“ ich einen Termin beim Chiropraktiker wahrnehmen. Nicht nur, dass Migräne und Kopfschmerzen wieder alle paar Tage kamen, dieses Mal hatte einfach nur 24 Stunden Schmerzen …

Praktischerweise hat mein „Richtigrenker“ seine Homepage so überarbeitet, dass ich nun auch Termine online buchen kann – ohne Rückrufe, was auf Grund meiner Arbeitszeiten sich ja oft als schwierig gestaltete. Gesagt getan, einen Termin so gelegt, dass ich danach direkt zur Arbeit konnte. (Ist  fast um die Ecke, da macht das Sinn.) Mein Körper freute sich schon förmlich darauf. 😉

Endlich war es dann soweit. Schnell stellt ich fest, dass sich nicht nur die Homepage, sondern auch die Praxis ein klein wenig verändert hat. Das Team ist aber noch das selbe. Glücklicherweise. Da kennt man alle Eigenheiten. ^^

Nach kurzer Wartezeit ging es los. Erst das Vorgespräch und dann das Wiegen. „Acht Kilo unterschied, da hätte ich auch Rückenschmerzen!“ – Ich war also mal wieder mehr als schief. Wie sich schnell herausstellte, kamen die Schmerzen auch tatsächlich aus meiner Lendenwirbelsäule und aus meinen oberen Rippen, da hatte ich so einiges verdreht. Ein wenig „zurechtrücken“ und es war schon ein wenig besser. Da ich noch immer arge Verspannung im Hals-Schulterbereich hatte, wurde auch da noch einmal gerichtet. – Und DAS tat zwar nicht weh, wie beim Becken, dafür kann es einem schon eine Heidenangst machen, wenn jemand deinen Kopf zwischen seinen Händen hält und deinen Hals so dreht, als würde er dir das Genick brechen wollen (und dann noch sagt „Schön entspannen“.) Ich mag gar nicht daran denken .. Wenn er abgerutscht wäre oder zu weit gedreht hätte … *Schauder*

Wie ihr seht sind Migränepatienten in mehrfacher Hinsicht robust und auch ein Stück weit mutig – und da es Linderung verspricht werde ich mich wieder in die Hände, zwischen Heilung und Tod, begeben.. Sofern ich es überlebe, werde ich euch berichten,;-)

 

 

Geschmacklos oder Zukunftsorientiert?

„Ich esse Nichts was mich anguckt – und meine Familienmitglieder schon gar nicht!“ So in etwa war damals meine Aussage, als ich noch ein kleines Kind war. Dazu sei kurz erzählt, dass ich mit jeder Menge Tieren (Enten, Gänse, Hühner, Tauben, Hasen, …) aufgewachsen bin – die (leider) als Nahrung dienten. Da war klein Rosi aber ganz anderer Meinung und hat sich strikt geweigert, ihre Freunde zu essen!

Seit nun etwa drei Jahren bin ich Vegetarierin und esse weder bekannte, noch unbekannte Tiere. (Und das fühlt sich verdammt gut an!) Heutzutage werden Vegetarier und Veganer wesentlich weder belächelt, als noch vor Jahren. Immer mehr (aber noch immer viel zu wenig) Menschen verzichten auf Fleisch. Wer seinen Konsum gedrosselt hat, achtet meist mehr wesentlich mehr auf die Herkunft und genießt den, meist besseren, Geschmack viel mehr.

„Wenn die Schlachthäuser Glaswände hätten, wären alle Menschen Vegetarier“ sagte Paul McCartney. Doch ist das wirklich so?

Bei „Kauf ne Kuh“ kann jeder eine Kuh bzw. ein Stück davon kaufen. Diese (arme) Kuh, nennen wir sie einfach mal Lotta, wird geschlachtet, wenn sie vollständig verkauft ist. (Bsp.: 60 Menschen kaufen ein Minipaket á 3,6 kg Fleisch oder 30 Menschen ein Maxipaket). Der Käufer erhält dann die Info, von wo sein „Vieh“  stammt. Alles was von Lotta nicht im bestellten Paket landet wird ebenfalls verwendet, wie z.B. die Haut (Leder), Knochen (Leim), Innerein (Tierfutter), …

Die Kuh, ist (vollständig) verkauft. Nun gibt es eine neue Benachrichtigung. Lotta wurde vom Bauern abgeholt, wird in der Region geschlachtet und weiter verarbeitet.

Lotta ist eine von vielen Kühen, die nur drei bis acht Jahre geworden ist. Zwar verspricht das Start-Up, dass alle Bauern auf das Tierwohl achten, aber seinen wir mal ehrlich: Egal wie schön Lottas kurzes Leben war, sie hatte einen grauenvollen Tod, voller Angst und Schmerz, …

Lotta hatte nichts weiter getan, als in Gefangenschaft geboren wurden zu sein und das Pech zu haben, das irgendein Mensch der Meinung war, ihrem Leben einen Ende setzen zu müssen …

 

Perversion hoch 10 – Affenbordelle

Das grausamste Wesen auf diesem Planeten ist der Mensch. Immer wieder zwingt er (andere) Tiere dazu ihm zu Diensten zu sein. Seine Perversion kennt dabei keine Grenzen …

Ich will mir nicht anmaßen zu urteilen welches Verbrechen am schwersten wiegt, denn egal an welchem Tier, jede Grausamkeit zerstört ein Leben, bricht eine Seele …

In Indonesien gibt es inzwischen etwas das man fast nicht glauben mag, inständig hofft, dass es sich um einen schlechten Scherz handelt. Aber nein, hier haben die „Menschen“ etwas Grausames geschaffen: Tier-Bordelle!

Eine einfaches Wellblechhütte in Indonesien. Darin liegt eine dreckige, versiffte Matratze. Darauf ein kahl geschorenes und billig geschminktes Orang-Utan-Weibchen.  Jeden Tag werden sie und andere  unschuldigen Affen von mehreren Menschen vergewaltigt.

Würde es sich um einen Einzelfall handeln, wäre es bereits schlimm genug. Doch was hier geschieht, ist einem professionell geführtem Prostitutionsring  zu „verdanken“, er ist ähnlich organisiert wie ein Kinderpornoring.

Oft wird das Weibchen erschossen, nachdem es gerade ein Junges zur Welt gebracht hat. Das Schicksal des Jungen: Prostitution. Die Affen werden auf verschiedene Dörfer aufgeteilt und als Haushaltshilfe ausgebildet, um ihnen die Angst vorm Menschen zu nehmen. Sobald sie ausgewachsen sind werden sie jeden Tag rasiert, geschminkt – und mehrfach vergewaltigt … – Wer „Glück“ hat „darf“ als Go-Go-Affe in einer Bar arbeiten ..

Aber WARUM ist ein Mensch so krank Sex mit einem Affen (Tier) zu praktizieren? Die Antwort ist leider simpel: Es ist billiger als mit einem Menschen! Tierschutzorganisationen zufolge sind die „Besucher“ oft bettelarm und wollen Geschlechtsverkehr, egal mit wem – oder was.

Was mag das alles wohl mit der Seele des Tieres anrichten …???

Orang-Utans sind – leider – viel zu gutmütig um sich gegen die Menschen zu wehren. Die geschundenen Affen bekommen Depressionen und Gedächtnisstörung. Einige wollen sogar Selbstmord begehen …  (Für mich absolut nachvollziehbar!) Zu Vergleich: Während frei lebende Affen 45 bis 50 Jahre alt werden, werde sie in Gefangenschaft höchstens 15 Jahre …

Warum wird nichts unternommen?

In Indonesien regieren Armut und Korruption das Land. Tierschutzorganisationen benötigen ein riesen Aufgebot von Polizisten, denn die Dorfbewohner wehren sich massiv und mit Waffengewalt. Wir ein „Zuhälter“ oder Vergewaltiger verhaftet, ist er spätestens am nächsten Tag wieder auf freien Fuß. In einem korrupten Land keine Seltenheit …

GIBT MIR EINEN HAMMER!!!

Wir sind uns sicher alle einig das der Verlust eines Tieres mehr als schmerzlich ist. Völlig egal, ob der Gefährte nur kurze Zeit an unser Seite war oder uns bereits ein Leben lang begleitet hat. Dankbar sind für jede Sekunde mit dem liebenswerten Geschöpf. Für all die schönen Momente die es uns beschert hat, für all das was es sich anhören musste, für alles was es mit uns geteilt hat, … Doch irgendwann kommt die Zeit, da trennen sich die Wege, ob man will oder nicht. Oftmals führt der Weg zum Tierarzt des Vertrauens, denn wir schulden es dem Tier, ihm einen würdevollen Abtritt zu verschaffen. So schwer es auch fällt, wer die Verantwortung für ein Tier übernommen hat, sollte stets das Beste für dieses Wesen ermöglichen.

Doch der Mensch an sich ein grausamer Barbar, das grausamste Tier auf dem Planeten Erde. Und nicht jeder denkt so wie ich. Schrecklich und schmerzlich musste das auch Scamp erfahren. Der kleine Terrier war bereits 16 Jahre alt, litt an Inkontinenz und wurde langsam blind. Für sein Herrchen war es Zeit Abschied zu nehmen. Jeder halbwegs fühlende Mensch hätte den schweren Schritt zum Tierarzt gemacht. Dem 59jähirgen Michael H. war das aber zu teuer. Zusammen mit einem Bekannten ging er in den Wald, dort gingen sie aber nicht etwa eine letzte Runde Gassi, sondern schlugen Scamp einen Nagel in den Kopf!!! Anschließend verscharrten die beiden den Hund direkt im Wald. Doch Scamp war nicht tot. Stattdessen litt er Höllenqualen. Spaziergänger fanden ihn Stunden (!!!) später, angelockt durch sein Winseln. Die Spaziergänger brachten ihn sofort zum nächsten Tierarzt, der den Leiden des Terriers ein Ende setzte. – Zumindest körperlich, denn ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht nur die unerträglichen Schmerzen waren, die den Hund haben winseln lassen. Er wird auch nicht verstanden haben, warum sein Herrchen ihn so etwas antut. Grausame Folter, sowohl körperlich, als auch seelisch.

Beide Männer kamen nun vor Gericht. In Middlesbrough (England), wo die Tat begannen wurde, sprach die Richterin von einem „barbarischen Akt“ und „unsagbare Leid“, das de Täter dem Tier angetan haben. (Der Anwalt des Halters argumentierte übrigens, dass dieser Scamp geliebt hätte und ihm nicht absichtlich Leid zugefügt hätte …) Das Urteil: Vier Monaten Haft ohne Bewährung. – Dieser Teil ist für mein Empfinden echt lachthaft … Beiden ist es außerdem Verboten, jemals wieder ein Haustier zu halten. – Der zweite Teil gefällt mir hingegen sehr. Allerdings frage ich mich, wer das wie überprüfen wird. Vermutlich niemand …

Da möchte ich am liebsten aus tiefsten Herzchen schreien:

GIBT MIR EINEN HAMMER!!!

Abenteuer auf Pfoten [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Andrey Harings

CanGu und die Kuchenkrümel

… wie man über Umwege Freunde fürs Leben findet

Verlag : AH Tales and Stories S.L. [29.03.2017]

ISBN: 9788494667329

 

~°~ Klappentext ~°~

Die Jansens – das sind Mutter Jacqueline, Vater Jonas und die Söhne Jamie und Jason – sind eine „Großfamilie“ geworden: Die Hündin Coco hat drei kleine Welpen geboren! Doch es naht der Sommer und die Kinder möchten so gerne ans Meer! Da beschließen die Jansens, die Hunde in Pflegefamilien unterzubringen. Die kleine Gucci kommt auf einen Bauernhof und schließt gleich neue Freundschaften. Leider mag der Kater Canelo überhaupt nicht, dass er die Aufmerksamkeit seines Frauchens mit diesem kleinen Hund teilen soll. Er stellt Gucci eine verhängnisvolle Falle.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

~ Cover und Zeichnungen ~

Das Cover wirkt zwar etwas verwaschen, sieht aber ansonsten nicht nur toll aus, sondern spiegelt die Geschichte sehr gut wieder. Zu sehen sind der Kater Canelo und die Hundewelpin Gucci.

Auch im Buch selbst gibt es Zeichnungen. Besonders gut finde ich die ganzseitigen Zeichnungen. Sie stellen Szenen aus der Geschichte dar. Zwischendurch gibt es auch noch kleiner Bilder, die allerdings eher Cliparts ähneln. Niedlich sind sie aber dennoch.

Auf jeder rechten Seite gibt es auch Pfotenabdrücke, ein witziges Detail.

~ Inhalt ~

Die Hündin Coco bekommt Junge. Drei kleine Welpen bereichern nun die Familie Jansen. Die Kinder der Familie wollen jedoch bald in den Urlaub. Die Hunde können nicht mit, soviel ist klar. Aber wo sollen sie hin? Eine Pflegefamilie für die zwei Wochen muss her, was sich als gar nicht so einfach erweist.

Gucci kommt zu einem Pflegefrauchen auf einen Bauernhof, dort fühlt sie sich auch wirklich wohl – wenn da nicht der eifersüchtige Kater Canelo wäre, der ihm das Leben schwer macht. Da das Frauchen den jungen Hund verwöhnt und damit die Eifersucht schürt, beschließt Canelo ihn loszuwerden. Gucci erwartet ein Abenteuer, dass sie durch viele Facetten des Lebens führt. Von himmelhochjauzend bis zu Tode betrübt.

~ Schreibstil ~

Der Schreibstil ist sehr schön und auch kindgerecht. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und enthält eine Menge, gut dargestellte, Emotionen.

~ Empfohlenes Lesealter ~

Das Lesealter wird vom Verlag auf 8 – 12 Jahre eingeschätzt. Nach der Lektüre finde ich das in Ordnung, fürchte aber, das 11-12 jährige sich da doch ein wenig langweiligen könnten. Für kleinere Kinder ist es sicher spannend.

~°~ Fazit ~°~

Mir hat die Geschichte von Gucci und Canelo wirklich sehr gut gefallen. Eine tolle Mischung aus Spannung, Liebe und Freundschaft, gepaart mit einer Portion Drama. Ich würde mich freuen, wenn es noch weitere Abenteuer von „CanGu“ und ihren Freunden geben würde.

The true monsters are humans … [Das Video zum Wochenende]

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